Linux fuer PC Neulinge?

mijo

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Hallo zusammen, habe vor meinem Vater (65) ein Thinkpad zu schenken da er nun auch "dazu gehoeren will". Da er ein Neuling ist was Computer angeht habe ich mir gedacht ich koennete ihn gleich auf Linux (Ubuntu oder Mint) einstellen. Irgendwie habe ich das gefuehl das Linux intuitiever zu bedienen ist und weniger rumspackt. Seine "Taetigkeiten" am Computer beschraenken sich auf: 1. Briefe und der gleichen in Office verfassen. 2. Bilder archivieren. 3. Surfen und Emails bearbeiten. Ist das eine gute Idee oder sollte ich ihn doch in die grosse, gefaehrliche Welt von Microsoft schicken. Ich habe das gefuehl, dass er bei Windows viel zu viel Dummheiten anstellen kann. Er hat bis jetzt nur Erfahrungen mit WinXP gemacht. Ich selbst benutze Ubuntu aber ich bin kein Experte und kann es schlecht einschaetzen. Schonmal danke fuer die Tips. Gruss Mijo
 
Hi
Ja, ich würde auf jeden Fall mit Linux beginnen. Linux ist nicht schwieriger im Bedienen von OpenOffice, Email, Browsern als Windows, also wieso nicht. Klar sollte es irgendwelche Probleme geben kann es schwierig werden, wenn du ihm dabei aber hilfst kann das ja auch noch Spaß machen :)
 
Hi,

ich kann auch nur zu Linux raten. Meine Mutter bspw. möchte nur surfen und E-Mails lesen. Ihr habe ich ein T41 besorgt, Ubuntu installiert und schon war sie online.

Ich führe dann alle 4 Wochen ein Systemupdate durch und es sind bisher keine Klagen gekommen!
 
kann ich nur bestätigen. habe meinen alten herrschaften auch ein gebrauchtes notebook besorgt (allerdings kein tp sondern ein dell-gerät) und nur linux mint rauf gespielt. sie kannte windows xp etwas von meinem alten desktop und bei mint meinte meine mutter "das ist ja viel einfacher".
hab ihr 4 symbole mittig auf den desktop platziert "internet", "e-mail", "briefe schreiben" und "fotos". klappt alles wunderbar. alle 2-3 woche fahr ich mal die updates durch. für ältere leute die wirklich nur office, fotoverwaltung und web betreiben ist linux das allerbeste.
 
Jedem Noobi hab ich nen Linux (Ubuntu / ähnliches) verpasst und manche Kisten laufen seit >1Jahr anstandslos.

Ergo: ruf damit er wird damit zurecht kommen und alles wird sauber laufen ;:)

Grüße
 
Hallo ins Forum!
Kann das nur bestätigen.Habe auf meinem T43 Linux Mint drauf.Für Nutzer wie mich,die "nur" das Übliche benötigen ist das ein tolles Betriebssystem.Bei mir läuft es absolut stabil.Und das ist bei uns Usern das wichtigste.Gerade bei älterer Hardware prima,kein automatisches Anspringen des Virenscanners beim Video schauen u.s.w.

Grüße
Hertha
 
Guten Morgen, ich glaube nicht das es für einen PC Neuling einen großen Unterschied macht ob er nun Windows oder bspw Ubuntu vor der Nase hat. Nur für denjenigen, der den PC zwangsweise administriert. Meine Eltern benutzt Windows (problemlos) und mein in die Jahre gekommener Mitbewohner benutzt Ubuntu - bis auf eine verschwundene Taskbar gabs da bisher nie Probleme.

Welches Thinkpad schwebt dir für deinen Vater denn vor ? Meinen Eltern hab ich jeweils ein T40 & T41 aufs Auge gedrückt - relativ günstig, und absolut ausreichend für die Anwendungen.
 
Für einen Anfänger ist es wohl egal was man ihm hinstellt. Er muss sich an den Rechner gewöhnen und hat noch keine Präferenzen entwickelt.

Gegen Linux spricht die mangelhafte Lokalisierung. Zum Teil gar nicht übersetzt oder was schlimmer ist, falsch übersetzt.

IMHO ist Windows von der Bedienung her einen winzigen Tick stressfreier. Beileibe nicht so sehr, dass man daran die Entscheidung für oder gegen festmachen würde aber dennoch... Gegen Windows spricht aber die hohen Lizenzkosten und all die blinkenden "ich will Updaten" Popups die einen nerven.
 
Gegen Linux spricht die mangelhafte Lokalisierung. Zum Teil gar nicht übersetzt oder was schlimmer ist, falsch übersetzt.

Wenn du dich auch nur etwas damit beschäftigt hättest, wüsstest du, dass linux gar nicht übersetzt ist, sondern die verschiedenen WMs bzw. Distris.

Zumal bei Ubuntu z.B. die Übersetzung ein recht gutes Niveau hat.
 
Gegen Linux spricht die mangelhafte Lokalisierung. Zum Teil gar nicht übersetzt oder was schlimmer ist, falsch übersetzt.
Naja, so toll ist das bei MS auch nicht. Erst erfindet MS irgentwelche komischen Benennungen, die fuer den Benutzer angeblich einfacher zu begreifen sind, und die werden dann auch noch uebelst germanisiert. Wenn man den MS-Slang nicht auswendig kennt, sucht man sich da mitunter einen Wolf.
Dafuer kann man Linuxsysteme im handumdrehen auf andere Sprachen umstellen.
 
Wenn du dich auch nur etwas damit beschäftigt hättest, wüsstest du, dass linux gar nicht übersetzt ist, sondern die verschiedenen WMs bzw. Distris.

Zumal bei Ubuntu z.B. die Übersetzung ein recht gutes Niveau hat.

Ich sollte über solchen Dingen stehen aber es fällt einem schon schwer geduldig zu sein. Bei Dir gehört bash und libc wahrscheinlich auch zum Desktop was Du mit WM wahrscheinlich meinst und deren Lokalisierung hat nicht GNU sondern die Distributionspackager gemacht...

Gerade Ubuntu ist mir nach Suse sauer aufgefallen. Während Suse seine deutsche Wurzeln auch in Sachen Übersetzung zeigt gibt es seit Jahren "You have 20 Sicherheitsrelevante Aktualisierungen" und der Netzwerkkartenstatus ist "nach oben" statt "up".
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du auch die komplette Lokalisierung bei Ubuntu nachinstalliert? Das muss man nämlich, Ubuntu sagt es einem leider nur, wenn man in die Sprachoptionen geht.
Ansonsten hast du die Fehler gemeldet?

Ich hab solche Fehler noch nie in Ubuntu gesehen und in Arch auch nicht zumindest waren es wenn dann seltene Ausnahmen.
 
Das Problem von Linux bei so einem Einsatz ist die Hardware von aussen. Also z.B. kauft er sich ne neue Digicam oder Drucker und die kommt halt rein mit Software für Windows....Kaum ein Hersteller hat kompetenten Support für CUPS.
D.h. falls neue Hardware ansteht musst du die anschließen. Aber das ist natürlich bei Windows meistens auch so, auch wenn die Chance dort es selber zu machen dank Herstellerunterstützung eben einen Tick besser ist.
 
Also gerade bei Ubuntu hatte ich bis jetzt mit neuer Hardware nie Probleme. Mein ML-1600 von Samsung läuft einwandfrei mit dem Samsung-Linux-Treiber und auch andere Peripherie (WLAN-Karten/Sticks, Webcams...) liefen bis jetzt immer sehr gut.
 
Drucker waren selten ein Problem und seit 11.04 nutzt Ubuntu die Datenbank der Linux Fundation, was es nochmal verbessert haben sollte.
 
Ich drucke fast nie unter Linux also habe ich da nicht viel Erfahrung aber bei mir war die Erfolgsquote 50%. Ein HP4000 auf Anhieb Treffer (oh welch Wunder bei einem postscriptfähigen Drucker) und ein Ricoh Aficio MP C6000 ein Fehlschlag.
 
Ausser bei PS-Druckern hängt es eben von den Herstellern ab - leider.

Edit: @Eule Stimmt, hab PCL und PS ein bisschen verwechselt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt als Treiber einen "Generic". Da kannst du dann auswählen was dein Drucker kann, PCL5, PCL6... Damit kannst du dann eigentlich jeden PCL-Drucker ansprechen.
 
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