Da mich ji.qiu nach meinen Beiträgen im Acronis-Thread gefragt hat wie das mit dem Netzwerkbooten so funktioniert hier mal eine erster Teil:
Wie man das mit WinPE macht etc. schreibe ich dann wenn ich wieder Zeit habe und editiere es dann hier rein.
Um Images via PXE booten zu können braucht man als Folgendes:
DHCP-Server
TFTP-Server
SYSLINUX
Memtest86
Virtualbox um Sachen zu testen oder einen anderen Rechner
Etwas Zeit und Hirn
Ob Linux oder Windows spielt dabei keine Rolle, ich beziehe mich hier aber meistens auf Windows.
Mein PXE-Server hat die IP 192.168.0.9 und den Hostnamen freenas, die IP muss natürlich je nach Konfiguration geändert werden.
1) DHCP-Server: Hier muss man folgendes einstellen:
Das bezieht sich jetzt auf dnsmasq ein DHCP-Server der auf diversen Linux-Routern vorhanden ist. Notfalls googlen, wichtig ist das die Datei pxelinux.0 als Bootdatei ausgewählt wird.
tftpd32 bietet auch einen DHCP-Server an falls die obige Variante nicht geklappt hat.
Man kann auch zwei DHCP-Server laufen lassen, allerdings ist es dann ein Glücksspiel ob man den Server mit dem Bootfile erwischt. Ein OpenWrt-Gerät genügt auch.
Wenn man tftpd32 als DHCP verwendet unter Bootfile die pxelinux.0 eintragen.
2) TFTP-Server: Hier verwende ich tftpd32.
Runterladen und starten, auf Settings den TFTP-Server aktivieren, dann Reiter TFTP gehen und ein Base-Directory vergeben. Ich nenns Zwecks der Einfachheit tftproot. Ok drücken, der Server sollte laufen.
3) SYSLINUX runterladen.
Benötigt werden die Dateien:
core/pxelinux.0
com32/modules/chain.c32
com32/menu/menu.c32
com32/menu/vesamenu.c32
memdisk/memdisk
Diese Dateien kommen in den tftproot Ordner und zwar genau in diesen Ordner, keine Unterordner!
Als nächstes Memtest86 runterladen, die ISO-Variante. Die ISO-Datei kommt in den Ordner memtest.
Anschließend einen weiteren Ordner namens "pxelinux.cfg" erstellen. In diesem die Datei "default" erstellen.
Diese Datei mit einem Texteditor bearbeiten, eine Vorlage gibt es hier.
Hier ein einfaches Beispiel:
So sollte der Ordner dann aussehen.
Sollte man alles richtig gemacht haben startet bei einem PXE-Boot ein Menü wo man den Memtest auswählen kann. Enter drücken und Memtest86 sollte starten.
Windows per Netzwerk installieren:
Um Windows übers Netzwerk installieren zu können braucht man Windows PE.
PE ist ein minimales Windows das zuerst gestartet wird. Es ist seit Windows Vista im Einsatz, die Oberfläche die erscheint wenn man eine Vista/7/8 DVD startet ist WinPE.
Um selber PE-Images erstellen zu krönnen braucht man WAIK:
http://www.microsoft.com/de-de/download/confirmation.aspx?id=5753
Und SP1 dazu:
http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=5188
Ob man beide benötigt oder die SP1-Datei ausreicht kann ich leider nicht sagen, hier einfach probieren.
Wer PE auf Basis von Windows 8 erstellen will kann auch diesen Link hier verwenden:
Die Befehle sind gleich, ich verwende jedoch die Windows 7 Variante, da hier mehr Treiber verfügbar sind. Ich beziehe mich hier auch auf die Win7-Variante.
Nach der Installation findet man im Startmenü den Eintrag "Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools", das starten.
1) Anschließend "copype x86 c:\winpe" eingeben. Hier werden dann die benötigten Dateien kopiert. Statt x86 kann man auch amd64 eingeben, für eine Windows-Installation reicht aber die x86-Variante.
2) Anschließend wird die WIM gemountet:
dism /Mount-Wim /WimFile:C:\WinPE\winpe.wim /Index:1 /MountDir:C:\mount
3) Treiber kriegt man von dieser Seite: http://driverpacks.net/driverpacks/latest
Empfehlenswert sind eigentlich nur die LAN-Treiber, auf x86 achten und die Datei herunterladen. Von dem Archiv benötigt man nur die Ordner "7" und "all" diese kopiert man in das Treiberverzeichnis. Zum integrieren gibt man folgendes ein:
dism /Image:C:\mount /Add-Driver /Driver:C:\treiberordner /Recurse
4) WIM unmounten:
Dism /Unmount-Wim /MountDir:C:\mount /Commit
5) Falls man eine ISO erstellen will muss man nun die Datei "winpe.wim" nach "ISO/sources/boot.wim" kopieren.
6) Anschließend kann man die ISO erstellen:
oscdimg -n -bC:\winpe\etfsboot.com c:\winpe\ISO c:\isodatei.iso
Jetzt hat man eine ISO mit WinPE, diese kann man nun analog zur Memtest86-ISO in die "default"-Datei eintragen.
Wie man das mit WinPE macht etc. schreibe ich dann wenn ich wieder Zeit habe und editiere es dann hier rein.
Um Images via PXE booten zu können braucht man als Folgendes:
DHCP-Server
TFTP-Server
SYSLINUX
Memtest86
Virtualbox um Sachen zu testen oder einen anderen Rechner
Etwas Zeit und Hirn
Ob Linux oder Windows spielt dabei keine Rolle, ich beziehe mich hier aber meistens auf Windows.
Mein PXE-Server hat die IP 192.168.0.9 und den Hostnamen freenas, die IP muss natürlich je nach Konfiguration geändert werden.
1) DHCP-Server: Hier muss man folgendes einstellen:
Code:
dhcp-boot=pxelinux.0,freenas,192.168.0.9
tftpd32 bietet auch einen DHCP-Server an falls die obige Variante nicht geklappt hat.
Man kann auch zwei DHCP-Server laufen lassen, allerdings ist es dann ein Glücksspiel ob man den Server mit dem Bootfile erwischt. Ein OpenWrt-Gerät genügt auch.
Wenn man tftpd32 als DHCP verwendet unter Bootfile die pxelinux.0 eintragen.
2) TFTP-Server: Hier verwende ich tftpd32.
Runterladen und starten, auf Settings den TFTP-Server aktivieren, dann Reiter TFTP gehen und ein Base-Directory vergeben. Ich nenns Zwecks der Einfachheit tftproot. Ok drücken, der Server sollte laufen.
3) SYSLINUX runterladen.
Benötigt werden die Dateien:
core/pxelinux.0
com32/modules/chain.c32
com32/menu/menu.c32
com32/menu/vesamenu.c32
memdisk/memdisk
Diese Dateien kommen in den tftproot Ordner und zwar genau in diesen Ordner, keine Unterordner!
Als nächstes Memtest86 runterladen, die ISO-Variante. Die ISO-Datei kommt in den Ordner memtest.
Anschließend einen weiteren Ordner namens "pxelinux.cfg" erstellen. In diesem die Datei "default" erstellen.
Diese Datei mit einem Texteditor bearbeiten, eine Vorlage gibt es hier.
Hier ein einfaches Beispiel:
Code:
default vesamenu.c32
timeout 100
prompt 0
noescape 1
menu title PXE-Menu
label Memtest86+
MENU LABEL Memtest86+
Linux memdisk
initrd memtest/mt420.iso
append iso raw
Sollte man alles richtig gemacht haben startet bei einem PXE-Boot ein Menü wo man den Memtest auswählen kann. Enter drücken und Memtest86 sollte starten.
Windows per Netzwerk installieren:
Um Windows übers Netzwerk installieren zu können braucht man Windows PE.
PE ist ein minimales Windows das zuerst gestartet wird. Es ist seit Windows Vista im Einsatz, die Oberfläche die erscheint wenn man eine Vista/7/8 DVD startet ist WinPE.
Um selber PE-Images erstellen zu krönnen braucht man WAIK:
http://www.microsoft.com/de-de/download/confirmation.aspx?id=5753
Und SP1 dazu:
http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=5188
Ob man beide benötigt oder die SP1-Datei ausreicht kann ich leider nicht sagen, hier einfach probieren.
Wer PE auf Basis von Windows 8 erstellen will kann auch diesen Link hier verwenden:
Die Befehle sind gleich, ich verwende jedoch die Windows 7 Variante, da hier mehr Treiber verfügbar sind. Ich beziehe mich hier auch auf die Win7-Variante.
Nach der Installation findet man im Startmenü den Eintrag "Eingabeaufforderung für Bereitstellungstools", das starten.
1) Anschließend "copype x86 c:\winpe" eingeben. Hier werden dann die benötigten Dateien kopiert. Statt x86 kann man auch amd64 eingeben, für eine Windows-Installation reicht aber die x86-Variante.
2) Anschließend wird die WIM gemountet:
dism /Mount-Wim /WimFile:C:\WinPE\winpe.wim /Index:1 /MountDir:C:\mount
3) Treiber kriegt man von dieser Seite: http://driverpacks.net/driverpacks/latest
Empfehlenswert sind eigentlich nur die LAN-Treiber, auf x86 achten und die Datei herunterladen. Von dem Archiv benötigt man nur die Ordner "7" und "all" diese kopiert man in das Treiberverzeichnis. Zum integrieren gibt man folgendes ein:
dism /Image:C:\mount /Add-Driver /Driver:C:\treiberordner /Recurse
4) WIM unmounten:
Dism /Unmount-Wim /MountDir:C:\mount /Commit
5) Falls man eine ISO erstellen will muss man nun die Datei "winpe.wim" nach "ISO/sources/boot.wim" kopieren.
6) Anschließend kann man die ISO erstellen:
oscdimg -n -bC:\winpe\etfsboot.com c:\winpe\ISO c:\isodatei.iso
Jetzt hat man eine ISO mit WinPE, diese kann man nun analog zur Memtest86-ISO in die "default"-Datei eintragen.
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