Neuer Provider gesucht - unendlich viele Probleme

technicfreak

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Hallo liebe Gemeinde,

ich habe heute ein Schreiben von unserem bisherigen Internetprovider MAXXonair erhalten, in dem es heißt, dass durch eine Umstrukturierung der Sendemasten kein zuverlässiger Zugang mehr gewährleistet werden kann. Klartext: Zu wenige Kunden in meiner Umgebung.

Ich darf die Technik behalten, was mir allerdings wenig bringt. WiMax Antenne, Modem und FritzBox darf ich behalten. Nun muss ich mich allerdings bis 30.09. um einen neuen Anschluss kümmern. Da ich schon seit Jahren auf der Suche bin, weiß ich, dass es so gut wie kaum/keine Möglichkeiten gibt.

Folgende Probleme bestehen bei uns:
- maximale Bandbreite per Kabel von der Telekom: ISDN
- "bis zu" versprochene Bandbreite von 1&1: 16.000er Leitung
- andere Anbieter sagen, dass gar kein Anschluss möglich ist
- maximale Bandbreite der Telekom via Funk (LTE): 100Mbit, jedoch stark gedrosselt
- UMTS Stick mit sehr geringem Datenvolumen

Bisher versurft unser Haushalt (4 Laptops, 1 Rechner) ca. 35-50GB pro Monat. Tendenz durch zunehmende Qualität von Bildern, Videos und Cloudnutzung steigend.

Was würdet ihr mir raten? Ich brauche ein zuverlässige Internet und Telefonverbindung. Telefon würde über die Telekom funktionieren, wäre mir allerdings zu teuer. Alles in allem sollte wie bisher im Monat nicht mehr als 30€ kosten. Höchste Schmerzgrenze 35€. Das mag nicht viel sein, aber wir leben im Jahr 2013 und man kann doch erwarten, dass man in einer deutschen Großstadt eine vernünftige Internetverbindung bekommt.

Noch mal kurz:
- Anschluss wird 30.09. gesperrt
- ab 1.10. brauche ich Telefon und Internet
- Probleme siehe oben
- Preis max. 30€ (Schmerzgrenze 35€)
- vorhandenes Equipment: WiMax Antenne, Modem, FritzBox, Sitecom Router (jede Menge Ethernet-Kabel ;))
- gewünschte Bandbreite mind. 2.000er Leitung


Danke im Voraus
technicfreak
 
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Heute bekam ich auf meine E-Mail, wie lange es denn noch dauert, eine Antwort. Zusammengefasst heißt es: Es dauert noch. Grund ist, dass die Ressourcen und Leitungskapazitäten geprüft werden müssen (3 Wochen??? 21. Jahrhundert?).

Welche Rechte habe ich nun? Kann ich den 1&1 Vertrag kündigen und alle entstandenen Kosten zurückfordern, oder muss ich bestimmte Kosten tragen?

3 Wochen? Habe schon von 8 Wochen gehört bis die DSL-Leitung steht. Insbesondere Providerwechsel dauern gerne mal länger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das System, mit dem die Telekom "misst"/berechnet, ob die Leitung zu dir für DSL geeignet ist, stammt aus den 80er Jahren. Die Telekom möchte ein neues System. Aber selbst SAP hat aufgrund der Komplexität abgesagt. Und so nutzen sie weiter ein System aus der technologischen Steinzeit, um Sachen der Neuzeit zu bestimmen. Da geht nicht nur gelegentlich was schief, sondern laufend. Und das weiß auch die Telekom. Aber sie hat ja keine Wahl. Solche Sachen wie bei dir entstehen dann daraus. Der Nachbar hat DSL, nu du nicht. Der Nachbar wird umgeklemmt, nur du nicht. Bei dir verzögert es sich, nur beim Nachbarn nicht. Es ist nicht mal unmöglich, dass demnächst rauskommt, dass deine Leitung auf einem anderen Verteilerkasten liegt als die vom Nachbarn und daher kein DSL möglich ist oder dass kein Port mehr für dich frei ist, weil alle belegt sind. Leider funktioniert das so :-( (bzw. funktioniert eben nicht)...
 
Also gestern war ein spannender Tag.

Eigentlich rief ich nur bei 1&1 an, um meine Rufnummermitnahme einzurichten. Der Mann am anderen Ende der Leitung meinte dann, dass die Telekom heute bestätigt hat, dass wir keinen DSL Anschluss erhalten. Im gleichen Zug berichtete er uns, dass wir uns an ein Bauamt der Telekom richten sollen. Zu 80% kommt dann der Ball ins Rollen.

Der Anruf war eine Qual. Etliche Male wurde ich gebeten meine Daten zu wiederholen und der "Techniker" beschrieb mir wortwörtlich seine ganzen Arbeitsschritte am PC. Nach ca. einer halben Stunde Diskussion stellte sich dann heraus, nachdem er mehrfach Falschaussagen traf, dass wir "Mitversorger" seien. D.h. wir werden an die Dose des Nachbarn angeschlossen. "Bei Ihm sind nämlich noch Leitungen frei." Berichtete er stolz, worauf ich nur antworten konnte: "Das ist der Grund, weshalb ich mit Ihnen telefoniere, dass weiß ich nämlich schon."

Naja es war ein schwerer Weg und ich musste mir von dem "Techniker" anhören, ich sei nicht clever genug gewesen und hätte im Shop immer nicht gesagt, dass die Nachbardose nur 3m von der Hauswand entfernt ist, die Leitung bereits liegt, die Hausnummer NICHT in Zweier-Schritten auf einer Seite verlaufen und wir keine eigene DSL-Dose besitzen.

Danke, aber genau das habe ich bestimmt in 10 Shops von unterschiedlichen Anbietern vorgetragen und immer kam nichts dabei heraus.

Ich bin schon auf die Telefonrechnung für die Gespräche gespannt. :facepalm:
 
Ich wollte mal einen Wochenendstromtarif haben... das ganze hat 6 Wochen gedauert, in denen ich mit der Wohnungsverwaltung und meinem Stromanbieter telefonieren durfte...

Die Stadtwerke wollten Einverständnis von der Hausverwaltung und die wollte diese nur geben wenn es sie nix kostet was mir aber die Stadtwerke nicht bestätigen wollten... :facepalm:


Zum Beispiel wurde ich mal an den Netzmeister bei den Stadtwerken weitergeleitet, dem ich am Telefon Auskunft darüber geben sollte, ob ein neuer Kasten nötig werden wird... ich möchte anmerken, dass deren alter Zahler schon in dem Kasten wohnt und ich keinen Plan habe was die da unter einem Wochenendstromzähler verstehen, und mir auch keiner sagen konnte wie groß das Ding ist...

Hätte ich zum Zeitpunkt des Antrags in der Fiale schon gewusst, dass so Stromzähler Normgrößen haben, hätt ich dort heute sicher Hausverbot...

6 Wochen rumtelefonieren und Gerenne nur wegen Inkompetenz und Desinteresse... Genau so werden Axtmörder gemacht....:rolleyes:
 
Also wenn ich das hier so lese, dann ist unsere Situation ja noch ganz annehmbar, wenn auch nicht ganz zu verstehen, dass ein Monopol es nicht schafft alleine auf die Idee zu kommen: "Wie sieht es denn bei den Nachbarn aus?" - Wenn man sie denn schon darum bittet.

Ich glaube in unserem Fall ist es ein Nachteil, dass wir kein neues Hausbauen, sondern unser Haus schon ein paar Jahre auf dem Buckel... und sogar zwei WKs überstanden...
 
Welches Monopol? Der Markt ist reguliert und die Telekom wird nicht deshalb zu einem Monopolisten, nur weil in deiner Straße keine andere Firma Interesse an einem Netzausbau hat. Ich kann deine Frustration gut verstehen, aber ich denke, die Mitarbeiter der Telekom sind weder blöd, noch haben sie ein Interesse, dir DSL zu verweigern. Ich habe den Eindruck, du nimmst die Sache zu persönlich.

Selbst wenn an dem Verzweiger freie Doppeladern vorhanden sind, kannst du Pech haben, wenn beispielsweise kein Port am DSLAM frei ist. Ich glaube, dass genau da das Problem liegt. Eine Erweiterung bedeutet Investition, da sind Prognosen nicht so einfach zu bekommen. Und es gibt ein weiteres Problem. Wird ein Port nach Kündigung und dem Ablauf gewisser Fristen vom System als "frei" gekennzeichnet, bekommt nicht die älteste Absage sondern die aktuellste Anfrage den freien Port.

Alles Andere wäre auch nicht praktikabel. Da so ein DSLAM einen relativ großen Versorgungsbereich hat, ist die Zeitspanne zwischen "frei" und "wieder belegt" nicht sonderlich lang. Alt- oder Neubau ist dem System total egal :-)
 
Ich kann deine Frustration gut verstehen, aber ich denke, die Mitarbeiter der Telekom sind weder blöd, noch haben sie ein Interesse, dir DSL zu verweigern. ...
Eine Erweiterung bedeutet Investition,

du widersprichst dir selbst ^^

btw,... neubau wär noch schlimmer.... dann MUSST du erstmal einen Anschluss bei der Telekom machen und kannst gleich garnicht auf alternative dsl Anbieter ausweichen....
 
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Welches Monopol? Der Markt ist reguliert und die Telekom wird nicht deshalb zu einem Monopolisten, nur weil in deiner Straße keine andere Firma Interesse an einem Netzausbau hat. Ich kann deine Frustration gut verstehen, aber ich denke, die Mitarbeiter der Telekom sind weder blöd, noch haben sie ein Interesse, dir DSL zu verweigern. Ich habe den Eindruck, du nimmst die Sache zu persönlich.

Leider ist der Markt nicht reguliert genug. So muss die Telekom einem keinen DSL-Anschluss zur Verfügung stellen, anders als zB Telefon.
 
Naja es war ein schwerer Weg und ich musste mir von dem "Techniker" anhören, ich sei nicht clever genug gewesen und hätte im Shop immer nicht gesagt, dass die Nachbardose nur 3m von der Hauswand entfernt ist, die Leitung bereits liegt, die Hausnummer NICHT in Zweier-Schritten auf einer Seite verlaufen und wir keine eigene DSL-Dose besitzen.

Danke, aber genau das habe ich bestimmt in 10 Shops von unterschiedlichen Anbietern vorgetragen und immer kam nichts dabei heraus.

mal ne doofe Frage: wofür ist das wichtig in welchen Schritten die "Hausnummern" verlaufen ? und ob man schon eine DSL-Dose besitzt oder nicht ? :confused::confused:

(kann der Telekom doch eigentlich egal sein "welche Nummer" das Haus hat... geht doch nur um die Leitung und wie weit diese entfernt ist oder auch nicht....
fehlende oder vorhande DSL-Dose -- kann man die nicht an(ein) bauen oder entfernen ? - wofür ist der Techniker da ? :confused:
 
mal ne doofe Frage: wofür ist das wichtig in welchen Schritten die "Hausnummern" verlaufen ?

Wenn man z.B. in Haus Nummer 1 wohnt, macht es einen ziemlich großen Unterschied, ob Nummer 2 gegenüber oder nebenan liegt. Normalerweise hast Du ja gerade und ungerade Hausnummern auf der jeweils gegenüberliegenden Straßenseite...
 
na weil dann nicht 20m strasse zwischen den häusern liegen... wenn du in 20 wohnst und an der anschlußdose von haus 21 kabel frei sind liegt das haus normal auf der anderen strassenseite und eine versorgung über diese dose nicht möglich...
 
ja ja, das mit den "normalen" 2-Schritten bei den Hausnummern ist mir schon klar... klang oben nur so, als dass der T-com Techniker die Nummerierung (als solches) für wichtig erachtet habe
(Nummerierung ist doch wurscht - einzig von Bedeutung ist doch die Entfernung des einen Hauses zum anderen... --> welche "Nummer" das Haus neben meinem hat sollte den T-com Techniker doch nicht interessieren, wohl aber wie weit es von meinem Haus entfernt ist)

hatte die Frage des T-com Technikers da eher in richtig "Nummerierung" gesehen, weniger als "versteckte" Frage nach der vermeintlichen Entferung der Häuser :pinch:
 
Normalerweise hast Du ja gerade und ungerade Hausnummern auf der jeweils gegenüberliegenden Straßenseite...
Ich weiß nicht, wo ihr wohnt, aber ich kenne so wenige Straßen/Orte, wo dies der Fall ist... :confused:

Nun zur Problematik:
Es sind ja nun schon einige Wochen vergangen und ich bin jetzt mal via Telekom-HotSpot online.
Vor 4 oder 3 Wochen hieß es beim Bauamt der Telekom: "Wir tragen Sie jetzt ein, dass dauert ca. eine Woche."
Vor 2 Wochen hieß es dann: "Da muss meinem Kollegen ein Fehler unterlaufen sein, aber sie sind noch nicht eingetragen. Ich trage Sie jetzt ein und Sie sind dann in 2-3 Tagen registriert."
Gestern war dann eine Dame zu hören, die meinte: "Also Fremdeintragungen können sie privat gar nicht machen. Das muss über die Gemeinde laufen."
Da ich mich ein wenig verar... fühlte, probierten wir es ein wenig später erneut. Dieses Mal eine andere Mitarbeiterin, jedoch mit gleichem Inhalt in ihrer Aussage. Sie fügte lediglich hinzu, dass wir uns von 1&1 aus nicht für Eintragung beauftragen lassen sollen, denn 1&1 müsste dafür Gebühren zahlen.
Dann ging es in den mobilcom-debitel Shop, über den wir den Vertrag bei 1&1 gebucht hatten. Die Frau dort war auch ganz nett und rief 3 mal bei 1&1 an. Es stellte sich heraus, dass man dort ebenfalls schon drei mal bei der Telekom angefragt hat, jedoch keine Auskunft erhalten hat, sondern man wurde abgewimmelt.

Ich warte nun noch eine Woche ab und habe dann ab nächster Woche wenigstens einen UMTS-Stick von 1&1, der mich 3 Monate nichts kostet.
 
Diverse Anbieter verkaufen einen solchen Tarif für 19,99€ pro Monat. Meistens ist da aber ein Haken bei. Z.B. keine Telefonflat oder nur auf 2 Jahre begrenzt (danach wird es teurer, wenn man nicht interveniert) oder mit Drossel ab einer bestimmten Datenmenge.
Wirklich unlimitierte 16.000er DSL-Leitungen gibt es ab 29,99€ pro Monat. Inkl. Telefonflat, ohne Drossel, aber auch hier steigt der Preis je nach Anbieter nach 2 Jahren nochmal um 5€ pro Monat.
 
genaues kann man eigentlich nur sagen, wenn man weiß, wo du ungefähr wohnst und ob du daher örtlich begrenzte provider nehmen kannst.
sonst hat teltarif auf dem folgenden link so ziemlich alle überörtliche dsl-anbieter für den monat november 2013 gelistet: http://www.teltarif.de/internet/dsl/flatrate-aktionen.html

gruß in't huus

gatasa
 
Ich bin bei meinem örtlichen Kabelanbieter "Tele Columbus" und hab eine unlimitierte 16.000er mit Festnetzflatflat für 19,99€ ohne Haken oder steigende Kosten in den Folgejahren.

Gruß
Bounty
 
Also gestern war ein spannender Tag.

Eigentlich rief ich nur bei 1&1 an, um meine Rufnummermitnahme einzurichten. Der Mann am anderen Ende der Leitung meinte dann, dass die Telekom heute bestätigt hat, dass wir keinen DSL Anschluss erhalten. Im gleichen Zug berichtete er uns, dass wir uns an ein Bauamt der Telekom richten sollen. Zu 80% kommt dann der Ball ins Rollen.

Der Anruf war eine Qual. Etliche Male wurde ich gebeten meine Daten zu wiederholen und der "Techniker" beschrieb mir wortwörtlich seine ganzen Arbeitsschritte am PC. Nach ca. einer halben Stunde Diskussion stellte sich dann heraus, nachdem er mehrfach Falschaussagen traf, dass wir "Mitversorger" seien. D.h. wir werden an die Dose des Nachbarn angeschlossen. "Bei Ihm sind nämlich noch Leitungen frei." Berichtete er stolz, worauf ich nur antworten konnte: "Das ist der Grund, weshalb ich mit Ihnen telefoniere, dass weiß ich nämlich schon."

Naja es war ein schwerer Weg und ich musste mir von dem "Techniker" anhören, ich sei nicht clever genug gewesen und hätte im Shop immer nicht gesagt, dass die Nachbardose nur 3m von der Hauswand entfernt ist, die Leitung bereits liegt, die Hausnummer NICHT in Zweier-Schritten auf einer Seite verlaufen und wir keine eigene DSL-Dose besitzen.

Danke, aber genau das habe ich bestimmt in 10 Shops von unterschiedlichen Anbietern vorgetragen und immer kam nichts dabei heraus.

Ich bin schon auf die Telefonrechnung für die Gespräche gespannt. :facepalm:


Ja das kenne ich auch irgendwoher ;-) Man sollte eben auch immer auch den Kundenservice bei der Wahl des Anbieters achten.
 
Ich bin bei meinem örtlichen Kabelanbieter "Tele Columbus" und hab eine unlimitierte 16.000er mit Festnetzflatflat für 19,99€ ohne Haken oder steigende Kosten in den Folgejahren.

Gruß
Bounty

na auf der liste mit fairen ISP mit sauberen geschäftspraktiken und vertragsangeboten wird TC bestimmt nicht sehr weit oben zu finden sein... ^^
 
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