ING stellt Girokonten in Europa um auf Abo-Modelle…

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Volvo-Berti

Rather active member
Registriert
10 März 2006
Beiträge
2.899
Moin, ich las heut bei Caschy im Blog, dass die ING in EU und auch wohl weltweit die Girokonten auf ein Abo umstellen will.


Da bin ich mal gespannt, was da auf uns zukommt.
 
Mit denen habe ich mein ältestes und noch existierendes Konto. Ich werde es wohl beenden müssen, sollte dieses Abo kommen.
Beinahe heimtückisch sind die, würde ich sagen, weil sie in puncto Gebühren immer als Letzte handeln, nachdem alle anderen das schon getan haben.Ich erinnere mich noch daran, wie sie vor etwa zehn Jahren warben und mit einem kostenlosen Girokonto protzten. Damals, im Juni 2016, kündigte die Postbank an, das bisherige kostenlose Girokonto abzuschaffen. Das verursachte eine Art „Erdbeben” in der Branche. Fast 300.000 Kunden wechselten von der Postbank zur ING. Und auf ihrer Website nutzen sie Slogans wie „Girokonto-Gebühren? Nicht mit uns!”
Jahre sind vergangen und als fast alle kostenlosen Konten vom Markt verschwunden waren, zogen sie nach und nach nach.
 
Dito, seit 1999 bei denen. Aber so ein Modell ist das Letzte, finde ich. Da heißt es, den Markt genau zu beobachten 👀
 
Also im Prinzip die wollen Cash, das du ! denen monatlich Geld zur Verfügung stellst. Meiner einer hat ja gute Erfahrung mit VOBA gemacht aber ich meine etwas Geld kostet das auch...
 
Die Gegenüberstellung der verschiedenen Optionen bei ING sieht ja mal mager aus. Erstaunlich, dass damit ohne Scham Werbung gemacht wird.
 
Dann mal geschichtlich OT: früher hat der Arbeitgeber per Lohntüte Cash verteilt, ist Bringschuld (bei meiner Frau sogar die Deutsche Bank per Lohntüte), dann wurden Arbeitgebern und -nehmern von den Banken kostenfreie Gehaltskonten angeboten. Später .... durch Niedrigzinsen und gesetzliche Verkürzung der Überweisungszeiten bekamen die Banken Geldprobleme und erfanden die Kontoführungsgebühr für das Geld ihrer Kunden. Inzwischen muß man per Onlinekonto auch noch die Buchhaltung für das eigene Geld machen, für diese Arbeit auch noch Gebühren zahlen und gelegentlich Cash selber abholen - mit etwas Glück ohne Gebühr. Ich habe zwar mangels Masse nie Taschengeld bezogen, aber die Abhängigkeit der Taschengeldempfänger-Kids muß sich wohl ähnlich anfühlen. (Gibt es eigentlich Eltern, die von den Kids Gebühren für die Taschengeldverwaltung abziehen :-) ??)

ING: hatte dort lediglich Anlagekonto und später aufgelöst. Die wollen auch nur das Beste für (von) ihre Kunden. Wie sollen die sonst Kohle machen, anders als alle anderen ??
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie sollen die sonst Kohle machen, anders als alle anderen ??
Wie haben Sie das bisher gemacht?
Schließlich bieten sie seit über 25 Jahren kostenlose Girokonten an. Wenn man nur durch Wie können sie so lange existieren, wenn sie mit Kontoführungsgebühren Geld verdienen? Ich bin bei denen geblieben, weil sie ein kostenloses Girokonto anbieten, trotz verschlechterter Konditionen in den vergangenen Jahren, wie Mindestgeldeingang, Mindestgeldabhebung mit der Visa-Karte, gebührenpflichtige Girokarte ... Jetzt ist das Fass aber übergelaufen, wenn diese Gebühren kommen. Dann wechsle ich zurück zur Sparkasse, wo einst alles begann. Einst nannten wir (in verschiedenen Foren) die Leute bei der Sparkasse „Sparkassen-Deppen” und bald werde ich wahrscheinlich einer davon werden. :LOL:
 
Ich sags mal so: Gott sei Dank gehoer ich zu denen, die (seit Jahren 🙈) mein Konto nicht auf die IngDiba umstellt haben, Faulheit und kein Nerv, wie bei so vielen anderen bei anderen Dingen halt 🫣. Ja, ich waer die letzten Jahre kostenlos gefahren, sicherlich, brauch man ja nicht diskutieren. Aber jetzt wuerd ich mich zu Tode aergern, dass ich dann wieder wechseln muesste/woellte, weil ich das echt frech finde, nach der massiven Werbeaktion immer 🤷‍♀️ Da wuerd ich nun aus Protest wechseln... wie gut, dass ich gleich geblieben bin 😁 und meine Gebuehren gering gehalten habe, weil ich versuche, alle Abbuchungen ueber die KK zu machen, wenn moeglich, und damit diese Abbuchungsgebuehr andauernde spare, die ich eben bezahle. Bisher (ja, ich weiss, Milchmaedchenrechnung) kam mich das guenstiger als 4 Euro pro Monat ;)

Aber geile Masche: Hat man genuegend Kunden, Gebuehren einfuehren. In der Hoffnung, die sind alle genau so traege wie ich 🤪

Sid
 
Ich bin seit jeher VR-Kunde, mit dem vollen Programm: Genossenschaftsanteile, Versicherungen etc.
So habe ich als "Gold-Kunde" das Giro incl. Visa fast für umme je nach Kreditkartenumsatz.
 
Ich bin seit jeher VR-Kunde, mit dem vollen Programm: Genossenschaftsanteile, Versicherungen etc.
So habe ich als "Gold-Kunde" das Giro incl. Visa fast für umme je nach Kreditkartenumsatz.

Bin auch noch „Gold-Kunde“ bei der VR.
Für mich persönlich absolut nicht mehr konkurrenzfähig und ich werde wechseln.
Ich kann jetzt mittlerweile, hört, hört, meine Karten in meinen Apple wallet packen. Und soll diese Möglichkeit monatlich zahlen :ROFLMAO:
Zinsen bei Erspartem niedrig, Kontoführungsgebühren aus der Hölle, Verwaltungskosten bei Anlageprodukten im Vergleich komplett überzogen.
Verdient man mit einem Produkt mal plötzlich Geld, weil es an irgendwelche Indizes gekoppelt ist, die gerade steigen, wird von dem Sonderkündigungsrecht gebraucht gemacht, nachdem man jahrelang Gebühren gezahlt und niedrige Zinsen kassiert hat.
Eine gerade angefragte Baufinanzierung: 0,75% über einer willkürlich angefragten Finanzierung bei der Sparkasse.
-> alles meine persönliche Erfahrung. Ich fange erst gar nicht an, Erfahrungsberichte zu lesen.
Ich werde wohl zu einer Direktbank gehen.
Sch.. auf die Filiale vor Ort, die eh immer weiter abgebaut werden und schei… auf den persönlichen Ansprechpartner vor Ort.
Wenn es „kribbelig“ wird, kann der eh nicht mehr helfen, sondern plötzlich ist ein wildfremder Herr meyer aus der Zentrale zuständig.
Und um sich einen überteuerten MSCI World Sparplan andrehen zu lassen, braucht (mittlerweile) nun wirklich niemand einen persönlichen Ansprechpartner.
Ich versteh nicht, wieso dieses Konzept noch funktioniert.
 
DKB war mal gut, aber die kostenlosen Konten sind auch da für Neukunden seit 2022 nicht mehr dabei. Es gibt wohl noch ein, zwei Optionen wenn man sich die Vergleichswebseiten anschaut. Aber dass kostenlose Kontoführung nicht mehr gewinnbringend machbar sein soll...? Und ohne Google Play für die Banking-App ist auch nicht mehr möglich, weil...? Alles Macht konzentrierende Maßnahmen gegen den Kunden.
 
Mindestgeldabhebung mit der Visa-Karte, gebührenpflichtige Girokarte
Jetzt sollten wir zum Vergleich ALLE Gebühren zusammenzählen und nicht nur das Girokonto und dann auch nicht ohne die Debitkartengebühr. Ich bin lange Jahre ohne einen Pfennig/Cent Bankkunde gewesen bei mehreren Instituten, nix Gebühr, ausgehandelt, Ausnahme ein Mini-Depot. Wechsel nur bei/wegen Umzügen, Girokonten seit langen Zeiten im Genossenschaftsbereich, gespart bei Sparkassen, auch mal die eine oder andere Mini-Anlage woanders, auch ING. Bis 2020 auch ohne jeden PIN (Bankkarte, anfangs nur zum Drucken) , Karte hingelegt und gesagt, wieviel Cash ich möchte. Im Prinzip ein Girokonto, der Rest per Sparkonten (die im Prinzip auch heute noch ohne Gebühr sind) mit Kleinbeträgen bei einigem Banken. Aus der (kostenlosen) Bankkarte zum Auszugdrucken wurde eine EC-Karte, inzwischen eine reine Debitkarte gegen Gebühr. Für Kreditkarten wurde immer schon Geld genommen, z.T. auch bei Kontoguthaben Zinsen (inzwischen macht das m.W. keiner mehr). Jetzt werden Kreditkarten mit dem Giro verknüpft - im Vergleich zur EC-Karte schon wieder Beutelschneiderei. Dispozinsen sind im Grunde Wucherzinsen, haben wir bisher vermeiden können. Außer Häuslebau ohne Geld keine Anschaffung - das hat funktioniert.

Ich habe 2/3 meiner IT-Zeit Banken und Versicherungen betreut, Ehefrau gelernter Bankkaufmann. Das hat sich dann beim ersten Häuslebau bewährt, weil wir beide die Zinsberechnungen der Banken kannten. Es gab noch keine gesetzliche Vorschrift für dem Kunden genannten "Effektiv-Zins". Da wurde sehr kräftig mit unterschiedlichen "Verfahren" verdient/besch...... Der krasseste Fall war eine Bank, die Darlehenszinsen monatlich verbuchte (Wertstellung) und die Tilgungen jährlich (egal, wann Tilgung einging). Überweisungszeiten min. 3 Tagen die Regel. Dazu kommen dann Prüfungsgebühren etc. (z.T. versteckt) von der Bank, d.h. unter anderem die Schufa-Anfrage zahlt der Kunde auch. Ich mußte damals zur Rohbauzeit größere Abschläge zahlen und habe die Cash vom Darlehenskonto beim Konto der Baufirma an der Kasse einbezahlt, möglichst vor 11:00 Uhr - bei 9% Nominalzins eine simple Sparmöglichkeit. 10.000 mit 9% sind 10 Euro bei 4 Laufzeit-Zinstagen, die oft überschritten wurden, selbst nach heutiger Weißbierwährung 3 Weißbier, wenn man nur mal mit den Scheinen über die Straße das Haus wechselt :-) . (Sorry, aber zu den Zeiten haben wir jeden Pfennig umdrehen müssen, Rockefeller hat uns schmählich ignoriert, Musk gab es noch nicht ..... Vor allem auch aus Prinzip: wir haben für das Geld arbeiten müssen, die Bank sich nur zurück gelehnt.)

Ich gehe mal nicht weiter in's Detail, aber: verdienen im klassischen Sinn sollte die Bank durch Kreditvergabe aus den "eingelagerten Kundengeldern". Im klassischen Sinn hat die Bank kein eigenes Geld. Theoretisch ....... da gibt es sicher einige akademische Einwände :-) , Anteile bei Genossenschaftem etc.

Zum Thema: bitte alle Kosten zusammen rechnen und NICHT mit Guthabenzinsen gegenrechnen. Guthaben- und Anlage-Zinsen gab es nämlich früher auch schon immer, vor irgendwelcher Gebühreneinführung. Das haben wir allenfalls bei den früheren Kreditkarten gegen gerechnet, bei denen per Guthaben z.T. gute Zinsen gezahlt wurden, wobei das Guthaben beim Limit nicht mitgezählt wurde. Bei Kreditkarten haben wir das noch bis vor wenigen Jahren ausgenutzt.

Seit Corona geht alles nicht mehr, mußte an den Automaten und dann gleich auf Online umgestellt. Im Grunde stinkt es mir schon, bei aller Bequemlichkeit (keine Lauferei zur Bank mehr), daß ich pa mit allen Kosten zusammen, ohne Aufrechnung in den dreistelligen Bereich komme und auch noch die Buchhaltung dazu machen muß. Depotgebühren waren schon immer, Kreditkarte (beruflich ging das nicht mehr ohne) ebenfalls, Häusle-Zinsen, aber der Rest Null. ING kocht auch nur mit Wasser, ist aber bei uns Vergangenheit .................

Ende OT, aber nur mal früher - heute. Es ist einiges eigentlich nicht lebensnotwendig. Wenn man es macht, bezahlt man halt. Meckern nutzt nichts.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Eine gerade angefragte Baufinanzierung: 0,75% über einer willkürlich angefragten Finanzierung bei der Sparkasse.
Ich weiß nicht, ob das allgemein bekannt ist: die +0.75% bei einer zweiten Finanzierungsanfrage können ein Eigentor sein, wenn man nicht ausdrücklich bei der ersten Bank-Anfrage "ohne Schufa-Anfrage" verlangt hat. Es ist etwas übel mit den Schufaanfragen, weil mehrere Anfragen zu Krediten den Score verschlechtern. Schufa weiß ja nicht, daß nur ein Kredit geplant ist. Die Banken binden das dem Kunden nicht unbedingt auf die Nase. Einfach nach Zinsen Fragen bringt sowieso nichts, weil es da immer Verhandlungsspielraum gibt. Wir sind wegen Umzug zweimal durch diese Verfahren, weil wir das erste DHH verkaufen mußten, Umzug wg. Versetzung, das zweite fast fertig vom privatem Bauhernn übernommen haben. Beide Male sind wir mit dem kompletten Finanzierungsplan zu den Banken und haben mit dem Sachbearbeiter "geschachert", erst einmal ohne Schufa und Prüfungen für die erste Grundschuld alle Kosten und Nominalzins verlangt. Beim 2.Haus bei der geplanten Hausbank zuletzt, weil ich da dann schon Vergleiche hatte und gesagt habe "Disagio xxx% und max Nominal-Zins x.x%, komme inkl. Girokto zu Euch". War echt nettes Gespräch, der Bearbeiter war später im Vorstand. Die DIN A4 Seite mit den ~ 10 Konkurrenzdaten hat er mir abgeluchst und ich bin mit Kopie und gewünschten Konditionen raus marschiert, bis heute dort Kunde.

Ich schreibe deshalb, weil Telefonate zum Vergleich nichts bringen. Da sind einige "Kleinigkeiten" wichtig, um richtig zu vergleichen. Ich schrieb ja schon: Wertstellung von Tilgung und Zinsen (1/4jährlich bei beiden war früher üblich), Prüfungsgebühren (wieviel % vom Wert wird finanziert, % Eigenkapital, % monatliche Belastung des Einkommens, .....wird z.T. kostenpflichtig überprüft) , wieviel Sondertilgung erlaubt (wenn man mal mehr Kohle hat und schneller raus will),......... Der reine Zinssatz alleine nutzt nichts und auch der heutige Effektivzinssatz erfaßt nicht alles. Eventuelle Arbeitgeberkredite "können" wie Eigenkapital bewertet werden und und und.......... Man muß vor Ort mit dem Kreditsachbearbeiter reden. 0.75% Differenz können schon locker in solchen Nebenbedingungen versteckt sein und sagen erst einmal alleine garnichts.

Ob die ING wegen 0.75% nominal mehr als Sparkasse schlechter ist, muß nicht sein (obwohl ich eher Sparkassen-Fan als ING-Fan bin, aber gefühlt und unbegründet :-) ).
 
Zuletzt bearbeitet:
Für alle die von der ING wechseln möchten.
Ich kann die DKB und Comdirect empfehlen.

Wer möchte kann/darf mich gerne per PN nach einem Kunden werben Kunden fragen.;)

WinWin
 
Problem ist, beide unterstützen kein #WERO und sind damit raus :)
 
Ich bin bei der Sparkasse weil mir das Renommee und die bisherige 1A Zufriedenheit wichtig sind (Vor Ort service, top hotline)
 
Dann wechsle ich zurück zur Sparkasse
Giro - Konto bei der Sparkasse in meiner Stadt 9,99 € per Monat und jede Überweisung 2,50 €.

Ich besitze ein " noch " kostenloses Online Konto, mindest Eingang 700,-€ per Monat bei der 1822direkt Bank mit Sitz in Frankfurt/Main. Allerdings 10,- € Jahresgebühr für die Debit Karte. Das Gleiche für Neukunden.

Ergänzung:
Kostenloses Geldabheben bei jedem Geldautomaten der Sparkassen bundesweit.
 
Problem ist, beide unterstützen kein #WERO und sind damit raus :)
"Die Commerzbank hat sich entschieden, an Wero teilzunehmen. Die konkrete Ausgestaltung der Einführung in den Marken Commerzbank und comdirect befindet sich derzeit in Planung. Sobald Wero für comdirect verfügbar ist, informieren wir Sie rechtzeitig auf unserer Website und in unseren Kommunikationskanälen."
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben