X2xx Tablet Lassen sich die Akkuzellen vom X60T in den Akku vom X200T einbauen?

Korbinian

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Hallo,

ich führe gerade einen Wechsel von meinem geliebten X60 Tablet auf einen X200 Tablet durch, habe günstig einen bekommen. Allerdings ist der 8-zellige Akku schon auf 40% Kapazität drunten.
Da ich noch einen fabrikneuen Originalakku vom X60T habe, frage ich mich, ob ich die neuen Zellen irgendwie in den X200-Akku rüberbasteln kann, da es die ja noch nicht wirklich günstig gibt.

(Von China-Akkus lasse ich die Hände, nachdem ich für den X60T einen für 40 Euro gekauft hatte und der nach 100 Zyklen nur noch die halbe Kapazität hatte...)

Hat so was schon mal jemand gemacht?
Danke!
 
Mein Tipp: Verhöker den X60T Akku hier und kaufe Dir einen X200T Akku.

Allein das Gehäuse der Akkus zerstörungsfrei aufzubekommen ist eine echte Herausforderung.

Die Zellen an sich müssten eigentlich ziemlich gleich sein.
Außerdem könnte es evtl. sein, dass die Akkuelektronik dann auch komplett dichtmacht, weill plötzlich keine Spannung mehr anliegt.
Dann haste zwar neue Zellen drin, kannst diese aber dann nicht nutzen.
 
Naja, das hatte ich mir auch schon überlegt... Aber für den X60-T Akku bekomm ich ja kaum noch 80-90 Euro. Ein neuer X200T-Akku kostet hier fast das Doppelte...
Testen könnte ich das Verhalten der Elektronik ja an meinem alten China-Akku: Zellen rein und raus und sehen, ob er funktioniert.
Ich würde aber nur den Akku zerstören, wenn ich wüsste, dass die Zellen genau passen. Da gibts ja zig Maße im mm-Abstand...
 
Akkus sind die einzigen ThinkPad-Teile die man zulassen sollte. Nicht ohne Grund ultraschallverschweißt.

ATh.
 
Abgesehen davon, dass aufgrund von Gehäuse, Platine und Gefährdungspotential der Akku nur ganz getauscht werden sollte, halte ich die Verwendung gebrauchter Zellen für völligen Käse. Wenn schon Zellentausch (nur von Fachleuten durchzuführen!) nötig ist, dann doch bitte gegen neue Zellen, die man einzeln bei vielen Modellbauhändlern bekommt.
Einige Firmen bieten auch den Zellentausch für Spezialakkus an. Das lohnt sich aber nur wenn der ganze Akku nicht mehr erhältlich ist.
 
Hier http://thinkpad-forum.de/threads/168258-Akku-wiederbeleben-extern-laden-(zu-tief-entladen) gab es ein paar Hinweise, die ich für recht schlüssig hielt. Die Zellen aus einem X60t-Akku in einen X200t-Akku zu verpflanzen halte ich aber für relativ sinnfrei. Manche Akkus kann man durch Tordieren einigermaßen gut aufmachen, die Tablet-Akkus gehören meines Wissens nicht dazu. Dazu kommt, dass die Zellen aus dem alten Akku auch nicht mehr ganz frisch sind - wenn man schon bastelt, würde ich da was neues einbauen. Kurz: lass es.

Bei Ebay Kleinanzeigen gibt es gerade übrigens einen X200t-Akku für schmales Geld.
 
Hallo,
danke für Eure Meinungen. Eine echte Antwort auf meine Frage (gehts von den Maßen her) ist zwar nicht drunter, aber Meinungen helfen ja auch weiter.
Die Zellen, die ich eingebaut hätte, wären von einem fabrikneuen X60T-Akku (siehe Thema), daher nicht gebraucht. Das Letztere wäre natürlich Käse... :cool:
Ich hatte vor einem Jahr zwei Akkus dieser Art vom gleichen Händler gekauft, der eine wie gesagt neu, der andere hat jetzt bei knapp 400 Zyklen noch 85% Kapazität - sind also topfit, die Zellen.
Die Frage hat sich insofern dann für mich erledigt, da ich gerade im Ausland zwei günstige Originalakkus bestellt habe. Den auf ebay-Kleinanzeigen hatte ich übersehen, ist aber schon verkauft... :cursing:
Trotz allem hätte mich die Bastelei gereizt (natürlich kann ich mit dem Lötkolben umgehen...).
 
Ich hab mich vor einiger Zeit mal damit beschäftigt.
1. wie laptopheaven sagt, wenn die Ladeelektronik vom Akku stromlos wird, geht die Programierung verloren, die müsstest Du permanent unter Spannung halten.
2. selbst wenn Du den Tausch hinbekommen solltest, kriegst Du ohne entsprechende Hardware + Programm den Zähler nicht wieder zurückgesetzt, so daß die Ladeelektronik vom Laptop den Akku wie einen gebrauchten behandeln würde. Ich hab mal was davon gelesen, daß das jemand geschafft hätte, aber der hatte ne Ausbildung im Bereich Akkus und die dort erwähnte Schaltung + Software habe ich damals trotz intensiver Recherche im Netz nicht finden können.
3. In den klassischen Laptop-Akkus sind eigentlich immer die 18650-Zellen verbaut:
http://german.alibaba.com/product-g...-2200mah-3-7v-18650-ul-ce-msds-296421256.html
4. An deren oberen Ende sind Öffnungen um den Pol zu erkennen, dahinter sitzt eine Art Sicherung, die bei Tiefentladung öffnet. Das dient dazu, das Laden solcher tiefentladenen Zellen zu verhindern, weil der Ladeprozeß in dem Zustand instabil ist, d.h., es kann zu spontaner Hitzeentwicklung kommen mit anschließendem Brand und Freisetzung giftiger Dämpfe.
Theoretisch könnte man diese Sicherung durch das Loch mit einem dünnen Schraubenzieher o.ä, wieder zusammendrücken, so daß der Ladestrom wieder fließen kann, aber diese Sicherung existiert wirklich aus gutem Grund.

Fazit: Der Aufwand für das Umlöten von Akkuzellen rechnet sich nicht, es sei denn, man macht seinen Beruf daraus und wird Akkuhersteller. Selbst dann lohnt die Neubestückung alter Akkugehäuse nicht, weil man die nicht beschädigungsfrei auf bekommt und somit nicht mehr als neu verkaufen könnte, und außerdem Maschinen die Arbeiten um ein Vielfaches schneller machen - es würde kein Gewinn übrig bleiben. Außerdem sind die Gefahren dabei nicht zu unterschätzen.
 
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