T6x Kein Bios/Boot, Fan spinnt kurz, Bios Batterie neu

Thrakath

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Moin Leute,

mein T61 mag nimmer. Seit ein paar Tagen kommt es nicht einmal mehr ins Bios. Fan dreht sich kurz, dann nix mehr, jetzt auch mit neuer CR2032 nicht mehr.

Habe schon den 30s Power Knopf probiert und Bios Batterie auch ne halbe Stunde angeklemmt. Kabel sitzen alle gut, und es ist das Intel Board, also kein NVidia Bug. Akku habe ich leider keinen, aber es lief jetzt auch Jahre ohne...

Noch Ideen oder darf es in den wohlverdienten Ruhestand?

LG und danke für jede Hilfe,
Tobi
 
Alle Anbauteile und Laufwerke vom Systemboard entfernen und Bildschirm abklemmen - VGA-Monitor extern anschließen.
Auch möglich: NVIDIA-Bug, wenn diese verbaut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Tobi,

es kann auch sehr gut am Netzteil liegen, zumal auch kein Akku vorhanden ist, um ein schwaches Netzteil ggf. zu stützen.

Gruß, Dirk
 
Wie gesagt es ist die Intel Grafik...
Das Netzteil hat 65W und hat eig. immer gereicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Weitere Ideen?
 
Wenn das Netzteil hinüber ist, reicht es nicht mehr. - Wackel auch mal am Kabel ;)
 
Naja die Statusleuchten gehen ja noch und der Lüfter geh ne Runde...
 
Das sagt nicht viel. Durchaus möglich, dass das Netzteil noch ein paar Watt liefert, die zum einschalten reichen. Erst danach geht der Stromverbrauch hoch, wenn CPU und SSD/HDD nach Strom brüllen.

Fan dreht sich kurz, dann nix mehr,
Definiere "nix mehr". - Geht der Rechner aus, bleibt er einfach stehen und macht nix?
Wenn er ausgeht: Klemmt vielleicht der Powerschalter?
 
Wie gesagt es ist die Intel Grafik...
Eine Grafik, die keinen Strom bekommt, gibt auch kein Bild aus. Wir wissen es ja auch nicht, aber das Netzteil ist das am häufigsten defekte Bauteil bei PCs und wird immer bei einem Kreuztest als erstes gegen ein sicher intaktes getauscht. Das T61 läuft zudem auch mit einem intakten 65 Watt Netzteil nicht auf voller Leistung. Ohne Akku benötigst Du hierfür ein 95 Watt Netzteil.

Hast Du keinen Kumpel, der noch ein Rundstecker- Netzteil hat? Wenn es nicht zu weit ist: Beim Usertreffen Westfalen sind diese Netzteile noch Standard. ;)
 
Für den Test mit etwas Stärkerem tut es vielleicht auch ein universales 90W-NT mit Adapter auf round Tip, denn das 65er braucht den Akku als Puffer, wenn das T61 nicht nur im Grundtakt laufen soll. Falls intern etwas blockiert, würde ich als Erstes ggf. den BT-Adapter mal abstecken.

Wenn dem Manne damit geholfen wäre, steht hier noch ein 15,4" mit 1920x1200, allerdings ist das LCD schon sehr matt und gelbstichig, wäre eher was für einen LED-Umbau.
 
Ok, erstmal vielen Dank für Eure Tips. Wo ist denn das Westfalentreffen? Bin in Düsseldorf...
 
Ok, erstmal vielen Dank für Eure Tips. Wo ist denn das Westfalentreffen? Bin in Düsseldorf...
Das Münsterland-Forentreffen findet im nördlichen Münsterland in der Gemeinde 48485 Neuenkirchen statt. Rundstecker sind hier aber auf jeden Fall mehrfach vorhanden. @einposter kommt auch aus Düsseldorf und kommt regelmäßig zu unseren Treffen.
Vielleicht sprichst Du ihn mal persönlich an?
 
Wenn das TP ohne CMOS Batt nicht booten kann, dann sind jetzt vllt die Pole vertauscht. Bei generischen Batterien mit Kabel ist die Chance Fifty-Fifty.
Auspinnen und Umpinnen geht mit ner winzigen Nadel. Ist ja Mini oder Micro DIL, ich hab das früher schon bei normalen DIL Steckern gemacht für USB2 und Gehäuseanschlüsse von Mainboards.
 
Ich "jetzt auch mit neuer CR2032 nicht mehr" gelesen. Das indiziert, daß das früher schon geholfen hat und ohne Batterie bzw verpolt nix geht.
CMOS/RTC werden normal nicht vom großen Akku gepuffert, aber vom Netzteil.
Und es gibt Schaltungen auf Mainboards, wo die Spannung vom CMOS beim Einschalten geprüft wird und nur dann läßt sich einschalten.

Ich habe wegen so was aber ein neues Mainboard auf Garantie gekriegt und die Melodie, die ganz zum Schluss bei jedem Einschalten kam bedeutete "Internal Bus Error-Replace System Board".
Nach einfachem Ausschalten blinkte dann die Power LED und zum richtigen Ausschalten musste man lang drücken und sofort los lassen wenn das Blinken aufhörte.
Ich dachte das würde dann nach zwei, drei Tagen auch bei Servion passieren, wo ich persönlich aufschlug. Da passierte aber wieder rein gar nichts beim Einschalten.
Aber besser wie der ganz böse Vorführeffekt wo alles einwandfrei klappt.

Vorher konnten x Versuche bis zum Einschalten nötig sein ohne daß sich etwas tat. Danach war nichts nachweisbar.
Einschaltprobleme aber nur wenn das TP in S5 herunter gefahren und mindestens nen Tag vom Strom getrennt war.
Daß es nicht an der Batterie liegt kann man ja wenn noch möglich checken, indem direkt ins UEFI geht vor jedem NTP Sync.
 
Zuletzt bearbeitet:
CMOS/RTC werden normal nicht vom großen Akku gepuffert, aber vom Netzteil
Was genau und wann versorgt eigentlich die CMOS-Batterie mit Strom und was bewirkt der Ausfall dieser Stromversorgung?
Ich dachte die CMOS-Batterie ist nur dafür zuständig das Datum im BIOS zu speichern/halten und nicht die eigentlichen BIOS-Einstellungen?
Wenn ein Akku aktiv ist, übernimmt er diese Stromversorgung?

Gibt es diesbezüglich Unterschiede bei den TP Modellen/Mainboards ?

Wer weiß da was genaueres oder kennt eine Quelle?
 
Die CMOS-Batterie speichert - wie der Name schon sagt - den Inhalt des CMOS-Ram - also alle Einstellungen. Das sieht man gut daran, dass selbst vorgenommene Einstellungen nach abziehen der Batterie wieder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt sind (außer "permanent disabled" - Einträge bei Computrace und AMT.
Gibt es diesbezüglich Unterschiede bei den TP Modellen/Mainboards ?
Nein.
 
Ich hätte in Rommerskirchen das Netzteil gem. Foto.
Dies habe ich auch mit T61 ohne Akku genutzt.
Falls es für einen Test genutzt werden soll, bitte PN.
 

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Was genau und wann versorgt eigentlich die CMOS-Batterie mit Strom und was bewirkt der Ausfall dieser Stromversorgung?

Bei den "ollen Gurken" dient die CMOS-Batterie amtlich nur dem Speichern der flüchtigen BIOS-Settings und die starten m.E. auch dann, wenn die Batterie leer ist oder fehlt. Dann gibt es halt nur das Gemecker wegen Datum/Uhrzeit und eventuell verbauter Komponenten, die nicht in der whitelist sind (Error 1802 usw). Das hier betroffene T61 müsste also bei ausreichend Saft definitiv booten. Da ist schon etwas anderes faul entweder an Hardware oder Stromanschluss. Wenn die Ladeelektronik einen weg hat, kann das auch so ein Bild geben, dass erstmal der Boot-Loop kommt und bei ansteigender Last ein Kondensator oder MOSFET abkackt oder irgendwo ein Kurzer drauf ist. Das sind die schönsten Fehler.

Bei neueren Teilen bin ich nicht so in der Materie drin, ob da zusätzlich noch Geschichten wie TPM/UEFI-Settings gespeichert werden, die einen Start tatsächlich verhindern könnten. Das glaube ich aber nicht, da es auch Geräte nicht von Lenovo gibt, die gar keine Batterie haben und nur per Akku gepuffert haben. M.E. müssten die aber selbst dann auch wenigstens in das UEFI booten können.
 
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