Studentennotebook - Tablet Thinkpad - Tipps?

.dawn

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Hallo zusammen! :)
Ich studiere Physik und denke gerade darüber nach mir einen Tablet-PC zu kaufen.
Ich habe mich etwas im Internet umgesehen und jedoch leider nur wenige brauchbare Support-Foren gefunden.
Zur Zeit spiele ich mit dem Gedanken mir einen Thinkpad zu kaufen. (bisher keine besonderen Modellvorstellungen, daher habe ich irgendein präfix gewählt)

Dazu habe ich 2 Fragen:

1. Das nötige Kleingeld für ein komplett neues Thinkpad werde ich vermutlich nicht aufbringen können. Daher wüsste ich gerne wissen, ob ihr besondere Tipps für mich habt, wo zu einem relativ günstigen Preis eines zu bekommen ist. Vllt habt ihr ja irgendwelche "Geheimtipps". ^^ (abgesehen von den relativ naheliegenden wie ebay, Studentenrabatt bei Neukauf, Marktplatz hier im Forum und ähnliches... ;) )
Preislich kann ich wohl maximal 1000 Euro aufbringen, nur um euch etwa den Rahmen zu verdeutlichen. ;)

2. Da ich mich mit Tablet-PCs im Allgemeinen und Thinkpads im Besonderen praktisch gar nicht auskenne: Zu welchen Modellen (& Betriebssystemen) würdet ihr mir raten? xp, vista, win7, eventuell sogar linux? ich benötige das gerät vor allem zur mitschrift in vorlesungen, bei der rechnung von übungsaufgaben und für anmerkungen an vorlesungs-skripte (pdf...).
was fällt euch noch ein, was ihr mir im allgemeinen zu dem thema raten würdet?^^

Vielen Dank im Voraus schonmal für das Lesen meines Beitrags und für eventuell kommende Antworten! :)

Grüße und schönen Abend. :)
 
[quote='smack',index.php?page=Thread&postID=706944#post706944]Ich hatte mir das vor 4 Jahren auch vorgenommen schön in der Vorlesung mit dem Laptop mit zu schreiben. Ist aber daran gescheitert, dass[/quote]

Ich nutze seit Anfang 2008 ausschließlich einen Tablet-PC an der Uni und möchte nie mehr zurück. Viele Kommilitonen beneiden mich um die Möglichkeiten, scheuen aber die Investition.

man nicht flexibel genug ist um kpmplexe Tafelbilder abzuzeichnen

Nicht mit einem Tablet-PC. Damit ist man deutlich flexibler als mit Papier, da man Dinge nachträglich einfügen, löschen, verschieben oder die Größe ändern kann. Mit OneNote kann man handschriftliche Notizen, Bilder UND Audioaufnahmen sogar nach Stichwörtern durchsuchen. Mach das mal mit Papier ;)

man sich mehr mit der Technik aufhält und oft auch abgelenkt wird (Wlan sei dank...)

Tja statt zu quatschen oder SMS zu schreiben guckt man auch mal ins Netz, das stimmt. Aber eben nicht nur nach unnützen Dinge. Ich schätze es jedes Mal unbekannte Sachverhalte mal eben schnell bei Wikipedia und Co. nach schlagen zu können.

die Tische in der Uni oftmals zu klein sind

Eben deshalb lohnt ein Tablet-PC auf dem sich SÄMTLICHE Unterlagen UND Skripte befinden. Ordner wälzen, blättern und Co. entfällt. Platzprobleme sind damit passé. Eine Federmappe braucht man auch nicht.

die Professoren Leute mit Notebook rausgeworfen haben

Habe ich noch nie erlebt. Vielmehr waren die Professoren neugierig und haben nachgefragt was das für ein Gerät ist.

ich meine Handschriftlichen Blätter sauber daheim abgetippt habe (Lerneffekt)

Punkt für Dich, aber ich hatte eher das Problem Mitgeschriebenes nicht mehr wiederzufinden, jedenfalls nicht das was man mal eben gesucht hat. Das bedeutet Zeitverlust, gerade dann wenn es eng wird und man viel nachgucken muss, zur Klausurenzeit. Hier sparen digitale Mitschriften viel Zeit und Nerven. Und man hat egal wo man ist sämtliche Unterlagen dabei. Auch alte Mitschriften landeten bei mir aus Platzmangel gerne im Müll. Das Problem hat man bei digitalen Mitschriften nicht. Auch das Austauschen von Dokumenten mit Mitstudenten vereinfacht sich enorm. Wer viel teilt, bekommt auch viel von anderen.

Ich denke bevor du so viel Geld ausgibst, solltest du dir klar machen ob du wirklich jeden Tag das Ding mitschleppen willst.

Ohne Tablet-PC habe ich meistens mehr mitgeschleppt. Gerade zum Ende des Semesters. Zu den Mitschriften kommen auch noch Bücher und Skripte. Das alles habe ich nun immer dabei, ohne ein Gramm mehr an Gewicht. Ohne Laptop kommt man nämlich auch nicht aus, oder willst Du Praktikumsberichte, Studienprojekte und Hausarbeiten handschriftlich abgeben? In einer Freistunde wird der Läppi rausgeholt und die Zeit sinnvoll genutzt. Daher haben inzwischen sehr viele Leute bei uns ein Netbook, aber damit kann man eben keine adäquaten Mitschriften anfertigen.

Ein Stift mit Block wiegt nämlich immer noch weniger als ein X200t

Tja nur ohne Skripte, Bücher und ältere Mitschriften ist man in der Vorlesung ziemlich verloren. Die 2 kg (mit großem Akku) kann selbst ein Erstklässler problemlos tragen.

und ist dabei auch noch deutlich flexibler

Mitnichten, wie ich bereits anschaulich widerlegte ;)

Übrigens: Je höher das Semester, desto weniger Leute mit Laptop in der Vorlesung

Was wohl eher an der Zahl der Studenten im Semester liegt. Ein Laptop bringt in der Vorlesung ja auch keine Vorteile. Ein Tablet-PC schon.

Ansonsten: Nehm ein x6xt, weil Widescreen wirst du bei PDFs hassen lernen -- biste nämlich nur am scrollen.

Der Ansicht war ich bisher auch, aber ich habe meine Meinung inzwischen geändert. Anfangs habe ich meinen Tablet-PC hochkann benutzt, wie ein A4-Blatt. Aber dann braucht man deutlich mehr Platz für seine Mitschriften. Besser ist es im Landscape-Modus, man nutzt das Blatt viel besser aus, das rentiert sich wenn man mal etwas ausdruckt. Dass man mehr scrollen muss stört nicht weiter.


Zur Diskussion XGA/SXGA+:

In der Tat habe ich auch mit dem Gedanken gespielt mir ein Gerät mit SXGA+ zuzulegen. Ich habe mich aber damals bewusst dagegen entschieden, da ich befürchtete die Buttons in Programmen würden zu klein werden. Da die Stiftpräzision sehr unterschiedlich ist wenn man sich über den Screen bewegt, war ich der Ansicht, dass die Stiftabweichung bei einem SXGA+ Display stärker ins Gewicht fallen würde. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen dürfte eine derart hohe Auflösung (und kleine Schrift) auch nicht gerade vorteilhaft sein.
Aber auch heute noch frage ich mich ob SXGA+ doch besser wäre :)
 
Kann T42p in ALLEN Punkten recht geben. Ich hatte Anfangs auch Bedenken, da ich nicht soviele mathematische Fächer an der Uni habe und dementsprechend war meine Befürchtung groß die Tabletfunktion nicht oft genug einzusetzen (bei unserem Studiengang waren Tablets bis zu meinem ein Fremdwort). Bin aber absolut begeistert (und einige meiner Kollegen ziemlich neidisch ;)).

Kanns auch jedem Geisteswissenschaftler empfehlen, weil mMn. nichts so komfortabel funktioniert wie Fachartikel direkt online als PDF zu laden und die wichtigsten Stellen zu markieren, zu kommentieren und über InkSeine, OneNote zu verlinken. Es ist für mich unvorstellbar geworden meine Diplomarbeit ohne das Tablet schreiben zu müssen, weil es für mich noch nie so einfach war meine Gedanken, Inhalte, etc. zu sammeln und zu ordnen. Statt Zettelchaos habe ich alles in dem 1,8kg leichten Teil; Zettel und Stift sind mittlerweile Fremdwörter, weil ich die gar nicht mehr einpacke. Das einzige Papier, das ich transportiere sind die ausgeborgten Bücher und Zeitschriften. Immer wieder lustig, wenn in den Vo der Prof. Querverweise setzt, erstmal alle fluchen, weil sie keinen Platz für zusätzliche Notizen haben und alle um mich herum wie wild zu blättern beginnen während ich einen Klick mache und auf der richtigen Seite bin. :D

Lass dir mal von einem (versierten) Kollegen zeigen, was man alles mit Tablets anstellen kann, wenn man die richtigen Programme drauf hat und sich in diese eingearbeitet hat. Habe bei uns schon mehrere Leute, nachdem sich die große "Aha-Phase" gelegt hatte (weil ich ihnen handschriftlich kommentierte Artikel zukommen ließ und jeder wissen wollte, wie ich das gemacht habe), dazu bewegen können ernsthaft darüber nachzudenken.

Einzig die Akkulaufzeit mit 4 Zellen (bei mir 1:50) und die Ausleuchtung könnte beim X61t besser sein. Pralle Sonne mag er leider gar nicht. Ansonsten: :thumbsup:
 
ich kann euch auch in vielen Punkten zustimmen:
ich schreibe seit 2 Jahren so gut wie ausschließlich auf dem Tablet, aber sobald es in die intensive Lernphase geht, drucke ich alles aus :D
Inzwischen habe ich alles sowohl digital als auch auf Papier.
Warum schreibe ich dann überhaupt auf dem Tablet? Weil die Vorteile der digitalen Bearbeitung mir extrem viel Zeit sparen.
Ich kann einfach Platz machen, wo ich Platz brauche, bin viel schneller im schreiben, da ich zum Löschen nicht den Stift wechseln muss, kann Bilder aus Skripten einfügen, ....
Zum lernen brauche ich aber die Vorteile von Papier: Ich hab 3-4 Blätter nebeneinander liegen, kann blättern und muss nicht scrollen.

Ansonsten nutze ich das X61t ebenfalls im Landscape-Modus. Platzprobleme auf Hörsaal-Tischen kenne ich nur mit dicken Ordnern, nicht mit dem Tablet.
Taskleiste etc. an die Seite zu befördern war bei mir kontraproduktiv, da man den Platz an der Seite nutzen kann, den unteren Bildschirmrand aber nicht, da dort meiste die Handfläche liegt.
Versucht mal auf ein DinA4 Blatt die unterste Zeile zu beschreiben, ohne die Hand vom Blatt zu nehmen und den Tisch zu berühren...
 
Ich bin ja immer vollkommen begeistert von den Tablets und wünsche mir unbedingt eins. Allerdings macht mich die Stifteingabe ein bisschen stutzig - meine Handschrift ist (Dank digitalem Zeitalter) so schon richtig schlecht und auf diesen Quittiergeräten der Parcel-Services noch viel schlechter. Kann man auf einem Tablet denn wirklich anständig schreiben? :)
 
Das Schreibgefühl ist viel mehr mit Papier zu vergleichen als mit Quittiergeräten, PocketPCs etc.
Am besten du probierst es einfach aus, frag am besten mal jemand in der Uni, der schon ein Tablet besitzt. Hab aber bis jetzt noch von niemandem gehört, dass er mit dem Schreibgefühl unzufrieden war und nicht klargekommen ist.

Meine Handschrift ist auf dem Tablet besser als auf Papier, da ich auf Papier oft aus Zeitgründen kein Lineal verwende zum unterstreichen - auf den Tablet aber sehr wohl, da ja nur ein Klick :D
Wenn ich mich verschrieben habe, streiche ich auf Papier entweder durch, oder ich muss Radieren etc. - auf dem Tablet wieder nur ein Klick.
Oft sah die Mitschrift am Ende auch schlecht aus, weil mir beim Schreiben ins PDF der Platz ausging und ich quetschen musste - mit dem Tablet verschiebe ich den Text, mach ihn kleiner und alles passt.
 
[quote='armin.r',index.php?page=Thread&postID=706653#post706653]für X6xT:
+ 1400x1050 Auflösung möglich
+ kein widescreen
gegen X6xT:
- kein DisplayPort, DVI etc. vorhanden (bei guten VGA-Kabel finde ich 1680x1050 noch OK)

für X200T:
+ DisplayPort über Dock möglich (evtl. will man ja daheim nicht an einem 12" Bildschirm arbeiten)
+ LED Hintergrundbeleuchtung möglich
gegen X200T:
- Auflösung
- widescreen


[/quote]Das X200(t) gibt es meines Wissens auch mit 1440x900, allerdings suche ich bisher verzweifelt nen Händler der das im Programm hat... Der Direktvertrieb wie in den Staaten hat eben doch seine Vorteile...
 
ich kann T42p auch nur voll zustimmen. Es ist einfach ideal IMMER ALLE Skripte und Mitschriften aus ALLEN Semestern dabei zu haben und dazu noch die meisten Fachbücher als ebook.
Und gerade bei manchen Dozenten ist es seeeehhhrrr praktisch direkt im Skript Verbessern zu können ;)
Das Argument das man zwischendurch auch mal was anderes macht stimmt aber das ist bei einem normalen Laptop genauso. Nur ohne Laptop geht es in meinem Studiengang wirklich nicht mehr.

Ich benutze zwar "nur" ein X41t, komme aber auch mit dem XGA Display aus. Wird aber denke ich irgendwann einem X6xt weichen. Als Betriebssystem nutze ich Windows 7, weil hier die Tabletunterstützung weitaus besser als bei den Vorgängern ist. Programme hauptsächlich OneNote und PDF Annotater.
 
Zu SXGA+:[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=707574#post707574]Bei ungünstigen Lichtverhältnissen dürfte eine derart hohe Auflösung (und kleine Schrift) auch nicht gerade vorteilhaft sein.[/quote]Unter "ungünstigen Lichtverhältnissen" verstehe ich, dass die Sonne oder die Deckenbeleuchtung aufs Display scheint. Da ist das SXGA+ G5 Display der X61t auf Grund der Entspiegelung deutlich besser als das normale XGA Display. Natürlich ist das XGA MV/MT Display noch besser entspiegelt...
 
Hallo,
ich würde ohnehin nur noch ein Tabelt mit Multitouch kaufen.
Meines Wissens nach wird das Multitouch parallel zur Stiftbenutzung automatisch deaktiviert, ansonsten ist dieses Feature eine feine Sache.
 
Guten Abend! :)

Ich denke ich habe mich jetzt endlich entschieden und werde vermutlich auf folgendes Angebot von Luxnote eingehen:
http://www.luxnote-hannover.de/tablet-16ghz-250gb-bluetooth-finger-p-199.html

Kann jmd. irgendwelche Gründe in der Ausstattung entdecken, warum der Preis so gering ist? Gibt es irgendwelche Ausstattungsmerkmale, die das Gerät ausbremsen oder sowas? Weil 999 Euro für das X61t neu ist ja schon ziemlich günstig...

Danke nochmals für eure Hilfe! :)
 
Der Preis ist für die Ausstattung angemessen. Ich konnte auf die Schnelle keinen Haken entdecken.
 
[quote='.dawn',index.php?page=Thread&postID=716581#post716581]Ich denke ich habe mich jetzt endlich entschieden und werde vermutlich auf folgendes Angebot von Luxnote eingehen:
http://www.luxnote-hannover.de/tablet-16ghz-250gb-bluetooth-finger-p-199.html

Kann jmd. irgendwelche Gründe in der Ausstattung entdecken, warum der Preis so gering ist?[/quote]Ich finde es teuer.

Gut, die 1,8 GHz CPU ist selten und teuer. Doch das einfachste Display ist so teuer nun auch wieder nicht. Vermutlich will sich der Händler die nachträglich eingebaute 500 GB HDD ordentlich bezahlen lassen. Es handelt sich um ein Importgerät aus Nordamerika. Gut möglich, dass die WLAN Karte die "g" Kanäle 12 und 13 nicht beherrscht.
 
Es ist aber auch der große Akku dabei. Das Gerät ist weder teuer noch billig in der Ausstattung.
 
[quote='DVormann',index.php?page=Thread&postID=716595#post716595]Es handelt sich um ein Importgerät aus Nordamerika. Gut möglich, dass die WLAN Karte die "g" Kanäle 12 und 13 nicht beherrscht.[/quote]Sind das Standard-Kanäle hier in D/EU ? (Heißt: WLAN wäre "meistens"/häufig nicht nutzbar?)
Werde ich aber nachfragen... Ich weiß, das Display ist nicht perfekt, aber ich habe nach einer Woche suchen kein besseres "Gesamtpaket" für unter 1000Euro gefunden... ;)
 
Reines "a"-WLAN ist heute nicht mehr üblich. Aber nachfragen kostet ja nix.
 
[quote='.dawn',index.php?page=Thread&postID=716609#post716609]Sind das Standard-Kanäle hier in D/EU ?[/quote]Ja.

[quote='.dawn',index.php?page=Thread&postID=716609#post716609](Heißt: WLAN wäre "meistens"/häufig nicht nutzbar?)[/quote]Die meisten Hotels/Firmen rechnen mit Gästen aus Übersee und benutzen die beiden Kanäle nicht.

Wenn alle Nachbarn auf 1-11 senden (das kommt häufiger vor da die Routervoreinstellung normalerweise 1, 6 oder 11 ist) ist es sinnvoll das heimische WLAN auf 13 zu legen um Überlappungen zu minimieren.
 
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