Risiko win 10 Benutzerdaten separat?: symbolischer link auf c:\users

schdrag

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Bei einer relativ neuen win10 home Installation wollte ich Benutzerdaten und Windows auf separaten Partitionen haben: Win10 auf c: und die Benutzerdaten auf e:.
Meine Vorgehensweise lehnt sich an https://www.wintotal.de/eigene-dateien-auf-eine-separate-partition-verschieben/ an. Es existieren schon zwei user mit admin-rechten. mu (mein user) und tu (test user, der später wieder gelöscht wird).
login mit dem user tu

Schritt 1
robocopy c:\users e:\users /mir /sec /xj
/mir und /sec kopiert alle Unterobjekte inklusive der Rechte./xj sorgt dafür, dass symbolische Verknüpfungen beim Kopieren nicht verfolgt werden, was sonst zu erheblichen Problemen führen könnte.

Nun kommt es natürlich zu Fehlermeldungen, dass Objekte von tu nicht kopiert werden können, da in Benutzung. Ist aber nicht tragisch, da tu später gelöscht wird.
Schritt 2: Anpassung der users Pfade in der registry:
Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\ProfileList“: Dort wird der Pfad für ProfilesDirectory, Default sowie Public angepasst.
Default E:\Users\
DefaultProfilesDirectory E:\
UsersPublic E:\Users\Public
Danach konnte ich dann neu starten und mich in mu einloggen. In mu eingeloggt, löschte ich dann den user tu via Benutzerkontenverwaltung und den Pfad c:\users via via
rd c:\users /s /q
Die registry habe ich darauf hin auf Verknüpfungen mit "%SystemDrive%" überprüft, aber keinen Eintrag gefunden.

Office 2010, das ich vor der Aufspaltung in win10 und Benutzerdaten installiert habe, funktioniert und neu installierte Programme sollten ja den Verweis auf e:\users in der registry berücksichtigen. Die Programme selber sollen auf c: installiert werden bzw. dort bleiben. Daher habe ich nur den Verweis auf "users" in der registry geändert. Das soll auch win10 abkönnen.
Schadet es, jetzt noch den symbolischen link
mklink c:\users e:\users /D
zu setzen?

Freundliche Grüsse schdrag
 
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Gehe aber davon aus, dass nach einem Upgrade auf eine neue Windows 10 - Version wieder die Standardeinstellungen aktiv sein werden.

Was sagt denn die Umgebungsvariable %HOMEPATH% ?
 
die Umgebungsvariablen haben lt. Systemsteuerung alle den Wert e:\users\mu. Aber Du hast Recht. Habe in der registry die Einträge für ProfilesDirectory, Default sowie Public zurück gesetzt und dafür lieber den symbolischen Link für c:\users gesetzt. Oder wird der bei einer neuen Windows 10 Version gelöscht?

Ist der soft-link richtig oder besser junction, also /J? Möchte ja nur einen Zeiger erstellen.
mklink c:\users e:\users /D oder mklink c:\users e:\users /J?
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich mal neugierig fragen, wofür du das überhaupt machst? Vielleicht kann man sich den Akt ja sonst ganz sparen...
 
Einfachste Variante:
Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Lokale Benutzer und Gruppen - Benutzer
Eigenschaften des Benutzers - Registerkarte "Profil"
Unter "Basisordner" den gewünschten Pfad eingeben.

(habe ich selbst noch nicht getestet)
 
Darf ich mal neugierig fragen, wofür du das überhaupt machst? Vielleicht kann man sich den Akt ja sonst ganz sparen...
Ja sicher: setze gerade einen Rechner auf, der alle Benutzerdaten auf einer separaten Partition haben soll (zum einen, um bei Virenbefall relativ einfach neu installieren zu können, ohne die persönlichen Daten mit zu formatieren, zum Anderen, weil die Sicherung einer eigenständigen Partition mir einfacher dünkt. Bisher habe ich den Pfad der Ordner wie Dokumente und Downloads einzeln auf eine separate Partition verlegt, nun gehe ich den Weg, das komplett auf ein Mal zu erledigen. Bei Linux ist das übrigens standardmässig ein Leichtes, indem man für /home eine separate Partition vorsieht...
Habe auf tenforums gelesen , dass dies bei Win 10 nur bei users einigermassen risikolos möglich sei, da wird die Methode mit sysprep empfohlen.

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Einfachste Variante:
...
Unter "Basisordner" den gewünschten Pfad eingeben.
(habe ich selbst noch nicht getestet)

Danke für den Hinweis, ist dann aber nur für jeweils einen user (was ja im home Normalfall auch reicht) da müsste ich aber trotzdem die Benutzerdaten manuell auf den neuen Pfad verschieben. Aber vielleicht weniger fehleranfällig als das manuelle Frikeln in der Registry.

 
Zuletzt bearbeitet:
Geh davon aus, dass dir das beim nächsten großen Windows Update um die Ohren fliegt. Es ist und war nie unterstützt und hat auch immer wieder für Probleme gesorgt. Du hast also mit der obigen Anpassung das System m.E. erfolgreich zerlegt. Zumindest nach einer Neuinstallation würden die ganzen Berechtigungen eh nicht mehr passen, da dann die SID des alten und des neuen Nutzers unterschiedlich ist.

Der einzig offizielle Weg ist das Verschieben der Ordner wie Bilder, Musik usw. über die "Pfad" Eigenschaften.
Alternativ wäre der seit Windows 8 mögliche Weg, in den Einstellungen unter System / Speicher / Speicherort für neuen Inhalt die Sachen wie gewünscht anzupassen. Das erstellt neue Ordner, fügt sie als Ziele zu den jeweiligen Bibliotheken hinzu, verschiebt aber keine bereits bestehenden Inhalte.
 
Ja sicher: setze gerade einen Rechner auf, der alle Benutzerdaten auf einer separaten Partition haben soll (zum einen, um bei Virenbefall relativ einfach neu installieren zu können, ohne die persönlichen Daten mit zu formatieren, zum Anderen, weil die Sicherung einer eigenständigen Partition mir einfacher dünkt.
Wenn du das Pech hast, einen der Verschlüsselungstrojaner einzufangen, ist das wahrscheinlich völlig egal, wo die Benutzerdaten stehen. Und für eine Sicherung ist es egal, wo die Daten stehen.
Die Aufteilung einer Platte/SSD in mehrere Partitionen ist eigentlich ein Relikt aus DOS-Zeiten, wo Partitionen nur eine bestimmte Größe haben durften (bis 32 MB !) aber die Festplatten immer größer wurden.
 
Ich hatte das schon gemacht aber nicht mit Windows 10 das Zauberwort heisst Unbeaufsichtigte Installation. Also direkt den Installationsdatenträger bearbeiten und bereits auf dem Installationsmedium die Profilordner nach D verfrachten. Die Festplatte muß aber vorher so aufgeteilt werden daß ein D Laufwerk vorhanden ist, alle Lösungen das nach bereits erfolgter Installation zu ändern führten immer wieder zu Fehlern.

Im Zuge der Anpassung kann man dann gleich sinnvolle Voreinstellungen treffen, Komponenten entfernen, Updates und Treiber zufügen usw.
Schau dir mal nLite und vLite an das gibt es schon seit Windows 2000 Zeiten, das wird wieder weitergeführt.
 
Geh davon aus, dass dir das beim nächsten großen Windows Update um die Ohren fliegt. Es ist und war nie unterstützt und hat auch immer wieder für Probleme gesorgt. Du hast also mit der obigen Anpassung das System m.E. erfolgreich zerlegt.
Liebe diese - technisch - unbegründeten Pauschalaussagen. Um es nochmals klar zu stellen: ausser einem symbolischen Link und dem transfer des c:\Users Verzeichnis habe ich nichts gemacht.
Habe das update simuliert: die updates 4022405 und 4041676 deinstalliert (1703). Update-Prozess danach lief einwandfrei durch, user-Daten sind noch da.... Beobachte das jetzt 'mal. Was der GAU wäre: wenn nach einem grossen update die Benutzerdaten vom System nicht mehr gefunden würden. Auf meinem Hauptrechner habe ich die Ordner transferiert (Bilder...), sonst habe ich nichts gemacht. Schon eine schwache MS Vorstellung, die Trennung nicht wie bei Linux via /home zu implementieren.
Die Leute, die Probleme haben, transferieren ihre Anwendungen etc.
 
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Liebe diese - technisch - unbegründeten Pauschalaussagen. Um es nochmals klar zu stellen: ausser einem symbolischen Link und dem transfer des c:\Users Verzeichnis habe ich nichts gemacht.

Erfahrungswerte. Windows erwartet an der Stelle schlicht keinen Link.

Habe das update simuliert

Ich schrieb vom "großen" Update. Damit war das "Upgrade" auf eine neue Build gemeint. Hierbei wird das vorhandene System in \Windows.old verschoben, ein neues System installiert und dann dessen Daten migriert. Diese Prozedur erwartet einen Benutzerordner und keinen Link auf irgendeinen solchen.

Schon eine schwache MS Vorstellung, die Trennung nicht wie bei Linux via /home zu implementieren.
Wie asc oben beschrieben hat, gibt es ja einen Weg, nur muss man sich halt vorher darüber Gedanken machen. Generell ist C:\Users ja auch nichts anderes als /home, insofern ist das keine schwache Vorstellung, nur eine andere Voraussetzung.
 
Erfahrungswerte. Windows erwartet an der Stelle schlicht keinen Link. ...
Frage mich, wie das upgrade Programm dies unterscheiden kann.
Wie asc oben beschrieben hat, gibt es ja einen Weg, nur muss man sich halt vorher darüber Gedanken machen. Generell ist C:\Users ja auch nichts anderes als /home, insofern ist das keine schwache Vorstellung, nur eine andere Voraussetzung.
nlite wäre tatsächlich eine Möglichkeit, aber ausser dem Laufwerk für /users möchte ich nichts ändern.Mein Hinweis "schwache Leistung" bezog sich auf die Einbindung der Trennung System/Daten in den Installationsvorgang.

Fragt sich halt, ob Aufwand und Risiko im Verhältnis zum Ertrag (Virenschutz, System auf einer schnellen SSD, Benutzerdaten evtl. auf einer langsameren HD) stehen. Da hat gerli09 mit seinem Hinweis auf die aktuellen Trojaner schon Recht. Gestern habe ich für einen Kollegen ein win10 clean install durchgeführt und daher nur die Ordner wie Downloads, Dokumente, Videos und Musik auf die separate Benutzerdatenpartition via Setzen des Pfades verschoben.Wen trotzdem Details interessieren: auf tenforums wird für Windows 10 step by step beschrieben, wie das zu bewerkstelligen ist: https://www.tenforums.com/tutorials/1964-move-users-folder-location-windows-10-a.html und wo die Fallstricke lauern. Grundsätzlich wird hier das Aufsplitten nur bei einer neuen clean-Installation empfohlen.
Der Autor dieses tutorials zeigt an anderer Stelle auf, dass \Users der einzige Systemordner ist, der ohne Probleme verschoben werden kann und mit update oder upgrade problemlos zurecht kommt. Einzige sichere Methode sei Sysprep.
 
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Hier sind nur Dokumente, Musik und Bilder beim Haupt-PC auf ein anderes Laufwerk verschoben. Die anderen Ordner sind nicht groß, da lohnt sich das nicht.

Außerdem liegt z.B. der Browsercache oder der benutzerbezogene Teil der Registry ebenfalls im Benutzerprofil. Und natürlich will ich sowas auf der schnellen SSD haben. Insofern sehe ich es generell kritisch, \Users komplett auf eine andere Disk, ggfs. noch eine langsame HDD, zu verlagern.
 
Ich mach es ganz anders; ich lassen den C:\Users Ordner für jegliche eigene Dokumente/Musik/Video eh links linken. Entweder liegt das Zeug auf Nas-Shares oder einfach in eigenen, selbstverwalteten Ordnern.
Mein Userprofil ist diesbezüglich immer leer, da ist nur das drin was installierte Software an Settings einträgt. Und das lässt sich oft genug eh nicht einfach copy-paste in eine neue Installation rüberschieben.
 
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