Originalzustand einer X40-Lieferung? (Ärger mit Händler)

dampier

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Hallo,

mein erster Beitrag ist leider etwas unerfreulich. Ich habe bei notebook-angebote.de ein günstiges X40 bestellt und war dann ziemlich entsetzt, als das Teil ankam und offensichtlich bereits in Betrieb war. Normalerweise muss man ein vorinstalliertes XP ja erst "starten", oder? Bei mir war dagegen nur noch 2 Tage Restzeit für die Registrierung. Naja, und das Stromkabel war auch das falsche.

Der Händler hat den Rechner angeblich bei einem IBM Service Partner "lokalisieren" lassen. Ich nehme also an, das ist ein Importgerät und er hat es selber eingedeutscht.

Klar, dass ich das nicht akzeptiere, oder? Ich erwarte natürlich ein ungeöffnetes Gerät, zumindest aber eines, das für den deutschen Markt bestimmt war. Keine Ahnung, wer das wo und wie benutzt hat. Evtl. ein Retourengerät.

Um nachweisen zu können, dass tatsächlich ein Qualitätsmangel vorliegt, könnte ich als zusätzlichen Beleg die fehlenden Recovery-Ordner auf der Platte nennen. Ich habe hier gelesen, dass neben dem Betriebssystem Ordner wie "i386" oder so auf der Platte liegen. Sind die versteckt irgendwie? Oder liegen die normal auf der C-Platte? Was war bei euren X40s auf der Platte? Bei mir sind nur 2GB von Windows XP belegt.

Was meint ihr? Habe ich ein Recht auf ein ungeöffnetes Gerät? Oder nur auf ein funktionierendes?
 
Das kommt darauf an, was in der Beschreibung steht. Wenn es eindeutig als Neugerät deklariert war, dann würd ich auf ein Neugerät bestehen. Sonst hättest du ja auch bei Ebay ein gebrauchtes kaufen können. Auch diverse Klauseln von Händlern dass ein vergleichbares Gerät geliefert wird sind unwirksam, hat vor kurzem ein Gericht entschieden...
 
Hallo Dampier,

hab leider so was Ähnliches erlebt, allerdings bei einem anderen Händler - nämlich bei Magic-Devices aus München.
Dort hab ich ein X40 Neugerät gekauft, allerdings auch mit falschem Netz- und Modemkabel. Das Predesktop-Area war allerdings ordentlich auf der Platte auf einer versteckten Partition und auch das Windows war noch ganz "neu". Wie sich allerdings hinterher herausstellte, war es auch sowas wie ein Grauimport (wenn es sowas auch bei Notebooks gibt) aus England oder Dänemark - jedenfalls läuft meine 3 jährige Garantie unter Dänemark - was allerdings egal ist, weil diese weltweit gültig ist.
Erst später hat der Händler dann bestätigt, daß er das Gerät für den deutschen Markt lokalisiert hat (deutsche Tastatur eingebaut, deutsches Windows und deutsches IBM-Access aufgespielt hat) - kurz nach dem Kauf hatte ich dann auch die entsprechenden Kabel für Deutschland bekommen, allerdings erst auf Nachfrage und nun hab ich von dem Händler auch noch einen deutschen CD-Satz für ein Recovery bekommen, da der IBM-Support mir diese nur in dänisch oder englisch schicken wollte.
Also gehen tut jetzt alles, aber ein sauerer Nachgeschmack bleibt schon ....

gruß

Lutz
 
Hallo

nen netten Händler hast du da erwischt, viel spaß wenn mal deine Tastatur kaputt ist :?
 
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