Lenovo puts ThinkPads to test (Bilder von den Yamato-Labs)

Um mal versöhnliche Töne anzuschlagen wenn es überhaupt notwendig ist :)

Ich denke Lenovo schludert so offensichtlich an der Qualitätskontrolle weil sie damit durchkommen.

Da wird von der IT-Abteilung ein Haufen Thinkpads gekauft und an die Kollegen weitergereicht. Kleinere Macken? Egal. Manchmal sieht man die Thinkpads relativ schnell wieder wegen einer Kleinigkeit in der Konfiguration und nach nur wenigen Tagen oder gar nur Stunden sehen die Teile so aus als hätten sie Jahre in einer Sandgrube verbracht. Dicke Kratzer am Gehäuse, die Kanten schon eckiggeschubbert.

Bei einem privaten Gerät sieht es natürlich anders aus. Für ein X230 legt man 1700+ EUR auf den Tisch, sehr viel Geld speziell wenn man weiss, dass man ähnliches für weniger als ein Drittel bekommt wenn man bereit ist Kompromisse zu machen. Da erwartet man natürlich ein makelloses Gerät.

Einen Seitenhieb kann ich mir aber dennoch nicht verkneifen. Solche offensichtliche Mängel habe ich bei Businessgeräten von HP und Toshiba die auf der selben Schiene vermarktet werden wie Lenovo dennoch nicht gesehen.
 
Schon faszinierend, wie immer dieselben Leute in diese Offtopic-Grundsatzdiskussionen verstrickt werden.

Die gezeigten Labortests macht nach meinem Verständnis nicht "jeder" Laptop mit, sondern das ist ein Test mit dem ein paar Probeexemplare einer Serie auf Marktreife getestet werden. Dass nicht jeder Laptop am Ende alle Ansprüche erfüllen kann, ist doch klar. Serienprobleme fallen manchmal nicht sofort auf (vgl. die durchgerauchten Mainboards des X220 aus einer Charge), sind latent (vgl. die starke Wolkenbildung der X4-Serie), sind von externen Faktoren abhängig und für Lenovo nicht beeinflussbar (vgl. C4-Fiepen v.a. der ersten Generation Core-i), und die behebbaren werden von Lenovo im Großen und Ganzen auch behoben (vgl. Palmrestcracks im T400s/T410s, IPS-Ghosting des X220 usw). Und das standardmäßig drei Jahre lang, sogar Post-Warranty bei manchen Serienproblemen wie dem Nvidia-Bug der T61. Was hier diskutiert wird, ist also insgesamt Jammern auf sehr hohem Niveau. Nur zum Vergleich: Bei Stevecorp kriegt man Garantiefälle gerade ein Jahr lang gewährt - wenn man Glück hat.

Klar kann man immer noch benutzerfreundlicher sein. Irgendwo kommt man dann aber an einen Punkt, wo es sich nicht mehr rechnet. Und teurere Laptops wollen wir auch nicht.
 
Einen Seitenhieb kann ich mir aber dennoch nicht verkneifen. Solche offensichtliche Mängel habe ich bei Businessgeräten von HP und Toshiba die auf der selben Schiene vermarktet werden wie Lenovo dennoch nicht gesehen.

Ich glaube einfach das es gute Geräte und schlechte einer Serie gibt.
Hatte letzten Winter ein Dell D430 als Arbeitsgerät, das hatte auch 2-3 Brüche und Risse und wirkte alles andere als solide. Ein vergleichbares Thinkpad T60/T61 aus der Zeit hätte wohl nach gleichlanger Benutzung etwas besser ausgesehen.
 
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