Remote Zugriff auf PC

ingope

Moderator im Ruhestand
Themenstarter
Registriert
26 Jan. 2007
Beiträge
15.953
Hallo,

ich brauch mal eure Hilfe.
Ich möchte gerne von ausserhalb meines internen Netzwerkes auf einen PC innerhalb meines Netzwerkes zugreifen.

Innerhalb ists mit TightVNC ja gar kein Problem.
Nur komme ich auch mit Portfreigabe nicht von ausserhalb nicht auf den PC.
(Weder über die dyn IP noch über DynDns)
Ich habe eine dyn IP, auch das ist mit DynDns kein Thema, hier läuft schon ein Client dafür. (Zugriff auf Serv-U)

Mit welcher Software bekomm ich das Problem am einfachsten in den Griff.

Sprich, Server Software auf den Rechner auf den zugegriffen werden soll und Client Software auf meinen Laptop für unterwegs.

Wenn´s geht Freeware?

Es gibt ja zig VNC Programme, nur mit welchen bekomme ich das mit dyn IP am einfachsten hin, und wie?

Danke im vorraus.

P.S.: Ich hoffe irgend jemand hat mein WirrWarr Text da oben verstanden :-)
 
Hi,

also ich habe aktuell erfolgreich UltraVNC im Einsatz,
keine probleme über DynDNS und der Portfreigabe sowohl hinter einem Netgear 614 und T-Com Speedport 500


mfg
aces
 
Vielleicht red ich jetzt an dir vorbei oder von Sachen die dir klar sind. In dem Fall entschuldige bitte. Aber dir ist schon klar das du die Ports nicht nur freigeben sondern vom Router aus im Netzwerk an den zu steuernden Rechner weiterleiten musst? Das NAT kapiert doch nicht wenn sowas wie Fernwartung zugreifen will und weiss nicht wohin damit.

Wenn das mit DynDNS klappt sollte VNC auch keinerlei Probleme haben. Je nach Routereinstellungmöglichkeiten kannst du nun entweder die ports für VNC auf den Rechner weiterleiten oder aber diesen rechner als "Server" einstellen, dass alles zu diesem weitergeleitet wird.

Ich hoff das hilft.

MfG Eric
 
eigentlich is vnc gleich vnc, sprich es sollte mit allen gehen. hast evtl die windows firewall dichtgemacht?

unter xp kannst alternativ per rdp auf den rechner (port 3389), was deutlich schneller is als vnc...

/edit: manche nennen portforwarding auch portfreigabe... :D
 
Hi,

danke für eure Antworten.

@ acesulfam - Hm... ok werd es gleich mal testen.

@ Eric - kein Problem ich les auch gerne zweimal :-)
Ja das weiß ich, die Betreffenden Ports sind auf einen Rechner der logischerweise eine feste IP hat weitergeleitet.
Vielleicht mach ich da grad einen Denkfehler.
Ich guck gleich nochmal.

@ silberfieber - nope Win Firewall ist hier Überall aus.


Ok ich teste dann gleich nochmal...
Danke euch !
 
IMO ist das Anbieten des VNC Dienstes ohne zusätzliche Sicherheitsmechanismen (SSH) bedenklich. Zumindest einen anderen Port würde ich an deiner Stelle wählen.
 
ich verwende auch den mstsc bzw remote desktop von windows und bei mir funktioniert das einwandfrei. hab auch nur im router das portforwarding eingestellt.

lg
 
Mach ich genauso,
ist bei richtiger einstellung auch wesentlich performanter als VNC und problemlos über DSL zu betreiben. Mache ich auch zuhause so, Rechner hingestellt und remote übers Netz vom Desktop drauf, kein gekabel und kein Stress
Grüssle
Tick
 
Cool danke euch !
Kam heute noch nicht zu testen, geht nachher los.
Wenns nicht geht meld ich mich nochmal.

@ stb - keine Frage, völlig richtig.
Sobald ich das mit der Verbindung habe kümmere ich mich über ein Sicherheitssystem.
Danke dir !
 
Original von stb
IMO ist das Anbieten des VNC Dienstes ohne zusätzliche Sicherheitsmechanismen (SSH) bedenklich. Zumindest einen anderen Port würde ich an deiner Stelle wählen.

Ein anderer Port ist wurscht, wenn jemand von 1-65535 scannt. UltraVNC bietet ueber Plugins u.a. AES-Verschluesselung der Verbindung an. Es ist zudem auch am einfachsten zu realisieren. Alternativ kann man aber auch einen SSH-Tunnel nutzen.

Gruesse, Torsten.
 
Ein anderer Port ist wurscht, wenn jemand von 1-65535 scannt.

Völlig richtig, wenn das jemand macht. Meine Logs sagen da etwas anderes. Den häufigsten Angriffen geht eben kein Portscan voraus, sondern einfach ein plumper Verbindungsversuch auf einen bestimmten Port. Dabei ist der Spitzenreiter immer noch 137,139.

Alternativ kann man aber auch einen SSH-Tunnel nutzen.

Für mich anders herum. Ich nutze nur einen ssh-Tunnel. Was dahinter für Applikationen hängen und wie schlecht die eigene Mechanismen sind, ist dann letztendlich egal. Ich patche lieber nur an einer Stelle. :)
 
Original von stb
Ein anderer Port ist wurscht, wenn jemand von 1-65535 scannt.

Völlig richtig, wenn das jemand macht. Meine Logs sagen da etwas anderes.

Ich verlasse mich da nicht nur auf Logs, sondern gehe davon aus, dass es wahrscheinlich passieren kann. Erzeugt sicherlich aehnliche Spannung wie das Roulette aus Russland. Da ist mir ein sshd lieber.

Alternativ kann man aber auch einen SSH-Tunnel nutzen.

Für mich anders herum. Ich nutze nur einen ssh-Tunnel. Was dahinter für Applikationen hängen und wie schlecht die eigene Mechanismen sind, ist dann letztendlich egal. Ich patche lieber nur an einer Stelle. :)

Mit SSH-Tunnel meinte ich einen extra Tunnel, wo man auch printer sharing, administration services, samba, ftp... mit durchschieben kann. UltraVNC integriert ja durch entsprechende Plugins eine Verschluesselung der Daten. Dies kann man aber auch nur im VNC Kontext nutzen. Das war mit SSH-Tunnel gemeint. Niemals wuerde ich VNC ueber unverschluesselte Verbindungen nutzen wollen.


Gruesse, Torsten.
 
Ich verlasse mich da nicht nur auf Logs, sondern gehe davon aus, dass es wahrscheinlich passieren kann. [...] Da ist mir ein sshd lieber.

Wahrscheinlich wird auch RSA/DES/... geknackt. Dann ist erstmal die Kacke am Dampfen. :) Fakt ist, wenn man sich schon nicht um Sicherheitsmechanismen kümmert ist ein Standard-Port allemal anfälliger als ein Nicht-Standard-Port. Nichts anderes habe ich gesagt. Oder anders: Die Wahrscheinlichkeit ist um ein Vielfaches höher. Ich denke ingope geht es vorrangig darum den Dienst überhaupt zugreifbar zu haben. Wahrscheinlich wird er trotz unserer Ausführungen hier erstmal auf die schnelle Lösung ohne zusätzliche SIcherheitsmechanismen zurückgreifen. Wobei ich ihm das nicht unterstellen will :).

Mit SSH-Tunnel meinte ich einen extra Tunnel, wo man auch printer sharing, administration services, samba, ftp... mit durchschieben kann. [...] Das war mit SSH-Tunnel gemeint.

Ein SSH-Tunnel ist ein Tunnel über SSH. Für jeden zusätzlichen Dienst braucht man immer einen seperaten Tunnel. Was deiner Definition eines SSH-Tunnels entspricht einer VPN Implementierung, z.B. durch IPSEC oder SSL (OpenVPN).
 
Original von stb
IMO ist das Anbieten des VNC Dienstes ohne zusätzliche Sicherheitsmechanismen (SSH) bedenklich. Zumindest einen anderen Port würde ich an deiner Stelle wählen.

Naja man kann den Sicherheitswahn auch übertreiben - ich habe drei Server mit UltraVNC seit über zwei Jahren am Netz zu hängen - 24 Stunden ohne Unterbrechnung. Adresszuordnung erfolgt per DynDNS - auf denen lasse ich BOINC laufen, ich benutze VNC um die Server die verstreut stehen zu warten.
Passwort besteht bei allen aus einem englischen Wort - bis jetzt hat noch niemand die Server geknackt - ich benutze sogar nur die Standartports 5800 und 5900.
Das Angriffsrisiko bei VNC würde ich als sehr gering einstufen - "die Hacker" machen sich kaum die Mühe Passworter zu knacken, die scannen viel lieber nach bekannten Trojanern, die Erfolgsaussichten sind 1000x besser und es ist viel einfacher als sich am Passwortknacken aufzuhalten.

Im Übrigen hat das Scannen meiner Erfahrung nach ziemlich nachgelassen, die Firewalls melden auf den Servern nur ca. alle 0,5-1 Tag einen versuchten Portscan, alle hängen bei T-Offline am Netz.

Und nochmal Edit :

Also ich möchte das nicht verharmlosen, aber wenn ein gutes, langes Passwort gewählt wird sollte die Sache mit VNC recht sicher sein.

Noch mal zu dem Problem der Verbindung an sich : Einige Router erlauben es nicht, daß man sie intern von außen anspricht - kenne die "Fachbezeichnung" dafür nicht - jedenfalls kannst du wenn du die Verbindung testen möchtest nicht mit der externen IP einen internen Computer ansprechen.
Um zu testen ob der VNC richtig läuft musst du das von einem anderen Anschluß probieren oder aber du nimmst einen Anonymizer wie z.B. http://anonymouse.org/anonwww.html der funktioniert dann wie ein Proxi, d.h. dein Router sieht nicht, daß du es bist der auf VNC zugreift. Natürlich kannst du so nur den HTML-Dienst von VNC testen, aber wenn der funzt sollte auch die Direktverbindung klappen.

Gruß Reimar
 
Danke für eure zahlreichen Antworten.

Läuft nun hier einwandfrei, ich habe von aussen Zugriff auf den Server ohne Programme, direkt übder den Browser und Java.

Danke nochmal !
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben