Revolut-Datenleck: Hacker nutzen echte Behörden-Domain für Diebstahl

Mornsgrans

Help-Desk
Teammitglied
Themenstarter
Registriert
20 Apr. 2007
Beiträge
79.765
So kann man auch Daten klauen - einfach als Behörde "getarnt":

Finanzinstitute sind gesetzlich dazu verpflichtet, offiziellen Anfragen von Strafverfolgungs- oder Regierungsbehörden nachzukommen. Da die Mail in diesem Fall von einer verifizierten Regierungsdomain kam, bearbeitete Revolut die Anfragen entsprechend und gab die geforderten Daten weiter.

Erst durch eine spätere Nachfrage der Bank bei der Behörde soll der Betrug aufgefallen sein.
Frei nach dem Motto: Du brauchst nicht in das System einbrechen, die Bankmitarbeiter helfen Dir freiwillig beim Datendiebstahl. Du brauchst nur eine legitime E-Mail-Domain einer Regierungsbehörde, um an die Daten zu gelangen.

An Daten wurden weitergegeben:
Zu den herausgegebenen Daten gehörten Identitäts- und Kontaktdaten wie etwa das Geburtsdatum, Post- und E-Mail-Adresse, Telefonnummern sowie Transaktionsdaten einschließlich Bitcoin-Transaktionen. Außerdem wurden Kopien von Identitätsdokumenten wie Reisepässen und Führerscheinen weitergegeben.
Die Daten sollen bereits zu Erpressungsversuchen genutzt werden.

Wenn andere Banken auch so "kooperativ" sind, kommt wohl noch einiges auf uns zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau deshalb schlürfe ich auch grundsätzlich persönlich zur Sparkasse, wenn etwas im Briefkasten liegt, was über die übliche Info-Brief hinausgeht und möglicherweise eine Reaktion meinerseits erfordern könnte.

Ganze Regionen sind mittlerweile vom Zugang zu Sparkassen und Banken abgeschnitten. Gerade für Ältere und Gehbehinderte auf dem Land eine mittelprächtige Katastrophe.
Bei uns im Nachbarort wird zum Jahreswechsel die Filiale der Sparkasse geschlossen und es soll eine fahrbare Bankfiliale als Ersatz dienen. Nur natürlich nicht zu den Zeiten, die meine Freunde benötigen.
Das bedeutet, sie ziehen nach mehr als 50 Jahren zur Volksbank in unserer Kaff, da wir fast doppelt so groß wie das Nachbardorf sind. Und hoffen, dass die Volksbank nicht in allzunaher Zukunft dem Vorbild der Sparkasse folgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer hat schon Lust jeden Tag zu einer Bank zu fahren/laufen?
Man kann da sehr gut und sinvoll mischen. Regelmäßige Zahlungen laufen bei uns per Lastschrift (nix Dauerauftrag). Da kann man selbst bei Druckfehlern immer noch 6 Wochen eingreifen. Vor Corona außer Kreditkarte die Bankkarten nur zum Ausdrucken der Auszüge benutzt, PIN löschen lassen (ging, bis auf 1 Ausnahme). Bargeld per Kartenvorlage am Schalter so ~alle 1-2 Monate, 2.000 Piepen. Ohne Kasse ist dann ein Banker mit Dummy-Karte zum Automaten marschiert. (Die Sparkassen haben teilweise immer noch Bargeld-Schalterkassen). Ich bin halt ein älterer freundlicher Kunde :-) , da hat noch nie einer die Nase gerümpft. Das reicht zum Semmelkaufen eine Weile. Die wenigen restlichen Überweisungen per Papier.

Nachdem bei Corona alles dicht gemacht wurde, läuft hier Starmoney und alles Online per Chip-TAN, auch alle PINs aktiviert, aber Kartenzahlung erst ab 20-30 Euro aufwärts. Dadurch rutschen die Geldabhebungen (jetzt selber, nach wie immer gleich 2.000 in Hunderter) auf Quartalsabstände. Smartphone mit Banken-Apps haben wir sowieso nicht und 1-5 Euro beim Bäcker per Karte/Smartphone ?? Aber wirklich nicht. Auf dem Land fährt man 1-2 mal die Woche zum größeren Einkäufen, und das war's. BTW: das ganze läuft via drei Banken (an je zwei Wohnorten gleicher Typ) plus VISA, nix Rockefeller, aber aus historischen Gründen (8 volle Umzüge) hat sich das so ergeben.

Ich habe zumindest noch das Gefühl, über 30-60% der wenigen Kröten das Sagen zu haben, leider nur noch gegen Gebühr, was früher überall Null war. Wenn man es modern findet, nur noch als Taschengeldempfänger bei einer Bank zu sein, und dessen Verwaltung auch noch einer Smartphone-App überläßt........... :-) .. sorry, aber diese nicht so ganz ernst gemeinte Lästerei konnte ich mir nicht verkeifen.
 
Ihr kommt vom Thema ab.

Fakt ist, dass man zumindest unsignierten Mails schon lange nicht trauen darf, jetzt auch trotz "sauberer" Header-Daten.
Besonders Geldinstitute weisen immer wieder darauf hin, dass sie "niemals ihre Kunden per E-Mail zu Pin/TAN, Logins oder ähnlichen Eingaben" auffordern würden, gleichzeitig aber auch externe Mailingdienste nutzen, um von den Werbemails die Homepage des Geldinstituts zum Login aufrufen lassen.

Fazit:
Traut keiner Mail eines Geldinstituts, löscht diese.
Statt dessen loggt über die Euch bekannte Startseite auf Euer Konto ein und lest lieber die Angebote im Postfach oder auf der dortigen Newsletter-Seite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum will man Beträge unter 20€ nicht mit Karte oder Online bezahlen?
2000€ im Kopfkissen bitte aber nicht mitwaschen.;)
Größere (teure) Anschaffungen will ich auch nicht in Bar machen. (Auto, Reisen usw.)
Einen Bankmitarbeiter habe ich seit über 20 Jahren nicht gesehen oder gesprochen. (Warum auch?)
Auch bei mehreren Banken ist es möglich, dass alles online zu klären.

Meine Onlinekonten wurden bis jetzt auch noch nicht leergeräumt o.ä.
Trotzdem überlege ich sehr gut, bei welcher Bank ich Kunde sein möchte und wo nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na dann hoffe ich für dich, dass du nie auf der Straße ausgeraubt wirst, dein Portemonnaie nie verlierst, das dir niemand Falschgeld andreht.
Da geht es üblicherweise dann wenn überhaupt eher nur um Klimpergeld. Weniger Schaden als der Aufwand, er entstehen würde, wenn eine digitale Identität übernommen würde. Und andere Papiere wie Ausweise &Co. sind immer nur als Kopie dabei. Hab ja noch nicht einmal ein "Smart"-Phone.
Beim DA kann dir auch Geld unrechtmäßig entwendet werden.;)
Na, aber das wäre aber eher recht unwahrscheinlich.
Dafür alle Onlinebezahldienste unter Generalverdacht zu stellen, dass man dort immer betrogen/beraubt wird, ist leider aber auch falsch.
Habe ich das? - Nö. - Ich traue halt einfach diesen vorgeblichen Sicherheitsalgorithmen einfach nicht über den Weg. Zudem - Wieso wohl sind die zumindest einigermaßen seriösen Medien ständig voll mit Warnungen und Berichten über groß angelegten Misbrauch?
Ich habe verstanden, dass du wie mein Opa tickst und gerne mit der Dame am Schalter flirtest, bevor dir so ein seelenloser Geldautomat mit einer 4 stelligen Pin (Die man sich merken muss) Geld gibt.
Schlauer Opa! Der hat's wohl noch richtig drauf. Statt flirten wäre aber aus meiner Sicht der Austausch von Kochrezepten zielführender. Und überhaupt - Wenn ich einen "Pin" brauche nehme ich üblicherweise einen Schaschlik-Spieß.
 
Da geht es üblicherweise dann wenn überhaupt eher nur um Klimpergeld. Weniger Schaden als der Aufwand, er entstehen würde, wenn eine digitale Identität übernommen würde. Und andere Papiere wie Ausweise &Co. sind immer nur als Kopie dabei. Hab ja noch nicht einmal ein "Smart"-Phone.
Du gehst immer nur für unter 5€ Einkaufen? ;)
Geld was im Portemonnaie ist, ist nicht versichert.
Auf meinem Konto ist Betrug, Falschüberweisungen nachvollziehbar.

Kopien von Ausweisen und Führerscheinen werden bei Kontrollen nicht anerkannt.
Dann kannst du die Originiale auch zu Hause lassen und ganz ohne das Haus verlassen.
Ich traue halt einfach diesen vorgeblichen Sicherheitsalgorithmen einfach nicht über den Weg.
Aluhut heute schon poliert?
Habe ich das? - Nö.
Ja:
niemals Onlinedienste dieser Art zu nutzen.

Eben deshalb, weil ich einen Knall habe und in Geldangelegenheiten innerlich in der Steinzeit lebe. - Jawoll.

Wieso wohl sind die zumindest einigermaßen seriösen Medien ständig voll mit Warnungen und Berichten über groß angelegten Misbrauch?
Stimmt!
Mein Konto wird ständig angegriffen.
Deswegen warnen mich die Banken auch immer vor Betrug/Missbrauch.
Kann bei Bargeld natürlich nicht passieren.
Oh warte...
Polizei sucht nach Überfall auf Geldtransporter Zeugen
Schlauer Opa! Der hat's wohl noch richtig drauf. Statt flirten wäre aber aus meiner Sicht der Austausch von Kochrezepten zielführender. Und überhaupt - Wenn ich einen "Pin" brauche nehme ich üblicherweise einen Schaschlik-Spieß.
Über was die sich am Schalter austauschen ist mir recht egal.
Das ein Taschendieb am Ausgang auf ihn wartet, ist da schon wahrscheinlicher.
Die Pin auf der Karte, macht es auch nicht besser.

Du kannst ja zum Glück noch immer mit deinem Bargeld im Kopfkissen kuscheln.
Es verbietet euch ja niemend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleich kommt der
a057.gif
, wenn der OT nicht aufhört
 
Traut keiner Mail eines Geldinstituts, löscht diese.
Im Normalfall bekomme ich von allen eine Mail, daß bei der Bank ein Dokument hinterlegt ist und ich im "BANKPOSTFACH" nachsehen soll. Alles andere wird gelöscht oder eventuell bei der Bank nachgefragt (Telefon oder Mail direkt /Bankpostfach). Die zwei geschilderten Fälle waren Ausreißer, deshalb der Post dazu. Beim aktuellen Vorgang warte ich noch die Briefpost ab, ob ich reklamiere.

Warum Revolut sich nicht rückversichert hat, wird wohl deren Geheimnis bleiben und ist ziemlich unverständlich bei Anforderung von sensiblen Daten. Oder hat man da schon gebeichtet ?? Behörde hin oder her, ich bin mir nicht sicher, ob das auch bei Behörden nicht nur per Gerichtsbeschluß geht. In meinem Abusefall vor zig Jahren mußte selbst die ermittelnde Polizei ganz offiziell einen Gerichtsbeschluß anfordern, damit Daten (an die Polizei) herausgegeben wurden.*1 Automatisch oder einfach ging da gar nichts. Die Regeln sind doch inzwischen eher noch weiter verschärft worden.

*1 die wurden selbst mir als Anzeigender nicht mitgeteilt. Nur per Anwalt hätte der Akteneinsicht und mir die Täterdaten mitgeteilt. Vom Strafprozeß plus Urteil erfuhr ich auch später nur zufällig. Ich hätte den öffentlichen Aushang für den öffentliche Prozeß eben lesen müssen und hingehen. Hätte ... hätte ... Fahrradkette..... :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben