Ich habe nach vielen Jahren Norton (NIS) Kasperski Internet Security (KIS) und bin davon nicht so richtig überzeugt. Ein klarer Vorteilo ggü. NIS sind die häufigeren Updates. KIS holt sich im Bedarfsfall mehrmals täglich Updates, die letzte NIS-Version tat das teilweise nur einmal in der Woche. Das subjektive Sicherheitsgefühl ist einfach größer.
Was mich stört, ist der Eingriff in die Ressourcen des Rechners. Wenn KIS installiert ist, ist das System auf keinen Fall schneller, als mit NIS.
GData hatte ich auch mal, das hat mir aber den kompletten Internet-Zugang blockiert, die Firewall war etwas übereifrig und für einen "Normal"-Anwender, der nicht jedes Detail selbst einstellen will oder kann, sondern sich auf die Software "verlässt", auch nicht zu empfehlen. Der Virenschutz von GData ist aber ziemlich gut, wenn auch sehr Ressourcen fressend...
Zur Sicherheit von Norton: Da ich ja nun die vielerseits gelobte Kasperski-Software erst nach jahrelanger Anwendung von Norton installiert habe, war ich gespannt, ob ich nicht vielleicht doch irgendwo einen Virus auf der Platte liegen habe, den Norton nicht gefunden hat. Aber Fehlanzeige, Norton hat mein System die Jahre über auch immer schön sauber gehalten.
Noch etwas: KIS spinnt ab und zu und verlangt die erneute Eingabe des Lizenzschlüssels, sonst startet es nicht. Ein Neustart des Rechners hilft dann meist, nur ist vorher der Rechner einige Zeit ungeschützt im Netz, wenn man ihn zB hochfährt, eine Tasse Kaffee holt und nach 5 Minuten zurück kommt und feststellt, dass die Firewall und Anti-Virus-Software nicht aktiv sind. Der Rechner verbindet sich aber dennoch mit dem Netz, das LAN-Kabel steckt nunmal in der Dockingstation und der Router ist auch an...
Also: Soooo schlimm finde ich Norton nicht, da dieser Vorschlag aber unerwünscht ist, kann ich eingeschränkt KIS empfehlen. Teuer sind die ja alle nicht mehr. 3-Platz-Lizenzen liegen ja um die 40 EUR.