Makroökonomie vor Mikroökonomie

jbruenig

New member
Themenstarter
Registriert
21 Jan. 2008
Beiträge
242
Hallo,

vielleicht hat jemand hier ja eine Ahnung. Ich fange jetzt im Sommersemester an zu studieren. Traumfach Wirtschaftsigenieurwesen/Verkehrswesen. :)

Leider ist die TU-Berlin doch etwas chaotisch (beim Umstrukturieren). So fallen Betriebliches Rechnungswesen und Mikroökonomie auf einen Termin (die Vorlesungen). Nun wurde mit seitens der studentischen Studienberatung vorgeschlagen, doch erstmal Makroökonomie statt Mikroökonomie zu belegen. Lt. Wikipedia baut die Makroökonomie aber argumentationstechnisch auf der Mikroökonomie auf.

Wie sinnvoll ist also eine solche Belegung?

Liebe Grüße,

Jan
 
[quote='jbruenig',index.php?page=Thread&postID=562040#post562040]Hallo,

vielleicht hat jemand hier ja eine Ahnung. Ich fange jetzt im Sommersemester an zu studieren. Traumfach Wirtschaftsigenieurwesen/Verkehrswesen. :)

Leider ist die TU-Berlin doch etwas chaotisch (beim Umstrukturieren). So fallen Betriebliches Rechnungswesen und Mikroökonomie auf einen Termin (die Vorlesungen). Nun wurde mit seitens der studentischen Studienberatung vorgeschlagen, doch erstmal Makroökonomie statt Mikroökonomie zu belegen. Lt. Wikipedia baut die Makroökonomie aber argumentationstechnisch auf der Mikroökonomie auf.

Wie sinnvoll ist also eine solche Belegung?

Liebe Grüße,

Jan[/quote]
Hi,

ich bin Wi-Ing Studi an der TU-B

ich würde dir empfehlen nicht Makro als erstes zu machen,(außer du bist sehr motiviert, und hast das Verständnis dafür)
wichtig wäre ob du in Mathe fit bist.
Prof. Heinemann ist teilweise doch mathelastig (wichtig fürs verständnis)
Hier haste auch Vorlesungs & Übungsunterlagen, kannste dir ja mal anschauen.
http://www.macroeconomics.tu-berlin.de/avwl2/avwl2.html


VWL1 ist mein Lieblingsfach unter den VWL Fächern.
VWL2 Das schwierigste der drei, kann ich dir allerdings wirklich stark raten das Buch zu lesen das empfohlen wird (Makroökonomie von Blanchard/Illing)
VWL3 ist reines auswendig lernen

Allerdings schau dir deine Prüfungsordnung an, was du genau für Leistungen in den jeweiligen Fächern machen musst.

Bei mir waren das alles erstmal nur Scheine,
danach Prüfung über alles (bei VWL wie auch BWL)
BRW1&2 waren auch nur Scheine (allerdings vorraussetzung fürs BWL Vordiplomprüfung)
bin allerdings noch Diplomer.

Ansonsten konzentrier dich lieber auf Analysis & Algebra, das sind die wichtigen Hammerfächer die du als erstes weghauen solltest.
(geh in die Vorlesungen von Professor Penkaras)

Bei Fragen kannst auch hier fragen:
www.wiwiberlin.de

[quote='luzil',index.php?page=Thread&postID=562831#post562831][quote='IceWalker',index.php?page=Thread&postID=562437#post562437]Aber davon abgesehen, die Dinge die du dir da einpaukst, wirst du zu 99,9 % in deinem späteren Berufsleben sowieso nicht mehr brauchen....es sei denn, du wirst Uni-Professor ![/quote]

Erklärt das warum unsere Top-Manager soviel Unsinn treiben... Spass beiseite, aber die Aussage von einem der das Studium 5 Jahre durchgezogen hat wundert mich dann doch etwas, die promotionsrate in BWL ist ja doch eher null und die meisten BWLer die ich kenne haben es dann doch eher aus monetären Gründen studiert statt eine akademische Laufbahn anzustreben. Ich hab mal über BWL als Fernstudium siniert, aber bei der Aussage scheint das ja mehrjährige Zeitverschwendung zu sein. Ist die Aussage jetzt nur auf die Uni bezogen oder ist BWL-Studium an den FHs genauso nutzlos und praxisfern? Da würd mir ja schon in der ersten Semesterwoche jegliche Motivation flöten gehen...[/quote]
nach der Argumentation bräuchten wir auch nach der 6.ten Klasse kein Mathe mehr ;)
Menschen neigen zur Übertreibung
 
Wenn du Makro vor Mikroökonomie belegen willst empfehl ich dir den Peter Bofinger zur Rate zu ziehen " Grundzüge der Volkswirtschaftslehre". Vorteil: Thematischer Rundumschlag, leicht verständlich und gut zu lesen. Die WIMIS haben ihn bei uns empfohlen, obwohl der Prof in der Vorlesung Mathelastig war. Klausur war eher theoretischer Natur, also war der Bofinger für mich genau das Richtige. Hör auf die örtliche Fachschaft, die Wissen meißt wo der Hase lang läuft. ;)

ps: meine Uni packt es auch nicht die Vorlesungen vernünftig zu terminieren, heutiger Blick in den Studienverlauf bescheinigte mir das Desaströße ergebnis: Alle 4 wichtigen Vorlesung die ich noch besuchen muss liegen Mittwochs zur gleichen Uhrzeit :D
 
@jbruenig: Buchempfehlung zur Makroökonomik: Felderer/Homburg "Makroökonomik und neue Makroökonomik"
http://www.amazon.de/Makroökonomik-neue-Bernhard-Felderer/dp/3540250204/ref=pd_bxgy_b_img_a

Insgesamt verständliche Darstellung und dabei nicht zu ausführlich, daher ein guter Kompromiß und eine gute Einführung. Außerdem sehr geeignet zur Klausurvorbereitung. Ein Klassiker.

Spass beiseite, aber die Aussage von einem der das Studium 5 Jahre
durchgezogen hat wundert mich dann doch etwas, die promotionsrate in
BWL ist ja doch eher null und die meisten BWLer die ich kenne haben es
dann doch eher aus monetären Gründen studiert statt eine akademische
Laufbahn anzustreben. Ich hab mal über BWL als Fernstudium siniert,
aber bei der Aussage scheint das ja mehrjährige Zeitverschwendung zu
sein. Ist die Aussage jetzt nur auf die Uni bezogen oder ist
BWL-Studium an den FHs genauso nutzlos und praxisfern? Da würd mir ja
schon in der ersten Semesterwoche jegliche Motivation flöten gehen...
Die Aussage mit den 99,9% war jetzt vor allem auf Mikroök. und Makroök bezogen. Auf das ganze Studium betrachtet würde ich nicht so weit gehen. Die meisten Absolventen sind nun mal Betriebswirte/Dipl.-Kaufleute in Unternehmen und bei ihrer Arbeit mit dementsprechenden Fragestellungen beschäftigt. Dabei sind die Studieninhalte mal mehr oder weniger wichtig. Mit VWL-Themen sind weitaus weniger Leute beschäftigt (Uni/Institute/Ministerien/Behörden/volkswirtschaftliche Grundsatzabteilungen in Unternehmen). Ob sich ein Studium lohnt, muß letztlich jeder selbst entscheiden. Klar ist aber, daß es sich dabei um die Vermittlung von Theorien und Wissen handelt. Die Verwertbarkeit für die Praxis hat nach meiner Erfahrung keine Priorität - ist aber laut den Studienordnungen auch so gewollt. Dafür gibt es kaufmännische Ausbildungsberufe. Aus meiner Sicht empfehlenswert: Duale Ausbildungsgänge, die Berufsausbildung und Studium miteinander kombinieren. Vorteile: finanzielle Absicherung, bei Erfolg Übernahme in den Betrieb, straffe Organisation. Fernstudium: Bei voller Berufstätigkeit ist der Studienerfolg (Abschluß) minimal - siehe Statistiken, es sei denn man ist der absolute Überflieger. Teilzeittätigkeit z.B. 50% plus Fernstudium kann klappen.

P.S.: Kann mir jemand verraten, wie man den Nickname in das Zitat reinbekommt ? Klappt irgendwie nicht ! ?( Danke...
 
[quote='freetgy',index.php?page=Thread&postID=562840#post562840]nach der Argumentation bräuchten wir auch nach der 6.ten Klasse kein Mathe mehr [/quote]

naja, 99% minus Übertreibung ist immer noch sehr hoch imho und ich kenn es von den Lehrämtlern mathe/physik an meiner Fak. dass das Studium ziemlich berufsfern sein kann und man vieles umsonst lernt. Die haben im Wesentlichen das gleiche Studium wie ich im Diplom, letztendlich werden sie später nur das aus den ersten beiden Semestern unterrichten, die ganze höhere Math. etc. pp durch die sie sich kämpfen müssen ist für die Katz. Die Studienabbrecherquoten sind imho auch deswegen so hoch. Ein paar meiner Kollegen haben jetzt mit dem Diplom als Lehrer angefangen, weil reine Lehrämtler ausgehen und der Staat sich nicht mehr anders zu helfen weiss. Mich hat eben gewundert das BWL auch so theo. scheinbar gehalten wird obwohl prom. rate gleich 0, wo liegt da der Sinn. Find ich es wesentlich schlauer an ne FH zu gehen, bei der ich das ganze wohl nach 8 Sem. durch habe plus Praktika und wohl praxisnäherer Ausbildung. Was spricht noch für BWL an ner Uni...

[quote='IceWalker',index.php?page=Thread&postID=562940#post562940]Aus meiner Sicht empfehlenswert: Duale Ausbildungsgänge, die Berufsausbildung und Studium miteinander kombinieren. Vorteile: finanzielle Absicherung, bei Erfolg Übernahme in den Betrieb, straffe Organisation. Fernstudium: Bei voller Berufstätigkeit ist der Studienerfolg (Abschluß) minimal - siehe Statistiken, es sei denn man ist der absolute Überflieger. Teilzeittätigkeit z.B. 50% plus Fernstudium kann klappen.[/quote]

Also im nachhinein hättest du wohl ne FH vorgezogen? Der Gehaltboni Diplom (FH) zu (Uni) ich wohl auch verschwindend bzw. an der FH auch leichter ne bessere Abschlussnote zu bekommen. Die Erfolgsquote des Fernstudiums ist wohl deswegen so gering, weil man im Matheteil auf sich allein gestellt ist, oder bietet BWL sonst noch nennenswerte Hürden, an meiner Uni ist auch noch etwas programmieren in C integriert, aber nix wildes...

[quote='IceWalker',index.php?page=Thread&postID=562940#post562940]P.S.: Kann mir jemand verraten, wie man den Nickname in das Zitat reinbekommt ? Klappt irgendwie nicht ! ?( Danke...[/quote]

Textstelle markieren --> Zitieren --> zum Zitieren auswählen
 
[quote='hellvean',index.php?page=Thread&postID=562045#post562045]Guten Morgen jbruenig.

Also wenn dir das Studenten selbst raten, dann würde ichs auch in der Reihenfolge belegen. Beide Fächer sind mathelastig, wobei man in Mikro nen Tick mehr rechnen muss (war zumindest bei uns der Fall). Aber als Wing sollte man ja eh ein gewisse Affinität zur Mathematik haben, also von daher...

Gruß[/quote]Wenn du rechnen kannst, dann ist es eigentlich wurscht, wie sie die Fächer nennen... dann ist das zu schaffen...denn rechnen musst du immer. Wenn du nicht rechnen kannst (oder keine große Freude daran hast) --> anderes Studium ;)
 
[quote='luzil',index.php?page=Thread&postID=563142#post563142]
Also im nachhinein hättest du wohl ne FH vorgezogen? Der Gehaltboni Diplom (FH) zu (Uni) ich wohl auch verschwindend bzw. an der FH auch leichter ne bessere Abschlussnote zu bekommen. Die Erfolgsquote des Fernstudiums ist wohl deswegen so gering, weil man im Matheteil auf sich allein gestellt ist, oder bietet BWL sonst noch nennenswerte Hürden, an meiner Uni ist auch noch etwas programmieren in C integriert, aber nix wildes...
[/quote]Ja, im Nachhinein hätte ich an einer FH studiert. Gründe: Am wichtigsten ist, daß es schneller geht. Studieninhalte sind etwas praxisnäher. Man hat mehr Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern, die ebenfalls wichtig sind für die Bewerbung (Praktika/Nebenjobs/ausseruniversitäre Aktivitäten). Bei der Einstellung sehe ich keine Nachteile, da die meisten Jobs bzw. die meisten Firmen beide Absolventengruppen miteinbeziehen. Die Einstiegsgehälter sind m.E. zu vernachlässigen, da sie sich bald (nach ca. 2-3 Jahren ) sowieso -je nach Leistung und Geschick- weiterentwickeln. Ein Uni-Studium (am besten mit Promotion) ist nur dann wichtig, wenn man fest entschlossen ist ins Top-management zu kommen. Da dies aber nur die wenigsten schaffen/wollen, ist imho die Masse der WiWi-Studenten an einer FH besser aufgehoben. Für die Mathe-Scheine würde ich mir von der Uni (Vorlesungen/Übungen) keine grosse Hilfe erwarten. Bei uns war es sogar so, daß viele die Mathe-Scheine an der Fern-Uni-Hagen gemacht haben, weil sie dort einfacher waren. Bis das Prüfungsamt diese Praxis schließlich unterbunden hat.

@luzil: Danke für den Tipp, jetzt klappt das auch mit dem Nickname im Zitat. :thumbsup:
 
[quote='facecrusher86',index.php?page=Thread&postID=562447#post562447]Ich kann IceWalker nur zustimmen. Die Schnittmenge ist relativ gering. Ich bin Student der VWL im 4. Semester und habe auch im 2. Mikro und im 3. Makro gehört. Allerdings finde ich den Varian super[/quote]

Dem kann ich mich nur anschliessen ! :)

mfg
novartisde
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben