Störgeräusche beim Musikhören - Notebook oder Kopfhörer schuld?

noctilux

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Hallo allerseits,

ich bin gerade dabei, alle Bachkantaten durchzuhören (bin allerdings erst bei 35 aus etwa 200) und höre dabei mit MediaMonkey die Musik während ich in OneNote meine Eindrücke dazu aufschreibe. Das klappt eigentlich sehr gut, nur sind mir nun immer wieder merkwürdige Störgeräusche aufgefallen: erst knistert es ein wenig, wonach die Lautstärke wellenhaft auf- und absteigt.
Zunächst vermutete ich die Kopfhörer als Schuldige, allerdings wurde auf diese Vermutung in einem Kopfhörerforum mit Skepsis reagiert. Kann also das Tablet schuld sein?
Da ich die Musik von einer externen Festplatte auf die interne kopiert habe, besteht evtl. die Möglichkeit von Kopierfehlern? Hierfür spräche, dass nach einer erneuten Kopie gestern der Fehler bisher nicht mehr aufgefallen ist. Allerdings kommt es mir merkwürdig vor, dass Kopierfehler sich so wie beschrieben auswirken.
Könnte es ein Hardwarefehler des Tablets sein? Ich dachte eigentlich, mit Dual-Core sollte Musikhören und ein bisschen was dazu aufschreiben kein Problem sein, zumal es sich um einfache MP3-Dateien handelt. Auch hier stelle ich mir eventuelle Fehler aber anders vor: bei meinen alten single-cores gab es deutliche Aussetzer.
Könnte es vielleicht sogar daran liegen, dass ich die Musik CD für CD von meiner Sammlung gerippt habe? Andererseits müsste da der Fehler jedes Mal auftreten, was nicht der Fall ist...
Hat einer hier eine Ahnung, woher das Problem kommen könnte? Bevor ich mich bei einer Reparatur blamiere oder unnötig Geld für neue Kopfhörer ausgebe, wäre mir Sicherheit nämlich schon wichtig...

Viele Grüße und danke vielmals im Voraus,

Martin
 
das mit dem kopfhörer ist leicht probiert, indem du nen anderen testest...
 
Ich weiss nicht wie sich deine Störgeräusche anhören. Aber in meinem X60 scheint der Audioausgang nicht so gut geschirmt zu sein. Ich nehme manchmal, aber selten, Resonanzen von der Festplatte war. Sprich ich höre im Kopfhörer die Bewegung des Lesekopfes. Ich meine an der Dockingstation ist das nicht so... Musst du sonstmal genau hinhören ob es sich wie ein Festplatte anhört :)

Wie gesagt der Effekt ist sehr schwach! Ich hab 1. sehr gute Ohren und 2. bei lauterer Musik hört man es eigentlich nicht mehr. Jedoch höre ich kein Bach sondern in deinen Augen dann eher Elektro uzz uzz ;)
 
hi,
wenn netzwerk, grafik oder andere resourcenintensive hardware auf dem gleichen IRO läuft kann es durchaus zu ausstzern kommen.
die haben sich in verschiedenen systemen auch unterschidlich ausgweirkt, was das akustische angeht.
verzerrungen, aussetzer, wie ein quitschen im hintergrund, usw
oder dann durch bewegungen (schwingungen) knackser auf dem ausgang weil die kopfhörerbuchse nicht mehr perfekt war.

kann natürlich auch beim rippen geschehen, dann währen die fehler aber immer die selben, sofern man das nicht mit software ausbügeld

greeTz lyvi

PS: versuche es mal mit VLC weil der spuckt meldungen aus zu korrupten dateien. denke aber windows würde das auch melden wenn er beim kopieren was nicht schreiben kann
 
Kopierfehler schließe ich auch eher aus. Das äußerst sich meistens in Abspielverweigerung oder fiesem Geknackse aber nicht in an- und abschwellender Lautstärke.

Ich würde versuchen, den Fehler einzukreisen. z.B.: Ist das Auslesen der CD erfolgreich? Vllt sogar nur als .wav und später komprimieren, um auszuschließen, ob der Encoder spinnt. Wieder Probehören. Dann auf den Abspielrechner kopieren. Gibts da Probleme? Treten die Probleme immer reproduzierbar an der gleichen Stelle auf? Wäre auch ein Hinweis.

Grundsätzlich: Soviel wie möglich "Kreuztesten". Andere Kopfhörer, auf dem betreffenden Rechner mal unter Knoppix abspielen, etc.

Edit: Grammatik-GAU
 
also, sind die störrungen immer an der selben stelle oder nicht?
sind die störungen mit bewegung der maus verbunden?
sind störrungen unabhängig der stromquelle?
usw.
 
ich würde auf 2 dinge tippen:

1: wenn es denn schon immer war, wird es wohl ein schlecht design´tes platinen layout (motherboard) sein, d.h. das kein ausreichender abstand von analogen signalen zu busleitungen eingehalten wurde bzw schlecht abgeschirmt oder die internen schaltnetzteile sind nicht ausreichen dimensioniert bzw deren tantal kondensatoren, wodurch die spannungen (vermutlich 3,3volt) nicht ausreichend geglättet werden.

2: wenn dies "früher" nicht so war, kann es durch aus sein, das die kondensatoren schon den geist aufgeben. wobei bei beim 3,3volt netzteil eventuell schon ein defekter reichen reichen würde. je nach strombedarf und sparanfall des ingeneur´s ist im dümmsten fall nur ein tantal verbaut. ist nur dieser eine defek, ist das elend perfekt.

im fall 2 und es noch garantie hat, würde ich zum inanspruchname der garantie raten.
was natürlich auch empfehlenswert ist, wenn du denn einen kompetenten elektroniker in deinem freundeskreis hat und der ein oszi hat. der mal reinschaut und rein misst. ein geübtes auge erkennt da gleich, was in deinem notebook ein schaltnetzteil ist und kann sich die spannungen förmlich bildlich anschauen. bei meinem reicht es, wenn man die tastatur aufklappt und kommt an fast alles ran.
mein 5jahre altes samsung x10 litt auch altersbedingt extrem am fall 2

vorrausgesetzt, das dein lied fehlerfrei und "sauber" ist.
 
Danke vielmals für alle eure schnellen und kompetenten Antworten!
Ich habe heute viel Musik gehört und das immer ohne Fehler. Jetzt habe ich gerade die Lautstärke um einen Wert heruntergestellt und siehe da, binnen kürzester Zeit war er wieder da.
Kann es sein, dass eine gewisse Lautstärke dafür gesorgt hat?

Viele Grüße,

Martin
EDIT: Ja, es scheint wirklich an der Lautstärke zu liegen! Kann mir das jemand erklären?
 
Bin beim stöbern grad eher zufällig über diesen Beitrag im ThinkWiki gestoßen.

Betrifft zwar hier in erster Linie Linux, aber auch unter Windows hat es mir bei manchen Soundkarten geholfen, bestimmte Quellen (Mikrofon) stumm zu schalten.
 
Hallo,

habe bei meinem X60s das gleiche Problem, auch ein MoBo-Tausch hat keine Hilfe gerbacht. Ich denke auch, dass es mit der HD im Zusammenhang steht bzw. das es an einer schlechten Schirmung liegt.
 
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