kleine Grafik aus Internet auf Fotogröße bringen

te_zwo

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Hallo,

ich schon wieder!


Soeben bin ich zufällig mal wieder auf die Waybackmachine (http://archive.org/web/web.php) - genialstes Projekt im ganzen WWW - gestoßen und hab da was gefunden.
Aus den Anfängen der Internetseiten, so Ende der 90er, gibt es dort noch eine komplett einsehbare Kopie einer Firmenseite. Auf dieser widerum ein Bild, was wir familienintern gerne
für das "oldschool" Fotoalbum hätten.

Einziges Problem: Das Bild ist nur 247px auf 347px groß.
Auf 9x13cm oder 10x15cm wenn ich das drucke, hab ich zumindest am PC als PDF (zur Vorschau) lauter Artefakte drin.

Ich würde aus dem Bild gerne das maximal mögliche rausholen, selbst wenn danach die Dateigröße bei 2GB liegt.
Hat jemand eine Idee? Mir ist als Informatiker schon klar: Wo nicht mehr ist, kann nicht mehr dazu kommen

aber wenigstens halbwegs qualitativ anschaulich müsste man das doch hinbekommen, oder nicht? :confused:

für Ideen bin ich immer dankbar!
 
Je nach Qualität des wirklich sehr kleinen Ausgangsmaterials kann ein 9x13 Abzug gelingen. Mit dem Stichwort "Jpg Auflösung hoch skalieren" oder so ähnlich wird man bei Google einige Hinweise auf Programme und vorgehen dazu finden. Bei rund 250 Pixeln Ausgangsmaterial würde ich aber keine Wunder erwarten.


Grüße Thomas
 
Danke schonmal .... joa Thomas das denk ich eben auch - ich skaliere das hier mit PhotoZoom Pro, das sieht eigentlich auf dem Bildschirm ganz gut aus, jedoch hab ich keinen Drucker hier aktuell!

@Aurora
hast PN :)
 
Wird nicht gehen.

Habt ihr in der Firma die Bilder selbst nicht mehr?
 
... das sieht eigentlich auf dem Bildschirm ganz gut aus, ...

Um Abzuschätzen, welche Qualität der Abzug haben wird, kann man recht gut die Zoom-Anzeige verwenden. Bei 100%-Zoom-Faktor sollte es annähernd der Größe des Abzugs entsprechend - vorausgesetzt, dein Grafikprogramm arbeitet richtig mit Windows und dessen Einstellungen zusammen.

Grüße Thomas
 
Bei 100%-Zoom-Faktor sollte es annähernd der Größe des Abzugs entsprechen...
also das ist ja mal grober Unfug. 100% heißt: Pixel auf Pixel - jedenfalls bei Bildbearbeitungsprogrammen. Und Pixel auf Pixel heißt bei hoher Bildschirmauflösung kleines Bild und umgekehrt. Kein Windows und kein Photoshop kann wissen, wie groß die Pixel auf meinem Bildschirm sind. Eine Angabe wie 100% bei z.B. PDFs ist eh fragwürdig.
 
Woher soll Windows wissen, wie groß physisch die einzelnen Pixel des Monitors sind? Oder anders gesagt, woher soll es die Größe des Displays wissen?
 
Wo nichts ist, ist nichts. Wenn man nur 347 Pixel Bildbreite hat, hat man nur 347 Informationen für eine Bildzeile. Will man mehr, muss dazu erfunden werden.
Gute Bildbearbeitungsprogramme haben z.B. die bikubische Vergrösserung, die aus benachbarten Pixeln durch spezielle Gewichtung passende Füllpixel hinzufügt. Wie gut das gelingt, hängt vom Bild ab. Bei stark komprimierten Bildern (JPG) führt das meist zu Klötzchenbildung und Artefakten. Auch da ist noch was herauszuholen mit neuen Layern und z.B. Gauss'scher Unschärfe, wenn man die Deckkraft der einzelnen Layer steuern kann.
Oft ist das Blaubild am schlimmsten verunstaltet (besonders bei JPG); manchmal reicht es, wenn man bei blau noch nachkorrigiert oder den Gauss sparsam anwendet.
Zu den besten Ergebnissen führen Vergrösserungen mit vollen 100%, also 200%, 300% ... Aber zaubern kann niemand.
LG mccs
 
...Gute Bildbearbeitungsprogramme haben z.B. die bikubische Vergrösserung, die aus benachbarten Pixeln durch spezielle Gewichtung passende Füllpixel hinzufügt. ...

Es gibt auch andere Ansätze (Fraktal-Technologie), mit denen sehr gute Ergebnisse zu erzielen sind. Leider findet man diese Technologie so gut wie nie in den Standard-Programmen zur Bildbearbeitung. Hier sind Spezialprogramme angesagt.

Grüße Thomas
 
Woher soll Windows wissen, wie groß physisch die einzelnen Pixel des Monitors sind? Oder anders gesagt, woher soll es die Größe des Displays wissen?

Schau mal in Deinen Gerätemanager. Dort stehen allerhand Infos, auch zum Monitor.

Des weiteren unterstützen viele Programme zur Bildbearbeitung neben Pixeln weitere Einheiten für die Bildgröße, darunter auch Millimeter, Zoll usw. Unter anderem ist dafür in jeder Bitmap-Datei auch eine Auflösung (dpi) gespeichert, mit der sich das sehr schön umrechnen lässt.
Wenn nun Windows (und der Grafikkarten-Treiber) die nötigen Infos richtig bereitstellt, das Bildbearbeitungsprogramm das auswerten kann und richtig eingestellt ist, sollte bei 100% auch die wirkliche Größe auf dem Monitor zu sehen sein, zumindest annähernd.


Grüße Thomas
 
Wenn nun Windows (und der Grafikkarten-Treiber) die nötigen Infos richtig bereitstellt, das Bildbearbeitungsprogramm das auswerten kann und richtig eingestellt ist, sollte bei 100% auch die wirkliche Größe auf dem Monitor zu sehen sein, zumindest annähernd.

Mit sollte, hätte und könnte hat man aber schlechte Karten: Die Fragestellung war, wie man ein kleines Pixelbild so vergrößern und drucken kann, dass man es rahmen und an die Wand hängen kann.
 
Der Informationsgehalt ist nun mal vorgegeben. Mit bestimmten mathematischen Verfahren lässt sich sicherlich noch etwas herausholen, aber Wunder darf man keine erwarten.
 
@toby: Genaugenommen hast Du recht - die ausgangs gestellte Frage ist beantwortet und der Thread kann geschlossen werden.
Helios bringt das in seinem Statement auch noch mal auf den Punkt.
Die unglaubliche Forengemeinschaft hat sich nun erdreistet ein paar zusätzliche und vielleicht auch hilfreiche Ergänzungen dazu zu fügen, völlig ungefragt. Der Konjunktiv ist gewählt, weil niemand genau wissen kann welche Kombination beim Fragesteller nun vorliegt und so auf die angesprochenen Aspekt auch keine 100%-Antwort gegeben werden kann.
Also kein Grund sich in irgendeiner Form aufzuregen und im Weiteren ist Dein Posting weder hilfreich für die Diskussion zum Thema und dem Fragesteller bringt es auch nicht weiter.

Grüße Thomas

PS: Ich weiß, dass diese Antwort nichts mit der Eingangsfrage zu tun hat. Und trotzdem erdreiste ich mich hier ungefragt zu posten...
 
Die unglaubliche Forengemeinschaft hat sich nun erdreistet ein paar zusätzliche und vielleicht auch hilfreiche Ergänzungen dazu zu fügen, völlig ungefragt. Der Konjunktiv ist gewählt, weil niemand genau wissen kann welche Kombination beim Fragesteller nun vorliegt und so auf die angesprochenen Aspekt auch keine 100%-Antwort gegeben werden kann.

Deswegen habe ich nicht gemeckert, sondern weil das, was Du schreibst, einfach falsch ist.

Wenn nun Windows (und der Grafikkarten-Treiber) die nötigen Infos richtig bereitstellt, das Bildbearbeitungsprogramm das auswerten kann und richtig eingestellt ist, sollte bei 100% auch die wirkliche Größe auf dem Monitor zu sehen sein, zumindest annähernd.

Tatsache ist, dass tatsächlich jeder Monitor (Monitor ist Broadcast-Gerät) seine eigene Anzahl an dpi mitbringt und man daher nie von einem Bild auf dem Monitor auf seine tatsächliche Größe schließen kann. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Monitor seine Daten dem System meldet, weil der Drucker seine eignen dpi-Eistellungen mitbringt und verändern kann.

Was man aber machen kann, ist ein Bild in Originalgröße auf ein A4- oder A3-Blatt oder noch besser in eine PDF zu drucken, und sich dann in der Druckvorschau anzusehen, wie groß das Bild wirklich ist und welche Qualität es in etwa haben wird. Danach bleibt einem nur noch der Test mit dem realen Druck, wobei die hohe Pixeldichte des Drucks Kanten automatisch glättet und somit eine analoge Korrektur durchgeführt wird.

Die Druckdichte beträgt sehr schlechte 72dpi, was vom JPG vorgegeben ist.

Bild auf Wunsch entfernt

Erhöht man die Druckdichte auf normale Druck-300 dpi, wird das Bild zur Briefmarke. Schön scharf, aber nicht zu erkennen...

Bild auf Wunsch entfernt

Es muss also vergrößert werden, denn ein unbearbeiteter A4-Ausdruck mit 72 dpi sieht praktisch so aus:

Bild auf Wunsch entfernt
 
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