Prepaid - Mittlerweile nur noch UNENDLICHE BEGLÜCKUNG oder Methode ?

verschenk_nix

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Prepaid - Mittlerweile nur noch UNENDLICHE BEGLÜCKUNG oder Methode ?

Aus aktuellem Anlass - nämlich bei mir.

UND AUS ALLERAKTUELLEM ANLASS DIE FREIWILLIGE SELBSTZENSUR REINGESCHRIEN

Die meisten haben ja einen Mobilvertrag. Ich nicht. Will ich nicht, brauch ich nicht.
Bin Wenigtelefonierer und den ganzen "Smart"-Phone-BRAUCHT-JEDER-UNBEDINGT" kann und will ich verzichten.
Mein Schätzchen - Ein Nokia 6150 - Im Alltagsbetrieb.

Will nur im Notfalle erreichbar sein oder selber telefonieren.
Ich sagte Telefonieren. Nichts anderes. Deshalb habe ich auch nur ein Telefon und kein "Smart"-Phone. Für unterwegs oder falls mal das heimische Festnetz ausfällt.

Früher gab es mal eine Kurzwahlnummer zum Provider, mittels der automatisch abgerufen werden konnte, wie hoch das derzeitige Guthaben ist - und besonders wichtig - wie lange die Nummer noch ohne weitere Aufladung aktiv ist.

Unsere "ABSOLUTEN GLÜCKSVERKÜNDER" die Provider werben ja bekanntlich seit geraumer Zeit mit dem "Nie mehr verfallenden Prepaid-Guthaben". Vor einigen Jahren war es mal so, daß man einen Guthabencode eingegeben hat - und der war dann ein Viertel, Halbes oder Ganzes Jahr gültig. Bis zum nächsten Aufladen. Dann ging die Zeitschleife wieder los, abhängig von der Aufladesumme. Das Restguthaben konnte dann weiter genutzt werden.

Nach Ablauf der Zeit war die vergebene Nummer weg - und das gesamte Restguthaben ebenfalls.
Gegen dieses Geschäftsverhalten gab es mal ein Grundsatzurteil - Gut so.

Neulich, wenige Monate nach dem letzten Aufladen war die Quasselkiste tot.
Zugegeben, nicht die Quasselkiste - vielmehr die Karte: "Kein Netz"

Bin dann zum örtlichen *V.................* NUR-DEIN-BESTES-WOLLER (vulgo: Telefonshop) und habe mir erklären lassen, daß ich schlicht und einfach zu wenig telefoniere. Stimmt ich telefoniere wenig. Deshalb bin ich ja auch Wenigtelefonierer und brauche keinen Mobilvertrag. - Logisch, oder...?

Nun ist es aber so, daß der Dienst, mittels dem die verbleibende restliche Aktivitätszeit der Karte ermittelt werden konnte, nirgendwo mehr verfügbar ist. Bei keinem der Anbieter. Nur das Guthabenkonto mit den Aufladefunktionen existiert noch.

Die Frage ist - Hat das Methode?
Will man die Kunden in Unwissenheit halten und verfrühtes Aufladen provozieren?

Klaro, die *H...............* NUR-DEIN BESTES WOLLER verdienen daran, daß ich möglichst viel telefoniere und eine Guthabenkarte nach der anderen verballere. Aber es kann doch wohl nicht sein, daß jetzt schon wieder - sechs Wochen nach dem letzten dringenden Telefonat - das Telefon schon wieder deaktiviert wurde.

Weiß da einer von Euch mehr?

Soll ich eine Schnitzeljagd veranstalten, nur um herauszubekommen, ob dieses *e........... G..........* MAXIMALE-OBJEKT-TECHNOLOGISCHER-REIFE jeweils im Falle eines Falles funktioniert oder halt eben nicht?
Oder ist das deren Masche, auch Wenigtelefonierer zu unnützen Verträgen zu nötigen?


Oder bin ich einfach zu blöde, mit einem Telefon umzugehen?
 
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Vielleicht zur Überbrückung noch ein Zitat des großartigen Douglas Adams.

I've come up with a set of rules that describe our reactions to technologies:
  1. Anything that is in the world when you're born is normal and ordinary and is just a natural part of the way the world works.
  2. Anything that's invented between when you're fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it.
  3. Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und weil hier meiner Erinnerung nach irgendwo auf den 6 Seiten mal erwähnt wurde, dass möglicherweise eine SMS des Providers mit Informationen nicht gelesen wurde, weil die nach einer gewissen ungelesenen Zeit gelöscht würden (ist das so?) - typischerweise gibt es für Kunden eines Providers eine Verpflichtung, für Informationen auf dem vom Provider vorgegebenen Weg erreichbar zu sein. Und ich vermute, dass man die irgendwo in den AGBs des Vertrags auch finden könnte. Wenn man heutzutage mit einem Dienstleister eine elektronische Vermittlung von vertraglichen Informationen vereinbart, ist damit immer die ausdrückliche Verpflichtung verbunden, seinen Maileingang regelmäßig zu kontrollieren.

Dass eine einmal gesperrte Karte nach einem Gespräch mit dem Support wieder aktiviert wurde, kann ein Hinweis auf einen Fehler des Providers sein, muss es aber nicht. Es könnte auch sein, dass es bei einem Nischenprodukt, wo der Aufwand zur Klärung eines Sachverhalts groß und der monetäre Wert niedrig ist, einfach eine Kulanzentscheidung war.
 
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