T6x T60/61 - Sicherungen - MosFet und EEprom - OHNE BIOS-FLASHEN

verschenk_nix

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Einfach mal als Idee - Es geht um Schäden, welche NICHT durch fehlerhafte FLASH-Versuche verursacht wurden, bei denen das TP dann häufig gebrickt wurde, sondern um reine Platinenschäden OHNE das aktive Zutun des Anwenders.

Zudem um erfolgreiche (!) Lösungen, die sich nicht auf "Akku-Ausbauen" oder "IO-Taste-30-Sekunden-Drücken" reimen. Als Nachschlagewerk und Gedankenstütze, um ein altes Schätzchen wieder ans Laufen zu bekommen.

Ich fange mal an.

Vor langer Zeit hab ich mal ein T60 bekommen, welches beim Starten OHNE AKKU in der Docking-Station eingefroren war. Auf dem Server der TU Hannover hab ich den Tip zum Brücken eines MosFet bekommen, wodurch das Problem behoben war.

Ich meine, es wäre der nach Abbau des Lüfters sichtbar werdende, unmittelbar neben dem CPU-Sockel gewesen. Bin mir aber nicht hundertpro sicher. Hat zufälligerweise irgendjemand damals die Anleitung gesichert? Ich meine, es wäre ein 24RF08 oder so etwas ähnliches gewesen. Die Kiste lief danach jahrelang wieder störungsfrei, bis der gleiche Fehler wieder auftrat.

Desweiteren geht es um T60/61 bei denen die Verbindung zu serieller Schnittstelle und USB-Ports des Docks nicht mehr angesprochen werden kann. Ich erinnere mich wage an eine Sicherung zwischen Southbridge und Super I/O - also im Umfeld des LPC bus. Hat da irgendjemand von Euch Aufzeichnungen?

Suche im Netz führt zwar zu vergleichbaren, aber leider nicht präzise die damaligen Problemlösungen beschreibende Anleitungen.
 
Just for the record, 24RF08 deutet mit ziemlicher Sicherheit auf ein Atmel eeprom das in IBM ThinkPads verbaut wurde.
Allerdings erledigt zumindest in den mir bekannten T60 Modellen ein (iirc!) P24S08 den Job.
Brücken bestimmter eeprom Kontakte zu bestimmten Zeitpunkt mag in bestimmten Fällen Sinn machen,
vmtl aber nicht helfen um nen mosfett zu wecken.
 
Bringt dir der Link zu einem Stromlaufbahn im Wiki etwas : https://de.scribd.com/document/926961770/IBM-Thinkpad-T60-Schematic ?

Gruss Uwe
Die Schematic hatte ich zwar schon, aber in schlechterer Auflösung. Merci.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Just for the record, 24RF08 deutet mit ziemlicher Sicherheit auf ein Atmel eeprom das in IBM ThinkPads verbaut wurde.
Allerdings erledigt zumindest in den mir bekannten T60 Modellen ein (iirc!) P24S08 den Job.
Brücken bestimmter eeprom Kontakte zu bestimmten Zeitpunkt mag in bestimmten Fällen Sinn machen,
vmtl aber nicht helfen um nen mosfett zu wecken.
Ich erinnere mich nur dumpf an die Stelle, wo ich gebrückt habe, weil ich schon ewig früher mal so etwas als oberfaule Fehlerquelle beim Platinenlöten gesehen und erlebt habe - und das achtbeiniges Vieh wohnte in diesem Falle beim T60 definitiv neben der CPU unter dem Lüftermodul.

Vielleicht hat ja die gewaltsame Brücke in Reverse-Richtung - über die Leiterbahnen - einen Hänger beseitigt. Die Lösung war damals jedenfalls so simpel, daß ich Grasdackel sie mir nicht notiert habe - weil ich glaubte, so etwas brauche ich nie wieder.

Es war jedenfalls keinesfalls eine fehlerhafte Bios-Flash-Aktion, sondern nachweislich und durch mehrere Zeugen belegt beim Booten im Dock ohne Akku aufgetreten. Auf den ersten Blick wie gebrickt, aber mit einem Handgriff wieder zum Leben zu erwecken.

Werde nochmal nachgrübeln. Merci für Deine Unterstützung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil ich die Sache hier ja angezettelt hatte, führe ich sie auch weiter.

Durch Zufall ist mir in einem ganz anderen Zusammenhang ein T60 mit punktgenau dem identischen Fehler zugelaufen. - *nochmal-danke-und-in-eine-ganz-bestimmte-richtung-zwinker*

Dieses stand über einige Zeit mit Netzteil und annähernd leerem Akku (8800 mAh) aber ohne Bios-Batterie - wollte eigentlich nur erst mal die Basisfunktion, also den Ladekreis testen - der Akku begann im ausgeschalteten Zustand ordnungsgemäß zu laden.

Hab dann einfach mal einen Startversuch unternommen.

Der kleine Krümel begann zu leben und hüpfte nach dem Stardbildschirm und der CMOS-Reset-Meldung wegen fehlender 3V-Zelle und dann ins BIOS - Ich sah die beiden von mir vorher versuchsweise gesteckten 512 MB als 1GB und alle anderen Daten, auch die CPU wurden erkannt.

Wenige Sekunden später erfolgte eine Notabschaltung.

Ich hatte vorher schon die üblichen Schrauben entfernt und konnte mit zwei Handgriffen unter's Keyboard. Dort fand sich ein nicht zulässiger Temperatur-Hotspot rechts seitlich des Intel-Chips vor der CPU auf dem Board sowie ungewöhnliche Hitze in der Heatpipe, aber ausschließlich über der CPU. Der Lüfter war angelaufen, aber für die kurze Betriebszeit war der gesamte linke Bereich des Krümels zu heiß.

Kann sein, daß schon während des Akkuladens bei ausgeschalteter Maschine dort lokal Wärme entstanden ist. Ich forsche weiter nach der Ursache, vielleicht können wir dann einige bereits totgeglaubte Maschinen - auch von anderen Baureihen - wieder zum Leben erwecken.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Update - Für diejenigen, die hier mitlesen.

Beide Rechner saugen im ausgeschalteten (!) Zustand entschieden zu viel Saft!

Versuchsaufbau: Rappelvoller intakter Akku und intaktes 90W-Netzteil. Maschine AUS - Amperemeter an der Geräte-Eingangsbuchse zwischengetüdelt. Da fließt richtig Strom. Auch durch Stromzange an der Netzzuleitung zum Netzteil meßbar. Gegenkontrolle, Akku raus bringt das gleiche Ergebnis.

Netzteil weg und Akku rein - ein paar Minuten ebenfalls ausgeschaltet stehen lassen - Akku raus und in anderer Maschine Ladezustand ausgelesen - Nur noch 80% drin. Bei Test mit anderem, ebenfalls rappelvollem Akku das gleiche Ergebnis.

Irgendwer saugt da in beiden Fällen bei ausgeschalteter Maschine ganz gewaltig und wandelt den Saft nicht nur in Wärme, sondern massive Hitze um. Und das bei beiden, annähernd baugleichen Maschinen. Ein Phänomen, welches ich nur früher ein paarmal bei durch Übertakten gegrillten CPUs erlebt habe. Das waren allerdings keine TPs sondern komplett verbastelte Desktop-Kisten und Tower. - Also beide Prozessoren irgendwie über den Jordan? Der kurze Start ins BIOS im einen Fall nur ein letztes Lebenszeichen vor dem finalen Ende?

Interessant - Bei gleichzeitigem Einsatz von Netzteil und Akku wird der teilentleerte Akku wieder aufgeladen, der Ladekreis scheint es also nicht zu sein. Gleichzeitig steigt die Stromaufnahme des Netzteiles, verständlich, versorgt es jetzt ja sowohl den Akku-Ladekreis als auch den "Grill"

Bei einer durchgeknallten Sicherung sähe dies anders aus, da wäre ja auch der überaschende, weiter oben beschriebene Start ins Bios wohl nicht gelungen.

Ich bleibe dran. Eigentlich nur aus reiner Neugier. - Irgendjemand von Euch noch eine Idee?
 
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