Paar Fragen zur Image-Erstellung unter Windows

Sigi

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Hallo,

angenommen, es geht einem die Festplatte richtig kaputt (=Tonne), kann man ein vorher erstelltes und extern gesichertes System-Image einfach auf eine neue Platte aufspielen? Ich würde mal sagen, dass es zumindest die gleiche Platte sein muss, die ebenso eingerichtet (partitioniert und formatiert) ist.

Oder kann es auch eine größere und anders formatierte Platte sein?
Welche Programme können was?

Vielen Dank für eure Antworten

Sigi
 
Je nach Image-Programm können kleinere, gleich große oder größere Platten verwendet werden. Die Partitionierung spielt keine Rolle, da beim Recover diese gelöscht und neu erstellt werden (kann sein, dass das eine oder andere Programm sogar eine unpartitionierte Platte verlangt).

Mal anders gefragt: Welches Imaging-Programm setzt Du ein?
 
Mal anders gefragt: Welches Imaging-Programm setzt Du ein?
DriveImage von PowerQuest, eine ältere Version.

Bisher habe ich immer auf die gleiche Platte zurückgespielt, es gab nie Probleme, auch nicht auf mehreren System. Demnächst wäre es wünschenwert, eine größere Platte im Notebook zu haben, das Image müsste dann auf eine größere Platte übertragen werden. Da wäre es vorab gut zu wissen, ob das überhaupt sicher möglich ist.
 
Probiere es doch einfach mit einer anderen Platte aus. Sollte es nicht klappen, hast Du ja immer noch das Original.
 
Generell hast du ja ein Image und nicht einfach nur eine Sicherung der Dateien. Die Formatierung der Zielplatte ist also egal, die steckt ja mit in deinem Image, genau wie die Partitionierung.

Im Normalfall ist die Zielplatte neu und damit leer. Die Anpassung der Partitionen und des Dateisystems sollte eine gute Imaging Software auch beherrschen. Dazu sollte sie allerdings das System und das Filesystem kennen.

Drive Image ist in der aktuellen Version 7 von 2003. Das würde ich mit halbwegs aktuellen Systemen und größeren Platten nicht mehr verwenden, sondern entsorgen.
 
Drive Image ist in der aktuellen Version 7 von 2003.
Na das scheint doch für das Programm zu sprechen ...

Aber OK, dann werde ich es einfach mal testen und ggfs. ein neues Programm anschaffen. Mir graust allerdings etwas vor dem Zeitaufwand, damals habe ich lange "rumgespielt", denn das Zurückspielen sollte ja auch sicher funktionieren.

Kann jemand ein Programm mit deutscher Oberfläche empfehlen?
 
Na das scheint doch für das Programm zu sprechen ...
Bei Software ist es nicht immer ein Qualitätsmerkmal, wenn sie alt ist. Denn die IT-Technik entwickelt sich rasant, undd alte Software kann unter Umständen nicht mehr mit neuer Hardware zusammenarbeiten. Bei einem Programm, das low-level auf die Hardware zugreifen will, wie es ein Imager tut, ist das aber wichtig.
 
guten morgen,

ich würde mir eine ssd von samsung kaufen und die jetzige festplatte mit der beiliegenden magician software auf die ssd klonen, dann würde ich die neue ssd in die schublade legen, und warten, bis deine jetzige festplatte den geist aufgibt. so habe ich das auch gemacht, allerdings mit ssd 1 500GB und ssd 2 1tb ... ssd 1 (alt) liegt in der schublade falls ssd 2 (neu) kaputt geht.

herzliche grüße, susanne
 
Bei Software ist es nicht immer ein Qualitätsmerkmal, wenn sie alt ist. Denn die IT-Technik entwickelt sich rasant, undd alte Software kann unter Umständen nicht mehr mit neuer Hardware zusammenarbeiten. Bei einem Programm, das low-level auf die Hardware zugreifen will, wie es ein Imager tut, ist das aber wichtig.
Ist sicherlich richtig, ich nutze jedoch überwiegend die zum Alter des Programms passende alte Hardware ...

Bin eben dabei Linux und Windows auf einer Platte einzurichten und mittels Bootmanger (GRUB) wahlweise zu starten. Auf der Platte befinden sich 4 Partitionen: NTFS für Windows, ext4 für Linux, dann nochmal je eine Partition in NTFS und FAT32. Mein altes Image Programm streikt, nachdem Linux eingerichtet ist. Welches Programm (n.M. mit deutscher Oberfläche) kann diese Aufgabe bewältigen?

@Susanne:
Mit SSD möchte ich eigentlich nicht anfangen, da hier einige Platten rumliegen.
 
Ist sicherlich richtig, ich nutze jedoch überwiegend die zum Alter des Programms passende alte Hardware ...
Benutzt du auch entsprechend alte Betriebssysteme? Ein Imager sollte auch die Eigenheiten der Dateisysteme kennen, damit er optimiert sichern und Dateisystemfehler erkennen kann. Das heute häufig bei Linux eingesetzte ext4 z.B. wurde eingeführt, nachdem dein DriveImage veröffentlicht wurde...
 
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