T5xx (T500-550 ohne "p") T500 - Akkuprobleme mit 6-Zellen-Akku (aber nicht mit 9-Zellen)

Googlhupf

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Hallo zusammen!

Ich habe meinem T500 einen neuen Akku spendieren wollen. Also bin ich losgezogen und habe einen OEM-Akku beim Händler meines Vertrauens bestellt. Der gelieferte Akku kam auch schnell und funktionierte offenbar. Nur wurde er viel zu schnell leer. Also bin ich der Sache auf den Grund gegangen und habe den Battery Eater auf mein Gerät losgelassen. Dazu habe ich ein Profil im Energie-Manager angelegt, das den Computer gleichmäßig am Leben erhält bis der Akku (wirklich) leer ist.

Das Energie-Manager-Profil resultiert in einem relativ konstanten Verbrauch von 16W; dadurch ergibt sich bei einem 6-Zellen-Akku eine errechnete Laufzeit von ca. 3,2h. Alle Akkus wurden vor dem Test auf 100% aufgeladen.

Der Battery Eater läuft im Idle-Modus, erzeugt also selbst keine Last. Nach einiger Zeit unter Beobachtung zeigte sich ein beschleunigter Abfall der Restkapazität, obwohl die Last unverändert blieb. Nach ca. 100 Minuten zeigte der Akku eine Restkapazität von 0%; das Gerät lief aber noch munter weiter. Bei ca. 170 Minuten war dann Schluss und das Gerät ging aus. Das sind zwar 20 Minuten weniger als errechnet, aber noch in meinem Toleranzbereich.

Die Entladekurve sah dann so aus:

Discharge.gif

Daraufhin habe ich eine Akku-Rekalibrierung durchgeführt, mit dem Ergebnis, daß der Akku mit 3 Ladezyklen nur noch eine Restkapazität von ca. 50% hatte. Daraus schloss ich daß der Akku wohl 'ne Macke hatte, da mein vorhandener 9-Zellen-Akku (Original Lenovo) sich ohne Tadel verhält. Gleiche Voraussetzungen:

Discharge.gif

Also habe ich den Akku reklamiert. Der Umtausch ging auch problemlos. Neuer Akku, gleiches Problem. Händler angerufen, Problem detailliert geschildert: Akku wird nochmal getauscht. Als dieser Akku dann ebenfalls dieses Problem zeigte, rief ich den Händler nochmals an und der willigte ein, meinen Kauf umzuwandeln und mir einen originalen Lenovo-Akku (gegen Aufpreis) zuzuschicken. Doch auch dieser Akkukauf stand unter einem schlechten Stern. Der gelieferte Akku sagte nämlich nüx. Mit Netzteil dran lud der Akku brav auf 100%, aber in dem Moment wo ich das Netzteil abzog ging das Ding aus.

Händler angerufen, Problem geschildert. Kulanterweise sagte der Händler mir eine kostenlose Überprüfung des Notebooks und des Akkus zu. Und so habe ich mein Notebook und beide Akkus hingeschickt und harrte der Dinge die da kommen mochten. Heuer ist mein Notebook wiedergekommen und mit dabei war ein neuer 6-Zellen Lenovo-Akku, der auch Strom liefert. Laut Lieferschein wurde das Notebook überprüft und die Ladeelektronik sei in Ordnung. Da ich neugierig bin habe ich mit dem Akku ebenfalls den Test gemacht. Nach 105 Minuten zeigte der Akku 0% Restladung. Während ich dies schreibe läuft er brav neben mir, nunmehr seit 145 Minuten; mit 0% Akku.

Habe ich irgendwo was verpasst? Was läuft da falsch? Kann das ein Softwareproblem sein? Wenn ja, wie? Und warum funktioniert der 9-Zellen-Akku ordnungsgemäß?

Ich bin mit meinem Latein am Ende.


Hilfesuchende Grüße

Googlhupf
 
Hallo,
also sowas habe ich auch noch nie gesehen... wenn eine oder mehrere Zellen die Spannung nicht halten, geht die Kapazität eigentlich schlagartig auf 0, und vor allem läuft der dann nicht noch über 1 h weiter.

Ich nehme an, dass Du kein zweites Thinkpad zur Hand hast, wo diese Akkus passen? (Es funktionieren neben dem T500 auch T/R6x in 14" 4:3 sowie 15" und sogar das SL500, wobei man dort nicht so viel auslesen kann). Wenn Du aus der Nähe von DD kommst, kann ich die Akkus auch mal bei mir testen - habe ein T60, ein R61 und auch ein T500. Ein heiler 6c liegt bei mir leider nicht mehr rum, habe nur noch einen originalen 9c.

Ansonsten kenne ich diese Software "Battery Eater" nicht, hätte aber zwei Fragen dazu:
- kannst Du damit nicht nur die Kapazität, sondern auch die Spannung und ggf. die Stromstärke oder die Leistung mitschreiben? Dann mach doch bitte den Test nochmal (bzw. poste bitte die entsprechenden Diagramme, falls Du sie schon mitgeloggt haben solltest...)
- Ist es möglich, damit nur mitzuschreiben? --> Dann möchte ich Dir empfehlen, das Programm nur dafür laufen zu lassen, Energiesparfunktionen wie Bildschirm ausschalten, Standby, Ruhezustand nach definierter Zeit abzuschalten und den Akku im Idle- oder Surfbetrieb leerzunuckeln... (Wobei durchaus die Chance besteht, dass da das gleiche Ergebnis rauskommt - würde mich aber mal interessieren).

mfg sletrabf
 
Zuletzt bearbeitet:
Holla!

also sowas habe ich auch noch nie gesehen... wenn eine oder mehrere Zellen die Spannung nicht halten, geht die Kapazität eigentlich schlagartig auf 0, und vor allem läuft der dann nicht noch über 1 h weiter.
Die Kapazität ist ja da. Nur die Buchhaltung ist daneben.

Ich nehme an, dass Du kein zweites Thinkpad zur Hand hast, wo diese Akkus passen? (T/R6x 14" 4:3 sowie 15"?). Wenn Du aus der Nähe von DD kommst, kann ich die Akkus auch mal bei mir testen - habe ein T60, ein R61 und auch ein T500. Ein heiler 6c liegt bei mir leider nicht mehr rum, habe nur noch einen originalen 9c.
Ich könnte mal einen Kollegen fragen. Der hat ein T6X, nur welches weiß ich nicht. Leider bin ich eher im einstelligen D-Bereich Zuhause. :cool:

Ansonsten kenne ich diese Software "Battery Eater" nicht, hätte aber zwei Fragen dazu:
- kannst Du damit nicht nur die Kapazität, sondern auch die Spannung und ggf. die Stromstärke oder die Leistung mitschreiben? Dann mach doch bitte den Test nochmal (bzw. poste bitte die entsprechenden Diagramme, falls Du sie schon mitgeloggt haben solltest...)
Das geht, soweit ich weiß, nicht. Der hält nur Laufzeit und Restkapazität nach. Ich saß während des Tests daneben und hab immer mal wieder auf den Schirm geschaut. Der Energie-Manager war auf und zeigte einen gleichbleibenden Stromverbrauch. Was mir auffiel, war die Akkuspannung. Die fing bei 12,irgendwas an und fiel im Laufe der Zeit auf die Nominalspannung ab.

- Ist es möglich, damit nur mitzuschreiben? --> Dann möchte ich Dir empfehlen, das Programm nur dafür laufen zu lassen, Energiesparfunktionen wie Bildschirm ausschalten, Standby, Ruhezustand nach definierter Zeit abzuschalten und den Akku im Idle- oder Surfbetrieb leerzunuckeln... (Wobei durchaus die Chance besteht, dass da das gleiche Ergebnis rauskommt - würde mich aber mal interessieren).
Das ist genau das, wofür ich das Programm genutzt habe.


Grüße

Googlhupf
 
Holla!

Die Kapazität ist ja da. Nur die Buchhaltung ist daneben.

Das glaube ich auch, denn:

Ich saß während des Tests daneben und hab immer mal wieder auf den Schirm geschaut.
Sehr gut, das ist zwar nicht ganz so gut wie mitloggen, aber sollte für diesen Zweck ausreichen.
Der Energie-Manager war auf und zeigte einen gleichbleibenden Stromverbrauch. Was mir auffiel, war die Akkuspannung. Die fing bei 12,irgendwas an und fiel im Laufe der Zeit auf die Nominalspannung ab.

Du hast es nicht dazugeschrieben - wichtig wäre die Info, wann die Nominalspannung erreicht worden ist. Wenn die Spannung erst fast gar nicht, dann langsam fiel und erst ganz zum Schluss ungefähr die Nominalspannung erreicht hat, arbeitet der Akku für meine Begriffe wie er soll und ich würde ihn einfach verwenden - nur die Kapazitätsmessung (die, soweit ich weiß, im Embedded Controller des Thinkpads stattfindet - keine Garantie!) ist aus irgendwelchem Grund voll daneben, was natürlich auch nicht gerade benutzerfreundlich ist. Weiter weiß ich da jetzt auch nicht...

In diesem Fall wäre es wirklich mal interessant, ob sich solch ein Verhalten an einem anderen Laptop reproduzieren lässt, der diesen Akkutyp benutzt. Wenn Du also an den T6x von Deinem Kollegen rankommst und das nicht zufällig ein T61 14" 16:10 ist, würde mich das Ergebnis mal interessieren :)
mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 6-Zeller arbeitet normal, die anderen waren Schrott bzw. wahrscheinlich überlagert.

Wichtig ist vor Allem, dass Die Ladeschwellen im Energiemanager entfernt werden, bevor kalibriert wird, da der EM falsch rechnet und der Akku nicht voll wird. Dass der 6-Zeller jetzt längere Zeit bei 0% weiter arbeitet, liegt daran, dass er noch nicht kalibriert ist. Daher kann der EM noch nicht wissen, wie lange der Akku wirklich rechnerisch durchhält.

Der Battereanimator kann übrigend die Akkuspannung protokollieren, so kannst Du auch zwischendurch etwas anderes unternehmen.
 
Der 6-Zeller arbeitet normal, die anderen waren Schrott bzw. wahrscheinlich überlagert.

Wichtig ist vor Allem, dass Die Ladeschwellen im Energiemanager entfernt werden, bevor kalibriert wird, da der EM falsch rechnet und der Akku nicht voll wird. Dass der 6-Zeller jetzt längere Zeit bei 0% weiter arbeitet, liegt daran, dass er noch nicht kalibriert ist. Daher kann der EM noch nicht wissen, wie lange der Akku wirklich rechnerisch durchhält.

Der Battereanimator kann übrigend die Akkuspannung protokollieren, so kannst Du auch zwischendurch etwas anderes unternehmen.

Also!

So wie ich die ganze Nummer verstehe:


  • der Akku hat ein EEPROM. Darin stehen diverse Infos wie Herstellungsdatum, Nominalkapazität, Seriennummer, Sollspannung, etc.
  • das Notebook schreibt in dieses EEPROM seine Weisheiten rein. So z.B. Datum der Erstinbetriebnahme und Ist-Kapazität.
  • die Ist-Kapazität ermittelt das Notebook bei der Kalibirierung, indem es von 100% Kapazität runterzählt und schaut, wieviele Wh es aus dem Akku kriegt bis die Abschaltspannung erreicht ist. Das schreibt das Notebook als Ist-Kapazität ins EEPROM.
  • beim Entladen wird die verbleibende Restkapazität (und Laufzeit) aus der bereits entnommenen und der Ist-Kapazität ermittelt und an den EM bzw. das OS übergeben, der daraus (in Verbindung mit dem derzeitigen Verbrauch) die Restlaufzeit anzeigt.

Korrigier mich falls ich mich bei o.g. Punkten geirrt haben sollte. Aber wenn wir meine Postulierungen als wahr annehmen, passt Deine Aussage

Dass der 6-Zeller jetzt längere Zeit bei 0% weiter arbeitet, liegt daran, dass er noch nicht kalibriert ist. Daher kann der EM noch nicht wissen, wie lange der Akku wirklich rechnerisch durchhält.

nicht ins Bild. Das Gerät muß nach dem Einstecken des Akkus in das Gerät wissen wie viel Saft da drin sein sollte und noch ist, ohne erst zu kalibrieren. Andernfalls wäre ein Wechselakku Schwachfug. Der Akku ist neu, Original Lenovo und vom 04.05.2013 und somit wohl kaum überlagert. Alles was jetzt nicht stimmt, ist ein Problem des Notebooks. Nur laut Aussage des Händlers ist mein Notebook in Ordnung. Diese Aussage deckt sich mit meinen Tests mit meinem 9-Zellen-Akku. Funktioniert der Embedded-Controller mit 6-Zellen-Akkus anders als mit 9-Zellern?

Now what?

Grüße

Googlhupf
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Angaben ins EEPROM geschrieben werden und welche nur ermittelt und angezeigt werden, weiß ich nicht.

Einige Daten (z.B. Ladeschwellen) zum Akkustatus werden unter Windows (bei älteren EM-Versionen in der Registry) abgelegt.
Die älteren EM-Versionen legten hierzu in der Registry einem Schlüssel an, der aus der Barcodenummer des Akkus bestand.

Wo die Daten jetzt abgelegt werden, ist mir nicht bekannt.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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