MBR futsch, wie krieg ich ihn wieder?

Phil42

New member
Themenstarter
Registriert
6 Jan. 2008
Beiträge
1.782
Hallo,

aufgrund meiner Arbeit musste ich mir Suse installieren, habe das auch versucht und war so blauäugig zu glauben, dass Suse dazu fähig ist, eine Windows-Partition zu verkleinern und den freien Platz einer Linux-Partition zu geben...tja, bei der Partitionierung kam dann der Fehler, dass die 2. Windows-Partition nicht eingebunden werden kann und die Installation brach ab...bei einem erneuten Versuch hat mir Suse mitgeteilt, dass meine Partitionstabelle nicht gelesen werden könnte.

Tja, offensichtlich ist mindestens der MBR futsch, sehr ungünstig. Ich also meine original Windows Vista Business 32bit-DVD ausgepackt und versucht in die Konsole zu kommen. Die CD findet das System und erkennt es korrekt, kann aber nicht in die Konsole, da die Version nicht stimmt (das OS ist englisch, die DVD deutsch, ansonsten alles gleich, also kein SP, auf dem OS sind nur die Patches drauf).
Kacke, dachte ich mir, versuchste die Recovery-Medien von Lenovo...dort gibt es aber keinerlei Konsole. Ich kann nur das gesamte System wiederherstellen...

Jemand ne Idee, wie ich jetzt meine Tabelle wieder hinkriege, ohne das gesamte System neu aufsetzen zu müssen?

Edit: Ach ja der Rechner ist ein X300, wie er inner Signatur steht.
 
Es läuft alles mehr oder weniger darauf hinaus, dass man eine Windows-CD/DVD braucht mit der Version, die momentan installiert ist und dann mittels fixmbr / fixboot das ganze wieder hinzubiegen. Aber wie ich schon sagte: Ich komme in keine solche Konsole rein...
 
Hy,

mit Hilfe einer Startdiskette sollte es auch gehen.... Du musst ja nur in den DOS Modus und dort den Befehl .... fdisk /mbr ausfuehren!!!!

Der Master Boot Record (MBR) der Festplatte enthält Informationen, die für den Start des Betriebssystems notwendig sind. Sollte der MBR beispielsweise durch einen Virus beschädigt worden sein, lässt er sich mit Hilfe einer DOS-Diskette reparieren.

Dazu müssen Sie nach dem Booten des Rechners unter DOS den Befehl fdisk /mbr eingeben. Wer eine Setup-CD von Windows XP oder 2000 besitzt, kann damit ebenfalls den MBR reparieren. In diesem Fall muss über die so genannte Wiederherstellungskonsole der DOS-Befehl fixmbr eingegeben werden.
 
XP und Vista sind da verschieden... Vista hat auch ein anderes Programm zum fixen des MBR, welches ich dann brauchen würde, deshalb kann man auch nicht mit na XP/2k-CD nen Vista herstellen und andersrum... Und so ne Startdisk für Vista habe ich noch nicht gefunden.

Sowas müsste es doch aber bei den Recovery-CD's geben...beim T61 gabs so ne Konsole, da bin ich mir sicher...
 
Hey...

keine Ahnung ob's dir weiterhilft aber hatte schon mal ein ähnliches Problem und hab's mit diesen zwei Programmen wieder hinbekommen. Allerdings schon ein wenig her, kann dir deshalb auch nicht mehr sagen wie's genau funktioniert hat, meines Wissens hat es aber mit dem Drive Fitness Test von Hitachi geklappt, damit kannst du dir eine bootfähige CD erstellen und meines Wissens den MBR wiederhertsellen ohne das komplette System neu aufspielen zu müssen.

Hier mal die Links
http://www.hitachigst.com/hdd/support/download.htm
http://www.sysint.no/en/Download.aspx
http://www.sysint.no/Nedlasting/MbrFix.htm

Achja das Tool von Hitachi funktioniert mit Festplatten jedes Herstellers!
 
Man könnte auch die R&R Repair Diskette für Vista verwenden. Die stellt den original MBR wieder her.

Und damit sowas nicht wieder passiert: Linux besser in einer virtuellen Maschine mit Vmware (oder ähnlichem) installieren, dann erspart man sich diese Art von Dual-Boot Problemen.
 
hi,
das OS ist englisch, die DVD deutsch, ansonsten alles gleich,
du brauchst ne englische vista DVD, am besten eine anytime upgrade (da ist alles drauf) und eventuell im bios di HDD auf compatible stellen, wobei vista das erkennen sollte....
die kannst du dir auch ausleihen oder jemand kann sie dir brennen oder gegen porto bei microsoft bestellen
es geht auch irgendeine OEM anytime upgrade, ich habe eine von dell benutzt.

allerdings ist deine recovery-partition danach nicht mer zugänglich wenn du mit der vistaDVD reparierst, da ja vista nicht weiss das die da ist ....

eine andere möglichkeit die HD ausbauen und mit PTDD Partition Table Doctor 3.5 versuchen die ursprüngliche tabelle wieder herzustellen.

greetz lyvi
 
Das x300 besitzt keine recovery-Partition.

Bei der R&R-CD hatte ich keine Möglichkeit in eine Konsole zu kommen oder den MBR reparieren zu lassen. Es gab nur die Möglichkeit, das gesamte System wiederherzustellen.

Vista DVDs auf englisch sind in meinem Freundeskreis leider nicht vorhanden. Hätte nicht gedacht, dass der MBR oder sonstige grundlegenden Sachen von Vista irgendwie von der Sprache abhängen...

Ich versuch ma das Programm von Hitachi, wer weiß, vielleicht klappt's :)

Linux in die VMWare scheidet aus, da die Leistung des Notebooks eh schon ziemlich begrenzt ist und ich Simulationen unter Linux ausführen möchte/muss.
 
Hi

Warum willst du denn in die Konsole mit der Vista CD?
Versuch doch mal eine Reparatur,
Die Option gibt's relativ weit am Anfang der Vista Installations-Routine,
Die CD überprüft dann die Installation und erkennt, meist automatisch,
das was an der Startconfig nicht stimmt und fragt nach ob es repariert werden soll.
Die Routine ist nicht schlecht, der Rest des Systems wird nicht angetastet.
Wenn das nicht hilft, dann hohl dir Acronis True Image,
die Installation des Recovery Managers hat bei mir bis jetzt jedes MBR Problem gelöst ^^

cu :)
 
Problem: Die deutsche DVD sagt, dass die Version nicht stimmt. Die Recovery-CDs bügeln einfach nur drüber, somit komme ich nicht zu der Reperaturfunktion.

Das MBR-Fix-Tool von Lenovo kann ich nicht nutzen, da ich sonst nurnoch ein Vista 64bit habe, wo das Programm von Lenovo sich nicht installieren/brennen lässt :(

Ich hab Acronis True Image, allerdings keine CD-Version davon, sondern nur die setup.exe, somit kann ich auch nix installieren ohne in Windows reinzukommen :(
 
hi,
nochmal eine vista anytime hat auch vista ultimate und das wiederum ist in jeder fast erdenklichen sprache ausführbar (auch englisch)

hoffe der hinweis nutzt
 
Hi

Wenn du Acronis hast, dann installier das auf irgend einem PC und erstelle eine Recovery CD,
Von der musst du dann das X300 booten, ne Secure Zone erstellen und dann den Startupmanager installieren,
danach sollte alles wieder funcen, war bei mir bis jetzt immer so.

cu :)
 
Ich habs mit Acronis versucht...findet nur eine 16gb-Partition, obwohl eine solche niemals existiert hat (die eine war 20gb die andere 30gb)...tja, da sind meine Daten wohl grandios übern Jordan gegangen...aber so gravierend wichtige sachen waren nicht drauf, glaube ich...ärgerlich um ein paar Bilder und die Tex-Files meiner letzten Protokolle, aber naja...ab jetzt wird regelmäßiger backup gemacht (vorallem bevor ich linux installiere...fast alle meiner Systemcrashes und Datenverluste sind auf Linux-Installationen zurückzuführen, weil Linux ne Windows-Partition killen musste *grmbl*)
 
MM merkwürdig, was sagt Acronis denn zu der Datenfülle der Partition?
Kannst die Daten aber auch retten wenn du willst, sind ja physisch auf Platte immer noch vorhanden.
Komisch ist nur das dein Linux sowas anstellt, ich hab schon oft Linux installiert,
und da ist oft der Bootmanager danach im Arsch gewesen aber ansonsten hat alles immer Prima geklappt.

cu :)
 
Hab jetzt versucht mittels Rescue&Recovery-CD's zu Recovern, da krieg ich die Fehlermeldung, dass es nicht möglich war... sehr interessant, wirklich sehr interessant...

Was ist eigentlich der unterschied zwischen den beiden Sätzen an CDs? (Hab einma 3, die sich operating recovery disks nennen und dann nen Satz von 2, die sich R&R und Program Recovery nennen).
 
Das Ende der GEschichte: Auch Backuptools haben nichts gefunden...sehr seltsam, hoffe mal die Platte ist nicht kaputt gegangen.
 
[quote='Phil42',index.php?page=Thread&postID=393112#post393112]Hab jetzt versucht mittels Rescue&Recovery-CD's zu Recovern, da krieg ich die Fehlermeldung, dass es nicht möglich war... [/quote]Geht das etwas präziser? Ich meine die Fehlermeldung.
 
Das war die Fehlermeldung. Nicht wortwörtlich, aber es stand absolut kein Anhaltspunkt drin, wieso nicht der Prozess nicht beendet werden könnte.
 
Vermutung: Der Recoverprozess muss etwas in den MBR schreiben. Wenn der zu voll oder kaputt ist, dann schafft es das nicht.

Wenn der Festplatteninhalt sowieso gelöscht werden soll, dann würde ich mit dem entsprechenden Tool des HDD-Herstellers alles auf der Platte löschen, inkl. MBR. Quasi ein "Zurücksetzen in den Auslieferungszustand" der HDD, Vielleicht funktioniert eine Systemwiederherstellung von CDs dann.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben