Hört sich für mich irgendwie nach einem Kontaktproblem an
Konnte das Problem inzwischen erfreulicherweise lösen. Es waren tatsächlich Kontaktprobleme, und zwar funktioniert im L512 nach Zuschrauben des Deckels wohl kein 7 mm Laufwerk ohne Abstandshalter (Spacer). Die Originalfestplatte mit 9,5 mm Bauhöhe hat daher als Einziges immer funktioniert.
Wer rechnet im Jahre 2016 im Notebookbereich schon noch mit 9,5 mm Laufwerks-Bauhöhe?

Windows 10 mit SSD ist halt schon ganz 'was anderes, also das L512 macht jetzt wieder deutlich mehr Freude.
Habe jetzt die ältere Crucial M500 120 GB vom T520 fürs L512 adaptiert (müsste für SATA 3 Gb/s noch reichen) und kann somit beim T520 auf eine zeitgemäße SSD wechseln.
In einzelnen Disziplinen erscheint mir das L512 mit der Crucial M500 sogar einen Tick schneller zu reagieren als das T520 mit durchaus vergleichbarer Prozessor/RAM-Leistung. Dies könnte ggf. beweisen, dass im L512 doch noch mehr Consumer-Teile verbaut sind, in Sachen lautlosem Betrieb und dreifacher Akkulaufzeit hat natürlich das T520 die Nase wieder weit vorne.
Bei ThinkPads muss die interne Platte zwingend im eingebauten Zustand partitioniert werden, da sonst der Einsprungpunkt in den Bootrecord nicht gefunden wird.
Der Grund liegt in der Verwaltung der logischen Blöcke, die bei jeder Modellgeneration anders ist.
Interessant - ich habe bei meinen Umbauarbeiten zuerst die interne Crucial SSD im T520 per Apricorn-Adapter an eine extern angehängte Festplatte geklont (es war die Originalfestplatte vom T520, jedoch mit 'fremdem' Windows vom L512 - also der modellspezifische T520 Bootrecord war da ganz sicher nicht vorhanden).
Danach diese Festplatte ins T520 eingebaut (nur als kurze Übergangslösung bis zur neuen SSD).
Und siehe da - Windows startet einwandfrei!
Dies hätte nach deiner Theorie so aber nicht funktionieren 'dürfen', oder?
Es ist jedenfalls so, dass der Sandberg/Apricorn Adapter nach erfolgtem Klonvorgang noch eine spezielle 'Medienanpassung' des angeschlossenen Laufwerks durchführt - ob diese adaptergebundene EZ Gig IV Software hier wirklich so weit entwickelt ist, dass sie den Master Boot Record (unabhängig ob von HDD/SSD) 1:1 übernehmen kann? Wie ist das sonst erklärbar?
Du kannst dir das Teil ja mal ansehen, also ich bin damit noch bei keinem Klonvorgang gescheitert, völlig egal, wo die HDD angeschlossen war:
https://www.amazon.de/SANDBERG-Verb...=UTF8&qid=1480063350&sr=8-1&keywords=apricorn
Gruß Johannes