Lenovo / Motorola mit GrapheneOS

mcb

Well-known member
Registriert
18 März 2009
Beiträge
4.906
Good news:

Jetzt ist es offiziell:

Lenovo/Motorola arbeitet mit GraphenOS an einem neuen Phone.

Hier noch ein paar Informationen zu GrapheneOS.
GrapheneOS_ Der Goldstandard unter den Android-ROMs – Custom-ROMs Teil7 • Kuketz IT-Security Blog:

Ich freue mich schonmal. (y)
 
Das ist super. Ich hatte noch nie ein Motorola, aber die derzeitige Optionslosigkeit und Begrenzung auf Google Pixel Geräte nervt. Derzeit hab ich ein Google Pixel 7, das ist vom Display docj eher bescheiden. Mein altes Oneplus 6 und 8T sind da um länger besser.

Nutzt aber nichts, GrapheneOS ist einfach top und auf den Oneplus läuft nur LineageOS.
 
Mein altes Oneplus 6 und 8T sind da um länger besser.

Nutzt aber nichts, GrapheneOS ist einfach top und auf den Oneplus läuft nur LineageOS.
Auf dem Oneplus 6 läuft postmarketOS recht brauchbar. [1] Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass pmOS im Alltagseinsatz nochmal ein anderes Level an "Leidensfähigkeit" erfordert als ein alternatives Android-ROM - wohl insbesondere, falls man tatsächlich auf das Android-Ökosystem angewiesen ist (was bei mir nicht der Fall ist).
Ich bin gerade dabei von einem Xiaomi Poco F1 auf ein Oneplus 6 umzusteigen, weil der Bootprozess im aktuellen pmOS-Release auf dem F1 buggy ist.

[1] https://wiki.postmarketos.org/wiki/OnePlus_6_(oneplus-enchilada)
 
Ich kam von LOS und bin auf GOS umgestiegen, was halt ein Google Pixel vorrausetzt. Das absurde daran ist, um sich zu "entgoogeln" ( mit Graphene OS) brauchte es bisher die Google Hardware. Das Besta an Graphene finde ich sind die Profile. Du wechselt halt einfach auf ein "Banking Profil*, installiert in dem Profil die Google Dienste sandboxed und schon klappt.es mit den Apps. Der Wechsel zwischen den Profilen geht schnell. Mein Hauptprofil ist komplett Google frei.
 
Das absurde daran ist, um sich zu "entgoogeln" ( mit Graphene OS) brauchte es bisher die Google Hardware.
Das ist halt das Problem an Android in allen seinen Spielarten: Ein alternatives ROM einzuspielen hilft dir am Ende wenig, wenn unten drunter der Kernel vergammelt, weil er wegen enthaltener Blobs nicht frei austauschbar ist.
Das Spiel habe ich einmal mit Maemo auf dem Nokia N900 hinter mir, und es hat trotz geiler Hardware die ganze Plattform versaut. Als ich das verstanden hatte war Android für mich gestorben, denn hier gibt es genau das gleiche Problem.

Was die Partnerschaft von Motorola mit Graphene wert ist wird sich auch erst zeigen, wenn Motorola keinen Bock mehr hat die in diesem Rahmen entstehenden Geräte zu pflegen. Kann Graphene dann einfach mit einem Upstream-Kernel weitermachen? Hat das Projekt auch ohne Kooperation von Motorola Zugriff auf den gesamten Quellcode?
 
...

Was die Partnerschaft von Motorola mit Graphene wert ist wird sich auch erst zeigen, wenn Motorola keinen Bock mehr hat die in diesem Rahmen entstehenden Geräte zu pflegen. Kann Graphene dann einfach mit einem Upstream-Kernel weitermachen? Hat das Projekt auch ohne Kooperation von Motorola Zugriff auf den gesamten Quellcode?
Ja,das ist ja gerade das tolle daran.

GrapheneOS security preview releases - GrapheneOS Discussion Forum

^^ die security previews stammen auch aus der Partnerschaft.

Mußt du hier mal durchschauen, in Punkt Sicherheit gibt es bei Graphene keine Kompromisse.

Edit - hier: https://grapheneos.org/faq#device-support
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hinter Motorola steckt ja Lenovo
Stand ja auch in meinem Beitrag. Ich habe mal den Titel angepasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja,das ist ja gerade das tolle daran.
Woraus geht das hervor? Die Security Previews sind ja letztendlich nur ganz normales CVE-Handling, wie es jede seriöse Linuxdistribution auch macht.
Das ist löblich von Graphene, und die sind sicher auch einer der seriöseren Player im Android-Ökosystem. Aber dass die ihr Android völlig unabhängig von Google (Kernel inklusive Blobs) oder vom jeweiligen Gerätehersteller pflegen können sehe ich da nicht.
Graphene ist lediglich ehrlicher als Andere, was ihre Support-Fähigkeiten angeht. Wenn sie alte Geräte wegen externer Abhängigkeiten nicht mehr pflegen können, dann fiegen die gnadenlos raus, anstatt alles mitzuschleppen was noch irgendwie compiliert. Das ist die zweitbeste Lösung. Aber die beste Lösung wäre natürlich, solche externen Abhängigkeiten gar nicht erst zu haben.
 
Das ist halt das Problem an Android in allen seinen Spielarten: Ein alternatives ROM einzuspielen hilft dir am Ende wenig, wenn unten drunter der Kernel vergammelt, weil er wegen enthaltener Blobs nicht frei austauschbar ist.
Das Spiel habe ich einmal mit Maemo auf dem Nokia N900 hinter mir, und es hat trotz geiler Hardware die ganze Plattform versaut. Als ich das verstanden hatte war Android für mich gestorben, denn hier gibt es genau das gleiche Problem.

Was die Partnerschaft von Motorola mit Graphene wert ist wird sich auch erst zeigen, wenn Motorola keinen Bock mehr hat die in diesem Rahmen entstehenden Geräte zu pflegen. Kann Graphene dann einfach mit einem Upstream-Kernel weitermachen? Hat das Projekt auch ohne Kooperation von Motorola Zugriff auf den gesamten Quellcode?
Das Problem wird noch dadurch verschärft, wenn im September Google für Android die neuen TOS für Entwickler ausrollt und man liest nichts Gutes. Im Gegenteil es zeigt sich, dass man den Plattformherren ausgeliefert ist und in Zeiten von Maga & Mega Corps interessiert keine Sau mehr dass das im Kern wettbewerbswidrig ist.
Ein Linux für mobile Systeme ist eig längst überfällig.
 
Aber dass die ihr Android völlig unabhängig von Google (Kernel inklusive Blobs) oder vom jeweiligen Gerätehersteller pflegen können sehe ich da nicht.
Richtig, aber sie sind zumindest sehr viel weiter als jedes andere Rom (für Androiden) und die Scurity-previews bekommen außschließlich oems.

Woraus geht das hervor?
Sorry schaue mal selbst durch im Forum oder auf den Kanälen. Die Entwickler werden das noch oft genug posten, erklären usw...
 
es zeigt sich, dass man den Plattformherren ausgeliefert ist
Genau das ist das Problem, sowohl für unabhängige Devs als auch für die User (die das aber "zum Glück" größtenteils nicht interessiert).
Im Grunde könnte ich jeden Tag schreien, wenn ich in meinem Umfeld wahrnehme, wie die Menschen ihre intimsten Daten Plattformen anvertrauen, über die sie Null Kontrolle haben und die bekanntermaßen nicht vertrauenswürdig sind.

Ein Linux für mobile Systeme ist eig längst überfällig.
Das wäre nicht das Problem. Die stehen bereit: pmOS, Mobian, Maemo Leste
Das Problem ist, dass es keine mobilen Systeme für (GNU/)Linux gibt, weil die alle so vernagelt sind, dass darauf kaum eine echte Alternative (kein Android) lauffähig ist.
Es ist bezeichnend, dass die performantesten Geräte mit halbwegs brauchbarer Unterstützung für alternative Betriebssysteme alle auf dem selben acht Jahre alten SoC (SDM845) basieren, und man wegen Henne-Ei-bedingtem Entwicklermangel selbst deren Zustand bestenfalls als "Alpha" bezeichnen kann, wenn man Alltagstauglichkeit als Maßstab anlegt.


Richtig, aber sie sind zumindest sehr viel weiter als jedes andere Rom (für Androiden) und die Scurity-previews bekommen außschließlich oems.
Das bedeutet aber letztendlich nur, dass sie weniger schlecht sind als die Konkurrenz.

Sorry schaue mal selbst durch im Forum oder auf den Kanälen. Die Entwickler werden das noch oft genug posten, erklären usw...
Dazu verspüre ich wenig Elan, so lange ich keine konkreten Hinweise sehe, dass sie sich tatsächlich von den typischen Android-Problemen abkoppeln können.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben