System optimieren

Notebooker

New member
Themenstarter
Registriert
22 Mai 2006
Beiträge
206
Hi,

ich würde mich über Hilfe freuen, um mein System etwas zu optimieren. D.h. überflüssige Dienste etc. deaktivieren. Dafür habe ich mal eine Log-Datei angehängt.

Ein möglicher Deaktivierungskandidat ist z.B. die Client Security Solution. Brauche ich die, wenn ich den Fingerprint-Reader zum Windows-Login und für das Power-On-Paßwort verwende? Jedenfalls läuft da immer ein Paßwort-Manager, den ich nicht benötige - doch wie bekommt man den deaktiviert?
 

Anhänge

Ist runtergeladen, installiert und benutzt. 22 MB mehr Plattenplatz, Registry etwas aufgeräumt (musste ich 4x machen, jedes mal kamen neue Fehleinträge zu Tage) und die eine oder andere Startanwendung deaktiviert, die ich meine, nicht zu brauchen. Eine aktuellere Log-Datei habe ich angehängt.
 

Anhänge

bei einem T60p (2.16GHz Core Duo, 2048MB RAM, 100GB 7200rpm, ATI FireGL V5200) ist ein solcher tuningaufwand m.m. einfach nur blödsinn... die c´t hat zum thema dienste deinstallieren/windows tuning, optimierung und verschlanken mal schöne messreichen veröffentlicht.
das fazit: die zeit die man in diese pimpereien reinsteckt bekommt man in form von eingesparter computerarbeitszeit nicht mal annähernd zurück... aber jedem tierchen sein plesierchen :D

just my 2 ct
tüte
 
Sinn der Optimierung

@tüte

Da muß ich teilweise Einspruch erheben. Sinn der Optimierung beim Konfigurieren der Dienste unter W2K bzw XP ist ja auch weniger die Geschwindigkeit (höchstens der Boot-Zeit) als die Optimierung im Sinne der Sicherheit.

Gruß
LRoS
 
Wenn man mit dem Gedanken an die Sache herangeht, das System zu beschleunigen, lohnt es sich wirklich nicht (siehe c't / tüte). In puncto Sicherheit muß ich sagen, daß eine Grundausstattung an Tools auf keinem Windows-Rechner fehlen darf:
- Anti-Spyware-Tool (z.B. Spybot S&D)
- Virenscanner (z.B. NOD32)

On Top würde ich eine Boot-CD mit Virenscannern empfehlen, z.B. Knoppicillin. Ich habe seit Jahren keinen Virus mehr gehabt. Ist aber immer beruhigend, wenn man von einer sauberen CD bootet, drei Virenscanner drüberlaufen lässt (über Nacht) und morgens keine Meldungen findet.

Andere Tools sind sicher sinnvoll, solche die die Geschwindigkeit erhöhen sollen, kann man IMHO getrost ignorieren.

q3player
 
Original von q3player
...von einer sauberen CD bootet, drei Virenscanner drüberlaufen lässt (über Nacht) und morgens keine Meldungen findet...

Ich nutze auch gerne das Knoppicillin, aber nach den drei Scans hab ich seitenweise Meldungen - hauptsächlich, dass irgendwelche harmlose Dateien nicht geöffnet werden können. TIF-Dateien werden als ZIP-Bombs gebrandmarkt... da ist noch viel Platz für Verbesserungen :(

G.
 
Ich hab jetzt eine "Hirens Boot-CD" bekommen. Darauf sind auch Virenscanner, die unter DOS von CD laufen ... mal testen.

Das Problem mit den von den Virenscannern nicht lesbaren Dateien hab ich auch.

q3player
 
Hi,

also den größten sprung machst du wohl indem du statt der recovery-version ein "frisches" xp aufsetzt.
Der rest ist, solange man sein system nicht mit aller gewalt zumüllt, viel spielerei.

Zur systemoptimierung verwende ich eigentlich momentan nur tweakgui, da man viele kleine nerv-einstellungen schön übersichtlich erledigt bekommt.

Anonsten kann ich noch den autostartmanager empfehlen, sicherlich gibt es viele programme die dass ebenfalls mitbringen, nur keins gefällt mir wie dieses schlanke:
http://toolsandmore.de/Central/Produkte/Software/System-Tools/Autostart-Manager/


mfg
aces
 
Wer die c't 17/2005 gelesen hat, wird wissen, dass die ganze Tuning-Brüllerei der Computerzeitschriften und Internetforen sinnlos ist.

Die Redaktion hat alle "bewährten" Tuning-Tipps auf unterschiedlichen Rechnerkonfigurationen ausprobiert und hat die Ergebnisse mit Benchmarks gemessen.

Fazit ist, dass einzig und allein das Ausmisten des Autostarts etwas bringt, vielleicht noch das deaktivieren einiger Dienste (auf keinen Fall den Taskplaner deaktivieren, der sorgt für den Prefetcher), das wars aber auch schon.

Ungültige Registrierungsschlüssel werden in Windows XP eh nicht mehr ausgelesen, tägliche Defragmentierung ist ebenso sinnlos wie das löschen von Windows-Komponenten (die eh nur einige MByte groß sind). Übrigens wurden auch alle Registy-hacks widerlegt, die überhaupt nichts bringen, im Zweifelfall das System instabil machen.

Ich habe auch anfangs an meinem Thinkpad herumgetunt bis ich Windows neu aufsetzen durfte. Ergibt also im Zweifelsfall "läuft nicht" anstatt "läuft schneller".

MfG

PS: Seitdem die c't den Artikel rausgebracht hat, sind die anderen PC-Zeitschriften ganz still in Sachen Tuning geworden, oder sind sogar auf den Zug aufgesprungen und haben ebenfalls gewarnt, dass "Tuning" eher schadet als nützt.
 
Moin,

auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Tuning im Sinne eines merkbaren Geschwindigkeitsgewinn nur Arbeit macht. Besonders die zahlreichen Registry-Tools richten mehr Schaden als Nutzen an.

Es lohnt sich eher, die "klassische" Oberfläche statt der Playmobil-Oberfläche von XP zu nehmen, den ganzen Animations-Schnickschnack von XP auszuschalten (Überblenden usw.) und sich auf "Windowsinhalt beim Ziehen anzeigen" zu beschränken.

Es lohnt sich auch, zur Kantenglättung der Fonts nicht Cleartype, sondern das Standardverfahren zu nehmen.

Aus Gründen der Sicherheit sollte man allerdings schon einige Dienste einfach deaktivieren. Kostenlose Tools auf www.sysinternals.com wie Process Explorer und Autoruns ermöglichen recht einfach zu erkennen, was beim Startup so geladen wird sowie welche Prozesse so laufen.

Ich bin jetzt auf 36 Prozesse gekommen, das System rennt wie nie zuvor. Diesen Zustand habe ich als externes R&R-Backup eingefroren.

Bei den Diensten gibt es einige, die man einfach nicht oder selten braucht. Mit kleinen Batches und PsService kann ich sie mir per Mausklick starten und wieder deaktivieren.

Allerdings stolper ich jetzt über Kintaros Aussage "auf keinen Fall den Taskplaner deaktivieren, der sorgt für den Prefetcher" - das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Was meinst Du damit? Der Taskplaner ist nämlich bei mir deaktiviert.

mfg. frimp
 
Hi,

Allerdings stolper ich jetzt über Kintaros Aussage "auf keinen Fall den Taskplaner deaktivieren, der sorgt für den Prefetcher" - das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Was meinst Du damit? Der Taskplaner ist nämlich bei mir deaktiviert.

Inwieweit der task-planer für prefetching zuständig ist, kann ich dir nix sagen,
aber wirf mal einen blich hier rein: Klick


mfg
aces
 
Moin,

danke. Ja, das Verzwichnis habe ich und da werden auch im Abstand von ca. 7 Tagen die Einträge erneuert.
Den Taskplaner habe ich schon recht lange abgeschaltet, der Prefetcher scheint trotzdem zu laufen.
 
Ich habe das größtenteils zitiert was die c't widergegeben hat.

Und bei mir, ich muss es sagen, habe ich den Taskplaner anfangs auch deaktiviert und das System ist schleichlangsam hochgefahren..
Wie genau das zusammenhängt, kann ich auch nicht sagen.

Aber ich habe auch zu einer anderen "Tuningmaßnahme" gegriffen; ich habe nach der Anleitung von 4saad.com mir eine Windows-XP CD aus dem I386 Ordner erstellt und dann nur die IBM-Programme installuiert, die ich wirklich brauche (z.B. AkkuMaximizer oder Präsentationsprogramm). Vorher hatte ich >50 Prozesse, jetzt mit Virenscanner und Antispyprogramm nur noch 38 Prozesse, und ich merke den Unterschied schon.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben