Linux Ethernet-Treiberauswahl für T60p

Thinksurfer

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Hallo.

Code:
Intel Corporation 82573L Gigabit Ethernet Controller
surfer

Diesen Ethernet Controller habe ich für mein T60p ermittelt. Aufgrund LAN Probleme mit dem Mageia5-T430s möchte ich vorsorgen und mir den aktuellen Treiber für mein mint 18 mate T60p runterziehen. Doch ich möchte nicht einfach drauf los downloaden. Könntet ihr mir bitte bei der Auswahl des passenden Treibers helfen?

https://downloadcenter.intel.com/de/product/19297/Intel-Gigabit-Ethernet-Controller-82573L

Gruß, thinksurfer
 
Unter Linux muss man sich seine Treiber nicht aus dubiosen und/oder wenig hilfreichen Quellen zusammenklauben. Die leben zum größten Teil im Kernel. Also Kernel updaten - Treiber geupdated. Mint 18 ist relativ neu, du hast also bereits einen recht neuen Kernel.
 
Die vom TE genannte Quelle ist ja nicht dubios, sondern Intel stellt die Treiber ja auch zur Verfügung - man muss sich dann aber die entsprechenden Module selbst übersetzen, was durchaus etwas knifflig sein kann. Im Normalfall sollte aber der bereits im Kernel vorhandene Treiber funktionieren, erst recht bei so einer alten Möhre wie einem T60(p).
 
Zum Glück für Newbies läuft ja unter Linux vieles automatisch. Also Treiber downloaden, wie z.B. von dieser Intel Seite. Die Datei wird entpackt und dann..........ja, wo hin soll man solche Treiberdateien entpacken lassen? Mir wird der persönliche Ordner vorgeschlagen. Da gehören Hardwaretreiber doch nicht hin, oder? Zur Zeit machen beide Notebooks, also auch das T430s Probleme mit den neuesten Distros. Noch macht es keine Mühe, die Notebooks platt zu machen um was neues draufzuziehen, wie gerade eben noch mint 18 cinnamon 64 bit auf das T430s. Das gleiche, wie mit mageia5. Erst lief es mit LAN und später nach dem reboot nicht mehr. WLAN funktioniert jedoch auf beiden NB`s. Falls mint18 tatsächlich noch ZU neu ist, ziehe ich mir mal mint 17 drauf.
 
Von außen ein Kernel-Modul kompilieren ist nicht nur ein komplexes Unterfangen, sondern mit Sicherheit auch eine Quelle zusätzlicher Probleme später. Lass es lieber, das bringt wirklich nichts. Deine Probleme sind mit Sicherheit keine Treiber-Bugs. Zumal "neuer" nicht unbedingt "besser" ist.
 

Puh, da werde ich wohl meine Englischkenntnisse aufpolieren müssen. :Oldtimer:


Von außen ein Kernel-Modul kompilieren ist nicht nur ein komplexes Unterfangen, sondern mit Sicherheit auch eine Quelle zusätzlicher Probleme später. Lass es lieber, das bringt wirklich nichts. Deine Probleme sind mit Sicherheit keine Treiber-Bugs. Zumal "neuer" nicht unbedingt "besser" ist.

Danke, ich nehme deinen Hinweis sehr ernst. Als unbedarfter "Nur-Surfer" läuft man gerne mal in die Paketfalle. Bei Intel sehe ich mich eigentlich gut aufgehoben. Doch es klappt mit den angebotenen Treibern nicht. Die LAN Verbindung ist immer noch tot. Ich schätze mal, das liegt in erster Linie daran, dass ich nicht weiß, wohin ich die tar.gz Datei entpacken soll. Vorgeschlagen wird mir der persönliche Ordner. Auch wenn ich nicht viel davon verstehe, beim booten wird doch nicht auf den persönlichen Ordner zugegriffen, um aus ihm die nötigen Ethernet Dateien herauszuholen, oder? Wenn ihr mir noch bitte diese Frage beantworten würdet. Parallel werde ich versuchen, schoergs TXT Datei zu übersetzen. Wenn das alles nicht hinhaut, fliegt mint 18 runter und 17 kommt drauf.
 
Bist Du sicher, dass es an Software/Treibern liegt? Nicht dass am Ende die Hardware irgendeine Macke hat...

Ich habe schon zahlreiche T60/T61 unter linux gehabt, auch mit CoreBoot, und das LAN hat immer funktioniert, ohne dass man irgendwas machen musste. Schau' doch bitte mal nach, ob alle Pins in der Buchse noch gerade sind (evtl. mechanischer Defekt). Außerdem kann es passieren, das der Netzwerkchip auf dem Mainboard einen weg hat, da kann man aber evtl. neu flashen.
 
Entpacken alleine nützt nichts, der Treiber liegt in Quellcodeform vor. Also entpacken, in dem entpackten Verzeichnis dann kompilieren (i.d.R. ./configure, make), dann Installieren (sudo make install) und hoffen, dass der dann an die richtige Stelle installiert hat. Dann das Modul neu laden (rmmod e1000e, modprobe e1000e).


Sinnvoller wäre wohl, erst einmal zu prüfen, warum dein Mint kein Netzwerk hat. Schonmal den network-manager betrachtet? Was kommt bei "ifconfig" raus?
 
Wg. dem flashen: hatte damals sowas auf einem meiner T60 (noch mit original-BIOS). Inzwischen läuft die Kiste wieder einwandfrei - und mit CoreBoot...
 
Bist Du sicher, dass es an Software/Treibern liegt? Nicht dass am Ende die Hardware irgendeine Macke hat....

Sorry, das geht auf meine Kappe. Meine Anfrage startete zwar mit dem T60p, dem ich im Grunde nur eine prophylaktische Frischzellenkur gönnen wollte, weil das T430s in dieser Hinsicht bereits schwächelte, mit dem T60p ist jedoch alles in Ordnung. Noch, denn weil nun auch auf das T60 Mint18 drauf gekommen ist, war ich schon in schauriger Erwartung auf ähnliche Ethernetprobleme.

Das T430s ist der eigentliche Patient. Als Mageia KDE drauf war, und ich das Netzwerkkabel bei laufenden Betrieb einstöpselte, was dem T60 mit mint13 absolut nichts ausmachte, war`s das mit der LAN Herrlichkeit. Nichts ging mehr, auch kein WLAN. Nach einem weiteren Ausflug zu Mageia gnome war ich`s leid und wechselte zu mint 18 Cinnamon.

Entpacken alleine nützt nichts, der Treiber liegt in Quellcodeform vor. Also entpacken, in dem entpackten Verzeichnis dann kompilieren (i.d.R. ./configure, make), dann Installieren (sudo make install) und hoffen, dass der dann an die richtige Stelle installiert hat. Dann das Modul neu laden (rmmod e1000e, modprobe e1000e).
Sinnvoller wäre wohl, erst einmal zu prüfen, warum dein Mint kein Netzwerk hat. Schonmal den network-manager betrachtet? Was kommt bei "ifconfig" raus?

speziell:

Entpacken alleine nützt nichts, der Treiber liegt in Quellcodeform vor. Also entpacken, in dem entpackten Verzeichnis dann kompiliere

Genau DAS wollte ich hören. Erst dachte ich in der Tat, mit dem entpacken wär` s bereits getan, aber da sich nichts änderte.......nun kenne ich ja den Grund. Danke für die Aufklärung. Bin gerade am R500, werde mal gleich das T430 starten. Den network-manager kenne ich so noch nicht. Muss mal gucken, ob ich den habe.

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Das hier kam mit ifconfig heraus


Code:
 ifconfig
enp0s25   Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 3c:97:0e:a9:4c:51  
          UP BROADCAST MULTICAST  MTU:1500  Metrik:1
          RX-Pakete:0 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Fenster:0
          TX-Pakete:0 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Träger:0
          Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1000 
          RX-Bytes:0 (0.0 B)  TX-Bytes:0 (0.0 B)
          Interrupt:20 Speicher:f3500000-f3520000 

lo        Link encap:Lokale Schleife  
          inet Adresse:127.0.0.1  Maske:255.0.0.0
          inet6-Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
          UP LOOPBACK RUNNING  MTU:65536  Metrik:1
          RX-Pakete:191 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Fenster:0
          TX-Pakete:191 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Träger:0
          Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1 
          RX-Bytes:18386 (18.3 KB)  TX-Bytes:18386 (18.3 KB)

wlp3s0    Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 6c:88:14:8c:4f:74  
          inet Adresse:192.168.178.22  Bcast:192.168.178.255  Maske:255.255.255.0
          inet6-Adresse: fe80::e555:cffc:1853:4fe9/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
          UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metrik:1
          RX-Pakete:1218 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Fenster:0
          TX-Pakete:1092 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Träger:0
          Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1000 
          RX-Bytes:1182375 (1.1 MB)  TX-Bytes:150440 (150.4 KB)
 
Das Problem bei den Treibern wurde ja schon erwähnt. Du musst dann ggf. auch immer wieder den Treiber neu kompilieren, wenn du einen neuen Kernel installierst. Der Pflegeaufwand lohnt sich nur bei entsprechenden Mehrwert. Das T60p sollte ohne Probleme laufen. Mint 18 basiert auf Ubuntu 16.04 LTS, was relativ neu ist. Nicht das die da beim Kernel was verbockt haben. Ich müsste einmal schauen ob mein t60p (da ist noch ein 14.04 drauf) mit Kabel funktioniert.
 
Und das hier, nach dem ich WLAN ausgeschaltet, und das LAN Kabel wieder eingestöpselt habe, natürlich alles bei laufendem Betrieb. :rolleyes:

Code:
 ifconfig
enp0s25   Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 3c:97:0e:a9:4c:51   
           UP BROADCAST MULTICAST  MTU:1500  Metrik:1
           RX-Pakete:0 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Fenster:0
           TX-Pakete:0 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Träger:0
           Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1000  
           RX-Bytes:0 (0.0 B)  TX-Bytes:0 (0.0 B)
           Interrupt:20 Speicher:f3500000-f3520000  
 
 
 lo        Link encap:Lokale Schleife   
           inet Adresse:127.0.0.1  Maske:255.0.0.0
           inet6-Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
           UP LOOPBACK RUNNING  MTU:65536  Metrik:1
           RX-Pakete:369 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Fenster:0
           TX-Pakete:369 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Träger:0
           Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1  
           RX-Bytes:34867 (34.8 KB)  TX-Bytes:34867 (34.8 KB

Vermutlich könnte ich all diesen Problemen entgehen, wenn ich LAN Stecker, nicht wie USB Stecker nutze, oder? :eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das passiert hier bei uns ständig :D
Die Karte ist wohl richtig erkannt, aber nicht konfiguriert/oder hat kein Link. Du kannst einmal
Code:
ethtool [COLOR=#000000]enp0s25
[/COLOR]
im Terminal ausführen und schauen ob da am ende "Link detected: yes" steht
 
Vermutlich könnte ich all diesen Problemen entgehen, wenn ich LAN Stecker, nicht wie USB Stecker nutze, oder? :eek:

Warum das denn? Ich stöpsel LAN-Kabel manchmal im Minutentakt ein und aus. Ich habe dabei allerdings auch noch nie Probleme gehabt.

Anstatt den Patienten zu untersuchen, fängst du gleich mit einer Herztransplantation an. Dass das wenig Sinn macht, siehst du hoffentlich ein.
 
Code:
ethtool enp0s25
Settings for enp0s25:
    Supported ports: [ TP ]
    Supported link modes:   10baseT/Half 10baseT/Full 
                            100baseT/Half 100baseT/Full 
                            1000baseT/Full 
    Supported pause frame use: No
    Supports auto-negotiation: Yes
    Advertised link modes:  10baseT/Half 10baseT/Full 
                            100baseT/Half 100baseT/Full 
                            1000baseT/Full 
    Advertised pause frame use: No
    Advertised auto-negotiation: Yes
    Speed: Unknown!
    Duplex: Unknown! (255)
    Port: Twisted Pair
    PHYAD: 2
    Transceiver: internal
    Auto-negotiation: on
    MDI-X: Unknown (auto)
Cannot get wake-on-lan settings: Operation not permitted
    Current message level: 0x00000007 (7)
                   drv probe link
    Link detected: no

Doch dann ein Wunder. Erst war ich per WLAN mit dem Router verbunden, dachte noch, dass der Konsolenausdruck möglicherweise nicht authentisch genug sein könnte, steckte das LAN Kabel rein, und sofort kam die Meldung, dass ich mit dem Kabelnetz verbunden sei.

ethtool enp0s25
Settings for enp0s25:
Supported ports: [ TP ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Full
Supported pause frame use: No
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Full
Advertised pause frame use: No
Advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 100Mb/s
Duplex: Full
Port: Twisted Pair
PHYAD: 1
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
MDI-X: on (auto)
Cannot get wake-on-lan settings: Operation not permitted
Current message level: 0x00000007 (7)
drv probe link
Link detected: yes

Kommen wir der Sache damit weiter? Möglicherweise bedarf`s ja doch keiner Herztransplantation. :D Ansonsten, schön zu wissen, dass man LAN-Kabel auch während des laufenden Betriebs einstecken kann.

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Gerade habe ich, für meine derzeitige Konstellation, den ultimativen Härtetest durchgeführt. Mit angestecktem LAN Kabel im Router das WLAN ausgeschaltet, am T430 das WLAN per Schalter deaktiviert. Die LAN Verbindung blieb bestehen. Nachdem ich den Router und das NB ausgeschaltet, und alles rebootet habe, war die LAN Verbindung wieder weg. Etwas ähnliches hatte ich mit mageia5. Nachdem ich den Notebookdeckel zuklappte, es auf Standby ging, den Deckel kurz darauf wieder öffnete, war LAN und WLAN verschwunden. Wäre es möglich, dass ich was im bios ändern muss?
 
Zuletzt bearbeitet:
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