Primäre Stromquelle umschalten

Hawkes

New member
Themenstarter
Registriert
3 Aug. 2007
Beiträge
15
Hallo,

da die Suche mir hier noch nicht weiterhelfen konnte, frage ich mal direkt nach:

Wie kann ich bei Ubuntu (10.04) umschalten, dass nicht die Ultrabay-Batterie, sondern der interne Akku zuerst angezapft wird?

Gruß,
Hawkes
 
Interessant. Das werd ich mal in die Todo-Liste für TLP aufnehmen. 8)
 
Das wäre natürlich klasse, wenn das aufgenommen werden wpürde, da ich dein Skript eh bereits einsetze.
 
Hi,

ich kann aber nichts versprechen wann ich dazu komme (wenn's fertig ist ist's fertig). Einen freiwilligen Tester dafür habe ich dann ja schon mal ;) . Isch abe nämlich leider keine Ultrabay-Akku ...
 
Teste ich gerne. Mit dem dort verlinkten Perl-Skript habe ich gerade noch so meine Probleme. Er schaltet nämlich doch nicht zwischen den Batterien hin und her um sie gleichzeitig zu entladen, was er eigentlich tun sollte. Ich probier mir das mal anzugucken, aber ich programmier normalerweise nur Webanwendungen ;)
 
[quote='Hawkes',index.php?page=Thread&postID=827620#post827620]Mit dem dort verlinkten Perl-Skript habe ich gerade noch so meine Probleme. Er schaltet nämlich doch nicht zwischen den Batterien hin und her um sie gleichzeitig zu entladen, was er eigentlich tun sollte.
[/quote]In der Art möchte ich es nicht implementieren. Das kann test- und supportmäßig nur schiefgehen. Wenn, dann schön nacheinander entladen und per TLP stellt man ein welcher Akku immer zuerst drankommt.

Aber formuliere doch Du mal deine Anforderungen an ein solches Feature.
 
Hallo,

ich bin zwar nicht angesprochen, aber zufällig an einem ähnlichen Thema dran.
Ich möchte verhindern, dass der Ultrabay-Akku immer komplett leergesaugt wird, bevor auf die Hauptbatterie umgeschaltet wird. Idealerweise stell ich mir ein tool/script vor, das in 10%-Stufen die Akkus wechselweise entlädt und bei Erreichen der nächsten Stufe wieder zum anderen Akku rüberschaltet. Hat jemand eine Idee, wie man das unter Debian Squeeze realisieren könnte?
 
@schlenk: Schnitzel2k8 hat doch auf einen Artikel bei thinkwki.org verwiesen wo ein Perl-Skript verlinkt ist. Das könntest Du ja als Grundlage nehmen und zum Laufen bringen (s. die Anmerkung von Hawkes). So wie das Skript jetzt aussieht, wacht es alle 5s auf, schaut nach, schaltet gegebenenfalls um UND dürfte dabei natürlich auch selbst ganz schön Strom verbrauchen ...

Vielleicht mag mir trotzdem einer der Anwesenden erklären, wo der konkrete Vorteil liegt die beiden Akkus sozusagen "gleichzeitig" zu entladen anstatt nacheinander?
 
@linrunner

Danke für den Tipp mit dem Script... um ehrlich zu sein: ich habe keinen Schimmer von Perl und weiss nicht, wie ich es zum Laufen kriegen soll. Das Script produziert hier leider nur haufenweise Fehlermeldungen. Ich werd mich lieber mal nach einer einfachen Lösung in bash umgucken.

/e: Im Grunde gehts bei der Parallelentladung um die optimale Akkulebensdauer. Aber jetzt wo Du fragst... wahrscheinlich würde es reichen, die Tiefentladung des Ultrabayakkus zu verhindern und bei z.B. 15% auf den Hauptakku umzuschalten.
 
Nachdem heute im Büro der Ultrabayakku mal wieder eine Tiefentladung hatte, hab ich mich in Ermangelung einer besseren Lösung in Bash nochmal mit dem Perl-Script beschäftigt. Nach der Installation des Paketes libfile-slurp-perl läuft das Script 1A. Einen sichtbar gestiegenen Stromverbrauch konnte ich bislang nicht beobachten.
 
Sind die UB-Akkus so empfindlich? 15% hätte ich jetzt nicht als Tiefentladung angesehen.

Damit hätten wir bisher folgende Anforderungen zusammen:
1. beim Übergang zum/Systemstart im Akkubetrieb: beginnen den per Config voreingestellten Akku (UB oder Haupt) zu entladen
2. bei UB < 15%: stets auf den Hauptakku wexeln
 
Da ich bisher überhaupt keine Steuerungsmöglichkeit für das Umschalten hatte, meine ich mit "Tiefentladung" tatsächlich 0,00%. Ich habe das Script jetzt so geändert, dass es nur alle 60 Sekunden aktiv wird und es in rc.local eingetragen(perl /home/schlenk/scripte/tp-bat-balance). Die Umschaltung Batteriebetrieb/Netzbetrieb funktioniert auch und die Arbeit des Scripts ist auf STRG+ALT+F1 zu sehen. :)
 
ist 0,00% in der benutzeranzeige den tatsächlich 0% auf dem akku? evtl gibs ja von haus aus ein tiefentladeschutz? dann wär das ganze kopfzerbrechen umsonst und man würde nur 15% der kapazität verschenken ^^
 
[quote='Lpz3sn',index.php?page=Thread&postID=849976#post849976]ist 0,00% in der benutzeranzeige den tatsächlich 0% auf dem akku? evtl gibs ja von haus aus ein tiefentladeschutz? dann wär das ganze kopfzerbrechen umsonst und man würde nur 15% der kapazität verschenken ^^[/quote]Einen Tiefentladungsschutz hab ich nicht als Feature entdecken können: http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?lndocid=MIGR-73222

Wenn du mit "Benutzeranzeige" "cat /sys/devices/platform/smapi/BAT1/remaining_percent" meinst: da steht "0".
 
Der Entladeschutz ist im Akkublock fest verdrahtet und "schlägt" bei 2,5V zu. Bei Spannungen unter 2,5V wird die Akkuzelle irreparabel geschädigt.
Bei einer Zellenspannung von <1,5V (=Tiefentladung) wird der Akkupack wegen Brandgefahr komplett abgeschaltet. Zuständig ist die im Akkublock eingebaute Elektronik.

Siehe: c't 11/2010, S. 81

Demzufolge sind die 0% der Akkuanzeige mit einer Zellspannung von oberhalb 2,5V gleichzusetzen. Die Tests mit Atomic-Virus' Bettereanimator haben ja gezeigt, mit wieviel Volt Restspannung die Laptos ausschalten. Sie lagen je nach Modell zwischen 9,x und 12V. Teilweise lag die Abschaltspannung, glaube ich, noch höher - bin jetzt zu faul, nachzuschauen.
 
so in etwa hab ich das auch erwartet, bei einem akku für deutlich über 150€ mit smbus und 2 tempsensoren...
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben