T431s vs. Macbook Air 13

thinkpad-1

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17 Juni 2013
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Hallo Leute,

nachdem ich mein x230 wegen der Auflösung wieder abgegeben habe, suche ich Ersatz. Ich habe mit dem T431s geliebäugelt, aber das neue MBA mit 13 Zoll hat auch eine ähnlich hohe Aufllösung und die Akkulaufzeit von (bis zu) 12 Std und Haswell Prozessor reizen mich schon. Zuhause habe ich noch ein T400 stehen. Ich suche ein mobiles Gerät mit hoher Auflösung um diesen Sommer (kann also nicht auf das T440s warten) meine Diss zu schreiben. Preislich kann ich auf Studentenrabatte zurückgreifen und möchte etwa 1100 € ausgeben.
Für Pros/Cons, Tipps und Meinungen wäre ich dankbar!

Gruß
thinkpad-1
 
Wenn ich Zeitdruck hätte (der Sommer ist ja nicht mehr soo lang), würde ich eher bei dem bleiben, was ich schon kenne.
 
Die Dissertation kannst du mit beiden Schreiben.. die kannst du auch auf dem T400 schreiben (der UNtersatz wirkt sich ja auf den inhalt nicht aus ^^)

Erfahrungsgemäß braucht man für eine wissenschaftliche Arbeit einen Schreibtisch und viel Platz für Literatur, etc. Von daher verstehe ich nicht, warum du nicht auf dem T400 arbeitest.


Wenn du wirklich vorrangig noch was neues anschaffen willst, stell dir daher lieber grundsätzliche Fragen:

Windows oder OSX?

Wenn du schon ein T400 stehen hast, wäre Windows imho die bessere Wahl wegen der Kompatiblität der Dateien und Software. Ansonsten musst du Software, wenn du sie auf beiden benutzen willst, immer doppelt kaufen/besorgen.
OSX funktioniert zum arbeiten super - aber imho nur in einem Apple-Universum, also wenn alle anderen Geräte auch von Apple sind, funktioniert es wirklich problemlos.

Andere Gründe:
Beim T431s dürften drei Jahre Garantie seitens Lenovo dabei sein.
Bei Apple bekommst du ein Jahr Garantie - drei Jahre kosten gehörig Aufpreis.

Was Aufrüsten angeht: Ich weiss nicht ob man das MBA überhaupt irgendwie problemlos aufbekommt, aber das T431s hat eine abnehmbare Baseunit, zB für einen Festplattenwechsel oder das Aufrüsten von Speichermodulen.+
Laut Teardown von iFixit kommen im MBA nur proprietäre Hardwareteile zum Einsatz - heisst: Aufrüsten NUR über Apple.

Zudem brauchst du beim MBA für allen scheiss kostenpflichtige Adapter.
Bei einer wissenschaftlichen Laufbahn muss man sicherlich mehrfach Vorträge halten oder das Gerät an einem Beamer anschließen. Da musst du beim MBA immer einen Adapter mitschleppen. Beim T431s hast du einen VGA-Ausgang der zumindest die nächsten Jahre noch an jedem Beamer verfügbar sein wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also zum Diss schreiben empfehle ich einen externen Monitor. Hatte ich damals an meinem T61 so und dein Rücken und letztendlich deine Gesamtfitness wird es Dir 10-14h am Tag danken!
Warum kein neues?: Es gibt momentan kein "geiles" TP, das wird erst (hoffentlich) das T440s. Also guten 19" für 200€ an das T400 und ab geht die Post! Solltest Du oft in die Bib müssen, kann es anders aussehen...ich konnte alles online abrufen, und dann kann man PDF auf TP-Schirm und Office auf den Großen!
 
Wer sich mit den bekannten Problemen arrangieren kann bekommt mit MacBook Air IMHO ein "besseres" ultramobiles Gerät.

Nur habe ich persönlich immer noch ein Problem mit dem einklebten Akku.
 
Das Display des Air war gegen mein X220 ein klarer Rückschritt. Den Auflösungsvorteil habe ich bemerkt, fand ihn aber nicht so gravierend. Aber das verwaschene und die miesen Blickwinkel des TNs haben mich enorm gestört.
 
Auflösung hin oder her - letztendlich gibt es eine Buchstabengröße die das Arbeiten am Bildschirm angenehm macht. Wenn man da mit einer zu hohen Auflösung ankommt skaliert man dasganze nachher doch wieder hoch und dann ist der Aufpreis für Retina und Co echt für die Katz.
 
Auflösung hin oder her - letztendlich gibt es eine Buchstabengröße die das Arbeiten am Bildschirm angenehm macht. Wenn man da mit einer zu hohen Auflösung ankommt skaliert man dasganze nachher doch wieder hoch und dann ist der Aufpreis für Retina und Co echt für die Katz.

Deine Aussage ist nicht ganz vollständig:
Wenn ich mir ein hoch auflösendes (i.e. eine hohe physikalische Auflösung mit großer DPI) Display hole, dann tue ich das nicht um viel auf dem Gerät darstellen zu können, sondern um eine schärfere Schrift zu haben.

Ein gutes Betriebssystem passt daher die DPI an, die für die Darstellung einer Glyphe gebraucht werden. Die “Größe” eines Buchstabens sollte sich dann nicht ändern.

Der Effekt ist, dass einfach mehr Pixel pro Glyphe benutzt werden und diese sehr viel schärfer erscheinen (wie z.B. auf Papier). Man kann dann auf Techniken wie Anti-Aliasing (furchtbar) oder Subpixel-Rendering (etwas besser) verzichten.
 
@Caputo, naja sagen wir Sommer-Herbst sollte ein Großteil geschrieben sein. Abgeben sollte ich mehr so Oktober/November? Also noch genug Zeit um mich in MacOS einzuarbeiten. Ich hatte aber eh vor nur fürs schreiben mit LATEX Windows parallel zu verwenden.
@Pommbaer, wenn ich wirklich wollte, habe ich natürlich keine Ausrede. Es geht definitiv mit dem T400. Aber es hat sich Geld für ein neues Gerät ergeben.. :) Ansonsten würde ich wohl eine SSD mit neuem Akku anschaffen. Hauptgrund ist jedoch, dass das T400 doch einiges wiegt. Ich hatte mir deswegen auch zunächst ein x230 gekauft, welches jedoch eben nicht die Auflösung hatte, die ich gerne hätte. Zuhause ist das T400 auch an einem externen Monitor, aber als Vater einer Tochter fällt effektives arbeiten zuhause flach... Deswegen ein portables mit guter Auflösung.
Zusätzlich: ich hätte eigenlicht auch schon gerne auch mal OSX verwendet.. (z.B. zum Musikmachen, live on stage. Das ist aber nur Nebensache) d.h. nur zum Schreiben der diss (Latex in Windows) das MBA und für alles andere dann den T400 :).
Aufrüsten etc. ist natürlich beim MBA schlecht.. trade off für die hohe Akkulaufzeit wahrscheinlich.
@Thrakath siehe oben. Von zuhause arbeiten ist keine wirkliche option. Literatur ist online zugänglich!
@Gummiente. Bei 12 Stunden (theoretisch) könnte das Ding hoffentlich lange halten...
@Kingkill.. IPS ist natürlich schick. Aber ich komme auch gut mit dem Display des T400 klar, fürs Schreiben ist Auflösung also klar wichtiger für mich
@Pommbaer, das MBA13 ist glaube ich 1600*xxx, also für ein 13,3 Zoll Bildschirm vielleicht wie beim X300, x301? Muss ich mir gleich mal beim Mediamarkt anschauen ...
 
Kommt auf Dein Benutzerprofil und Dein Fachgebiet an. X230 plus externer Monitor finde ich für eine Diss eigentlich ganz gut geeignet. Aber auch mit einem Mac lässt sich sehr gut promovieren. Ich habe vor 14 Jahren meine Diss auf einem Powerbook geschrieben und vor fünf Jahren - wiederum mehrheitlich mit einem Mac als Arbeitsinstrument (sowie einem T43)- habilitiert. Mit beiden Systemen lässt sich sehr gut wissenschaftlich arbeiten.
Schau Dir mal ein Air in einem Geschäft an und schau, ob Du mit dem Gerät gut zurecht kommst. Die Frage welches Laptop für Dich persönlich das perfekte Arbeitsinstrument ist, sollte weniger nach objektiven Benchmarks gehen und mehr Deinem subjektiven Eindruck folgen.
Wenn für Dich die Akkulaufzeit entscheidend ist, dann ist das Air perfekt. Die Garantie von Apple ist nach meinen Erfahrungen der Garantie von Lenovo übrigens haushoch überlegen (zumindestens in der Schweiz).
Auf der anderen Seite ist ein Thinkpad bestimmt robuster und härter im nehmen (bin gerade im Urlaub und habe mein Air zu Hause gelassen). Ausserdem spielt Office auf Windows in einer anderen Liga.

Aber wie gesagt: Egal, was man Dir aufgrund von objektiven Kriterien empfiehlt, nimm das, womit Du Dich am wohlsten fühlst und worauf Du am meisten Lust hast zu arbeiten. Dann steht der summa cum laude nichts mehr im Wege ...
 
Wenn du warten kannst dann ein T440s mit Full HD IPS (14") im 13" Gehäuse (so groß wie ein 13" MacBok Air) und an die 20h Akkulaufzeit.
 
Vielleicht hilft noch diese Meinung: Es schlägt meiner Meinung nach nichts das Tippen auf einer normalen Tastatur, die darüber hinaus auch nicht direkt unter dem Bildschirm angebracht ist. Ob ext. Tastatur mit oder ohne Kabel, die Körper-/Kopfhaltung ist auch ein wichtiger Faktor und schlägt langfristig, meiner Meinung nach, die gewissen Vorteile der Pixelzahl der Modells xyz der Firma abc. => Ich würde nicht für das Display zahlen, egal welches Budget ich hätte. Ich weiß ich bevorzuge neben der normalen Tastatur die Fläche (im Moment 22 Zoll und 1680 x 1050) und würde daher auch am Arbeitsplatz über DVI/VGA-Kabel wohl umschalten. Ich sehe dies auch sehr sehr oft bei unseren Assistenten/Doktoranden.
 
Ich nutze beide Systeme, beides beruflich und privat. Die Frage lässt sich - wie einige bereits angemerkt haben - auf das Betriebssystem reduzieren. Mit beiden Geräten kann man sehr gut arbeiten.

Ich pers. würde bei einer Diss eher zu Mac OSX tendieren.
 
Ich pers. würde bei einer Diss eher zu Mac OSX tendieren.
Aus welchem Grund?
Ich benutze ebenfalls Windows und OSX und ich würde bei allem Produktiv / Office-Krame eher Windows nehmen, weil
1. das Windows-Office deutlich besser ist,
2. das ganze Fenstermanagement viel besser funktioniert (an linken/rechten Rand hängen, maximieren) und
3. der Multimonitor-Support wesentlich besser ist (Menü auf anderem Monitor als Fenster - aaargh! Fullscreen blockiert alle anderen Monitore - brrr).
 
Aus welchem Grund?
Ich benutze ebenfalls Windows und OSX und ich würde bei allem Produktiv / Office-Krame eher Windows nehmen, weil
1. das Windows-Office deutlich besser ist,
2. das ganze Fenstermanagement viel besser funktioniert (an linken/rechten Rand hängen, maximieren) und
3. der Multimonitor-Support wesentlich besser ist (Menü auf anderem Monitor als Fenster - aaargh! Fullscreen blockiert alle anderen Monitore - brrr).

Das Macbook Air ist flacher, stabiler, hat ein besseres Touchpad und eine deutlich bessere Akkulaufzeit als das T431s. Das Display ist heller, hat einen erheblich besseren Kontrast und Blickwinkelstabilität. Das "Glossy" vom MBA merkt man im Alltag kaum. Ich kenne beide Geräte ganz gut, sitze gerade an einem T431s, hatte bis vor wenigen Monaten ein 13er Air, aktuell ein Retina MBP.

Mac Office 2011 finde ich sehr aufgeräumt und angenehm. Office 2013 (auf meinem PC) ist sicherlich in vielen Details besser (vor ALLEM, was die Ausnutzung des Bildschirmplatzes angeht), aber das sind Nuancen. Ich habe in beiden Versionen bereits lange Texte verfasst. Alles gut.

Multi-Monitor ist unter Windows besser, keine Frage. Für das snappen von Fenstern nutze ich "Window Magnet". Die virtuellen Desktops sind dafür unter Mac OSX erheblich besser, als unter Windows (gar nix) bzw. unter Windows mit Add-Ons (ich nutze Dexpot). Fenstermanagement finde ich in Summe somit unter OSX sogar besser.

Durch TimeMachine/CarbonCopyCloner (ich nutze letzteres) u.a., das Unix-System untendrunter hatte ich in der Vergangenheit eine deutlich bessere Betriebsstabilität unter Mac OS als unter Windows. Ich nutze die Systeme parallel seit den ersten x86 Macbooks, also ca. 2006.

Ich brauche BEIDE Plattformen, da ich u.a. mein Geld mit .NET (Visual Studio), als auch mit Java und Cocoa verdiene (Mac Desktop Apps). Ansonsten wäre ich wohl exklusiv auf dem Mac. Dauerhaftes Arbeiten in einer Windows VM auf dem Mac kommt für mich wegen der Tastatur nicht in Betracht.
 
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Ich brauche BEIDE Plattformen, da ich u.a. mein Geld mit .NET (Visual Studio), als auch mit Java und Cocoa verdiene (Mac Desktop Apps). Ansonsten wäre ich wohl exklusiv auf dem Mac.

LOL, bei mir ist genau umgekehrt - mache beruflich aktuell viel mit Open Source Kram (RoR / Node / MongoDb) und iOS und verwende dafür OSX. Würde das aber (abgesehen vom Websurfen, da scrollt es sich so schön mit dem Touchpad) niemals für was anderes nehmen, ist mir in tausend Details zu umständlich.

Und die Faszination von virtuellen Desktops wird sich mir wohl nie erschließen.
 
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LOL, bei mir ist genau umgekehrt - mache beruflich aktuell viel mit Open Source Kram (RoR / Node / MongoDb) und iOS und verwende dafür OSX. Würde das aber (abgesehen vom Websurfen, da scrollt es sich so schön mit dem Touchpad) niemals für was anderes nehmen, ist mir in tausend Details zu umständlich.

Wenn deine exakt identischen Maven-Builds (von irgendwelchen obskuren Groß-Projekten :facepalm:) auf dem Mac 90 Sekunden brauchen und auf deinem Windows System schicke 15 Minuten (danke, NTFS), dann überlegt man sich das mit dem switchen irgendwann. Auf Cygwin habe ich auch wenig Bock und eine anständige Bash ist für mich im Alltag kaum verzichtbar.

Auf Linux hatte / habe ich keinen Bock.
 
Wer sich mit den bekannten Problemen arrangieren kann bekommt mit MacBook Air IMHO ein "besseres" ultramobiles Gerät.

Nur habe ich persönlich immer noch ein Problem mit dem einklebten Akku.
Der Akku ist beim MBA nicht verklebt. Er sitzt in einem Rahmen drin und lässt sich wesentlich leichter Tauschen als dies bei dem MBP Retina der Fall war/ist. Kannst auch hier sehen ;) http://www.ifixit.com/Guide/Installing+MacBook+Air+13-Inch+Mid+2013+Battery/15205/1

Ich habe selber auch ein MBA und an sich gibt es so gut wie kein Gerät, welches dem MBA nur Ansatzweise nahe kommt. Es ist sehr leicht, hat hohe Auflösung, relativ gute Akkulaufzeit (ich komme in der Uni mit kleinen Einschränkungen auf über 8 Stunden). Eigentlich gibt es an dem MBA kaum was auszusetzen, die Konkurrenzprodukte in dieser Kategorie kann man fast alle in die Mülltonne treten.
Was ich auch nicht verstehe, wieso man nicht mit einem T400 seine Arbeit schreiben kann und sich nach dem Sommer evtl. zum Abschluss das T440s gönnen. Das R500 aus der Signatur tut auch seinen Dienst, auch wenn nicht mehr so flott.

Zum MBA gibt es nur eins zu sagen, kaufe nicht die billigere Version mit 128GB SSD, sondern die Größere und direkt 8GB Ram rein! Den Ram kann man ja nicht aufrüsten und die SSD zum Nachrüsten gibt es in Deutschland kaum bzw. man bekommt soweit ich weiß nur über Import, gibt wohl auch ein paar Shops, die ein Komplettpaket inkl. Einbau anbieten, aber es ist echt net günstig. Von daher direkt mehr Speicherplatz.
 
Wenn deine exakt identischen Maven-Builds (von irgendwelchen obskuren Groß-Projekten :facepalm:) auf dem Mac 90 Sekunden brauchen und auf deinem Windows System schicke 15 Minuten (danke, NTFS), dann überlegt man sich das mit dem switchen irgendwann. Auf Cygwin habe ich auch wenig Bock und eine anständige Bash ist für mich im Alltag kaum verzichtbar.

Auf Linux hatte / habe ich keinen Bock.

Hm, bei Maven hatte ich eigentlich auf Windows-Seite noch nie Probleme, aber klar, manche Sachen laufen auf dem einen OS eben besser als auf dem anderen, siehe z.B. RoR. Und mit Java bist du ja schon gestraft genug, das macht aus Programmierern geistlose Zombies...
 
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