Steve Jobs ist tot

Fahrplan

Member
Themenstarter
Registriert
26 Okt. 2009
Beiträge
405
Quelle: http://www.apple.com

Da geht ein Visionär des Computerzeitalters dahin... ob Apple noch derselbe Konzern ohne ihn sein wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wenn ich das Statement von dir in einem Thread lese, habe ich das Gefühl das dort ein vernünftiger Post verloren geht, der zwischen vielen falschen oder zu emotionalen (nicht auf den Thread bezogen) Posts wirklich angebracht wäre. Schade.
 
Das kann ich schwer beurteilen aber einige User hier im Forum
bringen mich dazu immer seltener etwas zu schreiben.

Oftmals schüttel ich nur noch den Kopf und klicke weiter.
Teilweise witzig was sich hier "erwachsener Mensch" nennt.

Das ist nicht expliziet auf diesen Thread bezogen.
 
gute umgangsformen und anstand sind halt leider nicht jedem gegeben, ingo

in meinem näheren und entfernterem umfeld sind grade auch 2 menschen gestorben. wenn ich hier so einige kommtare lese, wird mir echt anders...
 
Hier noch eine Rede von ihm, aus der die meisten der aktuellen Spruchzitate stammen:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Am liebsten hätt ich ja mal ein paar Tage das Internet "ausgemacht", aber sogar in Zeitungen, Tagesschau, Arbeitsplatz Gesprächsthema Nr.1. Hätte nur noch der ARD-Brennpunkt gefehlt, "Kommt jetzt die IT-Krise". Sicherlich hat Jobs als abgebrühter Geschäftsmann und Marktstratege einige Entwicklungen beschleunigt und versch. Features zusammengeführt, entgegen den Widerstand von den typ. BWL-"Strategen" in solchen Firmen, die immer für die breiten Markt und nur auf gesicherte Nachfrage produzieren wollen aber meist nie den Mut haben einen Trend selbst zu setten. Da hat ein Firmengründer ganz andere Möglichkeiten und auch Ansprüche. Um Geld scheint es ihm nie gegangen zu sein, entgegen solchen Leuten ohne viel Impetus.

Der Mob und die Medienbranche haben sich wieder mal als Dürster nach Anführern und willfährige Hilfsburschen für Heilsbringer gezeigt. Entlarvend wenn man sieht wieviel Sonderberichte und Sendungen Jobs und 4S (warum muss der Verkauf des 4S eigentlich in der Tagesschau bekanntgegeben werden? Gehts noch, zahl ich jetzt auch noch Gebühren um diesen faschistoiden Konsumismus Scheiss in den Nachrichten zu promoten?) erntete, während die Nobelpreisträger diese Woche nebenbei erwähnt wurden, obwohl ihre Arbeit wohl weitaus wichtigere gesellschaftliche Verbesserungen hervorrufen. Überraschend fand ich an dem ganzen Affenzirkus lediglich diesen

http://scienceblogs.com/insolence/2008/03/woo_for_cancer_say_it_aint_so_steve.php

Bericht, nachdem er wohl ein Jahr wartete, bevor er sich den Tumor chirurgisch entfernen liess (was ihm wohl nach Heilungschancen dann mind. 5 weitere Jahre hätte bringen können), weil er ihn mit dubiosen Diäten (Alternativmedizin) versuchen wollte zu heilen? Das hat mich dann doch irritiert. Von so einem technikversierten Menschen, der Jahrelang den wiss. Fortschritt genutzt hat für seine Produkte, hätte ich dann etwas mehr Vertrauen in die Wissenschaft und ihre Methodik erwartet. Da war seine Selbstüberzeugung dann doch zuviel des Guten oder der Arzt hatte nicht dem Mumm ihm Paroli zu bieten. Aber so ist es ja oft, grosse Männer, grosse Macken, dass scheint sich zu bedingen. RIP
 
Sehe ich ziemlich ähnlich.

Der Tod eines Menschen ist immer ein schlimmer Schlag. In erster Linie für ihn selbst und natürlich auch für den näheren, persönlichen Umkreis. Und ja, er hatte eine schwere Krankheit, wie Millionen andere auch. Ich denke, kritische Stimmen hier bemängeln eher die unangebrachte Medienpräsenz. Was man in manchen Zeitungen lesen konnte, war schon eine Mischung aus Heuchelei und romantischem Schmalz. Igrendwie hat Jobs es geschafft, in den Augen eines Großteils der Menschen in den hochtechnologisierten Staaten eine Art religiöse Figur zu sein, und dessen iProdukte in den Status von Devotionalien stilisert wurden. Dabei war das eine (anerkennenswert) geniale Marketingstrategie. Das wollen viele anscheinend nicht wahrhaben. Über seine menschlichen Qualitäten konnte man auch nur am Rande etwas lesen. Okay, ist sicher auch nicht der richtige Zeitpunkt, das jetzt zu thematisieren. Aber deswegen muss man nicht in das andere Extrem der Anbiederung verfallen. --- Ich wünsche seiner Familie alles gute.
 
Die Verkaufszahlen sprechen für sich. Er hat Gerätetypen erfolgreich gemacht, die vorher keiner haben wollte. Und das hatte seinen Grund, denn das war wirklich kaum brauchbarer Käse.
Was genau meinst Du jetzt?
mp3-Player, Handys, Laptops, das sind jetzt alles nicht unbedingt Gerätetypen, für die sich vor Apple keiner interessiert hat. Höchstens vielleicht noch Tablets (in der momentanen Form), das war vorher nicht wirklich populär (aber auch da gab es für diejenigen, die es brauchten, durchaus vernünftiges Zeug, z.B. ThinkPad X-Tablets).
 
Und noch mal zur Erinnerung: Das hier ist ein Kondolenz-Thread.


Diskussionen über die Leistungen/Persönlichkeit/... von Steve Jobs bitte, bitte, BITTE in anderen Threads führen.
 
"... brave enough to think differently, bold enough to think he can change the world, and talented enough to do it." - Barack Obama
 
Diesen Comic finde ich auch sehr treffend:

Moses%2C%2Bmeet%2BSteve%2C%2Bhe%27s%2Bgonna%2Bupgrade%2Byour%2Btablets....jpg
 
Auch wenn der Tod von Dennis Ritchie kaum Medienecho auslösen wird: ohne seine wegweisende Arbeit als Miterfinder von UNIX und C gäbe es heute weder OSX noch Linux.
 
Seltsam, letzte Woche in der ersten Informatikvorlesung das erste mal von Dennis Ritchie gehört... und jetzt tja...

Ruhet sanft
 
Seltsam, letzte Woche in der ersten Informatikvorlesung das erste mal von Dennis Ritchie gehört... und jetzt tja...
Ja so ist das eben: Die wirklich wichtigen kreativen Köpfe bereiten den Boden für alle weiteren Trittbrettfahrer. Wobei manche wenige wie Steve Jobs darauf aufbauend ganz phantastische Synergie-Effekte zu verursachen fähig waren, und sich somit wohltuend von der Masse der Trittbrettfahrer abheben.

Habe hier immer noch originale Installationsmedien für Intel/SPARC/PA-RISC sowohl für NeXTSTEP als auch OPENSTEP, welche für mich neben Denis Ritchies ursprunglichem C und der NeXTSTEP-Erweiterung auf das geniale Objective C immer noch die beste Leistung von Steve Jobs und seines damaligen Entwicklerteams waren. Die später folgende, darauf aufbauende Apple-Etappe war dann nur noch die daraus resultierende egoistische Geldmaschine, die mich letztendlich dazu brachte, in Zukunft nur noch Samsung zu bevorzugen. ;)
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben