NoName-Akkus & Spezialbehandlung?

jur05cvq

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Moin,

ich habe eine Frage zu einem Drittanbieter-Akku, den ich kürzlich gekauft habe. Bei der ersten Nutzung ging der Akku nach einer knappen Stunde in einem rasanten Tempo auf die 0% Energie-Grenze zu. Der Verkäufer hat mir auf meine Mail hin gesagt, das sei alles normal, man müsse den Akku nur dreimal 12 Stunden lang kompletti vollladen, nachdem man ihn immer richtig "leergefahren" hat. Meine Frage also (ein Schelm, wer Böses dabei denkt): Ist das wirklich normal? Ich habe doch nen neuen Akku gekauft! Das hört sich ein bisschen so an, also wolle da jemand, dass ich noch schön lange meinen Akku behalten soll, bis die zwei Wochen Rückgabefrist ausgelaufen sind...

Was tun?

Besten Gruß,
Sascha
 
Ich kenn das persoenlich nur mit einmal. Bzw die werden ja leer ausgeliefert und dann soll man die beim ersten mal komplett laden.
Das ist mir unbekannt... Versuch das einfach schnell, das kannst du ja in 2-3 Tagen schaffen. Ich persoenlich kann es mir jedoch nicht vorstellen, ich glaube, der veraeppelt dich lediglich.
 
ich dachte auch, neue Li-ionen-Akkus soll man die ersten paar mal ganz leer und voll laden... (??)
 
[quote='jur05cvq',index.php?page=Thread&postID=573683#post573683]Moin,

ich habe eine Frage zu einem Drittanbieter-Akku, den ich kürzlich gekauft habe. Bei der ersten Nutzung ging der Akku nach einer knappen Stunde in einem rasanten Tempo auf die 0% Energie-Grenze zu. Der Verkäufer hat mir auf meine Mail hin gesagt, das sei alles normal, man müsse den Akku nur dreimal 12 Stunden lang kompletti vollladen, nachdem man ihn immer richtig "leergefahren" hat. Meine Frage also (ein Schelm, wer Böses dabei denkt): Ist das wirklich normal? Ich habe doch nen neuen Akku gekauft! Das hört sich ein bisschen so an, also wolle da jemand, dass ich noch schön lange meinen Akku behalten soll, bis die zwei Wochen Rückgabefrist ausgelaufen sind...

Was tun?

Besten Gruß,
Sascha[/quote]

das ist der Unterschied zwischen NoName-Akkus und von Lenovo: meiner von Lenovo hat bei Erstbenutzung schlappe 6 Stunden gehalten. Und man braucht keine 12 Mal komplett aufladen und leerfahren. Fazit: Finger weg von solchen Drittanbieter-Akkus. Sonst zahlt man zweifach...
 
Hallo,
ich würde es einmal mit der Rekalibrierung im Energiemanager versuchen. Wenn es dann nicht besser wird, helfen auch keine 12 Stunden aufladen und dann wieder entladen.
 
Hi, das der Akku erst nach ein paar Ladevorgängen die maximale Kapazität erreicht stimmt.

Dabei gehts aber nur um vielleicht 5% der Kapazität (Subjektiv, auf die kWh-Angaben im Energiemanager bezogen als ich mein T400 neu hatte, objektive Daten hab' ich leider keine), keinesfalls so extrem wie bei Dir.


P.S.: (Edit)
Wie kann man einen Akku 12 Stunden lang aufladen?
Das würde mich auch interessieren... Vielleicht einen 9-Zellen Akku mit 65W-Netzteil laden währen man einen CPU- sowie einen Grafikkartenbenchmark laufen lässt? :D
 
[quote='OPM',index.php?page=Thread&postID=573804#post573804]Wie kann man einen Akku 12 Stunden lang aufladen?[/quote]

gar nicht. wenn die ladeschlussspannung von glaub 12,8volt erreicht ist, ist nun mal schluss. daran ändert sich auch nichts nach 12std.
 
NoName-Akkus & Spezialbehandlung? - die zweite -

Es geht um einen T41. Und 12 Stunden lang aufladen kann man ganz einfach: Akku rein, Netzteil dran, 12 Stunden warten, rausziehen. Der Verkäufer meinte, ich solle die grüne Lampe, die vollen Ladestatus anzeigt, ignorieren. Danach hielt der Akku schon 3 Stunden, ohne auszugehen. Ich werde jetzt die Prozedur wiederholen und dann berichten. Ich habe den Akku als "5200 mha" gekauft, wie lang muss der dann eigentlich halten??? Eben länger als ein normaler mit 4400 mha, aber um wieviel länger?

"Rekalibrierung im Energiemanager" hört sich für meine Laienohren nach einer guten Methode an - wie stell ich das an? Und noch ein Wort zu Original- und Drittanbietern: Ein gebrauchter T41 kostet 250 Euro - gebe ich da ein Viertel des Preises für einen Originalakku aus?! Fand ich etwas happig, weswegen ich mich für die preiswerte Ebay-Variante entschied - schließlich tendierte ich anfangs auch zu einem Originalakku...

Besten Gruß und danke für die Hilfe.
Sascha
 
Wenn die Lampe grün leuchtet wird auch nicht mehr geladen...da kann man bis zum SanktNimmerleinstag warten!
 
nochmal, wenn die ladeschlussspannung von 12,8volt erreicht ist, is der prozess BEENDET. eine überladung ist somit UNMÖGLICH. wenns nach 20min schon permanennt grün leutet ist er auch schon voll. aber wohl akku defekt :D
 
grün leuchten heist nur das der akku in der hohen ladungs gegend ist, wo genau weiss ich nicht aber mein denkbrett leuchtet auch grün wenn der akku z.b. erst 95% hat... nachdem alte akku sich gelegentlich rekalibrieren lassen könnte der akku eben erst lernen müssen was er selbst kann... klingt tortzdem merkwürdig.
 
Es muss wohl jeder mal die Erfahrung mit Billig-Mist gemacht haben, jetzt hast Du die Erfahrung gemacht und weißt, dass Du so etwas nie wieder tun wirst, O.K.?
 
Oh mann mir dreht sich den Magen um, wenn ich sowas lese.

Li-Ionen-Akkus mit LiCoO2 sind potentiell brandgefährlich. Wenn schon alle führenden Hersteller (außer Samsung) trotz penibelster Herstellung Probleme mit Rückrufaktionen haben, was meinst Du, wie sicher so ein Hinterhof-Akku wohl ist.

Ich kann nur immer wieder anraten, folgendes Video zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=jjAtBiTSsKY&feature=related

Und das ist meiner Erfahrung nach eine relativ harmlose Version eines thermal Runaway.

Mein dringender Rat: Zurück mit dem Teil und für etwas mehr Geld ein Original besorgt. Deine Gesundheit und dein Geldbeutel wird es Dir früher oder später danken.
 
[quote='OPM',index.php?page=Thread&postID=575151#post575151]Billi-Mist[/quote]Auf die Gefahr hin, als Bot ertappt zu werden:

Das ist mir zu undifferenziert. bei den Preisen für Originalakkus haben Nachbauakkus IMO durchaus ihre Berechtigung. Bei einem neuen Thinkpad würde ich mir selbstverständlich auch einen Originalakku leisten. Bei gebrauchten sieht das ganz anders aus: Da ist ein Originalakku schnell halb so teuer wie das Notebook... Wer ein gebrauchtes Notebook kauft, schwimmt in der Regel nicht im Geld und investiert im schlimmsten Fall lieber etwas Zeit für eine Reklamation als 100 EUR für nen Originalakku...

Hatte bisher auch einmal Ärger und habe einen Akku tauschen lassen müssen. Dabei gelernt: Nur bei vertrauenswürdigen Händlern kaufen, sonst Stress. :wacko:

@jur05cvq:
Solange Du keine Fristen versäumst, entlade den Akku einmal bis zum Abschalten und lade ihn dann lange. Wenn die Kapazität dann nicht der beworbenen entspricht, reklamiere ihn. Fertig, aus. ;)

@der_henning:
Ich habe nicht den Eindruck, dass LiIo-Akkus ein solches Sicherheitsrisiko sind. Zumindest, wenn man deren große Verbreitung berücksichtigt (Handys, Digicams, etc.) Und bei den wenigen (aber spektakulären) Unfällen waren soweit ich mich erinnere sowohl Original- als auch Nachbauakkus beteiligt.
 
[quote='OPM',index.php?page=Thread&postID=575151#post575151]Es muss wohl jeder mal die Erfahrung mit Billi-Mist gemacht haben, jetzt hast Du die Erfahrung gemacht und weißt, dass Du so etwas nie wieder tun wirst, O.K.?[/quote]
Ich muss mich 2647-4EG anschliessen:
Diese Verallgemeinerung ist Unfug.

Der Akku des Threaderstellerst ist defekt.
Das kommt bei Nachbauakkus vielleicht etwas häufiger vor als bei Originalakkus, aber bei denen gibt es das halt auch gelegentlich.
Und die Rückrufaktionen diverser Hersteller in den letzten Jahren sollten gezeigt haben, daß Markenakkus eben nicht automatisch toll sind.
(Davon abgesehen, daß in meinen Nachbauakkus teilweise dieselben Zellen stecken wie in Originalakkus.)

Ich habe in den letzten Jahren Nachbauakkus für diverse Thinkpads und andere Notebookakkus gekauft, und genau einen musste ich umtauschen, weil er Probleme gemacht hat.
Die anderen tun immer noch ihren Dienst.


Natürlich muss man immer schauen, ob die durch den Kauf eines Nachbaus gesparten Euro das geringfügig höhere Ausfallrisiko wert sind, aber teilweise rechnet es sich halt.
 
[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=575175#post575175]Und die Rückrufaktionen diverser Hersteller in den letzten Jahren sollten gezeigt haben, daß Markenakkus eben nicht automatisch toll sind.[/quote]Aber man ist auf der sicheren Seite, falls etwas passieren sollte, denn in der BDA der meisten akkubetriebenen Geräte steht, man solle nur Original-Akkus verwenden.
 
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