Möglichst komfortabel backuppen?

cyberjonny

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Hi miteinander,

wie kann man einen "kleinen" Home-Server mit insgesamt 7TB Speicherplatz (1x 1TB, 3x 2TB) möglichst unkompliziert und komfortabel nochmal separat backuppen?

Danke und Gruß,
Jonny
 
Naja... der Homeserver selbst zieht bzw. bekommt eben zentral Backups von den Clients. Da kommt ordentlich was zusammen...
Ob und wie "wichtig" davon was ist weiß ich nichtmal.

RAID kommt für mich nach wie vor nicht in Frage, die Vorteile überwiegen da für mich einfach nicht genug.

Dann bleib ich entweder erstmal beim manuellen Backup oder aber mache die NAS-Variante.
 
Wie war nochmal das Stichwort - HomeServer und 7TB. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, daß es sich hierbei nur wichtige Daten handelt, denn das wäre ja rekordverdächtig... :D

woher willst du wissen, dass wir nicht einen Raketen-, Teilchenwissenschaftler oder Brockhaus Autor im Forum haben? :D

Also 4 x2TB sind ja nicht mehr so teuer.... sorry aber wo, oder wie sonst willst Du 7TB speichern? Um den Kauf von neuen HDDs kommst Du nicht herum... 1xWD green 2TB kostet 70€ dazu kommt ein neues NAS oder midi-Gehäuse....
 
Hallo,

ein Ansatz wäre die Daten zu sortieren (macht auch Arbeit, ich weiß) und dann hat man etwa 3 Gruppen:

1. Diverse Medien (z.B. PDF Kataloge, Datenblattsammlungen,...) die prinzipiell wiederbeschafft werden können -> gar kein aufwändiges Backup, der Aufwand für ein echtes Backup steht in keinem Verhältnis zum Wert der Daten.

2. Daten die Langzeitarchiviert (=Jahrzehnte) werden müssen, sich aber nur wenig ändern (z.B. Fotosammlung,...) -> ein echter Problemfall, außer DVD-RAM fällt mir wenig ein, ist auch bei mir ein eher ungelöstes Problem. Jedenfalls kein externer Anbieter (gibts den in 30 Jahren garantiert noch??) und keine Festplatte (ist nicht dazu gebaut jahrelang ungenutzt herumzuliegen).

3. Daten die sich schnell ändern (Datenbanken, Mailverkehr,...) -> Bandlaufwerk oder als Billiglösung USB/NAS Platte mit Robocopy.

Privat wird Nr. 3 recht wenig umfangreich sein und ist daher kein Problem, schwierig ist die Langzeitarchivierung zu Nr. 2

Christian
 
Festplatten, Festplatten und mehr Festplatten. Meine Empfehlung wäre da ein (oder mehrere) externer Dock für interne SATA Platten, etwa über eSATA, Firewire oder USB angebunden. Dazu 10 Platten a 2TB und man hat genug Platz um zwei zeitversetzte Backups zu fahren.

Einen kompletten Backup durchzuführen dauert dann bei 10TB Nutzdaten (von denen Backups gemacht werden sollen) durchschnittlich 50MB/s: 11,1111h pro Platte, macht etwa 56h + die Zeit zum Plattenwechseln (10 Sekunden :p).
 
Das sollte rein softwaretechnisch doch einfach zu lösen sein. Teracopy gibt z.B. ein schönes lautes Audiosignal wenn's fertig ist... die meiste Sync- oder Kopier-Software dürfte das doch können.
 
Wenn künftig der Backup 56 Stunden dauert, dann in Zukunft wohl schon :D
 
Wirklich wichtig sind keine 60GB und die sind relativ schnell gesichert, der Rest ist wieder beschaffbar.
 
Dann dauert bei Dir der Backup statt 3 Tage eben 6... vorausgesetzt Du bist den ganzen Tag lang zum Platten wechseln daheim. Wobei, morgens immer ne Platte ansetzen würde heißen, Du brauchst nur 5 :p
 
Oh Prima - da hat man dann ja sogar einen Tag Pause in der Woche :thumbsup:
 
Wirklich wichtig sind keine 60GB und die sind relativ schnell gesichert, der Rest ist wieder beschaffbar.

Du bist also eine der Personen, die noch ne 80GB Platte im TP hat? Oder ne 80-160GB SSD? Ich verstehe das nicht... klar, 7TB sind wirklich übertrieben, aber ich komm' auch auf nen guten halben TB ohne Videokram.
 
Als wichtige Daten betrachte ich: E-Mails, Photos, Uni, offizielle Dokumente, Chatlogs, Wiki Heimserver.

Videos drehe ich selbst keine, Musik kann ich von den CDs wieder einlesen.

Bis auf die E-Mails und Chatlogs lagert das alles auf dem Server, sodass auf dem X60 vielleicht 10GB (60GB HDD glaub) belegt sind, auf dem MBA 40 von der 128GB SSD.
 
Bist aber wirklich sparsam. Alleine an den Sachen, die Du als besonders wichtig aufgelistet hast, bin ich locker über 100GB. Und was Video und Musik angeht... nuja, ist halt alles digital, wa? Meine CDs und DVDs, die ich über die Jahre so angesammelt habe, sind in Kellern in 5 unterschiedlichen Städten gelagert (ein Großteil davon in Asien), und auch wenn ich sie zufällig hier hätte müsste ich drei Wochen am Stück Urlaub nehmen, um die alle nochmal zu digitalisieren.

Inzwischen kaufe ich eh keine physischen Medien mehr, aber alleine die ganze Musik von Amazon.de, iTunes, 7Digital usw. wieder runterzuladen und in meine Bibliothek einzugliedern? Aaaaargh, das würde ja auch mehrere Tage in Anspruch nehmen... Es sind ja nicht nur die Daten an sich, sondern die über Jahre aufgebaute Struktur um die Daten drum rum, die man ja benötigt um überhaupt das wieder zu finden, was man sucht...
 
Es sind ja nicht nur die Daten an sich, sondern die über Jahre aufgebaute Struktur um die Daten drum rum, die man ja benötigt um überhaupt das wieder zu finden, was man sucht...
Dafür wurden MP3-Tags erfunden. Einfach den Ordner in iTunes ziehen, bisschen warten und fertig :)
 
Achso. Sucht der mir auch für alle Songs Album Art in 1024x1024 oder höher und packt ihn sowohl als cover.jpg in den jeweiligen Albenordner als auch in die Tags eingebettet direkt in die Songdatei? Wie sieht's mit meiner Ratings-Datenbank aus? Die Comments? ReplayGain Tags? :p

Aber gerade bei Songs hat man's ja noch am Einfachsten - ähnliche Software wie iTunes oder MP3Tag gibt es nicht für "Allgemeine" Datentypen ;)
 
Ok, soviel Mühe investiere ich da nicht rein. Ich arbeite hier auch fast komplett mit den Standardeinstellungen von Mac OS X/Linux/Windows. Was habe ich früher nach jeder Neuinstallation von Windows am System gefeilt
faint18x19.gif
 
Aber bei Musikdateien lohnt sich der Aufwand ja auch - das macht man ein mal für's Leben ;)
 
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