T5xx (T500-550 ohne "p") T530/Win10ProX64: Zwei Festplatten zu einer verheiraten! Wie?

Matse

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Hallo Leute!
ich habe hier ein T530, wo im HDD-Slot eine 1,5-TB-2,5"-SATA-Platte steckt, auf der MS Windows 10 Pro x64 installiert ist. 1,5TB sind es hauptsächlich nur für bestimmte Daten einiger Anwendungssoftwaren, das System selbst ist gar nicht so groß.

Die Softwaren brauchen auch die Daten selbst nicht zum Leben, das sind halt Produktivdaten als Arbeitsergebnis mit diesen Softwaren und einige Images virtueller Maschinen, was aber leider nicht kleiner geht. Ich brauche in dem T530 also mind. die 1,5 TB, besser sogar 2 oder sogar noch mehr ...

Der eine interne Mini-PCI-Express-Slot 2 ist nun leer und unbestückt, da ich kein WWAN oder sowas brauche wg. Tethering über Smartphone/WLAN ... Laut T530-Wiki kann da eine mSATA-Platte drinnen stecken oder hinein gehören. Das T530 soll von der Platte auch booten können.

Allerdings raten viele davon ab, weil das wohl nur vom Interface her SATA 150 sein soll und damit der SSD-Geschwindigkeitsvorteil kaum zöge. Ich halte das aber für Blödsinn. Klar, 500 MB/s übertrage ich damit nicht, aber, ich kenne keine echte 2,5"-HDD, die 150 MB/S liest oder schreibt.

Ich habe nun das viel größere Problem, dass ich die normale HDD nicht gegen eine SSD tauschen kann weil 1,5TB-SSDs oder sogar 2TB-SSDs unbezahlbar bzw. im Verhältnis zum Nutzen viel zu teuer sind. Und ich brauche die 1,5TB, da führt kein Weg vorbei.

Wenn ich also das eigentliche System auf die mSATA spiegelte und von dieser Platte bootete, habe ich doch auf jeden Fall trotzdem einen deutlichen Anstieg der Schwuppdizität, auch wenn es nicht SATA 600 ist ...

Also hier mein Plan: Ich spiegele das System der HDD auf die mSATA-SSD, zum Beispiel auf eine Samsung 500GB oder so etwas und boote fortan von der SSD. Dann belasse ich die 1,5TB-HDD im HDD-Schacht und nutze diese als Datengrab für das System. Ich habe also zusammen 2TB, das System auf einer fixen SSD und nun folgendes Problem:

Ich will keine zwei Laufwerksbuchstaben haben. Das Dumme ist nämlich, dass die Anwendungssoftwaren auf eine bestimmte Ordnerstruktur eingenudelt sind und deren Umkonfiguration mich nun Stunden und Tage kosten würde.

Gibt es eine Möglichkeit, die mSATA-SSD und die HDD unter Windows zu "einem" Laufwerk C: zusammen zu verheiraten und zu konfigurieren, welche Ordner wo abgelegt werden? Also zum Beispiel Stamm, Programme, Windows und den Users-Ordner auf die SSD und nur meine speziellen Anwendungsdaten sowie "Eigene Bilder, Musik und Videos" auf die HDD?

LG,
Matse
 
Gibt es eine Möglichkeit, die mSATA-SSD und die HDD unter Windows zu "einem" Laufwerk C: zusammen zu verheiraten
Ja, Du kannst in der Laufwerksverwaltung angeben, dass eine Platte nicht als Buchstabe, sondern unter einem Verzeichnispfad gemounted wird.

Inwieweit Dir das jetzt hilft, kann ich nicht beurteilen, da ich Deine Ordnerstruktur nicht kenne, kann mir allerdings vorstellen, dass Du evtl. die große Platte in mehre Partitionen aufteilst um dann die Teile an die entsprechenden Pfade zu mounten.
 
Schon mal drann gedacht in den Ultrabay Schacht statt dem DVD Laufwerk dieHDD zu stecken - und eine normale 2,5" SSD in den Festplattenschacht?

2,5" SSDs sind günstiger und die Anbindung ist nicht wie beschrieben beschränkt.
 
Ich habe am mSata eine 108GB SSD und am SATA eine 1TB HDD als Datengrab. Funktioniert tadellos und ich kann keinen Flaschenhals bemerken. Sicher, wenn ich nerdig rangehe kommt das eine oder andere Quentchen zum tragen, wohl aber nur auf dem Taschenrechner. Die Kiste ist gefühlt genauso schnell wie mit SATA SSD, kann die Kombi nur empfehlen.

Du willst Teile deiner Software auslagern. Was sind denn das für Programme die 1,5TB benötigen. Also ehrlich, selbst die größten Photo-Suiten oder Audio-Anwendungen sind hinsichtlich des Speicherorts ihrer Daten (auch die temporären) konfigurierbar. Überdenke das nochmal bzw. schau dir die Anwendungen an.
Profilordner des Windows-Users sowie Speicherort von Eigenen Dateien kann problemlos mit Bordmitteln geändert werden.
Bedenke aber das der Geschwindigkeitsvorteil der SSD dann weg sein kann. Ein schnell startendes Programm von SSD kommt ins stocken wenn es beim Laden der Anwendungsdaten erst auf der HDD lesen muss.
Vielleicht kommst du ja genauso wie ich hin, ich speicher auf der SSD alles (Programme, Userdaten etc.) und auf der HDD habe ich alle Downloadordner (auch den von Windows), mein komplettes Archiv (in meinem Fall Musik) sowie alle Dateien die ich mit Programmen abspeichere.

Gruss maat
 
Hallo Leute!
Danke für Eure Antworten, dann gehe ich das so an ...

Den Laufwerksschacht gebe ich keinesfalls auf, da steckt ein Bluray-Brenner drinnen und das Laptop dient als Bluray-Player im Wohnzimmer. Habe ich aber auch schon drüber nachgedacht, aber eben aus diesem Grunde verworfen. Mit der mSATA ist das eigentlich genial, SSD-Speed fürs System, 1,5 TB für meine Daten und Bluray-Laufwerk. Genial ;-) ...

@maatik:
Du hast technische Software vergessen, und die ist leider häufig mehr als schlecht programmiert und in der Kernprogrammierung uralt. Da ich sie aber beruflich nutzen muss komme ich da nicht drum herum, habe aber auch gleichzeitig meist keinerlei Möglichkeit, an Grundkonfigurationen der Softwaren was zu ändern. Zum Beispiel mache ich CAD (CATIA) und FEM (Ansys) auf der Kiste und die Datenmengen, die da produziert werden, sind bisweilen echt groß. Dann läuft Messtechnik auf dem Laptop und Labview zum Beispiel produziert bei längeren Messungen (die können auch mal 5 Stunden lang sein) in meinen Messapplikationen gigantische Datenmengen, die ich online oder on-the-fly gar nicht im Laptop auswerten kann. Ich muss die Messschriebe dann einfach datenwegvergraben, kopiere das später um und werte sowieso auf anderen leistungsfähigeren Maschinen aus. Das überfordert den T530 doch bisweilen bereits ein wenig ... Und last but not least laufen Reparatur- und Ersatzteilprogramme diverser Fahrzeughersteller auf dem System die ich auch gelegenlich brauche und diese Softwaren sind meist echt grottig und uralt mit entsprechend wenig Eingriff auf die Datenmengen und Ordnerstrukturen.

Nur kurz ein Beispiel: Die elektronischen Reparaturaneitungen des Volkswagenkonzernes heißen (EL)ektronisches(S)ervice(A)uskunftssystem. Da gibt es das kleine Hauptprogramm ansich, nicht mal 1GB, und dann regelmäßig meist quartalsweise die Marken-DVDs mit den Reparaturanleitungen. Audi und VW kommen bereits jeweils auf ca. 21 und 37 GB an Install-Daten, entpackt noch mehr. Es landen gut 800t bis 1mio Dateien auf dem Rechner, alles bisweilen kleine 4kb-TIFFs und sowas mit irgendwelchen Bildchen usw. ...

Andere Hersteller, besonders die mit amerikanischen Mutterhäusern sind da noch viel katastrophaler. Bisweilen muss das aber eben aufs Laptop und ich brauche das u.U. täglich ...

Das würde dann auf der HDD landen und da kommt es nicht auf Performance an. Genauso wenig wie die JPG- und MP3-Sammlung, die ist von der HDD auch mehr als schnell genug wobei ich zudem kaum Grafikbearbeitung mache. Ich hab also keine 80MB-JPGs, die ich photoshoppe oder so ... Ich gucke mir die Bilder also eher an *ggg* ...

Danke für die Antworten und frohe Weihnachten schon einmal im voraus,
Matse
 
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