Notebook "erwacht" aus dem Standby wenn es aus der Docking Station entfernt wird

yakazaa

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1 Okt. 2007
Beiträge
23
Hallo zusammen,

bestimmt gab es das Thema hier schon öfters, leider habe ich über die Suche jedoch nichts gefunden...

Ich benutze mein X61s mit Windows 7 x86 Enterprise und dem großen Akku.
Da ich oft zu Hause noch weiterarbeiten möchte, fahre ich das Notebook nicht im Büro herunter sondern schicke es nur in den Standby.
Nun nehme ich das Gerät aus der Docking-Station und möchte es in den Rucksack stecken:
Das Gerät "erwacht" wieder und spielt meine MP3s weiter ab, etc.
Warum ?! Ich habe weder den Fn+F4 gedrückt, noch am Power knopf herumgespielt !

Gibt es eine Möglichkeit dieses, wirklich nervige aber zugegeben nicht kriegsentscheidende, Problem in den Griff zu bekommen ?

Übrigens: Arebitskollegen konnten unter Windows XP ein ähnliches Verhalten feststellen...

Freue mich auf eure Ideen,
bis bald !
 
Das Verhalten kenne ich auch aber ich finde es eher praktisch.
Da ich mein TP an eine Slave-Leiste habe, fäht es dann sofort hoch wenn ich dort den Strom anschalte.
Ich vermute das TP reagiert auf einen Wechsel der Stromquelle wie bei einem Druck auf den An-Knopf.

Ich weiß ja nicht wie weit du von zu Hause weg arbeitest aber würde es sich nicht fast lohnen, den Laptop ganz herunterzufahren?
Ansonsten: Vllt kannst du das TP erst aus der Docking nehmen und es dann in Standby versetzen?
(Zugegeben umständlich wenn mit ext. Monitor etc. gearbeitet wird...)
 
Mir ist in den letzten Tagen das gleiche "Bug/Feature" aufgefallen.
Ich schicke es in der Ultrabay in Standby und wenn ich es dann raus nehme wacht es wieder auf. Das selbe wenn ich die Steckerleiste an der der ganze Schreibtisch hängt schalte. Das Laptop erkennt wohl einen Wechsel der Spannung am Eingang.

Ich hasse es auch.

Stiffi
 
dasselbe auch wenn man die maus abzieht im standby.. zack geht das teil wieder an. dann darf man wieder aufklappen und erneut in standby schicken..
 
Ist eigentlich verständlich:
Im Standby "läuft" der Rechner bekanntlich weiter. Beim Abdocken (man achte auch auf die rote Warnleuchte an der linken Seite der Dock) findet eine größere Änderung der angeschlossenen Hardware statt. Aus diesem Grund will Windows die P&P-Geräte trennen, um die Systemstabilität nicht zu gefährden.

Im Ruhezustand bereitet es wiederum keine Probleme, hier findet der Undock beim Resume statt.

Noch ein Hinweis:
Die Erfahrung einiger Forenmitglieder zeigte, dass es gefährlich für den Rechner sein kann, im Standby im Rucksack/in der Tasche transportiert zu werden. So manche Rechner sind unterwegs "aufgewacht" und haben wegen Überhitzung notabgeschaltet.
 
Das Verhalten ist mir auch aufgefallen, ich habe es aber aus den von mornsgrans angeführten Gründen eben nicht als Bug eingeordnet. Ist doch verständlich, dass erst ein intern "abgedocktes" Gerät auch normal aus der Dock genommen werden kann. Fährt das Notebook nicht auch hoch, wenn ich im Standby den Eject-Button der Docking drücke?
 
Naja, über Fluch oder Segen der Sache lässt sich bekanntlich immer streiten, jedoch würde mich mehr interessieren wie man das Abstellen kann.
Die Transportzeit ist nihct all zu lang, von daher mache ich mir bzgl. der o.g. "Eventualitäten" auch nicht wirklich Sorgen:
Ich versetze das System sowieso immer erst dann in den Standby Modus, wenn keinerlei Dateien oder Programme mehr geöffnet sind.
Ich möchte mir dadurch lediglich die Zeit für den Bootvorgang sparen.
Da sich das Gerät in einer Domäne befindet reden wir da von bis zu 15 Minuten; eine nicht akzeptable Zeit wenn es darum geht 'mal eben' auf einen Supportfall ein zu gehen...
 
Das Verhalten an sich sollte Sache des EC oder BIOS sein. Ich helfe mir da mit einem Trick weiter: Das Skript, das den Standby-Kram durchführt, schaut zuerst nach, ob das Gerät angedockt ist und löst in dem Fall vor dem Einschlafen ein Undocking aus. In dem Moment ist es elektronisch von der Dock getrennt und kann ohne Aufwachen heruntergenommen werden. Wenn man es einfach wieder auf der Dock anschaltet, wird die Verbindung wiederhergestellt. Läuft mit meinem X31 perfekt, für das X61s hatte ich noch keine Zeit, die Skripte anzupassen. Haken daran natürlich, dass das rein Linux-spezifisch ist.
 
yakazaa' schrieb:
Da sich das Gerät in einer Domäne befindet reden wir da von bis zu 15 Minuten; eine nicht akzeptable Zeit wenn es darum geht 'mal eben' auf einen Supportfall ein zu gehen...
Bezüglich Bootvorgang gebe ich Dir recht. Ich sprach oben vom Ruhezustand (Hibernation), da ist der Rechner deutlich schneller abrbeitsbereit.
 
Falls du aber das Thinkpad in den Standby-Modus versetzt und erst danach auf die Dock setzt, kannst
du das Thinkpad auch wieder von der Dock nehmen, ohne dass der Rechner erwacht.
Mach ich jede Nacht zum Laden des Akkus so.

Gruß

Hendrik
 
Der Wakeup lässt sich bei meinem X60 folgendermaßen verhindern:
  • kein Laufwerk im Ultrabay des Dock
  • Wake-Funktion der USB-Geräte am Dock deaktiviert*
*)Windows Kommandozeile (cmd.exe) als Admin:
'powercfg -devicequery wake_armed'
gefundene Geräte per 'powercfg -devicedisablewake <Gerät>' konfigurieren
 
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