Sicherheitsvorfall bei Mindfactory

Arminius

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Hallo in die Runde,
ich erhielt gerade die eMail von Mindfactory, dem Onlinehandel von Heise.de mit dem Hinweis, dass es zu einem Sicherheitsvorfall mit Datenabfluss gekommen wäre. Checkt also mal eure eMails und handelt umsichtig.
Auszug aus dem Mailtext:

Was ist passiert?
Wir haben festgestellt, dass es zu einem Hackerangriff auf unsere Systeme gekommen ist. Nach aktuellem Kenntnisstand können wir nicht ausschließen, dass die Angreifer Zugriff auf bestimmte personenbezogene Daten hatten. Dazu können insbesondere deine Adressdaten, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie verschlüsselt gespeicherte Passwörter gehören.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise darauf, dass Passwörter im Klartext betroffen sind. Ein Zugriff auf Bank- oder Kreditkartendaten kann ausgeschlossen werden, da diese nicht in unserem Shopsystem, sondern von den Zahlungsdienstleistern gespeichert werden. Die Untersuchungen zum Vorfall dauern an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem ist die TU München nach einem Hackerangriff offline. - Die hybride Kriegsführung Russlands weitet sich aus. Sicherlich sind auch die Bombendrohungen gegen Flugzeuge und Presseorganen Teil davon. So ergibt sich unter Berücksichtigung der "Tiefkühltruhen-Affäre" ein Bild, das langsam rund wird. Würde mich auch nicht wundern, wenn die Plünderungen und Gewaltexzesse in Frankreich und anderen EU-Städten ebenfalls von dort initiiert wären.

Meine Meinung
Ist das der Startschuss für ne politische Diskussion im thread?
 
@hostdreamer : @Asuka hat nicht geschrieben, dass er @Mornsgrans nicht zustimmt.

Gefragt hat er, weil Diskussionen über Politik in diesem Forum normalerweise schnell unterbunden werden.

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Von heise sollte man erwarten können, dass alle Teile der Unternehmensgruppe bezüglich IT-Sicherheit vorbildlich sind.
Ansonsten sollten sie keine Artikel und Sonderhefte zum Themengebiet mehr veröffentlichen.

Wenn man sieht, was Ärzte, Krankenhäuser, Behörden ... alles gespeichert haben und wie deren IT teils aussieht, dann denkt man lieber nicht weiter darüber nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig davon, dass viele hier eine Meinung haben, wer hinter den sich häufenden Vorfällen steckt, gibt es bedauerlicherweise keine konkreten Anhaltspunkte die eine Zuschreibung stützen könnten. Bei den Kühlschränken wissen wir noch nicht mal den Hersteller oder den Modus Operandi. Sicherheitsbehörden halten sich sowieso mit Informationen zurück, damit keiner merkt dass sie keine haben.

Der Vollständigkeit halber die zugehörige Meldung:
 
@linrunner :
"French cybersecurity investigators blamed problems with outdated remote control modules made by Danish company Danfoss as well as U.S.-based Copeland. Danfoss said most affected systems were older products that no longer received software or security updates, while Copeland identified a vulnerability in discontinued controllers."
 
Mir stellt sich bei den Kühlschränken die Frage warum die überhaupt online sein müssen (Betonung auf müssen)?
Wäre ja auch schon schön, wenn man aus der Ferne zwar die Temperatur lesen, aber nicht ändern könnte. Naja.

Ich denke, dass der ganze IoT-Wahn 'uns' dorthin gebracht hat.

Alles weitere würde nun zu sehr vom Thread Titel abdriften :)

Zu Mindfactory:
Wer weiß, wie der Angriff/Datenklau ablief?
Bis jetzt noch keiner. Zwischen ungepatchter PHP-Lücke und einem ex-Mitarbeiter der die DB aufm Stick mitnimmt ist ja alles möglich.

Ich finde es aber gut, dass alles recht Dsgvo-Konform gemeldet wurde. Dass große internationale Onlinehändler dies tun (würden) bezweifle ich.
 
Zum Thema: Denkt ihr die passwörrer sind jetzt "weg" ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Einerseits kaufe ich lieber direkt bei einzelnen Shops ein, als bei den Marktplätzen. Andererseits hinterlässt man immer seine Daten. Ausser Passworthygiene, möglichst wenige oder verschleierte Pflichtangaben, sowie keine Kreditkarten, kann man ja aber wenig gegen den Datenklau tun. Shops werden leider häufig geknackt.
 
Im Ernst: Ich hab die Mail auch bekommen, hab mein PW geändert und gut ist. Was sollen die Übeltäter denn Wichtiges von mir geklaut haben, dass ich Unheil befürchten müsste? Auf Fake-Mails und -Anrufe falle ich nicht rein, das haben schon andere erfolglos versucht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Einerseits kaufe ich lieber direkt bei einzelnen Shops ein, als bei den Marktplätzen. Andererseits hinterlässt man immer seine Daten. Ausser Passworthygiene, möglichst wenige oder verschleierte Pflichtangaben, sowie keine Kreditkarten, kann man ja aber wenig gegen den Datenklau tun. Shops werden leider häufig geknackt.
Diese ganze registrierei nervt. ich bestell immer häufiger nur als gast
 
Eher ein Startschuss auf das, was noch auf uns zukommen wird. In den Nachrichten taucht dieser Begriff "hybrider Angriff" inzwischen bei jeden dieser Ereignisse auf und ich habe nur Eins und Eins zusammengezählt.
Sieht mir eher so aus, daß da jemand eine KI losgelassen hat und die greift an, was ihr über den Weg läuft
 
Sicherheitsbehörden halten sich sowieso mit Informationen zurück, damit keiner merkt dass sie keine haben.

Das hat einen guten Grund. Auch wenn am Nachsatz was dran ist (der gilt sicher nicht für alle) ..... mit jeder Info über Hacks liefert man auch mit etwas Pech Informationen, wie die Hacker sich verbessern können. Ich habe in den letzten Berufsjahren viel Kontakt zu unserem Labor für diese Dinge gehabt. Es gab Tools zum Entfernen von Viren etc. und Infos für Firewalls. Das ging nie öffentlich, auch nicht per Rundbrief innerhalb der Firma. "Man" kannte sich und tauschte aus (die Laboradresse wußte im Service fast jeder).

Bei OS/2 z.B. schlugen im wesentliche nur "die billigen" DOS-Viren (Boot etc.) zu. Reine OS/2 Probleme sind nie nie bekannt geworden. I.d.R. kamen von Kollegen und Kunden IT nach Wochenenden oft Fragen wie "Kannst Du/Sie mal ......", weil Papas schneller Bereitschafts-TP von den Kids erobert wurde, für Spiele natürlich.

Ich habe erst vor kurzem meine "Sammlung" vernichtet, weil ich die (gesichert) auf HD aufgehoben hatte und bei vollem Check oder Volumecheck der MS-Defender fast einen Herzkasper bekam. :-) Ich hatte den "Backup" total vergessen und wurde richtig "abgewatscht". Hatte Defender mal voll über die Backup HDD laufen lassen, um evtl. alte Viren-Leichen zu entfernen.

Es hat sich ja viel geändert und "potenziert", aber eine restriktive Politik zu Infos über Hacks gilt m.M. nach immer noch. Bei manchen Berichten bin ich schon etwas verwundert.
 
Was sollen die Übeltäter denn Wichtiges von mir geklaut haben, dass ich Unheil befürchten müsste?
Ein großer Fehler des Users ist sowas herunterzuspielen, weil man nicht die gleiche Vorausschau hat wie der Angreifer.

Man kann nie wissen welche Daten und Metadaten abgeflossen sind! Und du weisst nicht welche Daten aus anderen Leaks mit dem Hiesigen miteinander abgeglichen werden, und so ein potenzieller Exploit der noch nicht existiert in der Suppe köchelt! Und Drittens: du glaubst doch nicht wirklich dass solche Angriffe kein wirtschaftliches Target haben?
Phishing ist doch inzischen nur noch eine Einstiegsdroge und würde ich als Kreisliga bezeichnen. Was wenn man auf einmal in einem ganz anderen Turnier als Ball hin und her getreten wird?
 
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