System neu aufsetzen; Verständnissfragen

Sightus

Ratefux
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2 Juli 2006
Beiträge
4.014
Moin,

nachdem ich mich seit längerer Zeit mit einer zugemüllten XP-Installation auf meinem R51 rumärgere, konnte ich mich jetzt dazu durch ringen, das komplette System neu aufzusetzen.
Die eingebaute Festplatte (60GB) ist derzeit in vier Partitionen aufgeteilt.

Partition 1 (Windows) 13 GB
Partition 2 (Backup) 5 GB
Partition 3 (Daten) 36 GB
Partition 4 (IBM) 4 GB

Ich habe mir nun gedacht, dass ich die gesamte Festplatte komplett formatiere und in neue Partitionen einteile. Ich bin im Besitz originaler Recovery-CDs, wodurch ich nicht auf die Recoverypartition angewiesen bin. Angenommen ich partitioniere die gesammte Festplatte, erstelle ein neues System mit den Recovery-CDs; wird dann automatisch eine neue Recoverypartition angelegt?

Wenn ich nun ein neues System aufgesetzt habe, würde ich gerne ebenfalls das neueste Ubuntu ?fest? installieren. Da ich mich noch nicht ausführlichst mit der Materie Linux und dem verwalten dessen Partitionen beschäftigt habe, wird dies in meinen Augen so manche Fragen auf. Angenommen XP arbeitet einwandfrei und ich will Ubuntu (nach-)installieren, wie mache ich das mit den Partitionen? Ich müsste doch vorher (in XP) Festplattenkapazität (z.B. mit PartitionMagic) freimachen oder? Das System (gesamt) soll dann so aussehen, dass ich beim hochfahren zwischen beiden Betriebssystemen wählen kann. Gibt es sonstige Dinge, die es zu beachten gibt?

Gibt es eine Möglichkeit einen Hardware-Dongle (USB-Stick, am Besten in mehrfacher Ausfertigung für andere Personen) zu erstellen, ohne den das Thinkpad nicht hochfährt? Hatte mir das schon einmal für meinen Desktop ausgedacht, bisher jedoch nichts Passendes gefunden.


Mit freundlichem Gruß

Sightus
 
Original von Sightus
... Angenommen ich partitioniere die gesammte Festplatte, erstelle ein neues System mit den Recovery-CDs; wird dann automatisch eine neue Recoverypartition angelegt?
Ja.

Zur Linuxfrage.
Ubuntu sollte Deine Festplatte bei der Installation nachpartitionieren können.
Linux bringt einen eigenen Bootloader mit, der WinXP erkennt und Dir beim starten die Wahl bietet welches OS Du booten willst.

Ich meine mich zu erinnern, daß es allerdings Probleme mit der Servicepartition gibt. Die ist dann zwar noch da, aber mann kommt (erstmal) nicht mehr ran. Da ist dann Nacharbeit gefragt.
Suche mal hierzu im Forum. Das wurde glaube ich schon geklärt.

Sonstige Dinge die es zu beachten gilt, ist vor allem die Notwendigkeit eines Backups vor jedweder Bastelei an den Partitionen. Entweder gesamtbackup auf CD/DVD oder wichtige Dateien vorher sichern.

Die Frage mit dem USB-Stick verstehe ich nicht. Willst Du kein Hardwarekennwort vergeben? Das teilst Du dann den Personen Deines Vertrauens mit, und die können dann ran.
Bios-Passwort und Passwort für die Servicepartition setzen sowie allen Dritten nur über eingeschränktes Nutzerkonto Zugang gewähren.
 
http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=24897

In meinem 2. Post findest Du einen Hinweis über die Bootkonfiguration für Linux.

Lasse auf keinen Fall Linux an die Partitionstabelle, wenn Du Rescue&Recovery behalten möchtest. Ich habe insofern schlechte Erfahrungen gemacht, dass der Start von R&R über die Access IBM - Taste beim Booten nicht mehr funktionierte.
 
Danke für die ausführlichen Antworten. Aber bereits im jetzigen "Zustand" des Systems kann nicht mehr auf die IBM-Partition zugegriffen werden, da ich ja meine HDD C:\ bereits partitioniert habe. Ich hatte mal ein Softwareproblem und wollte das System neu aufsetzen und drückte während des Bootens die Access-IBM Taste, wodurch der Vorgang abgebrochen worden ist, weil die Partitionstabelle geändert worden war. Deshalb habe ich mir damals die Recovery-CDs zukommen lassen. Und da ich ja im Besitz dieser CDs bin, werde ich die Recovery-Partition so oder so entfernen; denn bei 60GB Speicher sind 4GB recht wertvoll.

Zum Thema "Dongle".

Das Thinkpad wird schon jetzt von Halb-"greisen" verwendet, die sich schon jetzt mit den eingerichteten sechsstelligen Passwort ab und zu sehr schwer tun. Ausserdem ist es ab und an nötig, dass andere Personen das Thinkpad nutzen, denen ich aber nicht das Passwort anvertrauen will, weil dieses für mehrere Objekte/Programme verwendet wird. Wenn die Person also an das Tihnkpad muss, will ich dem nicht stundenlang das Passwort erklären, sondern "einfach" einen USB-Stick in die Hand drücken und in Ruhe weiter arbeiten können.


Mfg sightus
 
als hinweis, wenn ich richtig infoermiert bin wird bei recovern der werkszzustand wiederhergellt, was bedeutet, dass alle anderen partitionen auch gelöscht werden!!!
 
gut dann also daran denken wenn man das recovery zurückspielt.
ich emüpfehle dahe reine Sicherung mit Acronis (.de)
 
Komisch, als ich "damals" mein System mit den Recovery-CDs wiederhergestellt hatte, waren die von mir erstellen Partitionen immer noch da, inkl. der Daten.


Mfg sightus
 
die recovery Partition wird nur neu angelegt wenn install die
Platte als leer(ergo neu;) erkennt.

Afaik löscht Recovery immer nur die Systempartition, üblicherweise C:

Das mag aber beides von Version zu Version verschieden sein,
ab T4 ist bei mir Schluss mit Kenne
 
ich habe es hier nun noch öfter mitbekommen, dass die komplette Platte überschrieben wurde (Werkszustand).
Daher würde ich eine Sicherung mit Acronis machen, da kann man bei rückspielen sowas auswählen und dann nur die C Partition überschreiben.

Ich nehme an, seit T4x hat sich dann was daran geändert!
 
So, ich habe mich die letzten 2 Stunden damit beschäftigt, die Festplatte zu formatieren, und anhand der Recovery-CDs das System neu aufzusetzen. Die Recovery Partition wurde nicht wieder angelegt; gut dass ich die zuvor mit Acronis True Image gesichert habe. Gibt es eigentlich einen Grund, warum man die RP braucht, wegen Access IBM oder so? Lohnt sich das zurücksichern mit Acronis? Wie geht das genau?



Mfg sightus
 
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