Preiswertes Netzlaufwerk / NAS für Backups

schneiderwenz

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Zum Backup meiner Einzelgeräte (Thinkcentres) suche ich ein preiswertes (kein billiges!) Netzlaufwerk mit ca. 1 TB. Gigabit-LAN, USB-Anschluss evtl. RAID0 (zweimal 1 TB). Die Verarbeitung sollte möglichst hochwertig sein (kein mit Heißkleber eingeklebter Plettencontroller und so...:facepalm:). Preislich wären maximal 350 € drin.
Danke für Tips,

mfg Schneiderwenz
 
Synology kann ich auch empfehlen. Verwende selber eine 211j und bin vollauf zufrieden. Bei Cyberport gibt es die 212j mit 2x 2TB. Die ist zwar mit 370€ etwas über deinem Budget aber dafür hast du dann halt genug Reserve und must nicht so bald erneut investieren.
 
Empfehlung für Synology! Ich hab eine DS213, darin 2 NB-Festplatten 500GB. Wunderbar geräuscharm!
 

weder ein raid0 noch eine NAS sind backup-Lösungen für mich

Wenn Controller/nas-hardware defekt, kommt man schlecht an die Daten ran.
Lösung: Hardwaretausch(lang) oder via linux-live-CD

Für zwischenparken von Daten ist die NAS schon i.O im KleinBüro.
Für Backup nehme ich zwei einfache externe usb3.0-Platten her.

Aber raid/backup/Datensicherheit ist ein großes Thema(eine Wissenschaft)
und Jeder wird dir was Anderes empfehlen.

ps. bei dem ximeta-Protokoll kannst du die DatenPlatten problemlos
aus dem Gehäuse nehmen und an einen normalen SATA-Controller
stecken + die Daten abgreifen. Bei einer NAS über Umwege aber
auch realisierbar.
Wie gut/qualitative der Datenabgriff von der NAS-Platte via Linsux-live erfolgt? k.A.
Bisher noch nicht ausprobiert
 
weder ein raid0 noch eine NAS sind backup-Lösungen für mich

...
Ist natürlich immer eine Frage des persönlichen Anspruchs bzw. Bedarfs.
Für mich persönlich reicht meine NAS Variante:
  • Kein Raid
  • alle Clients sichern inkrementell aufs NAS (jede Stunde)
  • einmal pro Woche wird intern auf eine zweite Platte gespiegelt
  • wenn ich daran denke, wird einmal im Monat nochmal auf eine USB - Platte gespiegelt (hab ein bisschen 'gebastelt', so dass die Spiegelung automatisch startet, sobald ein Datenträger über USB angeschlossen wird.

Wenns mal brennt ist natürlich alles dahin, spiele deshalb schon eine Weile mit dem Gedanken, mir noch externen Serverplatz zu besorgen.

Edit: Zugriff auf Dateisystem der NAS Platten geht problemlos (zumindest ohne Raid - Betrieb).
 
Meiner Erfahrung nach ist Qnap schon eine gute Wahl. Support war bis jetzt ok.
Neben Qnap / Synologie werfe ich mal Thecus in den Raum.
Die bieten in der 200-250 Euro-Liga ohne Platten immerhin 2Kerner und 1GB Ram.
http://geizhals.de/613410
 
Wobei mich die Versorgung mit Updates bei fertigen NAS abschreckt. Nach nur drei Jahren heisst es in der Regel keine Updates mehr. Wer sein NAS in einer kontrollierten Umgebung nutzt hat damit sicherlich kein Problem aber mittlerweile sind die NAS ja so vielseitig und wenn man der Versuchung nachgibt dann öffnet man evtl. Lücken.

Aus eigener Erfahrung weiss ich wie schnell 10 Jahre vergehen nachdem so ein Gerät aufgesetzt wurde...

Ansonsten kommen Synology und QNAP in Tests immer relativ gut weg, meist gefolgt von Thecus und WD.
 
@all: Danke für die vielen Infos :). Ich hab mich jetzt entschlossen es mit einer QNAP-Lösung zu versuchen. QNAP TS-412 - zwar viel teurer als ursprünglich beabsichtigt, aber die Funktionsvielfalt und Zuverlässigkeit sind cool...und voll auffüllen muss ich sie ja (vorerst) nicht...

vg Schneiderwenz
 
bei mir arbeitet eine Synology 211j, mir gefällt vor allem, das man Zugriff auf das Linux-System erhält und nicht nur auf die Oberfläche vom Hersteller, somit startet die Kiste bei mir jede Nacht als cronjob das Thinkpad und anschließend das Backup, somit nervt mich das ganze nicht und ich brauch mich um nichts zu kümmern.
Hab wo anders noch nen Windows Homeserver in Betrieb, grrr da gibt es andauernd Probleme.

Bzgl. Sicherheit gegen Feuer, ich möchte ungern meine Daten auf fremden Servern lassen, habe es derzeit so gelöst, dass wirklich sehr wichtige Daten wöchentlich via VPN zu nem NAS bei meinen Eltern gesichert wird und deren Daten gleichzeitig bei mir gesichert werden. So wandern die Daten zwar trotzdem durchs Netz, aber wenigstens weiß ich wo sie landen.
 
Die Übertragung läuft über FTP durch OpenVPN, soll also eigentlich verschlüsselt sein.
Um auf Nummer sicher zu gehen werden die Daten in einem verschlossenem TrueCrypt Container versendet.
 
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