Leistungsfähigere Word-Alternative?

matador

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hallo,

also... gibt es professionelle "setzprogramme", mit denen man zB spielend 200 seiten mit bildern (à 2mb) formatieren kann?
ms word reicht da einfach nicht aus... abstürze... langsam... und im übrigen bei der bedienung auch nicht sonderlich benutzerfreundlich (springen von text und bildern etc.).

alle 5 seiten ein neues dokument erstellen und am ende dann 40 dokumente zu einem zusammenfügen ist mehr als aufreibend!
es muss doch was besseres geben hierfür, oder? wie werden zB ausstellungskataloge (mit hochauflösenden bildern) bearbeitet?

adobe page maker (kenn version 7) taugt auch nix, da der den text nur als grafik einfügen kann...

habt ihr tipps, erfahrungen - würde mich sehr freuen!
herzlichen dank im voraus,
glg
matador
 
Hi,

wie komplex ist das ganze den aufgebaut, wie genau muss gesetzt werden und wozu soll das ganze später dienen?

Spontan würde ich jetzt Powerpoint ausprobieren :D


mfg
aces
 
Original von matador
adobe page maker (kenn version 7) taugt auch nix, da der den text nur als grafik einfügen kann...

Wie meinst du das? Natürlich kann man dort Text normal setzen.

Ansonsten empfehle ich Adobe InDesign.
 
welche Word Version benutzt Du denn? Word 2007 ist eigentlich perfekt für solche Aufgaben!


Ich weiss auch nicht was du für eine Maschine benutzt, wenn zuwenig Arbeitsspeicher spinnt jedes Proggi bei 365 Dokumenten a' 50 MB rum...



Gruß
Dieter
 
angenommen... man schreibt was weiß ich ein tagebuch... 365 tage jeden tag irgendeinen quark... dazu noch einen haufen erinnerungsbilder.... tada: am ende des jahres solls halt gedruckt und gebunden werden! nur als beispiel! oder eine diplomarbeit, oder...

quark werd ich mal anschauen, danke!
was mir speziell wichtig wäre, dass der halt mit jede menge daten zurechtkommt und nicht spinnen anfängt, wenn eine word datei mal 50mb hat!

merci einstweilen!
danke
lg
matador

p.s.: nö, powerpoint is nicht so das richtige

edith nutzt derwelen word 2003, da die 2007er leider die autovervollständigen funktion nicht mehr beherrscht! X(
 
also ich habe zuletzt 520 Seiten mit ca. 140 Abbildungen in Word 2007 gesetzt, natürlich geht das. wenn es hakt, solltest Du lieber nen bißchen mehr RAM einbauen...
 
Original von senorcoconut
also ich habe zuletzt 520 Seiten mit ca. 140 Abbildungen in Word 2007 gesetzt, natürlich geht das.

welche größe hatten die abbildungen im durchschnitt, wenn ich fragen darf?

wie viel ram hat dein compi (oder hängt das damit nicht zusammen?)
 
das meiste waren screenshot-bmps zwischen 1 und 2.5 MB, dazu vielleicht ein Dutzend Farbscans, die dann entsprechend größer waren.

T60 200763G, 2 GB RAM
 
Original von senorcoconut
das meiste waren screenshot-bmps zwischen 1 und 2.5 MB, dazu vielleicht ein Dutzend Farbscans, die dann entsprechend größer waren.

T60 200763G, 2 GB RAM

aha, das hört sich nicht mal schlecht an... hat sich in word 2007 bzgl springen von text und bildern was wesentliches getan?
 
Also seit Word 2003 läuft das recht stabil und es ist tauglich für Diplomarbeiten, Bücher oder andere ähnlich große Vorhaben. Geschwindigkeit ist ab einem Pentium 4 mit 2Ghz dafür ausreichend. Bei großen Bildern sollte es schon ein dickerer Core Duo sein. Es kann Kerning und per Plugin (TypoTools) auch Ligaturen. Das Druckbild wird also schon recht professionell. Springen von Text und Bildern hört sich nach Fehlbedienung an. Ich empfehle manuelle Positionierung, dann klappts todsicher. Erfordert allerdings gewisse Layout-Bearbeitung.

Von Frame Maker und Co würde ich abraten, wenn Datenaustausch wichtig ist. Das sind zwar gute Programme - aber Einbahnstraßen. Da kriegt man kaum was raus oder rein. Alles Nachfolgende muss sich dann an diesem Format orientieren. Die Kosten machen diese Programme auch indiskutabel. Lohnt imho nur für Profis.

Wenn Du ein Setzprogramm für optimales visuelles Resultat suchst, ist das beste sicher LaTex. Die Markup-Sprache sollte man allerdings drauf haben. Nach meiner Erfahrung kosten Abbildungen Tabellen etc allerdings mehr Zeit als unter Word. Lyx als WYSIWYG Adon taugt nur bedingt, da es spezielle Lyx-Markups einfügt, was die Austauschbarkeit und Möglichkeiten der Teamarbeit reduziert.

Open Office schlägt MS Word in vielen Aspekten, insbesondere Überschriftennummerierung, Integration von Abbildungen und Tabellen sowie Literaturverzeichnis, allerdings ist die Silbentrennung nicht soo gut. Und das Druckbild ist mittelmäßig. Die Performance ist besser als bei Word, allerdings nicht berauschend.

Wenn Du es sehr flott haben möchtest ist Abiword eine gute Alternative. Der Funktionsumfang reicht m.E. auch für Diplomarbeiten&Co. Visuelles Resultat ähnlich zu Open Office.
 
@ pibach

dankeschön!
bzgl formatieren... naja, derjenige kanns eigentlich schon, also layout, erweitert, fixieren, blablbal das hat derjenige wirklich alles im FF, er arbeitet auch schon ewig mit word, nur eben war ihm word bislang zu schwach... vielleicht liegts wirklich an seinem schwachen compi... naja, bald kommt ein T61p penryn mit 2gb ram - mit dem dürfte es dann wohl keine probleme mehr geben, oder?

dankeschön,
lg
matador
 
Hi,

also ist nicht unbedingt mal eben schnell erlernt, aber auch ein gutes Werkzeug: Latex.

Ich nutze Miktex plus TeXnicCenter als Editor und habe bis jetzt jedes Layout-Problem in den Griff bekommen. Abstürtze kenne ich nicht. :)


BuergerNB

Edit: UNd pibach hat recht. Es gibt aber gerade für Tabellen freie Tools, mit denen man einfach mit ein paar Klicks solche erstellt und dann den fertigen Quelltext in sein eigentliches Dokument kopieren kann. Spezielle Wünsche brauchen aber immer etwas mehr Engagement.
 
Ich habe neben Word 2003 auch mit LateX gearbeitet. Genial, wenn auch etwas schwer zu erlernen. Ich werde es sicher auch weiterhin nutzen, nur ich kann mit Word 2007 noch einfacher arbeiten... sorry, aber OO besitzt die Fähigkeiten bei weitem nicht.

Dieter
 
Latex ist wohl das geeigneste Werkzeug für Diplomarbeiten etc., nur bedarf es einer gewissen Einarbeitungszeit, da die Eingabe eine völlig andere ist. Allerdings tut das Programm auch nur was Du reingehackt hast, das ist bei Word ja nicht so. Ein bekannter kämpft gerade mit Word 2008 und beschwert sich ständig über Dinge die Word tut, die er sich nicht erklären kann.
 
Ich habe schon ganze Bücher sowohl mit LaTeX als auch mit Quark Xpress sowie Adobe InDesign gemacht. Alle Systeme haben Ihre Vor- und Nachteile ...

LaTeX ist halt für Leute, die nur WYSIWYG kennen, erstmal sehr gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich erstmal eingearbeitet hat kann man da auch viel draus machen!
 
ok, danke euch herzlich für die antworten!

weiß egtl jemand ob von MS geplant is, die autovervollständigen-funktion wieder zu reaktivieren? das wäre mir sehr wichtig!

danke
lg
 
Hab mal 4 Jahre lang für unseren Verein die Zeitung gemacht. Nachdem kurz vor Vollendung des ersten Heftes Word kapitulierte bin ich durch einen Kollegen zu Quark gekommen. Komplex und mächtig.
Ich habe damit Hefte mit bis zu 100 Din-A4 Seiten komplett mit sehr vielen Farbbildern gemacht und es war immer einwandfrei. Das Resultat könnte ich als PDF konvertiert so in der Druckerei abgeben.
Selbst ein Sammelband aus den ersten 10 Heften habe ich problemlos damit erstellt. Ich weiss noch das ich ein enormes Problem hatte die 1GB auf 2CDs zu brennen da niemand hier vor gut 6 Jahren nen DVD Brenner hatte und ich keine Festplatte durch die Gegend schicken wollte.

Hab letztens für deutlich unter 10 Euro Quark als Vollversion bei Pearl gekauft. Hier der Link
Diplomarbeit+Word+Fußnoten=HILFE!
 
Ich stand vor dem selben Problem für meine Diplomarbeit: Nimmst du wie immer Word (inzwischen bei 2003 angelangt) oder versuchst du was anderes (Latex, InDesign/Pagemaker, Quark Express). Der Einfachheit halber und weil es den Austausch untereinander beschleunigt, habe ich doch wieder Word genommen.

Es ist doch zu oft so, dass man Texte dem Prof. oder seinem Betreuer schickt. Und diese nutzen in meinem Fall sicher nicht beide Latex (kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen) oder eines der anderen großen Programme. Abgesehen davon wollen die auch in den Text reinschreiben/Anmerken oder Sachen markieren.
Auch wenn man anderen Leuten zum lesen/korrekturlesen Texte schickt, wird es schwierig mit anderen Formaten als *.doc. Aber dazu kenne ich Latex zu wenig, was dessen Exportfunktionen angeht. Aber HTML, XML oder PDF bringt mir da halt nichts.

Word hat so seine Bugs und ich bin aufgrund springender Grafiken und deren Beschriftungen schon ab und zu innerlich am "herumschreien" :D. Irgendwie klappt es dann nach einiger Zeit doch irgendwie. :)
 
Original von phil83
Es ist doch zu oft so, dass man Texte dem Prof. oder seinem Betreuer schickt. Und diese nutzen in meinem Fall sicher nicht beide Latex (kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen) oder eines der anderen großen Programme. Abgesehen davon wollen die auch in den Text reinschreiben/Anmerken oder Sachen markieren.

da schickt man doch pdf ;) Notizen kann Adobe Reader auch machen.



P.S.

habe meine Diplomarbeit(Bewerbungen) auch mit Latex( TeXnicCenter ) verfasst, geniale Sache. Am besten eine Vorlage im Netz suchen, Rest kommt dann von allein
 
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