X2xx Tablet Mit Thinkpad Cunvertibles in der Uni mitschreiben

Ruhig Brauner

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Hey, ich hab mal wieder eine Frage. Vielleicht haben ja einige von euch Erfahrungen, was das angeht.

Ich hatte/hab vor, mir ein X230t zu kaufen. Nur leider explodieren die Preise dafür gerade in die höhe, jetzt kommt noch SSD und Versicherung dazu und so weiter. Deswegen überlege ich mir das gerade nochmal ganz Genau.

Mit dem Laptop möchte ich:

- In der Uni meine Mitschriften digital gestallten
- Musik machen
- ab und zu mit Photoshop oder anderen Programmen Zeichnen (Auch 3D,... )
- alles andere, was man mit nem Laptop so macht, wenn man zuhause auch nen richtigen PC hat

Jetzt wollte ich mal fragen, wie es mit dem Mitschreiben in der Uni so aussieht. Ich studiere Informatik, also relativ viel Mathematik, Grundlagen und Zeugs, was net allein mit den 26 Buchstaben und 10 Ziffern klar kommt. Deshalb wollte ich in den Fächern mit Stift mitschreiben. Generell sind meine Mitschriften auf dem Papier ziemlich abartig. Schlechte Handschrift, neue Themen oder wichtiges sind selten hervorgehoben, da so oder so alles unordentlich aussieht. Ich erhoffe mir durch das digitale mitschreiben mit onenote, dass ich Dinge besser strukturieren kann und schnell Änderungen vornehmen kann. Simple Graphen und ähnliches sollten ja durch das einfache Einfügen von Koordinatensystemen auch kein Problem darstellen, oder?
In anderen Fächern kann man dann ja per Tastatur Texte schreiben, bin da halbwegs flink dank pseudo-10-Finger-Schreibweise. ;)

Stelle ich mir das alles so richtig vor? Hat jemand von euch Praxiserfahrung mit sowas?
 
Klar, völlig richtig :thumbup:

Mein X61t war schon in der Oberstufe jeden Tag dabei - statt Block, Heftern, Arbeitsblättern und teilweise auch statt Büchern - und ist nun auch mein täglicher Begleiter im Uni-Alltag. Ich studiere Physik und schreibe in jeder Vorlesung oder Übungsgruppe auf dem Tablet mit, Übungsblätter rechne ich ebenfalls darauf.

Die Vorteile hast du ja teilweise schon angesprochen:
- Onenote (solange du nicht die neue, kostenlose Metro-App verwendest) bietet durch Notizbücher, schachtelbare Abschnittsgruppen, Abschnitte, Seiten und Unterseiten eine supereinfache Möglichkeit zum Strukturieren der Aufschriebe, auf den einzelnen Seiten kannst du dann noch unterschiedliche Tags setzen. Klar, man kann immer noch alles auf eine Seite in einem Abschnitt in einem Notizbuch schreiben :D aber das macht man schon automatisch nicht.
- Du kannst einfach mal so mittendrin Änderungen vornehmen, Platz einfügen und da weiterschreiben, Objekte verschieben und so weiter.
- Du kannst Abbilungen aus dem Internet/Screenshots/... in deinen Mitschrieb einfügen und auch darauf Notizen vornehmen.
- Du hast beliebig viele Stiftfarben sowie den Radierer in einem Stift.
- Diagramme, Schaubilder und Graphen zeichnen geht dank der Zeichentools extrem schnell.
- Du hast automatisch alle Mitschriften, alle Skripte, alle Präsentationen, alle Vorlesungsmaterialien, ggf. auch noch alle Bücher etc. immer dabei, solange du dein Tablet dabei hast.

Ich finde es immer superpraktisch, wenn ich mich mit anderen zum Rechnen treffe und nur mein Tablet sowie mein CAS (selbst das könnte man auf dem Tablet emulieren, aber da bin ich in echt doch schneller als mit dem Stift in einem Emulator auf dem Tablet) einpacken muss - und sofort meine Mitschrift, das Skript sowie vorlesungsbegleitende Bücher (gibts in unserer UB als PDF) dabei habe.
 
Ich hab mich bis jetzt eher für ein X230t interessiert weil ich gerne nach oben hin Platz habe, gerade was CPU und Onboard-Grafik angeht. Mir ist das meistens lieber und ich muss wahrscheinlich lange zeit kein Geld für einen Laptop ausgeben. ;)
Auch war ja die Frage, ob ich das X230t wirklich ausreizen kann oder ob es so ist, wie ich es mir vorstelle. ;) Ich habe keine Probleme damit, einige 100€ mehr zu bezahlen, wenn ich weiß, dass ich es auch richtig benutzen werde. :)

Ich hab das schonmal gefragt, aber ist die Genauigkeit des X220t/X230t-Digitizers wirklich hinderlich im Alltag?

Danke erstmal für eure Hilfe :)
 
Ein X200t oder X201t reicht vollkommen aus. Selbst ein X61t oder X60t (an der Grenze) würde ausreichen!
Alles andere wäre Oversized.
Und die Genauigkeit der Digitizer ist in der Praxis kein Problem.
 
- Du hast automatisch alle Mitschriften, alle Skripte, alle Präsentationen, alle Vorlesungsmaterialien, ggf. auch noch alle Bücher etc. immer dabei, solange du dein Tablet dabei hast.
- Wenn der Akku leer ist, hast Du auf all das (erst mal) keinen Zugriff mehr.

Hanno
 
Ich habe keine Probleme damit, einige 100€ mehr zu bezahlen, wenn ich weiß, dass ich es auch richtig benutzen werde.

Ein X200t oder X201t reicht vollkommen aus. Selbst ein X61t oder X60t (an der Grenze) würde ausreichen!
Alles andere wäre Oversized.
Und die Genauigkeit der Digitizer ist in der Praxis kein Problem.
sehe ich wie Thomebau; wenn nicht klar ist, ob du die Tablet-Funktion wirklich intensiv nutzen wirst, wäre ein Einstieg bei den älteren Modellen sinnvoll; es gibt nämlich viele Leute, die ihre Tablets wieder verkaufen, da sie diese Funktion nicht nutzen und dann nur das Mehrgewicht und die größeren Abmessungen zu tragen haben; in Fall eines Wiederverkaufs wäre der Wertverlust geringer und der Unterschied in der Tablet-Funktion zwischen X201t und X61t ist minimal (mal von der Möglichkeit eines SXGA+-Displays :thumbup: beim X61t abgesehen)
 
- Wenn der Akku leer ist, hast Du auf all das (erst mal) keinen Zugriff mehr.

Hanno
1:0 :thumbsup:

Ich habe für mein X61t einen 7-Stunden-Akku und einen 4-Stunden-Akku. Ersterer ist immer dabei, wenn ich absehen kann, dass es länger wird, packe ich den zweiten auch noch mit ein. Das NT hatte ich bisher nur sehr selten dabei ;)
 
Ich habe für mein X61t einen 7-Stunden-Akku und einen 4-Stunden-Akku.
Mit der "Ausstattung" bist Du (fast) auf der sicheren Seite, da hast Du
recht.
wenn dir Papier oder Kugelschreibermine ausgehen, wird dieses Alternativkonzept vom RAM zum ROM ;)
Allerdings sind diese Alternativen Hierzulande noch einfacher aufzutreiben als ein Ersatz-Akku.

Nein, ich will ihm das Tablet nicht ausreden (Ich will ja auch eins haben).
Aber es ist auch nicht alleinseeligmachend wenn die Rahmenbedingungen
nicht stimmen. Ca. 12 Stunden Akkulaufzeit sollte man mMn zur Verfügung
haben.

Hanno
 
Ca. 12 Stunden Akkulaufzeit sollte man mMn zur Verfügung
haben.
Was zumindest mal mit meinem X200t absolut kein Problem ist. Bei den X201t und bei den X61t ist das schon eher schwierig.
Die X200t sind Preis/Leistungsmäßig momentan einfach die beste Wahl. Von dem Geld was man gegenüber dem X230t spart kann man sich ein X230 dazu kaufen!
 
Also mein Stundenplan sieht momentan so aus, dass ich meistens 3h Unterricht habe und am Dienstag dafür wesentlich mehr. Aber da kann ich auch zwischendurch in nem Freiblock in Ruhe den Laptop aufladen. ;) Wenn ich 4h erreiche, ist das mmn für den Anfang ok. Ich hab mir schon überlegt, später noch n Slice oder n zweit-Akku dazu zu kaufen. Das slice hat ja nochmal 9 Zellen, selbst in nicht strom-sparenden Betrieb (4h mit dem 6Zeller) sollte man so ja auch seine 10 Stunden kommen. Denke aber nicht, dass es beim Mitschreiben nur 10h mit einemm Slice wären.

Klar kann man sich ein x200t und dazu ein x230 kaufen. Aber ob das so praktisch ist, wag ich zu bezweifeln. Ich will mit dem Laptop halt nicht nur programmieren und mitschreiben.

Hab mir heut nochmal ein X230t im Laden angeguckt und mich beraten lassen. Für die Leistung möchte ich mal die Angebote für X200t und X230 sehen. ;)
 
Anscheinend kamen die Probleme mit dem X200, X220 und X230 sind ja sicherlich neuauflagen von diesem Modell.

Ich denke mal,es ist zwar schade, aber man sieht ja auch durch einen Punkt, wo man gerade auf dem Bildschirm hinklickt. Dementsprechend gewöhnt man sich da sicher dran. ;)
 
Man sieht zwar den Punkt, hilft aber teilweise nicht, weil es Zonen gibt (nicht nur direkt am Rand) an denen der Digitizer sehr ungenau ist. Und gerade kleine Schaltflächen sind dadurch teilweise unerreichbar.
 
screenshot onenote.jpg

also ich habe ein X201iT, also die Sparvariante, habe eine 80GB SSD eingebaut, und hab den 8Zellen Akku. Ich muss sagen ich bin voll zu frieden, hat eine tolle größe, sodass sogar auch in engen Hörsälen noch platz für das Handy auf dem Tisch ist :thumbsup:

im generellen Uni-Einsatz hat es sich jetzt schon 14 Monate lang bewährt, also es ist extrem leise, nicht auffällig, und der Akku hält auch 5 Vorlesungen mit gelegentlichen WLAN-Einsatz (so wie jetzt :thumbup:)) durch. Ich bin völlig zufrieden, und habe immer ALLE Unterlagen, Skripte, Tabellen, Zeichnungen, .... mit. Auch CAD-Programme (Inventor 2012) und Photoshop laufen (mit kleinen Einschränkungen)

Hab mal ein eine Mathemitschrift mit OneNote 2007 angehangen, damit arbeite ich am meisten, und bin sehr zufrieden (Wenn man die Größe auf A4 einstellt kann man das auch gut ausdrucken).


Alles in allem kann ich sagen das ich sehr zufrieden bin (aber auch mit dem TPT2 liebäugele :rolleyes:)



Grüße aus Ilmenau => Technische Universität => Helmholzhörsaal => ME-Vorlesung :facepalm: :thumbsup:





EDIT: Das Problem mit der Ungenauigkeit beim arbeiten mit dem Digitizer habe ich nicht, ist kein/Kaum unterschied zum X61T
 
Im Falle des X200t habe ich auch selten davon gelesen. Ich glaube erst mit dem X220t kamen die Threads über die massive Ungenauigkeit auf und das Problem scheint beim X230t in fast nicht vermindertem Maße weiter zu bestehen.
 
Habe das X220t seit April genau für den Einsatz in der Uni gekauft. Ich muss sagen, dass ich voll und ganz zufrieden bin. Die Akkuleistung ist schon echt beeindruckend, hatte bis jetzt noch nie (!) das Problem, das der Laptop den Unitag nicht "überlebt hat". Ich sollte dazu sagen, dass ich oft von morgens 8 bis 17 Uhr in der Uni unterwegs bin. Im schnitt wird der Laptop dann in 3-4 Vorlesungen geöffnet und 1,5h für Protokolle etc. W-Lan habe ich meistens an, an so einem Tag kann es aber schon vorkommen das ich darauf verzichte, in der Uni braucht mans auch wirklich selten (facebook erübrigt sich ja wenn man neben den kommilitonen sitzt, 9gag und co. sehe ich immer beim Nachbarn aufm iPad o.ä.). Das einzige "manko" ist, dass der Bildschirm meist sehr dreckig ist, irgendwie aber auch einleuchtend wenn man den ganzen Tag mit dem Handballen drüber rutscht ;)

Edith sagt: Ungenauigkeiten kann ich mit dem Stift nur am Rand feststellen (machen sich aber wirklich nicht bemerkbar) mit dem Finger kommts allerdings schon öfter mal vor, das man einen Button nicht beim ersten mal trifft. Zum Mitschreiben nutze ich übrigens nicht OneNote (grausamer pdf Export) sondern Bluebeam Revu, damit kann man gleich in pdf Seiten reinschreiben und hat die Mitschrift in einem etwas zunkunftssichereren Format als in OneNote.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann vielen meiner Vorredner in Bezug auf die Nutzbarkeit/Ausgereiftheit der Lenovo Convertibles zustimmen. Ich selbst benutze ein X61T seit Februar und habe somit 1,5 Semester (fast) ohne Papier in der Uni überlebt. Wie viele andere benutze ich One-Note, was wirklich unglaublich praktisch ist.

Probleme habe ich allerdings bei meinem X61T mit dem Akku. Ich besitze leider nur einen 4500mAh Akku, der mit biegen und brechen 3 Veranstaltunge (â 90 min) durchhält. Bei meinem derzeitigen (unglaublich blöden) Stundenplan sitze ich allerdings zwei Tage die Woche von 8:00 bis 19:00 in der Uni. Die Lösung: 5 Meter langes Euro-8 Kabel und dann Stolperfallen im Hörsaal legen. Nun gut, jenachdem wo man sitzt braucht man vielleicht nur 2 meter.

Zudem hat sich Dropbox bei mir sehr gut bewährt, da ich zuhause meine Notizen auch mal auf einem großen Bildschirm brauch. Das wichtigste Tool überhaupt: Windowstaste + S, um aus parallel geöffneten pdf dokumenten, ausschnitte für die Übungen auszuschneiden. Hierzu habe ich die Hardwaretasten auf dem Bildschirmrand einfach neu belegt.

Hier ein kleines Beispiel wie meine Übungsmitschriften aussehen: Clipboard01.jpg


tl;dr: Für Uniaufgaben sind im grunde alle convertibles ab dem x60t brauchbar. Dem x61t oder x60t kann aber bei längeren Tagen der Saft ausgehen.
 
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