Leck in der Heatpipe?

poekelwurst

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Hi,
Ich habe hier ein X61t, das abgesehen von einem anlaufenden Lüfter der anschließend wieder stillsteht kein Lebenszeichen von sich. Kein Peep ob mit oder ohne RAM, kein Zeichen auf dem Monitor. Nix.
Meine Frage ist nun aber erstmal was ihr hiervon haltet. Ein Leck in der Heatpipe? Rückstände sind auch in der Unterschale zu finden. Führte das Leck zu einer Überhitzung oder einem Kurzschluss, weshalb die CPU hops ging und sich nix mehr rührt?
IMG_20161207_200226.jpgIMG_20161207_210300.jpg
 
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mach' mal den Lüfter runter und putz' die Stelle mit etwas Stahlwolle, vielleicht sieht man dann mehr.
 
Ein Leck in der Heatpipe?
Einfach testen...Feuerzeug an das eine Ende, dann muß das andere Ende innerhalb Sekunden heiß werden.

Sieht eher danach aus, als wenn das ganze Notebook einen Feuchtigkeitsschaden abbekommen hat. Da stand Flüssigkeit in der Unterschale.
 
dann werde ich den Lüfter mal an einem anderen Board testen.
Der "Frischer Kaffee des Kollegen mit dem man eh noch eine Rechnung offen hat" - Test aka "ein Ende der Heatpipe in heißes Wasser tauchen" ist da schneller und aussagekräftiger
=> verbrennt man sich binnen kürzester Zeit fast die Finger, ist die Heatpipe in Ordnung, wenn nicht, dann hat sie wohl ein Loch und das Vakuum innen ist hinüber.

Wenn noch nicht geschehen, solltest du auch: http://thinkwiki.de/Erste_Hilfe_bei_Flüssigkeitsschäden lesen ;)
 
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Ja, in der Heatpipe befindet sich größtenteils Nichts mit einem winzigen Tropfen Dihydromonooxyd...

Das ist so nicht richtig: In der Heatpipe befinden sich...


  • Stickstoff (rund 78,08 Vol.-%)
  • Sauerstoff (rund 20,95 Vol.-%)
  • Argon (0,93 Vol.-%)
  • Kohlenstoffdioxid (0,04 Vol.-%)

Dihydrogenmonoxid tritt nicht Tropfenform auf und macht maximal 1,3 Volumenprozent aus, und dürfte aufgrund der Aufnahmefähigkeit des heißen Restgases keine Rolle spielen. Die Tropfenform kann nur durch fraktionierte Destillation erreicht werden, wozu eine Heatpipe aufgrund ihres primitiven Aufbaus aber nicht fähig ist... ;)
 
Ich habe den Lüfter bisher nur an einem anderen Board probiert, was problemlos lief. Ich frage mich bei dem Board aber ob es sich wirklich um einen Flüssigkeitsschaden handelt. Was ich als Flüssigkeit zu erkennen meinte ist glaube ich einfach nur die Verklebung der Schutzfolie (nahe der Leiterbahnen) und die sieht auf allen anderen Mainboards (die fehlerfrei laufen) genauso aus. So erkenne ich weder gebrutzelte Bauteile (sofern man das überhaupt sieht @Sicherungen) noch Flüssigkeitsrückstände.

Abgesehen vom Blinken des Ethernetports tut sich jedoch nix. :-/

http://thinkwiki.de/X61_Sicherungen
 
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Das ist so nicht richtig: In der Heatpipe befinden sich...
Das so auch nicht: Grundprinzip einer Heatpipe ist Vakuum mit einem minimalen Wärmeträgeranteil (das kann auch Wasser sein ;) ) unterstützt wird das Ganze meist durch eine Kapillarstruktur im Inneren des Rohres und den von dir genannten Gasen und Edelgasen.

Zurück zum Thema: Das auf den oberen Fotos ist definitiv kein gewöhnlicher Kleber von den Schutzfolien.
Das grüne Zeug ist sehr wahrscheinlich, wie think_pad bereits erwähnt hat, Grünspan:
Das kann in extremen Fällen durch Kondenswasser geschehen, vielmehr vermute ich hier aber einen Kontakt mit zuckerhaltigem Getränk.

=> Folgendes Prüfen:
- gesamtes Board auf weitere Rückstände überprüfen und alles mit einem Isopropanol(mit dest. Wasser auf ca. 50% runterverdünnt)-getränkten Borstenpinsel säubern.
- USB Buchsen auf ausgebrochene Stege prüfen (Kurzschlüsse hier sind auch ein gerne vorkommender Fehler, der das beschriebene Fehlerbild auslösen kann)

Ich hoffe das hilft schon mal weiter ;)
 
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