Microsoft Lizenzen gebraucht kaufen?

nsteinbach

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Hallo Windows-Freunde,

ich habe demnächst vor, jemandem ein X200s einzurichten, und die Person möchte Windows 7 und MS Office darauf haben. Zugleich muss es eine legale Version sein, d.h. Raubkopien kommen nicht in Frage. Nun kam das X200 ja nie mit Win7, sondern nur mit Vista, und dementsprechend muss ich sowohl für Windows 7 als auch für MS Office jeweils eine Lizenz kaufen. Es darf auch gerne ein älteres Office sein, 2007 oder 2010 dürfte vollkommen ausreichen (ich habe auch schon FreeOffice von Softmaker erwähnt, das wird als Alternative in Betracht gezogen), und da Win7 auch nicht mehr neu verkauft wird, sollte das auch gebraucht sein. Natürlich sollte es nicht viel kosten, evtl. so 20-30€ pro Lizenz?

Deshalb wollte ich einmal fragen: Wo kann man hier (Deutschland) legal gebrauchte Microsoft-Software beziehen? Dass der Verkauf von gebrauchten Softwarelizenzen in Deutschland legal ist, solange sie dann beim Verkäufer gelöscht und nicht mehr benutzt werden, wurde ja gerichtlich festgestellt, auch wenn Microsoft das nicht schmeckt (was mir herzlich egal ist). Aber wo kann man sowas beziehen? Ich habe natürlich auch keine Lust, dabei Opfer eines Betrugs zu werden, und gefälschte Lizenzen zu bezahlen, die sich dann später doch als illegal herausstellen...

Danke für jegliche Tipps und Hinweise!
 
www.mmoga.de - inwieweit es sich um 100% legale Linzenzen handelt weiß ich nicht.

Hier ist Windwos 7 für um die 20 Euro erhältlich. Ich habe hier in den letzten drei Jahren mehrere Lizenzen erstanden und bisher keine Probleme gehabt. Auch das Update auf Windows 10 war ohne weiteres möglich.
 
Ich kann aus persönlicher Erfahrung nur davon abraten, gebrauchte Office-Lizenzen zu kaufen. Von verschiedenen eBay-Händlern habe ich Fälschungen bekommen, die ließen sich zwar einmal aktivieren, aber waren dann bei einer späteren Neuinstallation plötzlich gesperrt. Selbst Lizenzen als Lenovo-Keycards (verschweißt und mit versiegeltem Key) waren gefälscht. Auch bei einem Kauf hier im Forum hat mir jemand möglicherweise unwissend eine Fälschung verkauft. Unter dem Strich habe ich damit mehrere hundert Euro in den Sand gesetzt, lediglich der Händler mit den Keycards hat diese erstattet, weil er selbst hereingelegt wurde und die Sache mit Microsoft weiterverfolgt hat.

Versuch mit Libre Office oder Apache Office klarzukommen oder hol ein aktuelles Office 365 Abo.
 
Gebraucht bekommst du das X200s schon mit Win 7, da würde ich gleich entsprechend kaufen.

Office ist das schwieriger. Da wurde ich ne Home and Student kaufen
Von der 365 Version würde ich die Finger lassen, wegen der Lautzeit.
 
Versuch mit Libre Office oder Apache Office klarzukommen oder hol ein aktuelles Office 365 Abo.

Das Problem ist, dass OpenOffice/LibreOffice leider mit den MS-Office-Dateien nicht so klar kommt. Office-365 ist soweit ich weiß ein "Cloud Office", d.h. die Daten wandern alle zu Microsoft auf deren Server? Das wäre dann nämlich ein absolutes No-Go... (ich weiß aber nicht genau, ob dem so ist, da ich mich mit den aktuellen Microsoft-Office-Versionen noch weniger auskenne, als mit den alten...)
Dann eher doch mal Softmaker Office antesten.

[W2k schrieb:
Shadow;2003440]Gebraucht bekommst du das X200s schon mit Win 7, da würde ich gleich entsprechend kaufen.

Naja, das gebrauchte X200s kommt von einem Bekannten, und da war keine Lizenz dabei. Bzw. hätte er wohl ein Win7-Aufkleber auf einem T500, aber den will er nicht ablösen, sondern höchstens fotografieren, also könnte es da später mit zu Problemen kommen.

Und bzgl. Office Home and Student - darf man diese Version denn dann auch "geschäftlich" nutzen? (Und wie sind da die Preise? Es sollte aber wie gesagt auch nicht unbedingt ein "Cloud-Office" sein, was die Dateien auf Microsoft-Servern speichert) - Eigentlich geht es vor allem um Word & Excel, aber ich bin mir nicht sicher, ob eine alte Version nicht besser wäre, sowohl von der Bedienbarkeit (Gewöhnung), als auch in Sachen Systemressourcenbedarf und Datenschutz (potentielle Cloud-Anbindung).
 
Bei Office 365 hast du zwar OneDrive-Speicherplatz und die Office-Webapps dabei, das musst du aber nicht nutzen. Du hast natürlich genauso die lokal installierten Office-Apps und kannst mit lokalen Dateien arbeiten.
 
Nein, das schliesst Microsoft ausdrücklich aus!

Und ist so ein Ausschluss auch legal, also würde der vor Gericht stand halten?


Zu dem 365: OK, dann wäre bloß noch zu prüfen, was so ein "Abo" dann monatlich kostet. Muss ich wohl mal bei Microsoft auf der Website nachschauen (hoffentlich ist das da leicht zu finden und transparent aufgeschlüsselt).
 
Da kann ich ein wenig helfen, denn das musste ich in der Firma prüfen.

Gebrauchte Lizenzen gibt es zu kaufen und die funktionieren auch, aber es gibt da ein paar Hindernisse. (Weiß nicht, ob ich den Shop nenn darf, wo ich die Bezogen habe, deshalb lasss ich das erstmal weg).
Microsoft hat den Installer umgestellt. Das heißt es gibt keine generischen ISOs mehr, die du installierst, Key eingeben fertig.
Leider läuft das jetzt so ab:

Du kaufst eine Lizenz, musst auf dieser Seite deinen Key eingeben (zwingen ein Konto nötig, da dieser Key dann daran gebunden wird) und dann kannst du den nur für diesen Key vorhergesehenen Installer herunterladen. (Andere Keys gehen nicht)
Installation ist wie immer und dann kommt meist eine telefonische Aktivierung, die relativ langwierig und nervig ist.
Das ist vor kurzem umgestellt worden.
(Der Shop ist war kulant, als sich Lizenzen weigerten zu funktionieren und schickte dann neue zu)

Ein hoch auf die Kundenfreundlichkeit sag ich da nur, Bravo!

Weil das nicht skalierbar ist sind wir gezwungen auf 365 zu wechseln.
Die einfache und günstige Version hat nur das Online Office. Also kompletter Murx.

Die mittlere Variante ( ca. 8,xx€ Pro Monat, pro Nutzer) hat den Installer für das lokale Arbeite dabei.
Hier kommt aber noch ein Knackpunkt: Das "pro Nutzer" ist wirklich so gemeint.
Wird das auf einen Laptop installiert dessen benutzter "Gabi" heißt, so hat auch wirklich nur Sie die Möglichkeit das Office zu nutzten.

Das sind meine Erfahrungen.
Hoffe es bringt Licht ins dunkle, auch wenn dass, was man sieht unfassbar hässlich ist.
;-)
 
Und ist so ein Ausschluss auch legal, also würde der vor Gericht stand halten?
Warum sollte der Ausschluss nicht vor Gericht stand halten ?
Lenovo Campus System ekannst ja auch nur kaufen, wenn Du nachgewiesen hast, dass Du dazu berechtigt bist.
nur dass beim Office keiner nachprüft beim Kauf. Ne Präsentation macht sich nur nicht so gut, wenn da im geschäftlichen Umfeld oben immer etwas von rein privater Nutzung oben drüber steht.
Wenn ein VB einer Firma mit so einer Software ankäme wäre der gleich unten durch, denn sein Produkt scheint ja nix zu taugen wenn er damit nicht mal das Geld für eine legale Version kaufen kann....
 
Man kann auch MS-Office Home and Business kaufen. Da ist die gewerbliche Nutzung erlaubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wirds dann aber schwierig:
nsteinbach schrieb:
HNatürlich sollte es nicht viel kosten, evtl. so 20-30€ pro Lizenz?
Warum nicht gleich kostenlos. Ein bischen Realitätsbewusstsein sollte sein. Für das Geld gibt es vielleicht ein Office XP oder 2003.

Wenn das Budget nicht eingehalten werden kann, müssen eben doch freie Alternativen gewählt werden, auch wenn die nicht 100% kompatibel sind.
 
Warum nicht gleich kostenlos. Ein bischen Realitätsbewusstsein sollte sein. Für das Geld gibt es vielleicht ein Office XP oder 2003.

Wenn das Budget nicht eingehalten werden kann, müssen eben doch freie Alternativen gewählt werden, auch wenn die nicht 100% kompatibel sind.

Mornsgrans, da bin ich ganz bei Dir, aber falls das Budget annähernd so aussieht, wie der Rahmen, der im 1. Post vorgegeben wurde, dann passt Office H&B nicht.
 
Man kann auch MS-Office Home and Business kaufen. Da ist die gewerbliche Nutzung erlaubt.

Tja, schade, wenn man durch Vendor-Lock-In dazu gezwungen wird, völlig unverhältnismäßig überhöhte Preise für Softwarelizenzen zu zahlen, nur weil man weiterhin mit einem proprietären (oder quasi-proprietären) Datenformat zu arbeiten gezwungen ist. Gerade als Einzelperson, die sich selbständig machen will, ist es natürlich extrem ungünstig (als Privatanwender kann man einfach drauf pfeifen und Raubkopieren - das ist Microsoft sicher noch immer lieber, als die Alternativen der Konkurrenz zu nutzen), aber bei Unternehmen können sie immer noch voll reinhauen und Geld absaugen, wegen "gewachsener Strukturen"...deshalb wäre ja Gebraucht-Software so sinnvoll gewesen (Warum macht das niemand seriöses?!?), und als ich eben zum schauen auf der Microsoft-Seite war, stand oben sogar im Blauen Cookie-Nerv-Banner auch ein Link "Wichtiger Hinweis: Änderung der Microsoft-Software-Lizenzbestimmungen. Bitte klicken Sie hier für weitere Informationen." - und da ist genau diese Änderung enthalten!

Naja, danke jedenfalls für ich werde die verfügbaren Alternativen (bzw. deren Mangel an Akzeptabilität) präsentieren, und dann sehe ich weiter, wie die betreffende Person sich entscheidet - ist ja zum Glück nicht für mich, aber vielleicht kann ich mit etwas Glück auch statt dessen zur Abwechslung einem deutschen Unternehmen zu einem weiteren Verkauf verhelfen, denn Softmaker Office klingt da immer noch am vielversprechendsten.
 
Tja, schade, wenn man durch Vendor-Lock-In dazu gezwungen wird, völlig unverhältnismäßig überhöhte Preise für Softwarelizenzen zu zahlen, nur weil man weiterhin mit einem proprietären (oder quasi-proprietären) Datenformat zu arbeiten gezwungen ist. Gerade als Einzelperson, die sich selbständig machen will, ist es natürlich extrem ungünstig ...............

Sorry, wenn das Geld für ein Office Home and Business bei einer Firmengründung nicht da ist (ich finde den Preis vollkommen ok, bei dem was man damit alles machen kann), dann sollte man die Geschäftsidee nochmal überdenken.
Auch würde ich nicht mehr mit Office 2007 anfangen und damit riskieren, dass es zwischen Kunden und Firma Versionsprobleme geben könnte.

Falls häufig Dateien mit Kunden getauscht werden, sind die freien Office-Varianten nicht wirklich eine Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, schade, wenn man durch Vendor-Lock-In dazu gezwungen wird, völlig unverhältnismäßig überhöhte Preise für Softwarelizenzen zu zahlen, nur weil man weiterhin mit einem proprietären (oder quasi-proprietären) Datenformat zu arbeiten gezwungen ist. Gerade als Einzelperson, die sich selbständig machen will, ist es natürlich extrem ungünstig

Und bei der Selbstständigkeit ist es nicht möglich, dafür genutzte Softwarelizenzen geschäftlich zu kaufen und dementsprechend abzusetzen? Office 2016 Home & Business kostet als Kaufversion 279 EUR. Das seh ich jetzt nicht als unverhältnismäßig hoch. Vielleicht fehlt dir ja der Vergleich, aber bei mittleren vierstelligen Summen für teilweise "popelige" Anwendungen, mit denen ich teilweise schon beruflich zu tun hatte, da könnte man sich drüber aufregen. Bei 279 EUR fürs komplette Officepaket ist Aufregung m.E. übertrieben.
 
Soll ich mal die jahrespreise für ne kleine CatiaV5 Lizenz nennen?
Da kann man auch gut von leben ;)
 
Ja, so kann man das sehen - aber wenn sich jemand aus ALG2 heraus selbständig macht, und somit fast kein Startkapital hat, aber für die hauptsächlich genutzte Software schon mal 600€ berappen muss (plus noch etwas für das Thinkpad, und ne SSD, und was weiß ich, was noch so alles dazu kommt), dann ist das eben doch nicht so leicht, und es wird eben überall geschaut, wo man mit den günstigsten Ausgaben hinkommt. Office 2007 wäre tatsächlich etwas alt, eben notfalls eine Option, aber 2010 würde sicher noch gut ausreichen. So gesehen ist das mit der gebrauchten Office-Lizenz evtl. auch erst mal nur ein Workaround, bis genügend Kapital da ist, um dann eine richtige zu kaufen. Naja, wie auch immer, ich denke, es genügt hier jetzt. Ich gründe das Unternehmen ja nicht, sondern kümmere mich nur als Freundschaftsdienst um den PC, und werde sicher eine Lösung finden. Danke für alle Antworten, ich klinke mich hier jetzt aus.
 
Ja, so kann man das sehen - aber wenn sich jemand aus ALG2 heraus selbständig macht, und somit fast kein Startkapital hat, aber für die hauptsächlich genutzte Software schon mal 600€ berappen muss (plus noch etwas für das Thinkpad, und ne SSD, und was weiß ich, was noch so alles dazu kommt), dann ist das eben doch nicht so leicht, und es wird eben überall geschaut, wo man mit den günstigsten Ausgaben hinkommt.

Geld hat man heute eben zu haben. Vieles ist aber mehr Schein als Sein. ;)


Das Problem ist, dass OpenOffice/LibreOffice leider mit den MS-Office-Dateien nicht so klar kommt.

Bisher bin ich gut damit zurechtgekommen. Welche Probleme gibt es da?
 
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