pdf-Tool für Linux, welches ist da empfehlenswert?

Volvo-Berti

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moin zusammen,

welches pdf-Tool ist nach eurer Erfahrung empfehlenswert, wenn die Daten auf dem Rechner bleiben sollen?

ich möchte Dateien zusammenführen können, Inhalte löschen bzw. schwärzen und auch einzelne Seiten löschen. Beispielsweise Kontoauszüge fürs Finanzamt wäre ein Anwendungsscenario.

für Windows kenne ich da pdf24, aber das gibts leider nicht für Linux. LibreOffice kann das auch wohl, ist aber wenig intuitiv, finde ich.
 
Für ein sicheres Schwärzen kann ich Dir Censor ans Herz legen. Alternativ: Den OnlyOffice Desktop Editor verwenden, der das seit Kurzem auch kann und ansonsten mittlerweile ein ziemlich mächtiges Tool für PDF-Bearbeitung ist.

Als eierlegende Wollmilchsau fällt mir noch LocalPDF Studio ein (kann aber meines Wissens nicht zuverlässig schwärzen). Für einfaches Seitenentfernen tut es auch der PDF Arranger.
 
Ich nutze für alles rund um PDFs den Master-PDF-Editor in der Bezahlversion - kann eigentlich alles und kommt auch mit via Adobe erstellten Formularen zurecht.
Nachteil: ist nicht Opensource und es steckt eine russische Firma dahinter - ich hab die Lizenz noch aus Zeiten, als "russisch" noch nicht als böse galt. ;)
 
Ich verwende pdfunite aus dem Paket poppler zum mergen. Geht flott über die Kommandozeile.
 
danke euch allen für den Input. Da werde ich ab Donnerstag mal in Ruhe schauen, dann habe ich mehr Zeit + Muße zum Testen :)
 
ich hab ja auch einige PDF Viewer durch, aber ich glaub das schnellste Programm das ich kenne ist Zathura. Wirklich wahbsinnig schnell. Aber vor allem wie gesagt als Viewer fast unschlagbar
 
ich hab ja auch einige PDF Viewer durch, aber ich glaub das schnellste Programm das ich kenne ist Zathura. Wirklich wahbsinnig schnell. Aber vor allem wie gesagt als Viewer fast unschlagbar
Dem Themenstarter ging es um das Bearbeiten von PDF-Dateien. Meines Wissens unterstützt Zathura keines der im Ursprungsbeitrag geforderten Funktionen. Das "Killer-Feature" bleibt dabei weiterhin das sichere Schwärzen von Inhalten. Hier ist die Auswahl unter Linux sehr beschränkt. Neben den bisher genannten Tools Censor (Open Source), OnlyOffice Desktop Editor (Open Source) und Master PDF Editor (Closed Source, kostenpflichtig, von russischem Unternehmen) käme noch das Qoppa PDF Studio Pro (Closed Source, kostenpflichtig, von US-Unternehmen) in Betracht. Mehr Werkzeuge gibt es derzeit nicht, die das unter Linux können.
 
Für ein sicheres Schwärzen kann ich Dir Censor ans Herz legen. Alternativ: Den OnlyOffice Desktop Editor verwenden, der das seit Kurzem auch kann und ansonsten mittlerweile ein ziemlich mächtiges Tool für PDF-Bearbeitung ist.

Als eierlegende Wollmilchsau fällt mir noch LocalPDF Studio ein (kann aber meines Wissens nicht zuverlässig schwärzen). Für einfaches Seitenentfernen tut es auch der PDF Arranger.
so, endlich mal ein Schritt nach vorne gemacht: ich habe mal den OnlyOffice Desktop Editor installiert. Da muss ich mal in einer ruhigen Stunde reinschauen, was ich da so mit erledigen kann.
 
Mein Vertrauen in sichers Schwärzen von PDFs mit PDF Editoren hält sich in engen Grenzen --> ich nehm' GIMP und merge die JPGs nachher zu einem PDF.
 
so, endlich mal ein Schritt nach vorne gemacht: ich habe mal den OnlyOffice Desktop Editor installiert. Da muss ich mal in einer ruhigen Stunde reinschauen, was ich da so mit erledigen kann.
Damit geht mittlerweile echt ziemlich viel. Bin gespannt, was Du berichtest!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mein Vertrauen in sichers Schwärzen von PDFs mit PDF Editoren hält sich in engen Grenzen --> ich nehm' GIMP und merge die JPGs nachher zu einem PDF.
Hm, was "normale" PDF-Editoren anbelangt, bin ich voll und ganz bei Dir.

Tools wie Censor oder eben OnlyOffice Desktop Editor (mit den neue Features) sind hingegen gerade dafür gemacht, SICHER zu schwärzen. Nachdem beides Open-Source-Lösungen sind, hat das nur eingeschränkt was mit Vertrauen zu tun. Du kannst selber nachgucken und prüfen, was da vor sich geht.

Und: Nein, wenn ich ein 300-Seiten-PDF-Dokument um vertrauliche Daten bereinigen muss, dann ist GIMP leider keine sinnvolle Alternative 🙀
 
Zuletzt bearbeitet:
BentoPDF könntest du in Proxmox selbst hosten und von jedem Rechner im Netzwerk nutzen.
Wie funktioniert da eigentlich das Signieren, also platzieren einer Unterschrift auf ein Dokument? Habe das zu signierende PDF hochgeladen aber es ist kein "process" button vorhanden ("Click the process button to start").
 
Über "Sign PDF" kannst du ein PDF hochladen und dann öffnet es sich in einer Ansicht, wo du mit dem digitalen Stift oder der Maus schreiben kannst, deine Unterschrift tippen kannst oder eine Bild deiner Unterschrift hochladen kannst und es passend plazierst. Anschließend speicherst du das Dokument wieder. (unterhalb der weißen Leiste kommt das Dokument, das habe ich im Screenshot abgeschnitten. Funktioniert 1a. Entweder öffne ich es am Tablet so oder ich lade am PC eine Grafik meiner Unterschrift hoch. Freigestellt als .svg, dann überdeckt das Bild auch nichts.
1777138281420.png
 
Interessant...

Nach den Instruktionen weiter unten

bentopdf-sign.png

war das eher nicht anzunehmen.

Da ich momentan den Stift von meinem Tablet verlegt habe... Du hast Deine Unterschrift eingescannt, daraus ein SVG-File gemacht und die dann einfach nach dem PDF in der "drop zone" platziert?
 
Diesen Screenshot sehe ich bei mir so nicht. Nutze Version 2.8.2 und der Button heißt "Sign PDF".
Das Bild mit der Unterschrift füge ich über "Bild einfügen" in der weißen Menüleiste hinzu, platziere es und speichere.
 
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