Netzwerkkabel

Michaelangelo

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21 Apr. 2011
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Hallo,
ich benötige in meiner neuen Wohnung 2x 15m und 1x 10m Netzwerkkabel für 1GB-Netzwerk.
Kann mir jemand was gutes preiswertes empfehlen?

Danke!
 
Nein, sind Probleme, welche in der technischen Abteilung der Swisscom auftraten/auftreten. Nicht häufig, aber es gibt sie.

Es ist auch nicht jedes Kabel gleich, defekt kann immer auftreten. Zumal du bei Swisscom eventull viel mehr Störeinflüsse hast als bei einem privaten Haushalt. Das macht Cat5e aber nicht ungeeignet für Gigabit.
 
Das macht Cat5e aber nicht ungeeignet für Gigabit.

Ich meine, noch vor kurzem etwas über die Spezifikationen gelesen zu haben. Demnach "geht" GB-LAN über CAT5e bis 50 m garantiert und alles darüber "kann".

Ich hatte mal den Test gemacht mit einer 100m-Rolle : an beiden Enden Hirose TP11-Stecker (CAT5e) drangecrimpt und getestet - lief einwandfrei auf 100m Länge.

Bei Längen von 15 -20 Meter würd ich mir da kein Kopp drum machen, das sollte selbst mit einem ungeschirmten achtfach kreuzverrödeltem Klingeldraht laufen.


LG Jü
 
Zuletzt bearbeitet:
Gigabit geht mit Cat5e 100 m garantiert, bei 10 GbE ist es mit den 50 m.
 
Ich hab letzten auch erst die cat5e UTP rausgehaun.... Damit waren 100mbyte/s einfach nicht drin... Hab gegen s/stp getauscht, seit dem flutscht es
 
Cat5e reicht völlig aus für Gigabit, auch für 10 GbE mit paar Einschränkungen hinsichtlich der Kabellänge.
Genaugenommen reicht sogar CAT5, da es CAT5e offiziell nicht gibt. Allerdings ist das, was als CAT5e bezeichnet wird, eigentlich nichts anderes als das "neue" CAT5, was 2002/2003 spezifiziert wurde. Kabel von vor 2002/2003 nach CAT5 Standard können dagegen zu wenig für Gigabit sein und eventuell gar nicht oder nur auf 10 Metern funktionieren.

Außerdem ist Patchkabel schlechter als Verlegekabel. Daher sagt man, dass mit Patchkabel die maximale Länge auf ca. 70m sinkt, wenn man nur Patchkabel verwendet. Bis 10m ist wohl ok.

CAT5(e) reicht bei 10Gbit nur für ca. 22 Meter und ist nicht spezifiziert. CAT6 reicht auch nur für ~55 Meter und ist nicht spezifiziert. Für 10Gbit-Ethernet über Kupferkabel braucht man bei Einhaltung der Spezifikationen oder für größere Kabellängen mind. CAT6A oder CAT7.

Auch Cat 7 kann (und wird) mit RJ-45 verwendet werden
Das ist definitiv Quark. Die RJ45-Stecker schaffen den CAT7-Standard nicht. Sobald man einen RJ-45-Stecker auf ein CAT7 oder CAT7A-Kabel crimpt, schafft die gesamte Verbindung aufgrund der "Schwachstelle" nur noch CAT6A. CAT7 wird also definitiv nicht mit RJ45 benutzt - dann ist es nämlich kein CAT7 mehr.

Kenne Fälle, in welchen Cat-5e bei 1Gbps nicht funktioniert.
Dann entsprachen die Kabel aber entweder doch nicht diesem Standard (weil z.B. beim crimpen an den Steckern gepfuscht wurde) oder waren länger als 70 bzw. 100m.

Eine Dose haben wir auch die bei 100MBIT hängt. Keine Ahnung woran das liegt.
Ein einfacher Tester schafft da oft schon Abhilfe. Meist hat eine Ader keinen oder nicht richtig Kontakt. Oder das Gegenteil, zwei Adern haben irgendwo in einem Stecker Kontakt. Ethernet ist erstaunlich Robust. Ich habe hier schon erlebt, dass Buchsen vollkommen falsch beschaltet waren oder halt mehrere Adern fehlten oder Kurzsschlüsse hatten. Gigabit ging dann zwar nie, erstaunlich oft funktionierten aber 100Mbit.

Ansonsten wundere ich mich, wie problemlos GBIT mittlerweile zu sein scheint. Da sind zig Meter von der Dose zum Patchpanel. Dazu kommen ein relativ kurzes Patchkabel zum Switch und ein langes Netzwerkkabel von der Dose zum Rechner. Einige Netzwerkkarbel sind professionell spritzgegossen mit Metallblechabschirmung an den RJ45 Steckern. Andere haben keine Abschirmung und wurden vor Ort, nun ja, recht lieblos zusammengecrimpt. Trotzdem ist GBIT kein Problem.
Ja, nach Standard reicht sogar UTP bis 100m bei Gigabit.

So gesehen würde ich je nach Verlegeaufwand eher überlegen ob man 10GBIT verlegen soll und nicht ob man 1GBIT hinbekommt.
So sehe ich das auch. Die Mehrkosten sind gering, eventuell spart man sich aber in ein paar Jahren das Neuverlegen, weil man nun 10Gbit haben will.

Gigabit geht mit Cat5e 100 m garantiert, bei 10 GbE ist es mit den 50 m.
Wie oben geschrieben: 70m mit reinem Patchkabel bei Gbit. 100m bei Verwendung von 90m Verlege- und 10m Patchkabel. 10Gbit gehen mit CAT5 (ehm. CAT5e) nur bis ca. 22m und nicht spezifiziert/garantiert/...

Ich hab letzten auch erst die cat5e UTP rausgehaun.... Damit waren 100mbyte/s einfach nicht drin... Hab gegen s/stp getauscht, seit dem flutscht es
Habe hier noch einige CAT5/CAT5e-Strecken in UTP in unserer Wohnung und zum Nachbarn liegen. Performanceprobleme gibt es keine. Dürfte es auch eigentlich nicht - 1000Base-T ist ja auch für UTP bis 100m spezifiziert.


Ich empfehle daher, wenn man Kabel verlegt, auf CAT6A-Kabel zu setzen. Und natürlich RJ45-Buchsen. Bis man CAT7/CAT7A und GG45 Stecker/Buchsen braucht, werden wohl dann doch noch viele Jahre ins Land gehen und die Kosten sind dafür aktuell zu hoch.

Material bestelle ich dafür meist auch bei Reichelt.

//EDIT:
Die ganze Herumeierei mit 40GBIT statt weiterhin mit Faktor 10 zu rechnen deutet auf längere Verzögerung.
Wieso? Die 10Gbit-Technik funktioniert doch einwandfrei und ist im Handel erhältlich. Die Preise sind halt nur so überteuert, wie sie es zu Anfangszeiten bei Gbit auch waren. Das wird sich aber meiner Meinung nach früher oder später ändern.
Ein nettes 10Gbase-T-Switch managebar mit 8 Ports gibt es z.B. von Netgear: http://www.heise.de/preisvergleich/netgear-prosafe-plus-xs708e-a895032.html Kostenpunkt aktuell noch 650€ - ist aber schon 150-200€ gefallen. Passende Netzwerkkarte wäre z.B. die hier: http://www.heise.de/preisvergleich/thecus-c10gtr-a1132992.html für ca. 215€. Oder eine mit Intel X540-Chipsatz, der wohl bessere Linux-Kompatibilität bieten dürfte und auch sonst ein paar nette Server/Virtualisierungsfeatures bietet: http://www.heise.de/preisvergleich/intel-x540-t1-x540t1-a812381.html für ca. 250€. NOCH ist das ganz schön teuer. Aber es fängt an, für die ersten "Nerds" interessant zu werden. Und sobald es Massenware wird, wirds auch günstiger ;) Da freut man sich dann doch, wenn man seine CAT5-Kabel nicht wieder austauschen muss, weil das 25m Kabel nicht mehr funktioniert oder das 15m Kabel doch schlechter war als angegeben und man dann austauschen darf. CAT6, besser CAT6A macht dann weniger Ärger.
 
Zuletzt bearbeitet:
CAT5(e) reicht bei 10Gbit nur für ca. 22 Meter und ist nicht spezifiziert. CAT6 reicht auch nur für ~55 Meter und ist nicht spezifiziert. Für 10Gbit-Ethernet über Kupferkabel braucht man bei Einhaltung der Spezifikationen oder für größere Kabellängen mind. CAT6A oder CAT7.
Woher nimmst du diese Information?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet#Kabell.C3.A4ngen
Ob Cat5e funktioniert hängt da von der Schirmung ab. Cat6 geschirmt reicht aber aus.
Das ist definitiv Quark. Die RJ45-Stecker schaffen den CAT7-Standard nicht. Sobald man einen RJ-45-Stecker auf ein CAT7 oder CAT7A-Kabel crimpt, schafft die gesamte Verbindung aufgrund der "Schwachstelle" nur noch CAT6A. CAT7 wird also definitiv nicht mit RJ45 benutzt - dann ist es nämlich kein CAT7 mehr.
Gerade da lässt sich imho keine allgemeingültige Aussage treffen. Kann sein das es trotzdem reicht. Genauso wie bei Kabellängen, wie zwar 100 m angeben, es aber durchaus sein kann das auch 110 m noch funktionieren.
Zu letzterem: Dann bezeichnen aber sogut wie alle Anbieter Cat7 falsch. (Bsp: http://www.kabelscheune.de/Patchkab...Patchkabel-RJ45-LAN-Kabel-S-FTP-PIMF-rot.html )
Wie oben geschrieben: 70m mit reinem Patchkabel bei Gbit. 100m bei Verwendung von 90m Verlege- und 10m Patchkabel. 10Gbit gehen mit CAT5 (ehm. CAT5e) nur bis ca. 22m und nicht spezifiziert/garantiert/...
Ich gehe da nicht von Patch und Verlegekabel aus, sondern ein Kabel, sagen wir 50 m, ohne Verwendung eines Patchfeldes.
 
Woher nimmst du diese Information?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet#Kabell.C3.A4ngen
Ob Cat5e funktioniert hängt da von der Schirmung ab. Cat6 geschirmt reicht aber aus.

Die Infos stehen im "Elektronik-Kompendium":
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/1107311.htm
Aber ja, das ganze ist etwas widersprüchlich. Zunächst wurde ja laut Wikipedia auch noch vorgeschlagen, CAT5(e) UTP bis 45m auch zu spezifizieren im 10GBase-T-Standard. Hat man dann aber ja doch gelassen. Ebenfalls auf Wikipedia ist ja ein Link zu SMC, die für ihre Technik 45m mit CAT5(e) und 55m mit CAT6 spezifizieren. Die volle Länge von 100m geht aber erst ab CAT6A oder eben mit CAT7, so wie auch im offiziellen Standard spezifiziert.

Gerade da lässt sich imho keine allgemeingültige Aussage treffen. Kann sein das es trotzdem reicht. Genauso wie bei Kabellängen, wie zwar 100 m angeben, es aber durchaus sein kann das auch 110 m noch funktionieren.
Jup. Im Endeffekt kommt es dann auf die Qualität des Kabels, auf die Verarbeitung der Stecker, auf die Zwischenstationen (direkt? Oder über Dosen, Patchfelder, ...), auf die Störeinflüsse in der Umgebung und auf die Störempfindlichkeit der verwendeten Hardware an. Garantierte Verbindung gibt es eben nur, wenn man die Spezifikationen einhält und die Hardware tatsächlich eben auch hält, was sie verspricht. Alles außerhalb der Spezifikationen (CAT5 oder normales CAT6 für 10Gbit-Ethernet oder Kabellängen >100m) ist eben vielleicht Glückssache, wetterabhängig, ortsabhänig, instabil oder funktioniert eben doch einwandfrei...

Zu letzterem: Dann bezeichnen aber sogut wie alle Anbieter Cat7 falsch. (Bsp: http://www.kabelscheune.de/Patchkab...Patchkabel-RJ45-LAN-Kabel-S-FTP-PIMF-rot.html )
Jup. Ehrlich gesagt sind mir noch nie CAT7-Kabel mit RJ45-Stecker untergekommen - aber ja, das Kabel des Anbieters dürfte eine Mogelpackung sein und bei Tests nicht über CAT6A hinwegkommen. Ich habe gerade mal bei Reichelt geschaut, wo ich sowas meist kaufe. Da gibt es tatsächlich auch CAT7-Kabel mit RJ45-Steckern. In der Beschreibung wird die Mogelpackung dann aber aufgeklärt: CAT7-Kabel, CAT6/CAT6A-Stecker.
 
Ein einfacher Tester schafft da oft schon Abhilfe. Meist hat eine Ader keinen oder nicht richtig Kontakt. Oder das Gegenteil, zwei Adern haben irgendwo in einem Stecker Kontakt. Ethernet ist erstaunlich Robust. Ich habe hier schon erlebt, dass Buchsen vollkommen falsch beschaltet waren oder halt mehrere Adern fehlten oder Kurzsschlüsse hatten. Gigabit ging dann zwar nie, erstaunlich oft funktionierten aber 100Mbit.

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Wieso? Die 10Gbit-Technik funktioniert doch einwandfrei und ist im Handel erhältlich. Die Preise sind halt nur so überteuert, wie sie es zu Anfangszeiten bei Gbit auch waren. Das wird sich aber meiner Meinung nach früher oder später ändern.
Ein nettes 10Gbase-T-Switch managebar mit 8 Ports gibt es z.B. von Netgear: http://www.heise.de/preisvergleich/netgear-prosafe-plus-xs708e-a895032.html Kostenpunkt aktuell noch 650€ - ist aber schon 150-200€ gefallen. Passende Netzwerkkarte wäre z.B. die hier: http://www.heise.de/preisvergleich/thecus-c10gtr-a1132992.html für ca. 215€. Oder eine mit Intel X540-Chipsatz, der wohl bessere Linux-Kompatibilität bieten dürfte und auch sonst ein paar nette Server/Virtualisierungsfeatures bietet: http://www.heise.de/preisvergleich/intel-x540-t1-x540t1-a812381.html für ca. 250€. NOCH ist das ganz schön teuer. Aber es fängt an, für die ersten "Nerds" interessant zu werden. Und sobald es Massenware wird, wirds auch günstiger ;) Da freut man sich dann doch, wenn man seine CAT5-Kabel nicht wieder austauschen muss, weil das 25m Kabel nicht mehr funktioniert oder das 15m Kabel doch schlechter war als angegeben und man dann austauschen darf. CAT6, besser CAT6A macht dann weniger Ärger.

Kabeltester meldet alle Ader ok.



Die bisher gepflegte Steigerung um Faktor 10 war ja so unsinnig nicht. Server oder weitere Switches sollten 10 mal schneller angebunden sein als der Rest. Ist der Preis genug gefallen, dann wandern die Server NICs in die PCs während die Server und Switches wiederum 10 mal schneller angebunden werden. Man mag argumentieren 40GBIT wären besser als 10GBIT, das zeigt aber, dass man offensichtlich nicht glaubt, zeitnah 100GBIT in serverkompatiblen Preisregionen zu bekommen.

Den Netgear Switch finde ich preislich nicht uninteressant aber mit seinen acht Ports und aktiver Kühlung ist er irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Entweder 24 Ports mit Lüfter für den Serverraum oder 8 Ports und passiv gekühlt. Auch der Stromverbrauch bei der Intel NIC der maximal 30W ziehen soll ist nicht gerade desktoptauglich. Andererseits kommt die Karte von Thecus mittlerweile ohne Alu Kühlkörper aus was auf geringeren Stromverbrauch hoffen lässt.
 
Kabeltester meldet alle Ader ok.
Hmm komisch. Bei mir ließen sich alle Probleme von der Art immer darauf zurückführen. Dann hat das Kabel wohl einen Knacks weg...



Die bisher gepflegte Steigerung um Faktor 10 war ja so unsinnig nicht. Server oder weitere Switches sollten 10 mal schneller angebunden sein als der Rest. Ist der Preis genug gefallen, dann wandern die Server NICs in die PCs während die Server und Switches wiederum 10 mal schneller angebunden werden. Man mag argumentieren 40GBIT wären besser als 10GBIT, das zeigt aber, dass man offensichtlich nicht glaubt, zeitnah 100GBIT in serverkompatiblen Preisregionen zu bekommen.
Lange hielt man Gigabit mit Kupferkabeln für schwierig bis unmöglich. Heute funktioniert das top und ziemlich robust. 10Gbit über Kupferkabel war aber quasi ausgeschlossen - heute sieht man, auch das geht. Auch wenn man mit ner ganzen Menge "Tricks" arbeiten musste, aber das interessiert ja den Anwender nicht, Hauptsache es läuft. Nach aktuellem Stand ist die Steigerung auf 100Gbit/s über Kupfer aber wieder schwierig bis unmöglich. Vielleicht tut sich da noch was, vielleicht auch nicht, so lange probiert man es eben erstmal mit 40Gbit/s. 100Gbit/s-Standards gibts natürlich auch schon. Aber nur über Glasfaser oder über die "blöden" Twinax-Kabel.

Den Netgear Switch finde ich preislich nicht uninteressant aber mit seinen acht Ports und aktiver Kühlung ist er irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Entweder 24 Ports mit Lüfter für den Serverraum oder 8 Ports und passiv gekühlt. Auch der Stromverbrauch bei der Intel NIC der maximal 30W ziehen soll ist nicht gerade desktoptauglich. Andererseits kommt die Karte von Thecus mittlerweile ohne Alu Kühlkörper aus was auf geringeren Stromverbrauch hoffen lässt.
Oh, ja, das hab ich gar nicht gesehen, dass der aktiv gekühlt wird. Das ist wirklich etwas blöd... Netgear bezeichnet das Ding auch noch als "unmanaged". Andererseits kann es glaube ich auch ziemlich all das, was mein jetziges Switch auch kann - und das bezeichnet Netgear immerhin als "managed". Wobei den meisten wohl managed-Features eh unwichtig sind oder die Basisfeatures, die das 10Gbit-Switch kann auch ausreichen.
Der Stromverbrauch bei 10Gbit-Ethernet ist leider noch so eine Sache und meiner Meinung nach auch ein echter Kritikpunkt... Das Switch zieht bis zu knapp 60W und so eine Netzwerkkarte zieht auch ziemlich im Vergleich zu einer Gbit-Karte. Aber wo hast du die 30W her? Intel schreibt was von 13,4W für die 2-Port-Variante der X540 (X540-T2): http://ark.intel.com/de/products/58954/Intel-Ethernet-Converged-Network-Adapter-X540-T2 Bei der X540-T1 mit einem Port steht leider gar nichts über den Stromverbrauch. Aber er wird wohl unter 13,4W liegen ;) Schätze ich zumindest, wenn Intel keinen Mist gebaut hat.
Die Rechenleistung im (vermutlich) FPGA des Netgear-Switches muss halt etwas größer sein. Und ansonsten braucht wohl die doppelte 64er QAM aka 128-DSQ ziemliche Leistung, hat mir mal ein Nachrichtentechniker erzählt, daher braucht halt jeder Port bzw. jede Netzwerkkarte etwas mehr Strom. Mal schauen, ob sich das nicht auch noch etwas einpendelt.

//EDIT: Die Switches mit mehr Ports für 10Gbit-Ethernet werden halt gleich 'ne Ecke teurer. 12 Ports smart managed von Netgear: http://www.heise.de/preisvergleich/netgear-prosafe-xs712t-xs712t-100nes-a933884.html für knapp 1300€. Oder 24 Port ab gut 4.300€: http://www.heise.de/preisvergleich/netgear-prosafe-m7100-24x-xsm7224-100nes-a898885.html . 48 Port gäbe es auch von Supermicro. Aber für über 10k€ :D http://www.heise.de/preisvergleich/supermicro-sse-x3348t-a1027492.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Jup. Ehrlich gesagt sind mir noch nie CAT7-Kabel mit RJ45-Stecker untergekommen - aber ja, das Kabel des Anbieters dürfte eine Mogelpackung sein und bei Tests nicht über CAT6A hinwegkommen. Ich habe gerade mal bei Reichelt geschaut, wo ich sowas meist kaufe. Da gibt es tatsächlich auch CAT7-Kabel mit RJ45-Steckern. In der Beschreibung wird die Mogelpackung dann aber aufgeklärt: CAT7-Kabel, CAT6/CAT6A-Stecker.

Noch nie? Ich hab ehrlichgesagt noch kein Cat7 mit GG45 gefunden, nichtmal Amazon hat da was.
 
Genau das meinte ich eigentlich :) Ich hab bisher nur CAT7 Verlegekabel in der Hand gehabt, die GG45 Stecker habe ich noch nie in Realität gesehen. Dabei war ich sogar schon mal beim Hersteller... Aber das ist auch schon ein paar Jahre her.
Ansonsten hatte ich nur schon mal von den "Mogelpackungen" gehört (CAT7-Kabel mit CAT6-Stecker) - dass die doch so verbreitet sind und so großflächig verkauft werden, ist mir aber neu, das habe ich auch eben gerade erst rausgefunden.
Bei Verlegekabel ergibt das ja noch ein bisschen Sinn - dann wechselt man später halt die Dosen gegen GG45er aus - falls sich das mal durchsetzt - legt in einem Neubau aber erstmal CAT7 mit normalen CAT6-RJ45-Dosen. Besser, als wenn man nachher auswechseln muss, was natürlich baulich schwierig wird und dann in Aufputzmontage endet. Aber Patchkabel CAT7 mit CAT6 Steckern sind ziemlich sinnfrei. Da kann man lieber den Aufpreis auf CAT7 sparen und zu CAT6 Kabeln greifen. Später wird man wohl kaum losziehen, die Stecker abschneiden und GG45-Stecker darauf crimpen. Bei dem geringen Preis für Patchkabel wird man da eher die Kabel einrollen oder im schlimmsten Fall aus dem Kabelkanal ziehen und das nächste ausrollen/in den Kabelkanal schieben.
 
Für Gigabit reicht CAT5e bequem. Aber auf den kleinen Kunststoff-Verriegelungs-Hebel achten! Bei einfachen Kabeln ist der nur da und bricht leicht ab. Es gibt Kabel, wo dieser Hebel gut geschützt zwischen zwei Erhebungen (links und rechts vom Hebel) sitzt oder eine Art flexibles Dach über dem Hebel hat.
Eine defekte Verriegelung sorgt immer wieder für Unterbrechungen, Netzwerk macht dann kein Spass mehr.
Verschiedene Kabel-Farben sind auch sehr nützlich.
Für gute Übertragungsraten ohne viel CPU-Belastung sind Intel-Netzwerkchips in den PCs nach meiner Erfahrung die besten; das sollte man auch beachten.
 
Ich hätte einige Meter Cat7 / 1000Mhz Verlegekabel über. "Facab Dataline 1000". Dieses gehört zu den hochwertigsten Kabeln am Markt und wird auf Großbaustellen z.B. beim Bau von Krankenhäusern oder Bürogebäuden verbaut. Ich habe Gira Unterputzdosen dazu genommen. Bei Interesse PN an mich. Preislich liege ich in etwa bei dem Cat5e Kabel ausm Baumarkt ;-)
 
Übrigens gab es in der c't 17/2014 einen kleinen 10-Gigabit-Ethernet-Test. Da ist auch von den beiden Netzwerkkarten und dem Switch die Rede, was ich schon verlinkt hatte. Und sie haben wohl die Intel-Karte (oder beide) benutzt und mit einem Netgear-NAS mit 10Gbit-Port verbunden.
Viel neue Infos stehen da nicht drin. Maximale Datenraten von 9-9,9Gbit/s wurden erreicht, Optimierungen bringen nicht viel (die Betriebssysteme und Treiber sind schon gut optimiert) oder zum Teil gar nichts. Jumbo-Frames brachten ein bisschen, muss aber die komplette Hardware natürlich unterstützen.

Interessant ist aber noch, dass sie beim Verwenden von CAT5 (CAT5e) Kabel eine Strecke von 50m (40m Installationskabel + 2x 5m Patchkabel) noch ohne Probleme eine Verbindung zustande bekamen.
 
Naja,... Wenn man alle Vorschriften beim verlegen beachtet, mag das ja noch gehen... Aber wenn das nwk mit dem steckdosenring und dem Antennenkabel hinterm Schrank liegt evtl noch die Mikrowelle hinter der wand, wird die saxh vermutlich schon sehr viel interessanter...
 
Leider steht im Artikel nicht drinnen welche Schirmung das Kabel hatte.
 
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