Rechner abschotten, kein Internet, nur Heimnetz

Thomebau

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Hi,
Ich habe zu Hause einen Rechner mit Windows7 stehen welcher mir als Homeserver dient.
Irgendwie ist mir mulmig wenn ich daran denke dass der fast 24/7 läuft und ständig am Internet hängt...

Wie kann ich den denn komplett vom Internet trennen so dass er quasi nur noch im Heimnetz läuft?

Oder soll ich doch lieber auf ein Linux umsatteln dass dann die Daten bereitstellt?

Irgendwie ist mir das Konzept noch ein bisschen ein Dorn im Auge. Ein NAS wollte ich nicht anschaffen weil mir da die Kapazität zu begrenzt ist, hier stecke ich einfach ne Platte oder nen Kontroller dazu und fertig. Die Geschwindigkeit ist zwar nicht die dollste, aber es geht.
 
Wenn du mir jetzt auch noch sagst wie das geht und wo ich das machen kann?
 
Nimm einfach den DefaultGateWay raus oder sperr mit ner Software_Firewall den Ausgang nach draußen. Einige Router können aber auch per Klick den Rechner vom Internet trennen (normales Netzwerk is dann noch möglich)
 
Also mal davon abgesehen, dass ein Rechner meines Wissens normalerweise standardmäßig nicht öffentlich bzw. von außen zugänglich ist, da dein LAN/WLAN natürlich entsprechend gesichert ist, bieten zum einen die meisten Router die Möglichkeit, einzelne Rechner vom Netz zu kappen. Die Alternative wäre tatsächlich einfach kein oder ein "gefaketes" Standardgateway einzutragen - damit gibts noch LAN-Zugriff aber weiter geht nix mehr...

Gruß, Jonny
 
Ja das will er ja.

Denke es geht noch nich mal um den "input" sondern eher das Programme nach draußen gehen ;)
 
ok^^
folgende Möglichkeiten habe ich soeben im Router entdeckt^^
Code:
[COLOR=#000000][FONT=Arial]TCP -> [/FONT][/COLOR][COLOR=#000000][FONT=Arial]Alle TCP-Ports
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]UDP -> Alle UDP-Ports
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]WWW -> HTTP, TCP-Port 80,3128,8000,8001,8080
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]Sicheres HTTP -> HTTPS, TCP-Port 443
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]E-Mail senden -> SMP, TCP-Port 25
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]E-Mail empfangen -> POP 3, TCP-Port 110
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]News Foren -> NNTP, TCP-Port 119
[/FONT][/COLOR][COLOR=#000000][FONT=Arial]
File Transfer -> FTP, TCP-Port 21
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]Telnet Dienst -> TCP-Port 23
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]DNS -> UDP-Port 53
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]SNMP -> UDP-Port 161, 162
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]VPN-PPTP -> TCP-Port 1723
[/FONT][/COLOR]
[COLOR=#000000][FONT=Arial]VPN-L2TP -> UDP-Port 1701
[/FONT][/COLOR]

was davon soll ich denn jetzt sperren?

 
Zuletzt bearbeitet:
Für so einen Zweck würde ich einfach eine ordentliche Antivirenlösung installieren und keinen Shit runterladen. Eine Infektion ohne aktives Einfangen des Virus durch Browser o.ä. ist bei hygienischem Umgang mit dem Server (keine fremden USB-Sticks dran, kein Surfen...) sehr unwahrscheinlich.

Edit: Sperr einfach alle TCP- und UDP-Ports, dann gibts überhaupt keine Kanäle mehr für den PC ins Internet.
 
Alles klar...

Naja, das Problem ist halt dass ich nicht der einzige bin der drauf zugreift, da hab ich keine direkte Kontrollmöglichkeit, und wer weis was z.B. mein kleiner Bruder fürn shit runterlädt.

Wenn der das auf den Server packt kann der dadrauf zugreifen und dann ist die Lücke da.

So weit mal danke für eure Hilfe ;)
 
Lass ihn halt einfach nichts auf den Server packen. Kriegt er eben reinen Lesezugriff und nur Schreibrechte nach Absprache...
 
Hat der Router keine Kindersicherung, bzw kann der bestimmte IP-Adressen sperren? Das wäre für mich der erste Lösungsansatz. Da meine Fritzboxen das anbieten.

Grüße

ingo
 
Wenn dein Rechner hinter einem Router hängt und keine Ports auf ihn weiter geleitet sind, ist schon ein Großteil der Gefahren gebannt, weil damit die meisten Angriffe von außen schon ins Leere laufen. Wenn dann auf dem Rechner kein Mist installiert ist, sollte das eigentlich schon reichen.
 
Hohoho!

Habe bei mir ein ähnliches Szenario und dies mittels der Kindersicherung des Routers gelöst.
Falls dein Router das nicht kann; Einfach den Gateway am Rechner verstellen und schon findet er kein iNet mehr.

Gruß,
whirpool
 
Wie erwähnt statische IP-Adresse vergeben und eben kein Default-Gateway eintragen... Selbst wenn es jemand schafft das NAT im Router zu durchbrechen und deinem Server von außen Pakete zu schicken kann dein Server niemals darauf antworten.

Aber auch die "Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit" im Server lässt sich sehr granular für eingehende und für ausgehende Verbindungen konfigurieren wenn man das möchte... Unter Linux funktionieren die IP-Tables auch sehr gut.

Gruß Hanussen
 
jenau wie Hanussen sagt, stell einfach die Windows 7 eigene Firewall vernünftig ein und schon geht nix mehr raus^^
 
Warum hängt er überhaupt am Netz?
Deine TPs haben alle wlan, und am Server hängst Du eh nur im LAN.
 
Der hängt über einen Switch zusammen mit 2 Netzwerkdruckern per LAN am Router, worüber dann alle meine Thinkpads, der Desktop von meinem Vater, das Thinkpad meiner Schwester, das meiner Mutter, mein Desktop und der Desktop von meinem Bruder drauf zugreifen.

Deswegen hängt der am Netz...

EDIT: Aber ich bastele grade an einem neuen NAS mit Pentium (2,5Ghz) und 3Gb RAM das dann mit FreeNAS läuft, da ist es dann im Endeffekt egal wo es dran hängt. Aber das ist noch Zukunftsmusik, FreeNAS treibt mich grade in den Wahnsinn, ich kann zwar alels freigeben bekomme aber nie Schreibrechte :(
 
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