T6x Nach Missgeschick hängt WinXP vor Willkommen-Screen

HansOhneDampf

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Hallo,

habe hier ein T60, eingerichtet als Dualboot mit WinXP SP3 und Ubuntu. Ubuntu habe ich auf 22.04 LTS aktualisiert und wollte nun die Platte sichern, sprich duplizieren. Leider ist mir dabei ein Missgeschick unterlaufen und das T60 ist mit zwei bootfähigen Platten gestartet. Auf der zweiten Platte befand sich eine ältere Kopie des Systems mit Ubuntu 18.04 LTS.

Scheinbar bootete WinXP von beiden Platten gleichzeitig. Nach ca. 2 Minuten erschien die Meldung in Bild 1 und das T60 fuhr herunter. Beim nächsten Start ohne die zweite Platte meldete sich Scandisk und bemängelte die Systemdatei wiaservc.log, siehe Bild 2.

Nun habe ich auf dem T60 folgende Situation: Baue ich die Platte mit der älteren Kopie ein, so kann ich WinXP via Grub einwandfrei booten. Allerdings erscheint wieder nach ca. 2 Minuten die Meldung in Bild 1 und das T60 fährt herunter. Dies ist reproduzierbar. Ubuntu 18.04 LTS läuft auf der Platte störungsfrei.

Baue ich nun die Platte mit dem neuen System ein und boote wieder WinXP via Grub, so bootet WinXp zu 99% und bleibt dann unmittelbar vor dem Willkommen-Bildschirm hängen. Ich sehe also den Desktop, aber keine Symbole und keine Taskleiste. Ubuntu 22.04 LTS läuft auf der Platte störungsfrei.

Fazit: Auf beiden Platten ist WinXP beschädigt. Von Interesse ist nur der Schaden an der Platte mit dem neuen System.

Was ich bisher unternommen habe:

Abgesicherter Modus:
Alle Optionen führen zu der gleichen Stelle, also bis vor den Willkommen-Bildschirm, dann ist Ende.

Systemwiederherstellung mittels Installations-CD:
Findet kein System, wahrscheinlich wegen Grub.

Das Dateisystem der WinXP-Partition mittels chkdsk c: /f /r geprüft:
Läuft sauber durch und meldet keine Fehler.

Auf dem T60 könnte ich eigentlich auf WinXP verzichten. Aber an der parallelen Schnittstelle hängt ein teuerer DIN A3 Drucker von HP. Den kann ich in den Müll kicken, wenn ich WinXP nicht mehr zum laufen kriege.

Wer kann helfen?

Hans
 

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Das feedback von pic 1 bringt diese Antwort der AI, äääh ...[katie pause], ofc SI

Bzgl pic 2, der WIA service ist by default aus, wenn bei Dir nicht sollte [LW]:\windows\wiadebug.log existieren, vllt mal da reinschauen.

Bevor Du das im link empfohlene troubleshooting abarbeitest empfehle ich zuerst ein image von beiden Platten zu erstellen.

btw was spricht dagegen XP zu wipen und noch mal kpl neu zu installieren?
Und ofc vom frischen install mit treibern ein image zu erstellen damits beim nächsten Mal schneller geht,
denn das könnte mit FAT32 schon beim Auslösen des FIs nötig sein.
 
Ich habe selber Multibootsysteme noch mit XP SP3 (plus OS/2 und Win10). Ich möchte jetzt nichts runter fahren um zu testen. Es müßte beim Booten, wenn der Booter auf XP los geht, eine XP Boot Option geben, wo Dir die Treiber/DLLs fortlaufend aufgelistet werden. Vielleicht hilft das weiter (verwechsele ich hoffentlich nicht mit OS/2, meine aber, das bei den advanced options auch bei XP was dabei ist)..

Neuinstallation ist so ein Ding bei alten Systemen. Ich hatte mir vor einiger Zeit für XP eine Slipstream-CD gebaut. Da hat man so ziemlich alles inkl. Fixpacks und Aktivierung wieder drauf, wenn man umzieht. Wenn so etwas (oder komplettes Image) nicht da ist ...... Frage: hast Du Boot- und System-Partition separat ?? Oder alles auf C: ??
 
Ich muss hier F8 vorm Start von XP (pro SP3) drücken um an die erweiterten Startoptionen zu bekommen.

Wenn frischer XP Install keine Option ist würde ich das o.g. image erstellen,
bevor ich dort "letzte funktionierende Konfiguration" oder "Verz.-dienstwiederherstellung" auswähle.
 
btw was spricht dagegen XP zu wipen und noch mal kpl neu zu installieren?
Und ofc vom frischen install mit treibern ein image zu erstellen damits beim nächsten Mal schneller geht,
denn das könnte mit FAT32 schon beim Auslösen des FIs nötig sein.
Wenn man XP neu installiert, dann am Besten auf NTFS statt auf FAT. Ersteres hat wenigstens rudimentäre Fehlerkorrekturmechanismen.
 
Ich hatte vor einiger Zeit auf einem HP mit sterbendem XP System ähnliche Probleme.

Da ich zu faul war, Windows mit allen Treibern und Software neu zu installieren und alles wieder neu einrichten zu müssen habe ich folgendes gemacht:

Mit einem Live Linux gebootet und dort im Datei-Manager alle Dateitypen anzeigen lassen, dann von der internen HDD zunächst "Dokumente und Einstellungen (Eigene Dateien)", dann "Programme" und zuletzt "Windows" 1:1 auf eine USB-Festplatte kopiert. Bei korrupten Dateien mit Lese-/Zugriffsfehler diese ignorieren, sonst bricht das Kopieren ab; also "Überspringen" wählen.

Dann habe ich XP in seiner Partition "nackig" ohne Treiber/Programme ect. neu installiert und nur auf SP3 geupdatet.

Dann Grub aktualisiert/repariert damit der Dualboot wieder lief.

Zuletzt dann wieder den Linux USB Stick gebootet, dort im Datei-Manager wieder alle Dateitypen anzeigen gelassen und die gesicherten Ordner von der externen Platte wieder auf die interne Platte kopieren. Dabei dann natürlich alle doppelten Dateien überschreiben lassen.

Danach lief das XP wieder wie zuvor und bootet bis heute einwandfrei. Es hat von der "Reparatur" selbst überhaupt nichts mitbekommen und alle Einstellungen etc waren wie vorher vorhanden.

Ist vielleicht einen Versuch wert.

Aber vermutlich kommt hier eh nichts mehr, genau wie im Thread von @ICH_NIX_WISS ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man XP neu installiert, dann am Besten auf NTFS statt auf FAT. Ersteres hat wenigstens rudimentäre Fehlerkorrekturmechanismen.
Im 2. pic steht halt "Dateisystem ist FAT32"
1. find ichs [insert term of choice] "nutze linux" zu antworten wenn jmd eine win-install frage stellt,
auch gibts Gründe zu vermuten dass das beim Rechner vom TE mit Absicht so eingerichtet ist,
empfiehlt doch afair XP bein default install ntfs zu wählen, während zT bei der recovery damalstm zwar unter win98 auf hd kopiert
und installiert wurde, aber abschliessend hat das script noch die konvertierung zu ntfs aufgerufen.
Was ich btw, um mal wieder voll ins OT abzudriften(denn darauf hattet Ihr doch gewartet?! :D) idr ausgeklammert hatte,
um beim multiboot auch unter dos und 98se auf die XP partition Zugriff zu haben.
 
Mit einem xxxxxxxx gebootet und dort im Datei-Manager alle Dateitypen anzeigen lassen, dann von der internen HDD zunächst "Dokumente und Einstellungen (Eigene Dateien)", dann "Programme" und zuletzt "Windows" 1:1 auf eine USB-Festplatte kopiert.
Der Tip ist einen Versuch wert, wenn gar nichts mehr klappt. Es ist völlig wurscht, ob die Rettung mit Linux oder sonstiger S/W erfolgt. Ich habe für solche Nöte einen Boot-USB-Stick von DFSEE, der so ziemlich alle Formate kann.

Es gibt schlimmeres, als Linux dazu benutzen :-) (hätte ich gar nicht vorrätig). Dadurch ist der Tip aber trotzdem sehr gut.(y)
 
Just for the record, meine Kritik an ... "nutze linux" zu antworten wenn jmd eine win-install frage stellt...
bezog sich ofc nicht auf den hier in diesem fred, uvam, gegebenen guten Rat in ein live linux zu booten,
sondern war mehr ein Seitenhieb auf gelegentlich auftauchende Vorschläge auf linux umzusteigen,
anstatt eine konkrete Antwort auf das hinterfragte prob beim win install zu geben.
 
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