Sprung im Gehäuse - Garantiefall oder nicht?

cumga

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Ich habe einen Sprung im Gehäuse meines R51.

Dieser kommt laut meiner Annahme sicher vom Auf- und Zuklappen des Notebooks (bei mir täglich mindestens 10 Mal). Das Notebook habe ich seit Ende August 2004 und damit komme ich schon auf einige Male Auf und Zu.

Der Sprung ist vertikal genau über dem Kensington-Kabel-Anschluss (da sind auf der linken Seite die zwei USB und dahinter ist dieser schmale hohe Anschluss. Genau in der Mitte darüber ist der Sprung).

Was würdet ihr sagen? Garantiefall oder zu bezahlende Reparatur? Ich habe bei IBM bereits einen Fall eröffnet: Die sagen, es muss erst überprüft werden, ob Eigenverschulden oder Garantiefall.

Also ich für mich persönlich kann sicher sagen, dass ich mit dem Notebook recht behutsam umgehe und dieser Sprung nicht Eigenverschulden sein kann.


Wie ist da IBM erfahrungsgemäß? Reparieren muss ich es, weil sich beim Auf- und Zuklappen ja das ganze Gehäuse damit verbiegt und die Metallscharniere auch nach hinten und nach vorne drücken.

Ist IBM da pingelig und repariert solche Sachen nur gegen Bezahlung?

Ich wäre über jede Meinung und Erfahrung dankbar.
 
Also der Kostenvoranschlag ist auch nicht gekommen

Hat mir die Dame am Telefon noch gesagt "Der kommt morgen per Fax" - und nichts ist gekommen (das morgen war der 25.5.05)

Dann wollte ich heute anrufen, aber nach 15 Minuten in der Warteschleife habe ich es aufgegeben (also geöffnet müssen sie aber doch haben, weil gestern am Abend um 19:00 Uhr war die Warteschleife dann ausgeschaltet)
 
Tastaturausbau:
1. 3 Schrauben lösen
2. Tastatur etwas nach vorne schieben
3. am unteren Rand bei Strg mit einem Zahnstocher oder Bleistift die Klammer aushaken.
4. am unteren Rand bei Alt Gr mit einem Zahnstocher oder ... die Klammer aushaken
5. am unteren Rand bei den Cursortasten mit ... die Klammer aushaken.
6 Tastatur unten vorsichtig anheben und zu sich ziehen und nicht vergessen die Tastatur auszustecken.
 
Danke noch mal an alle, die den Ausbau des Keyboards beschrieben haben. Wenn man weiss, dass man nicht draufdrücken, sondern nach oben schieben muss, dann ist es wirklich super einfach.

Also das Keyboard selber klappert nicht, es scheint aber links unten nicht richtig druafzusitzen, wenn es eingebaut ist. Ich habe mir jetzt mal beholfen, indem ich links unten ein kleines Stück "Tempo" mit Tesafilm drangeklebt habe. Jetzt klappert da nichts mehr und es ist so, wie es sein sollte. Mal sehen was IBM dazu sagt, kann ja nicht Sinn der Sache sein :D

Für alle die es interessiert habe ich mal ein Bild gemacht vom inneren des R51, zur Erläuterung für die Technik Laien:

links oben ist die Bluetooth/Modem karte, rechts daneben das erste Speichermodul, links unten ist der Lüfter inkl. Heat-Pipe, rechts daneben unter dem Metallding sitzt die CPU und schräg-unten-rechts daneben, die Grafikkarte. Darunter, unter dem Touchpad, sitzt dann noch die WLAN Karte. Vielleicht interessiert diese Info ja jemanden ;)
 
Ich schon wieder :D

Ich habe mir heute mal das Keyboard noch einmal genauer angeschaut. Dann sieht man, dass die zweite Lache von links halb abgebrochen ist. Ob dies jetzt wirklich mit dem Klappern zusammenhäng bin ich mir nich so ganz sicher, da ja links daneben auch noch eine Lasche ist. Aber morgen mal beim Support anrufen, vielleicht brauche ich dann ja keine Lasche mehr :D
 
also hier mal der aktuelle stand.

den kostenvoranschlag hab ich ihnen dann am freitag noch telefonisch aus der nase gezogen:

194 ?

Da hats mich am Telefon fast umgehauen. Da hab ich mich natürlich beschwert und jetzt ist am montag ein angebot mit 89,148 ? per E-Mail eingetrudelt. Ich hab dann nochmal angerufen, und er hat gesagt: Es ist ein Kulanzangebot. Da bin ich fast schon wieder böse geworden und hab ihm mal gesagt, dass das eindeutig ein Garantiefall wäre, und das absolut keine Kulanz ist, also dass ich glaube, dass ein Angebot über 0 ? ok wäre.

Da hat sich natürlich nichts mehr machen lassen. Das war am Montag. Das Ersatzteil muss erst bestellt werden.

Heute werd ich nochmal anrufen. Mich interessiert nämlich, was da genau ausgetauscht wird. Außerdem hat er das Ersatzteil erst bestellen müssen und ich will wissen, wie weit sie sind.


Auf jeden Fall sollte sich jeder IBM Kunde vorher drei mal überlegen, ob er sein Notebook auf Reparaturreise schicken will.


Mi, 18. Mai: Da habe ich den Garantiefall bei IBM eröffnet, also bescheid gesagt, dass das Teil kaputt ist. Ich habe auch Verpackungsmaterial angefordert.

Do, 19. Mai: Verpackungsmaterial kam an, Laptop konnte nicht mitgenommen werden. Per Fax musste ich den Paketdienst benachrichtigen. Da ich als Privater kein Fax habe, musste ich es am nächsten Tag in der Firma machen. Also

Mo, 23. Mai: Das Notebook wurde abeholt und kam am nächsten Tag bei der Reparaturstelle in Österreich an

Di, 24. Mai: Ich habe interesseweise bei denen angerufen und habe erstmal erfahren, dass es kein Garantiefall ist (Die hätten ja auch mal bei mir anrufen können, wozu haben sie zwei Telefonnummern von mir). Der Kostenvoranschlag kommt per Fax und sie könne mir den Preis am Telefon nicht sagen. Der KV sollte am nächsten Tag kommen (per Fax)

Mi, 25. Mai: Kostenvoranschlag kam nicht.

Fr, 27. Mai: Natürlich habe ich bei denen wieder anrufen müssen: Ich erfuhr: 194 ?. Das war dann doch etwas viel (habe ich mir gedacht). Darauf kam nur: Ich rede nochmal mit dem Chef (eigentlich die einzige von mir hervorgerufene Verzögerung).

Mo, 30. Mai: Neuer Kostenvoranschlag. Jetzt musste erstmal das Ersatzteil bestellt werden (?Aus Amerika?. Hoffentlich nicht).

Do, 2. Juni: Heute. Ich warte.


Also von besserem Service als bei anderen kann nicht die Rede sein.

Das macht insgesamt jetzt 11 Arbeitstage - macht zirka zwei Arbeitswochen. Also das bekomme ich wahrscheinlich bei Gericom auch. Die rühren das Gerät auch ewig nicht an.

Und das nur mit 1 Tag hervorgerufener Verzögerung von mir. Normalerweise lässt sich so eine Preisverhandlung an einem Tag durchführen, nicht über eine Woche.


EDIT: Das Ersatzteil kommt erst morgen oder Montag. Also am Montag bestellt - 1 Woche Verzögerung durch Lieferung von Teilen.
 
so ein schaden kommt nicht vom nem zu hohen widerstand eines scharnieres. unsinn! dieser schaden is typisch für leute, die ihren laptop in nem dafür nicht geeigneten rucksack transportieren. daher gibte es ja auch den IBM backpack, der an den entsprechenden stellen gepolstert is und daher dafür ausgelegt ist, dass man laptops hochkant transportiert...

daher auch keine kulanz/garantie...

mfg
 
Ich habe eine Notebooktasche, in der ich das Notebook transportiere. Keine von IBM, aber das Notebook sitzt da ordentlich drinnen und die Tasche wird auch nirgends hingeworfen oder so.

Die Notebooktasche ist in dem Format etwa (nicht die gleiche Marke, aber so eine die man seitlich trägt).
http://images-eu.amazon.com/images/P/B00005UPE3.03.LZZZZZZZ.jpg

Ist so eine Tasche nicht "artgerecht"? Dann weiß ich auch nicht mehr.
 
Nachdem schon einige Hundert TPs durch meine Hände gewandert sind, kann ich dir sagen, dass so ein Schaden nicht auftritt, wenn geeignete Taschen genutzt werden.

wie sieht die tasche denn innen aus? passt der R (das doch schon ziemlich gross is) geradeso rein, oder is noch luft zu den seiten. ist das innenleben gepolstert? wenn ja, wie? hat deine tasche standfüsse?

mfg
 
Also ich versuche mal, die Tasche zu beschreiben.

Das Thinkpad hat links und rechts jeweils ca. 1-2 cm Spielraum. Nach oben und nach unten passt es ziemlich genau rein. So wie ich es jetzt auswendig im Kopf habe, ist oben, wenn ich es unten anstehen lasse, maximal 1 cm Platz.

Also die Tasche ist schon auch dementsprechend groß und es ist halt ein bisschen Luft zu den Seiten.

Das Innenleben ist gepolstert, ja. Wie? Naja, wie soll ich das jetzt erklären. An den Seiten ist mehr als 1 cm Polsterung. Der Boden ist auch weich, wenn ich draufdrücke (also mit Boden meine ich den Teil, auf dem das Thinkpad mit der Unterseite - wo die Seriennummer und so stehen - liegt). Oben ebenfalls das selbe. Unten und oben ergibt sich alleine schon eine leichte Polsterung, weil noch Fächer dort sind (in denen aber nichts ist). Allerdings, wenn ich so reinfühle, ist ca. 5 mm Polsterung. Oben und unten.

Die Standbeine sehen so aus.

Also das sind so Plastikdinger mit heraufstehenden Zapfen. Naja. Am besten hier mal Fotos.


Also ich denke, dass wenn diese Polsterung nicht reicht, dann muss das ding aus leicht zerbrechlichem Glas gebaut sein.
 
sehr stabil sieht das ding nicht aus, sorry... ich will jetzt auch garnet jahrelang diskutieren. aber macht euch mal gedanken, was euer thinkpad gekostet hat... da wird man wohl ma 20 eur mehr für ne gescheite tasche übrig haben, oder?

auf ibm-taschen gibt es übrigens lifetime garantie und da passen auch 2 R-Modelle inklusive zubehör bequem rein und sind gut geschützt...

einer meiner favoriten:
http://www5.pc.ibm.com/de/products.nsf/$wwwPartNumLookup/_73p3599?OpenDocument

Original von cumga

Also ich denke, dass wenn diese Polsterung nicht reicht, dann muss das ding aus leicht zerbrechlichem Glas gebaut sein.

ja, falls du es noch nicht weisst: die festplatten sind aus glas... nur ma so am rande...
 
Nochmal zu meinem Keyboard: Ich habe da am Dienstag morgen angerufen und am Mittwoch kam per UPS Express ein neues Keyboard bei mir an. Habe es aber noch nicht ausprobiert.
 
Ich hab mein ThinkPad zirka 1 Monat länger und es hat schon so manchen Unfall überstanden, ich weiss nicht, wie das einige Leute zu stande bringen... Einmal ists mir vom Stuhl abgerutscht und auf den harten Steinboden gefallen. es war ein gewöhnlicher Rucksack ohne Polsterung!

Ich finde, dass IBM sogar in den Low-Cost Modellen sehr gutes Material verwendet.

Das einzige, was gerade kaputt ist, ist der Lid-Switch, der beim Reinigen des Displays abgebrochen ist, weil ich auf mein ThinkPad angewiesen bin, werde ich wohl das Plastikteil ankleben müssen :-(
 
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