X6x Tablet Katastrophaler WLAN-Empfang - wie Antennen prüfen?

Spargel

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Hallo zusammen,

ich bin gerade wieder am Verzweifeln. In meinem X61 Tablet steckt eine Intel 6300-WLAN-Karte mit drei Antennen, und ich kriege über etwa 7m Entfernung und durch zwei Wände wieder kaum WLAN-Empfang hin (irgendwie muss das am Vollmond liegen, sonst ist es zwar auch schon schlimm, aber nicht dermaßen katastrophal wie heute ;) ). Von 300MBit, die der Router bringt, bleiben mit viel Glück kurzzeitig 26MBit Brutto übrig, meistens nur 1MBit oder noch weniger. Netto ergibt das allenfalls Modem-Geschwindigkeit. Ein Acer Notebook mit Intel 5100 und 2 Antennen direkt daneben kennt solche Probleme gar nicht. Die Antennen sind korrekt an der Karte befestigt, die Karte auch in Ordnung (zumindest nicht schlechter, aber auch nicht besser als die vorher verbaute 4965), also können eigentlich nur noch die Antennen selbst eine Macke haben. Kann ich die irgendwie prüfen? Und das, ohne das ganze Gerät inkl. Display auseinanderzunehmen? So sehr ich das ThinkPad liebe, die WLAN-Geschichte treibt mich seit Anfang an in den Wahnsinn. Letztens war es sogar ein Problem, bei 10m Entfernung und direktem Sichtkontakt zum WLAN-AccessPoint eine stabile Verbindung beizubehalten. Sowas kann doch nicht normal sein.

Viele Grüße,
Thomas
 
über den treiber die sendeleistung veringert bzw. ist der wlanempfang mit windows und linux so misserable?
 
Ich habe im Treiber nichts verändert, und der Empfang war bzw. ist sowohl unter Windows als auch Linux so miserabel. Linux hat den Vorteil, mir detaillierte Informationen anzuzeigen.

Die Fritzbox sendet mit 100% Leistung.

Die DSL-Verbindung ist stabil und schnell, 6,6MBit Brutto und etwa 670kByte/s Netto sowohl über Kabel als auch über WLAN mit dem Acer-Notebook an derselben Stelle, wo das ThinkPad mal die 670kB/s ausreizen kann, dann mal wieder überhaupt keine brauchbare Verbindung zustande bekommt. Ganz generell ist die Verbindung mit dem ThinkPad erheblich schlechter. Wenn es der Sache dient, boote ich beide Geräte mal mit demselben Live-Linux und vergleiche die Signalstärke.
 
Mal inSSIDer downlaoden (Home Version) und testen. Vielleicht sendet der liebe Nachbar auch auf dem gleichen Kanal? Dann kann man am Router einen anderen Kanal fest einstellen. (Sender-Lücke suchen; eigener Kanal mind. 3 Kanal-Nr. vom starken Nachbar entfernt)
Ansonsten: Gerät öffnen: ist die Antenne evtl. von der Karte entfernt worden? Kabel gequetscht und gerissen?
LG mccs
 
Kann ich die irgendwie prüfen? Und das, ohne das ganze Gerät inkl. Display auseinanderzunehmen?
MMn hast Du schon alles, was man per Software prüfen kann, gemacht, einschließlich zweier Betriebsysteme. Zudem hast Du die Karte getauscht.

Hast Du bedacht, dass ein geschlossener Displaydeckel den Empfang deutlich beeinträchtigt? Beim Tablet natürlich nur wenn das Display nach innen zeigt.
 
Eine Frage : Wie hast Du die Intel 6300 im X61t zum Laufen bekommen ? Vielleicht liegt ja der Fehler im Mod-BIOS ?

Gruss Uwe
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein X61T hat genauso einen miesen w-lan empfang, eine Wand geht noch, nach 2 ist fast ende.
 
Das kann ich nicht bestätigen ! Mein SXGA X61t hier mit W7P (32 bit) ,4965 AGN läuft gegen eine FB 7141 (54 Mbit) durch zwei Wände (Ca 8m Luftlinie) am Anschlag (D.h. mit 54 Mbit).

Gruss Uwe
 
Die Diskussion führt vom Thema weg. Daher:
Mal den Notebook in 10cm Abstand vom Router halten. Wie ist der Empfang? Der müsste immer 100% sein.
Dann langsam vom Router weglaufen. Wie ändert sich der Empfang (ohne Wände dazwischen)? In 10-20m Entfernung dürfte sich eigentlich nichts ändern.
Manchmal hilft auch, den Router um ein paar cm(!) zu verutschen oder die Antenne etwas seitlich stellen (oder beides), um den Empfang stark zu verbessern. Der Router sendet ja schon mit max. Sendeleistung. Wird der gleiche Kanal benutzt wie es die lieben Nachbarn auch eingestellt haben? (Die freuen sich dann auch über den schlechten Empfang; Grüsse an die Störsender) :thumbup:
Wenn in den Wänden noch etwas Stahlarmierung ist, nennt man das Faraday'schen Käfig; da geht nichts durch.
Das alles lässt sich bequem mit inSSIDer ohne jegliche WLan-Änderungen leicht erkunden. Einfach mal tun!
Wenn eine Wand zuviel Leistung schluckt, gibt's laut Physik nur 2 Möglichkeiten: Loch in die Wand oder WLan-Sender vor die Mauer.
LG mccs
 
Zuletzt bearbeitet:
In ganzem hast du völlig Recht.
Das mit den 10-20m Prüfung gefällt mit aber am besten. Schöne Wohnung hast du @mccs.
Hihi, was alles verstanden wird, wenn man nur mal so postet. :rolleyes: Danke für die Blumen! (8m schaffe ich tatsächlich...). Per Balkon/Fenster lässt sich das aber auch bewerkstelligen: Router dorthin stellen und mit dem Notebook im Garten/Hof/Strasse testen - so bekommt man die 10-20m ohne Wände dazwischen!
Die Tests habe ich öfters für Kumpel mit ähnlichen Problemen durchgeführt. Ich treffe mich regelmässig im Computerclub, und dort dürfen wir einen Gemeinschaftsraum im Keller nutzen; der hat Bar, mind. 15m Länge und Platz für 100 Besucher... :eek:
LG mccs
 
Mein Router (FritzBox) hat eine Anzeige, auf welchen Kanälen schon WLAN-Netze liegen, und wählt automatisch einen freien Kanal aus. Ich habe da schon andere Kanäle probiert, ohne Ergebnis.

Relativ freie Strecke zum Router ohne Wand hatte ich in der Uni, wo über 10m Entfernung auch nur schwer ein stabiler Betrieb möglich war. Aber da sind sicher auch mehr Geräte eingeloggt.

Wenn der Displaydeckel zu ist, kann nich schlecht den Empfang prüfen. ;) Aber es hilft manchmal, den Winkel des Displays leicht zu verändern, dann wird es besser oder auch schlechter.

Antennen sind alle fest angesteckt, das habe ich natürlich zuallererst geprüft. :)

Seltsam ist die extreme zeitliche Schwankung. Ohne das ThinkPad zu verrücken, sind zum Teil 10 Prozentpunkte Differenz in der Signalstärke zu beobachten. Gerade eben noch geht es, und im nächsten Moment bricht alles zusammen.

Da Linux mir ja wie gesagt eine schön detaillierte Anzeige liefert, habe ich auf dem anderen Laptop dasselbe Linux wie auf meinem ThinkPad per Live-System gestartet. Ergebnis: Sehr ähnlicher Empfang. ABER: Da geht es um drei, vier Prozentpunkte, und die sind entscheidend. Sobald die Signalstärke unter 40% fällt, kommt das einem Verbindungsabbruch gleich. Über 40% ist es OK, bei 43% reicht es aus, um die 6MBit-DSL-Leitung voll zu nutzen. Hier sind wohl minimale Differenzen schon über Sieg oder Niederlage entscheidend. Ich werde mir wohl einen Repeater zulegen müssen, so teuer sind die auch nicht.

Danke erst einmal für Eure Hilfe! :)

Grüße,
Thomas
 
schau mal wie deine antennen angeschlossen sind. es sollte das weisse kabel auf der 1, schwarz und grau auf 2 und 3.

alternativ versuch mal die 6300 mit nur 2 antennen zu betreiben, alsu nur die anschlüsse 1 und 2 mit dem schwarzen oder grauen kabel auf der 2 und weissen auf der 1.


welche fritzbox hast du? meine 7390 bietet den besten empfang nur wenn sie hängt. alternativ, wenn deine fritzbox 5gh kann, versuch mal ne 5gh wlanverbindung.
 
Ist eine Fritzbox 3370, also ohne Telefon. Sie hängt, allerdings an einer ungünstigen Stelle, das ist mir schon klar. Mir ging es ja um den Unterschied, warum der eine Laptop Empfang hat und der andere nicht. Dass das nur ein minimaler Unterschied ist, der sich aber fatal auswirkt, hatte ich nicht gewusst.

Nur zwei Antennen anzuschließen, werde ich mal probieren.

5GHz macht es noch schlechter, da dessen Reichweite noch weiter eingeschränkt ist. Je kürzer die Wellenlänge, desto geringer die Reichweite. ;)
 
Seltsam ist die extreme zeitliche Schwankung. Ohne das ThinkPad zu verrücken, sind zum Teil 10 Prozentpunkte Differenz in der Signalstärke zu beobachten. Gerade eben noch geht es, und im nächsten Moment bricht alles zusammen
Wahrscheinlich in dem Augenblick, in dem der Router einen anderen Kanal wählt.
 
Seltsam ist die extreme zeitliche Schwankung. Ohne das ThinkPad zu verrücken, sind zum Teil 10 Prozentpunkte Differenz in der Signalstärke zu beobachten. Gerade eben noch geht es, und im nächsten Moment bricht alles zusammen.

So ungewöhnlich ist das nicht. Heise hatte das mal sehr schön mit der Vermessung einer Wohnung veranschaulicht, finde das Bild gerade nicht.
Durch Reflektionen des Signals entstehen in den Räumen viele Punkte, an denen das Signal durch Überlagerung verstärkt, geschwächt/ausgelöscht, oder gestört wird. Da dreht sichs teilweise nur um Zentimeter in der Position, die über guten Empfang oder Blackout entscheiden. Dazu kommt noch, daß das Signalfeld auch durch z.B. sich bewegende Personen, zum Teil selbst hinter den Wänden in der Nachbarwohnung, oder durch einen vorbeifahrenden Bus (selbst schon erlebt) beeinflußt werden kann, es ist also in der Verteilung nicht statisch.
In ungünstigen Konstellationen können diese Beeinflussungen auch schon mal so stark sein, daß die Verbindung abbricht
Freifunker wissen, daß selbst die Wetterbedingungen auf Verbindungen im Freien (über Richtfunkantennen) erheblichen Einfluß haben können.

Stahlbeton in den Wänden?
Größere Metallflächen (Blechschränke) in der Nähe?
 
So, ich möchte mich mal mit einem Zwischenstand melden. Ich habe die Antennen nochmal geprüft, und sie waren anders angeschlossen als Deufel meinte. Weiß war bei mir an 3 und Schwarz an 1. Das habe ich natürlich selbst so angeschlossen und bin der Meinung, mich dabei auf das HMM gestützt zu haben, bin mir aber nicht wirklich sicher, woher ich diese Anordnung hatte. Jetzt also Weiß an 1, und seitdem scheint sich die Lage doch ein wenig, aber entscheidend gebessert zu haben. Weniger als die kritischen 40% hatte ich seitdem nicht, meist liegt die Signalstärke um 45%. Damit kann ich auf jeden Fall leben. Ich werde das noch weiter beobachten und, wenn die Zeit passt, mal nur zwei Antennen zum Vergleich heranziehen, ob es damit schlechter wird, und ob vielleicht die Anordnung der übrigen Antennen etwas ändert. Vielen Dank erst einmal für die Hilfe! :)
 
Stahlbeton in den Wänden?
Größere Metallflächen (Blechschränke) in der Nähe?
Weiß war bei mir an 3 und Schwarz an 1

Aus dem Hardware Maintenance Manual:
Bei zwei Antennenkabeln:
When installing: If you are installing a 802.11n wireless LAN card, attach the grey
cable to the left connector and the black cable to the right
connector. If you attach either cable to the center connector, the
connection speed will be lower

Bei drei Antennenkabeln ist die Belegung bei einer WLAN-n-Karte gleich, das weiße Kabel dabei wird in der Mitte angeschlossen.
 
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