SATA-SSD "basteln"?

baracoder

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Ich würde gerne eine SSD benutzten, möchte aber auch nicht auf die große Kapazität einer Festplatte verzichten.
Zuerst fand ich den Thread "Mini-PCI-Express SSD als Systemlaufwerk verwenden?" [1] doch nach ein wenig Recherche sieht es ganz danach aus, dass es keine echten Mini-PCIe SSDs geben wird.

Nun aber folgende Idee:

Der verbaute Chipset unterztützt 3 SATA-Ports [1]. Einer wird für die Festplatte benutzt. Die Ultrabase benutzt wohl den PATA-Port. Zwei SATA Ports müssten also verfügbar sein (Nicht angeschlossen).
Ähnlich wie bei den ganzen EEE-PC Mods könnte man einen brach liegenden Port abreifen und dort eine SATA-SSD anlöten.

Platz wird man für eine so dünne Karte (70x32x3 mm) bestimmt auch noch finden. Zb ist bei mir noch im Festplattenslot platz, so dass ich das Turbo-Memory Modul reinstecken konnte. Auf der Mainboard-Unterseite ist normalerweise auch noch was frei.

Booten sollte damit auch kein Problem sein. Lenovo hat (sowiet ich weiß) kein Whitelisting für Festplatten. Und eine SATA-SSD gibt sich eben als SATA-Festplatte aus.

Die Verbindungen an der Seite der Mini-PCIe Karte sind hier [3] beschrieben.

Das Problem ist also: Kann man ein SATA-Port irgentwo auf dem Mainboard abgreifen?

[1] Mini-PCI-Express SSD als Systemlaufwerk verwenden?
[2] http://www.intel.com/products/notebook/chipsets/pm965/pm965-overview.htm Diagram: http://www.intel.com/Assets/Image/diagram/965_diagram.gif
[3] http://wiki.elphel.com/index.php?title=EEEPC_SSD_SATA_Adapter&printable=yes
 
Hallo,
also das kann man sicher machen, allerdings muss man den freien SATA-Port erst mal auf der Platine finden, das sehe ich als Problem.
Ansonsten kann man das natürlich machen. Hat die Ultrabase wirklich PATA, oder doch SATA, dann sollten die Signale ja über den Docking-Stecker laufen, wenn du keine Base brauchst, kannst dir die 2 differentiellen Signale evtl. da abgreifen. Das wäre auf jeden fall eine coole Sache.

Gruß
Jetronic
 
wo die signalpins liegen sollte im datenblatt der southbridge zu finden sein. und die sind meist sogar öffentlich verfügbar.
 
Moin,

das ist übrigens eine sehr geile Idee! :P

Hier ist schonmal der 1. Happen... ;) Von Seite 810 ist mein Screenshot.
Das sind dann erstmal deine Hausaufgaben... :D

Anhang anzeigen 26680

Finde doch mal bitte raus, von wo man die Signale am cleversten abgreift, wenn IBM die Lötpads überhaupt in das Platinenlayout integriert hat...
Eigentlich müsste das ja so sein, das Stichwort Docking ist ja schon gefallen.

Halt und auf dem Laufenden... Such mal auf dem Board im Bereich des ICH8 nach den Bezeichnungen AG3, AG4, AJ4, AJ3, AF2, usw. Bild hier! 8)

Anhang anzeigen 26681

Klaus
 
Tatsächlich gibt es einen SATA-Adapter [1] für das im Ultrbase X6 verwendetes UltraBay Slim zu geben. Interessant ist, ob es intern eine SATA/PATA Bridge hat.

Ich werde mein X61 heute mal auseinander nehmen. Zwar studiere ich technische Informatik, habe aber noch recht wenig Erfahrung mit komplexer Elektronik. Das Thinkpad hat ein Multi-Layer PCB, so dass man nicht alle Bahnen verfolgen kann.

Kann mich jemand bei der Suche unterstützen, bzw ein paar Tipps geben?

Werde heute abend/morgen noch hoch auflösende Bilder vom Mainboard hochladen.

[1] http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/MIGR-61161.html
 
Hab meinen Ultrabase Slim Adapter für die SATA letztens aufgeschraubt, dort ist eine SATA/PATA Bridge drin. Ich glaube in dem Slot (und in der Base) gips gar kein SATA...
-peo
 
mein vorschlag zu der geschichte:

intel x18m-g2, die 80gb version ist 5mm hoch und sollte von den abmessungen her grade so in den pcmcia-slot passen:
http://download.intel.com/design/flash/nand/mainstream/mainstream-sata-ssd-datasheet.pdf

sprich pcmcia-steckkontakte auslöten/abknipsen, sata-kabel anlöten, fertig ist die geschichte. unter der voraussetzung dass der s-ata port überhaupt aktiv ist wenn das system keine ultrabase erkennt. aber das wird sich nur durch ausprobieren herausfinden lassen.
 
Gibts hier denn nicht jemand der eine CT-Röntgenanlage hat, dann konnte man mal ein Motherboard untersuchen.
Habe sowas schon mal gesehen, man kann unter den Southbridge-BGA gucken und dann die einzelen Leiterbahnen im Multilayer verfolgen.

Also im der Ultrabase ist kein SATA, das heißt ja, es gehen IDE-Signale über den Docking-Stecker, demzufolge muss doch aufm Board auch ein SATA->PATA Wandler sein. Dort könnte man ggf. nach den SATA-Signalen suchen.
Eine Eklährung könnte evtl sein, das die differtiellen SATA-Signale nicht über so einen Steckverbinder geführt werden können.

Kann man eigentlich so eine Ultrabase aufschrauben?

Gruß
Jetronic
 
[quote='jetronic',index.php?page=Thread&postID=805644#post805644]
Also im der Ultrabase ist kein SATA, das heißt ja, es gehen IDE-Signale über den Docking-Stecker, demzufolge muss doch aufm Board auch ein SATA->PATA Wandler sein. Dort könnte man ggf. nach den SATA-Signalen suchen.
Eine Eklährung könnte evtl sein, das die differtiellen SATA-Signale nicht über so einen Steckverbinder geführt werden können.
[/quote]
Muss leider nicht unbedingt sein. Der Chipset unterstützt auch direkt ein PATA Kanal.
 
Ah ok, ich habs DataSheet jetzt nicht gelesen. Dann wirds wohl keinen Wandlerbaustein geben...
 
[quote='jetronic',index.php?page=Thread&postID=805644#post805644]


Also im der Ultrabase ist kein SATA, das heißt ja, es gehen IDE-Signale über den Docking-Stecker, demzufolge muss doch aufm Board auch ein SATA->PATA Wandler sein. Dort könnte man ggf. nach den SATA-Signalen suchen.
Eine Eklährung könnte evtl sein, das die differtiellen SATA-Signale nicht über so einen Steckverbinder geführt werden können.

[/quote]

Auf dem Mainboard wird kein Wandler sein, denn die Southbridge liefert sowohl 3 SATA als auch 1 PATA/IDE Port direkt.
 
Die Ultrabay enhanced (T6*/R6*/Z6*) und die Ultrabay slim (X6*) haben beide KEIN natives SATA. Alle verfügbaren Adapter funktionieren nur mit Wandlern. Für die neue Generation gibt es Utrabay slim serial. Kann mir absolut nicht vorstellen, aus welchem Grund bei den "alten" Ports der SATA Kanal in die Dock bzw. Base geführt werden sollte, wenn nirgend ein SATA Gerät eingebaut werden kann. Und warum gibt es dann extra ein Utrabay slim serial? Chipsatz: Die ICH7 hat nativ noch 2 (P)ATA-100, erst ab ICH8 wurde das eingespart. Also gips im Rechner noch irgendwo noch PATA, zumindest im Chip, in den Dock/Base nicht.
Grüße und gute Nacht!)
-peo
 
Das war ja ein Spaß das Laptop auseinander und wieder zusammen zu bauen. Besonders die ganzen Folien und das Tape...

Habe das Mainboard von beiden Seiten fotografiert. Leider sind manche ein wenig verwackelt, denn ich habe kein Makro Objektiv. Musste also weiter weg und ran zoomen.
Die Wifi Karte konnte ich nicht abnehmen, da die Schrauben ziemlich fest sind. Meine Schraubendreher rutschen druch. Der PCMCIA Käfig scheint auch nicht ab zu gehen.

Es sind ziemlich viele Bezeichner drauf. Leider sind die meisten aber
nur Schemata für das Verlöten der Bauteile (R=Resitor, C=Capacitor, F=Sicherung ...)

Was mir aufgefallen ist:
Das nicht verlötete Feld J7, zwischen dem RAM-Sockel und den CPU-Kühler. Es hat über 20 Pins.
Interessant ist auch der Anschluss Vorne am Mainboard, zwischen PCMCIA Slot und Wifi-Karte. Sieht so aus, als könnte man da noch was aufs Mainboard stecken.
Dort sind auch zwei nicht eingelötete Chips.

Die Bilder sind hier zu finden. Entweder als Archiv (~128MB), oder zum online anschauen einzeln:
http://cobara.de/x61mb_fotos/

Schaut euch die Bilder bitte auch an, je mehr Augen, desto besser.
 
Ich sehe da ehrlich gesagt nicht durch. Ist mir eine Nummer zu komplex. :(

Alternative (?):
USB: Das X61 kann von USB Booten. USB wird im Standard im PCIe Slot mit durchgeschleift. Hi-Speed USB 2.0 hat einen theoretischen Datendurchsatz von 480MBit/s (In der Praxis wohl 240MBits/s) (Argh, aber auf die Zugriffszeiten kommts doch an...) so dass man rund 30MB/s schaffen sollte. Lässt sich damit vielleicht eine SSD basteln?

Die besten USB-Sticks bei Alternate schaffen angeblich 35MB/s lesen und 15MB/s schreiben. Nur kann man sich auf einen USB-Stick genau so verlassen wie auf eine SSD?
 
eine x25m als Systemplatte und zusätzl. ne HDD als Datengrab hat was für sich. Im Gehäuse ist da aber wirklich zu wenig Platz für, selbst wenn du die ssd da irgendwo unterbekommst wäre sie vermutl. Temperaturen und Feldern ausgesetzt, die ihrem Betrieb nicht förderlich sind.
Bleibt der PCIe slot. Falls Sie da rein geht und man Sata da irgendwie hinlöten könnte wäre ich an dem mod interessiert.

Nachteile wären nat. der verlorene PCIe slot sowie das zusätzliche Gewicht der hdd sowie ein leicht höherer Stromverbrauch.

MfG
gazpel
 
Wäre eine SD-Karte oder etwas für den CardBus nicht einfacher?
 
[quote='mikar',index.php?page=Thread&postID=808579#post808579]Wäre eine SD-Karte oder etwas für den CardBus nicht einfacher? [/quote]Beides ist nicht bootfähig.
 
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