Die Rechnung könnte (zumindest halbwegs) aufgehen unter der Voraussetzung, daß die Festplatte verfügbar ist, sie einwandfrei für lange Zeit funktioniert (in der Regel gibt Toshiba auf seine Festplatten KEINE Garantie) und du jemanden findest, der dir 450 Euro für die SSD bezahlt. Ich glaube allerdings eher, daß maximal 300 Euro realistisch sind.
Viele kennen nicht die gravierenden Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen SSD Typen und wenn sie auf ebay welche für 100-150 Euro mit der gleichen Kapazität sehen, so kaufen sie eben die und nicht deine. Auf der anderen Seite werden Leute, die sich auskennen, momentan eher noch keine SSD kaufen und noch 6 Monate warten, dann bekommt man sie wahrscheinlich beim Händler neu für 150 Euro.
Daß ein starker Preisverfall im Gange ist, erkent man z.B. daran, daß bei DELL der Aufpreis von einer "normalen" HDD zu einer 128 GB SSD ca. 450 Euro beträgt, zu einer 64er SSD gar nur knapp über 300 Euro.
Man darf auch nicht das Gesamtkonzept des X300 übersehen. Der Prozessor ist nicht gerade der schnellste (siehe in unserer Rubrik "Anregungen" den thread "CPU Benchmarks"), auch sonst sind keine leistungsfähigen Komponenten verbaut. Dies ist ja auch nicht der Sinn eines Subnotebooks. Viel dieser nicht vorhandenen Leistung wird allerdings durch die SSD abgefangen, so daß wieder gutes Arbeiten möglich ist.
Wie auch immer du dich entscheidest, viel Spaß in jedem Fall mit deinem X300.
Noch eine abschließende Frage: wie bist du denn mit dem Gerät (Zustand, etc.) von nbwn so zufrieden? Hab auch schon überlegt, dort zu kaufen, man hat ja bisher nur gutes gehört.
mm