[Kaufberatung] ThinkCentre für Proxmox / Windows VM (nach Option inkl. Gaming)

xordoo

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Hallo zusammen,

was Hardware angeht, so gestehe ich, bin ich etwas überfragt. Nutze seit Jahren ein MacBook Pro und das reicht(e) eigentlich aus.

Letztes Jahr habe ich eine Synology gekauft und diese wird seit dem als TimeMaschine-Backup und File-Server (Dokumente und vor allem Bilder) genutzt. Ursprünglich war auch die Überlegung Adguard/PiHole und eine VM mit Windows 10/11 zu nutzen. Letzteres scheint jedoch unmöglich zu sein, da die Kraft der Synology einfach nicht ausreicht. Und oft (sehr oft sogar) wird eigentlich Proxmox + ThinkCentre empfohlen. Wobei es sicherlich noch andere gute Mini-PCs gibt, aber wenn Windows, dann nur Lenovo :)

Ich möchte auf der Windows VM, welche auch per RemoteDesktop erreichbar sein soll, Excel und PowerBI nutzen. Kleinere Anwendungen wird es sicherlich auch geben, aber diese sollten kein Problem darstellen. Die Datenmenge für Excel und PowerBI wäre überschaubar - soll vorwiegend dafür dienen, dass ich da auf den laufenden bleibe und damit auch rumspielen.

Ich könnte das auch über Parallels laufen lassen, aber meine Festplatte neigt sich dem Ende zu und eine Trennung finde ich sowieso besser.

Nun überlegte ich mir, wenn ich mir schon einen Mini-PC kaufe, dann sollte er möglicherweise auch für Spiele geeignet sein. Ich brauche keine Highend-Auflösung. Mittlere Auflösung, flüssig. Früher habe ich Strategiespiele, Counterstrike (jaja, sehr lang ist es her) gezockt. Da ich nicht weiß, was gerade so Top ist, dachte ich mir als Referenz Cyberpunk 2077. (Bitte nciht steinigen, wenn das nicht gehen sollte). Gaming wäre ein nice-habe, kein musst-have.

Auf jeden Fall sollte er aber auch erweitbar sein (viel RAM ist immer) gut und auch nach Möglichkeit mehrere Spots für eine SSD haben - aber das ist kein muss.

Ich würde mich also freuen, wenn man mir eine Richtung vorgeben könnte, wonach ich schauen sollte, wenn ich a) nur paar VMs laufen lassen will und b) zusätzlich Gaming auf mittlerem Niveau möglich sein soll.

Über das Budget habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Erst einmal irgendwie anfangen. :)
Vielen Dank.
 
Ich werfe mal spontan ein noch geltendes Angebot für einen Acer Verizon in den Raum:

Knapp 34€, aufrüstbar in CPU und RAM sowie ein theoretisch nutzbarer PCIe-Anschluss. 2,5“ HDD und SATA m.2-SSD möglich.

Für Cyberpunk benötigst du dann wahrscheinlich ne dickere CPU mit besserer iGPU oder gar eine Karte im PCIe-Slot.
Unter welchen Bedingungen soll CP denn laufen? Auflösung, Details, Framerate?

Gruß
 
Gaming auf cp2077 Niveau ist eine Anforderung die es schwieriger macht, die üblichen Think entre Tiny Modelle zu empfehlen - treibt für so ein 24/7/365 Gerät meist auch eher die Stromrechnung in die Höhe. Meine Empfehlung wäre entweder ein Thinkcentre zu nehmen und nur Oldies auf der integrierten Grafik zu zocken oder direkt etwas gezielter überlegen/bauen.

Für Virtualisierung ohne Gaming würde ich als Einstieg mind. einen Quadcore i5 empfehlen... die entsprechenden Thinkcentre Tiny können dann auch mit 32gb RAM umgehen.
 
Aufrüsten kannst du am Ende jede Kiste, auch den von mir verlinkten Acer, noch. Bemymonkey hat völlig Recht mit seinem Einwand, dass Spielen auf dem genannten Niveau Hardware und Energie verbraucht, die man normalerweise bei so kleinen Kisten nicht haben möchte. Ein Sondersegment sind kleine Gaming-Rechner, aber da spricht die grundsätzliche Frage nach einem gebrauchten Gerät dagegen. Ferner bin ich unsicher, wie Proxmox und Gaming parallel funktionieren soll (also rein softwaremäßig, Gaming in einer VM ist ja an sich schon nicht ganz trivial).

Von dem, was ich so lese, raten die meisten eher zu separaten Geräten für Proxmox und Gaming, allein schon wegen des Stromverbrauchs. Eine kleine Proxmox-Kiste bekommst du gebraucht i.d.R. günstig, die CPU lässt sich bei Geräten von HP, Lenovo oder Acer in der Regel nochmal aufrüsten, RAM in der Regel auch. Damit hast du für kleinere Proxmox-Sachen alles am Start - nach Großprojekten mit sehr besonderen Anforderungen klingt dein Beitrag auf den ersten Blick nicht.

Ich habe auch überlegt, ob ich die günstig bei Lenovo erworbene RTX2060 irgendwie an den Acer gebastelt bekomme, aber selbst mit dem vorhandenen PCIe-Slot ist das immer noch Aufwand. Die kleinen Kisten decken den Strombedarf "richtiger Grafikkarten" intern selten ab, ferner fehlen der Platz und das Kühlsystem.

Meine Empfehlung wäre auch, trenne eine 24/7/365-Maschine vom Gaming, wenn da nicht zwingende Gründe dafür sprechen.

Viele Grüße
 
Okay. Danke. Schaue ich mir alles an. Gaming wäre nicht oft, aber ja, kann warten. Kenne mich da was Auflösung und ho anbelangt nicht aus. Mir würde Mittelmaß ausreichen…

Selbst Windows und Co. wären nicht täglich in der Nutzung.
 
Deine Ansprüche in einem Gerät würde ich nicht realisieren. Und schon gar nicht wenn das Gaming ohnehin als Nebenschauplatz gedacht scheint.

USFF sind aktuell gebraucht von den bekannten Herstellern in Hülle und Füllle in allen Leistungskategorien am Gebrauchtmarkt. Das reicht von 6thGen Intel bis Ryzen7.
 
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Danke für das Feedback :)
Dachte ich könnte alles verbinden und ein Gerät haben. Aber neben dem NAS habe ich Platz auch für mehr MiniPC.

Der Acer klingt verlockend.
Günstiger als ein ThinkCentre und gut für den Einstieg.

Wo würdet ihr nach passenden CPUs suchen? Händler oder Ebay? Bin da zu unerfahren…

Würde auch gerne direkt 64GB RAM einbauen. Der Link über MyDealz führt nur zu 32GB.

Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich insgesamt zwei verschiedene SSDs verbauen. Habt ihr Empfehlungen dafür?

Gaming lasse ich weg, aber Excel, PowerBI und Fotoverwaltung (Bearbeitung findet nicht statt) sollte möglich sein.

Windows dann per RemoteDesktop - gefällt mir die Idee. Danke noch mal für den Link. Zum Einstieg ganz nice.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Gerät hat 2 RAM-Plätze, du kannst also 2x32GB einbauen. Würde ich auch selbst machen, ist in der Regel günstiger.

Bei der SSD hatte ich bei MyDealz auch kommentiert, dass du auf jeden Fall bei SATA bleiben musst und dass es dann beinahe egal ist, ob du die m.2- oder die direkte SATA-Schnittstelle nutzt.
Ein anderer Nutzer wies darauf hin, dass „TLC“ bei der Speicherstruktur wohl den goldenen Mittelweg zwischen bezahlbar und gut darstellt.

CPU hab ich bei EBay ersteigert, das ging von Privat jetzt auch ohne Probleme. Aber der i5-7500T ist nach erstem Testen unter Last mit deutlich mehr Lüftergeräusch verbunden als der vorhandene G3900T. Der war sogar bei Prime95 beinahe lautlos betreibbar, damit ist jetzt Ende…
 
Top. Danke.

2TB für 135€ ca. Ist okay. Je nach Marke.
Sollte ich Promox und die VM trennen?

Welche CPUs würden sonst noch in Frage kommen? Aber unter Last würde ich - denke ich - selten sein. Aber da kann die CPU ja anders denken :D

Da ich das ganze Remote nutzen möchte: Ich kenne sowas wie citrix. Kann man sowas auch privat „haben“. Dachte da an mein MBP oder mein iPad.
 
Günstiger als ein ThinkCentre und gut für den Einstieg.
Hmmm das stimmt so aber nicht wirklich. Ein Thinkcentre mit den Specs kostet auch nicht wirklich mehr...

Für ein M700 Tiny mit 6100T habe ich vor 1-2 Jahren auch nur ~45€ gezahlt. Die Pentium Modelle waren noch günstiger. Wenn Dir die Marke egal ist kannste natürlich auch den Acer nehmen - ich würde allerdings nicht auf Lenovo (HMM, PSREFs, toolless, modulare Bauweise) verzichten wollen wenn ich nicht muss. Wir sind ja hier auch im Thinkpad-Forum, da gibt's ne gewisse Verbundenheit ;)

Was Remote-Zugang angeht: Spricht etwas gegen ganz normales Remote Desktop für die Windows VM? Mit Tailscale ist das heutzutage auch sehr einfach ohne Löcher in der Firewall machbar. ProxMox wird wahrscheinlich eine eigene Managementoberfläche haben, einfach mal einlesen...
 
Proxmox hat eine eigene Oberfläche, ja. Das ist aber alles nicht mal eben so und total einfach: Falls der TE davon, wovon ich ausgehe, herzlich wenig Ahnung hat: Plane mal rund 20-100 Arbeitsstunden für die Basics ein - das dauert je nach Wissensstand.
 
Hi,

Sagen wir mal so: Bei ThinkCentre dachte ich eher an 720/920 und die waren teurer, was ich sah. Und diese sind auch eine längerfristige Lösung.
Aber bei dem Acer bin ich mit SSD (256GB, 20€) und RAM (noch nicht geschaut) günstig unterwegs - was zum Einstieg reicht.

Windows würde ich dann - da ohne Gaming - wirklich direkt installieren und per RemoteDesktop betreiben.

Eine externe T5 SSD habe ich noch. Das würde als Datenablage für Windows fungieren.

Wenn dann alles funktioniert, next Step: Proxmox und leistungsfähige Hardware.
 
Hmmm das stimmt so aber nicht wirklich. Ein Thinkcentre mit den Specs kostet auch nicht wirklich mehr...

Für ein M700 Tiny mit 6100T habe ich vor 1-2 Jahren auch nur ~45€ gezahlt. Die Pentium Modelle waren noch günstiger.

Hast du einen Link zu einem aktuellen Angebot, d.h. unter 40€ wie beim Acer oder 45€ wie bei dir damals?

Mein Gefühl ist aktuell, dass da eine gewisse Preisstabilität eingesetzt hat. Ferner finde ich nach einem M700 Tiny suchend derzeit in der Bucht ein Gerät für 50€ von einem privaten Verkäufer, gewerblich geht es bei über 70€ los, nach oben offen. Die haben dann eine SSD dabei, sind aber in Summe trotzdem deutlich teurer als das verlinkte Angebot mit < 34€. Wenn du gute Bezugsquellen mit vergleichbaren Preisen kennst, immer her damit ;-).

Wenn Dir die Marke egal ist kannste natürlich auch den Acer nehmen - ich würde allerdings nicht auf Lenovo (HMM, PSREFs, toolless, modulare Bauweise) verzichten wollen wenn ich nicht muss. Wir sind ja hier auch im Thinkpad-Forum, da gibt's ne gewisse Verbundenheit ;)
Richtig, das ist ein Thinkpad-Forum und ich verstehe die Verbundenheit durchaus.

Die Frage ist ja, ob es für den Einstieg unbedingt ein aktuell nicht günstiger erhältliches Lenovo-Gerät sein muss. Das Gerät von Acer ist ebenfalls modular gebaut, hat dieselben Erweiterungsmöglichkeiten (RAM, CPU, sogar eine volle PCIe-Schnittstelle seitlich) und erfüllt dieselben Aufgaben keineswegs schlechter.

Ich bin auch Lenovo-Fan auf Grund der von dir aufgeführten Punkte HMM, Ersatzteilverfügbarkeit und Forum hier, habe mir aber für den ersten Schritt in die Proxmox-Welt auch erstmal was Günstiges ausgeguckt, um damit zu spielen.

Proxmox hat eine eigene Oberfläche, ja. Das ist aber alles nicht mal eben so und total einfach: Falls der TE davon, wovon ich ausgehe, herzlich wenig Ahnung hat: Plane mal rund 20-100 Arbeitsstunden für die Basics ein - das dauert je nach Wissensstand.
Das sehe ich ähnlich, ich stehe auch noch eher am Anfang und habe mich durch die Helferscripts geklickt. Dicke Empfehlung, da sind tolle Sachen dabei.
Welche CPUs würden sonst noch in Frage kommen? Aber unter Last würde ich - denke ich - selten sein. Aber da kann die CPU ja anders denken :D
Alles, was den passenden Sockel hat und aus Generation 6 oder 7 kommt, d.h. 6000er oder 7000er Nummer. Es gab wohl 2 Varianten der Heatsink für 35W TDP und für 60W TDP, ich habe bisher nicht ermitteln können, welche Variante ich drin habe. Daher empfehle ich aus dem Bauch heraus die "-T" Varianten der CPUs, da diese mit einer TDP von 35W analog zum G3900T daherkommen.

Bitte vor dem Upgrade einmal prüfen, welche BIOS-Version installiert ist, die Generation 7 ist nicht bei jedem N4640G direkt verwendbar, sondern erst ab einer bestimmten Version.
Aus eigener Erfahrung sage ich, dass der G3900T völlig unhörbare Lüftergeräusche erzeugt hat (sogar bei Prime95) und der I5-7500T eben doch gut hörbar ist, wenn er nicht gerade idle-t...

Gruß
 
Tatsächlich, es hat eine ziemliche Inflation stattgefunden by den Thinkcentren :O

Nichtsdestotrotz sehe ich Thinkcentre Tiny Geräte mit i5-Quadcore ab 6. Gen für deutlich unter 100€ inklusive Versand auf eBay - ich sehe vom Händler mit 256/8GB, das reicht fürs Reinschnuppern definitiv und man müsste nicht erst Dinge aufrüsten. Auspacken, Proxmox installieren und einrichten, fertig.

So was z.B.:
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Mit Preisvorschlag und den 5% Rabatt kommt man vlt. bei 85-90€ raus.

Klar, wenn man direkt ne noch größere CPU, eine fette SSD und 64GB RAM einplant ist der Acer unterm Strich günstiger... aber nicht viel, und im Originalzustand ohne Upgrades kann man den Acer ja nicht mal zum Test in Betrieb nehmen. Aber gut, Geschmackssache :)
 
Ja, ACER als Einstieg. Ist eh gekauft. 35€ dazu RAM und SSD. CPU lasse ich erst einmal und schaue wie Windows performen wird. Die CPU sollte ja für private Office Sachen und Bilderdurchsicht ja reichen ;)
 
Proxmox hat eine eigene Oberfläche, ja. Das ist aber alles nicht mal eben so und total einfach: Falls der TE davon, wovon ich ausgehe, herzlich wenig Ahnung hat: Plane mal rund 20-100 Arbeitsstunden für die Basics ein - das dauert je nach Wissensstand.
Wenn man Null Erfahrung hat, braucht man sicher ein paar Stunden.

Ich habe einen Fujitsu Esprimo G558 mit i3-9100, 32GB RAM, M2 NVMe SSD 512GB und habe Home Assistant, Adguard, Metube und ƬeddycIoud am laufen. Zuvor hatte ich einen kleinen NUC von Gigbyte mit J1900 CPU - aber nur für Home Assistant und ca. 5W Stromverbrauch.
Das System braucht ca. 12Watt im Schnitt - 0,3 KWh pro Tag.
Ich reiche einen USB Stick in HASS rein - das klappt super.

Das Einrichten der Virtuellen Maschinen und LXC Containern klappt dank Helper Scripts in wenigen Minuten.

Hier mal ein paar Screenshots:

1744285214243.png

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1744285277944.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Preisvorschlag und den 5% Rabatt kommt man vlt. bei 85-90€ raus.

Das sind bei 90€ runde 56€ Differenz zum Acer. CPU und SSD gibt es für den Preis sicherlich, dann wäre die Leistung gleich und du hast ne CPU übrig.

CPU 6400T bei Ebay für 20€ (mit Preisvorschlag ggf. günstiger) und ne SSD für 36€ wird sich sogar neu finden lassen.
Da sehe ich nicht, dass das verlinkte ThinkCentre viel oder überhaupt günstiger ist.

im Originalzustand ohne Upgrades kann man den Acer ja nicht mal zum Test in Betrieb nehmen.
Nicht richtig. Für direkte IBN fehlt nur eine SSD - und da findest du hier tendenziell so schnell keinen im Forum, der keine zuhause rumliegen hat 😅
Damit wäre man direkt startklar, Win 10 und Linux laufen ootb, Win11 24H2 mit dem richtigen Rufus-Stick auch.

Wenn man „sowieso alles neu macht“, fährt man mit dem Acer am Ende günstiger, ja - dann investiert man aber auch das Vielfache des Kaufpreises, und das scheint mir wenig sinnvoll.

Aber gut, Geschmackssache :)
Da bin ich ganz bei dir.
 
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