prinzpielle Frage zwischendurch

TOM-Raider

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Für was braucht Windows XP bei ausreichendem RAM noch die Auslagerungsdatei ???

Generell ist von Microsoft empfohlen, dass die Größe Auslagerungsdatei 1,5x der Größe des RAM's betragen soll (macht bei wenig RAM auch Sinn).

Bei 3GB RAM wäre die Auslagerungsdatei dann so ca. 4500 MB groß.
Das wären in Summe so 7,5 GB !!!!!

XP kann aber nur maximal 4GB verwalten (bei entsprechenden Einstellungen in der boot.ini) !!!

Wenn ich eine zünftige Applikation laufen habe, die ca. 2,5 GB RAM beansprucht, beansprucht sie zusätzlich ca. 2,1 - 2,3 GB der Auslagerungsdatei, warum ???

Gruß
TOM-Raider
 
Hallo TOM-Raider,

bei Multitasking-Betriebssytemen werden die laufenden Prozesse vom Scheduler an den Prozessor gebunden und auch wieder getrennt. Weil die Prozesse aus Sicherheitsgründen voneinander getrennt werden müssen, bekommt jeder einen virtuellen Adressraum maximaler Kapazität vorgegaukelt. Wird ein Prozess an den Prozessor gebunden, dann wird sein virtuelle Adressraum in den Arbeitsspeicher geladen; Wird der Prozess wieder vom Prozessor getrennt, dann wird der Inhalt der Arbeitsspeichers wieder ausgelagert.

Ich hoffe dass es so etwa stimmt und klar geworden ist!

Gruß
Philipp
 
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