Natty und SSD

Frieder108

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Hi @ all,

muß man eigentlich bei der Installation von Natty auf ne SSD noch irgendwas editieren, so von wegen TRIM, Alightment.

Oder bringt das der 38er-Kernel automatisch mit.

fragende Grüße

Frieder
 
Das ist der Job des fdisk Programms. Mittlerweile schaffen das alle aktuellen Distris.

PS: AHCI muss man natürlich nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, du meinst wohl "fstab"?

Und das ist ja die Frage: muß man die unter Natty noch editieren, oder geschiet das automatisch?
 
Alignment klappt glaube ich nun automatisch.

Trim geht nur, wenn in /etc/fdisk mit discard eingehängt.

Scheduler kann man noch für mehr Performance ändern, dazu aber Google oder Forumssuche.
 
die schedulersache macht mittlerweile tlp auch. alignment wird bei der installation bereits richtig eingerichtet. bei maverick auch, bei lucid bin ich mir nicht ganz sicher. trim muss iirc immer noch per "discard"-eintrag in der fstab aktiviert werden.
 
richtig, aber jemand der es tut, muss des io-schedulers wegen keinen "aufwand" mehr betreiben.
 
hängt davon ab welchen er will, es gibt 3, von denen 2 für SSDs okay sind. ;)
 
du kannst jeden beliebigen einstellen. die auskommentierte voreinstellung ist deadline für sda und cfq für sdb. kann natürlich nach belieben geändert werden.
 
Hi,

jetzt bin ich doch etwas verwirrt, eine etc/fdisk gibt es bei mir nicht (siehe Bild), nur die etc/fstab.

Die SSD aufm R500 läuft auch gut (ich häng die fstab auch mal mit ran) unter Ubuntu10.10

Meine Frage bezieht sich allerdings auf mein T410, wo auch ne SSD reinsoll und Natty als OS drauf.

Grüße, Frieder
 

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Ist doch alles bello :). Wenn Natty das discard nicht einträgt, baust Du es einfach selbst ein. Ob das Alignment stimmt, prüfst Du einfach mit
Code:
sudo fdisk -luc
Die Anfangssektoren der genutzten Partitionen - d.h. die die in der /etc/fstab vorkommen - müssen ohne Rest durch 2048 teilbar sein, dann sind sie an 1 MB-Grenzen ausgerichtet.


ps. Screenshots von Textdateien sind doof. Wozu gibt es den Codeblock?
 
Je nach SSD kann sich die Nutzung der discard-Mountoption durchaus negativ auf die Performance auswirken. Wer derartiges bemerkt, hat seit einiger Zeit nicht mehr nur die Optionen discard zu deaktivieren und sich mit den Nachteilen nach längerer Nutzung abzufinden oder ein Secure Erase durchzuführen. "batched discard" heißt eine andere Variante, bei der der discard-Befehl nicht direkt bei jeder Freigabe eines Blocks abgesetzt wird, sondern von Zeit zu Zeit ein Vorgang angestoßen wird, der die nicht mehr benötigten Daten zum Trimmen freigibt. Dies kann man dann in einen Zeitraum legen, in dem die Leistung gerade nicht benötigt wird.

Auch hierfür benötigt es natürlich Unterstützung des entsprechenden Dateisystems. Für ext4 ist diese seit Kernel 2.6.37 enthalten, btrfs bekam den Support hierfür ebenfalls vor kurzem. Auch die nötigen Userspace-Tools sind wohl nur in neueren Distributionen zu finden. Wer mit Online-Discard also Probleme bekommt, wird mit der "batched" Variante vielleicht glücklicher. Letztendlich probiert man es wohl am besten selbst aus.

Mehr Infos:
Vorstellungsmail des batched discard von Lukas Czerner
Artikel über die Thematik auf Linux Weekly News
 
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